Sozialverträglicher Personalumbau

Um vor dem Hintergrund des dynamischen und globalen Marktumfelds langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben, unterstützen und begleiten wir unsere Beschäftigten auf dem Weg in die digitalisierte Arbeitswelt.

Mit den unumgänglichen Veränderungen geht auch ein komplexer Personalumbau einher. Wir schaffen in Wachstumsfeldern neue Stellen und bauen dafür qualifiziertes Personal auf. In anderen Geschäftsfeldern stellen wir uns neu auf und verringern den Personalbestand. Alle Maßnahmen zum Personalumbau gestalten wir für unsere Beschäftigten seit jeher sozialverträglich.

Bei der Umsetzung des Personalumbaus in Deutschland unterstützt uns seit vielen Jahren der Personaldienstleister Vivento. Seit 2013 kümmert sich Vivento hauptsächlich um die Betreuung und Vermittlung der beamteten Kolleg*innen. 2021 haben sich 70 Beamt*innen der Telekom in Deutschland dafür entschieden, dauerhaft zu Bund, Ländern und Kommunen zu wechseln. Dabei standen vor allem Versetzungen von Beamt*innen zur Bundeswehr, zum Zoll und zu anderen Bundesbehörden im Fokus. Daneben konnten Beschäftigte auf einzelne Stellen in den öffentlichen Verwaltungen vermittelt werden. Seit der Gründung von Vivento vor 18 Jahren haben sich insgesamt über 52 900 Beschäftigte (Vollzeitäquivalent, FTE img; Stichtag: 31.12.2021) von dem Personaldienstleister unterstützen lassen und sich für eine neue Perspektive entschieden.

Die Mitarbeitenden im Personalüberhang werden seit einigen Jahren in den Segmenten betreut, vor allem durch die T-Systems, die Konzernzentrale oder die Telekom Deutschland: Sie bieten individuelle Beratungskonzepte zur beruflichen Neuorientierung an. Hierbei werden Mitarbeitende frühzeitig und ganzheitlich in ihrem Veränderungsprozess begleitet und unterstützt – mit dem Ziel einer dauerhaften neuen Beschäftigung.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 401-1 (Beschäftigung)

Job Service & Placement (JSP): Personalumbau bei T-Systems

Das Systemgeschäft der Telekom befindet sich in einem Transformationsprozess. Der interne Dienstleister „Job Service & Placement“ (JSP) berät und begleitet Beschäftigte bei den nötigen Veränderungsprozessen mit einem umfassenden Programm und verschiedenen Initiativen. Ziel ist es, die Mitarbeitenden konzernintern oder extern zu vermitteln. Zudem begleitet T-Systems den Umbau sozialverträglich – etwa durch das Angebot von Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen.

Auch gestaltet und begleitet T-Systems individuelle Bewerbungsprozesse mit externen Partnern. 2021 gab es neue Initiativen für die Vermittlung von freien Stellen auf dem Arbeitsmarkt – zum Beispiel das Programm „ACM – Ausgewählte Chancen am Markt“. Im Rahmen der Initiative bieten kooperierende Unternehmen und Behörden Fach- und Führungspositionen für potenzielle neue Mitarbeitende an. T-Systems stellt die Kooperationspartner vor und organisiert Infoveranstaltungen für die Beschäftigten.

Ganzheitliches Personalumbau- und Transfermanagement der Telekom Deutschland GmbH

Seit 2017 setzt die Telekom Deutschland GmbH ein ganzheitliches Personalumbau- und Transfermanagement ein. Das Ziel: Mitarbeitende frühzeitig für berufliche Veränderungen gewinnen. Wenn kurz- oder mittelfristig Aufgaben wegfallen oder andere Qualifikationen nötig werden, werden die betroffenen Beschäftigten vorausschauend zu den Möglichkeiten einer beruflichen Neuorientierung beraten. Auch die Führungskräfte sind aktiv in den Veränderungsprozess eingebunden. Gemeinsam mit ihnen werden interne und externe Beschäftigungsalternativen betrachtet und persönliche Arbeitsmarktprofile erarbeitet. Darüber hinaus werden individuelle Bewerbungsprozesse unterstützt und – wo nötig – Qualifizierungen angeboten. Seit 2018 wurden bundesweit im Segment Deutschland img rund 1 200 Mitarbeitende beraten. Rund zwei Drittel von ihnen konnten sich hierdurch neue Optionen erschließen.

Instrumente zum sozialverträglichen Personalabbau Konzern DT in Deutschland KPI

Die Deutsche Telekom gestaltet Personalreduzierungen weiterhin sozialverträglich. Dazu setzte der Konzern auch im Jahr 2021 auf die schon bewährten Instrumente Vorruhestand, Abfindung und Altersteilzeit. 

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 6 (Regeln und Prozesse)
  • Kriterium 14 (Arbeitnehmerrechte)

Fluktuationsquote KPI

Die Fluktuationsquote in Deutschland ist gegenüber 2020 leicht angestiegen und lag bei 2,1 Prozent. Auch international ist sie gegenüber 2020 angestiegen. Auf Konzernebene hat sie sich durch den Anstieg in Deutschland und international ebenfalls ein wenig erhöht und lag 2021 bei 5,2 Prozent.


 
Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.
 
Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 401-1 (Beschäftigung)

Anteil Beamt*innen Konzernbelegschaft KPI

Die Zahl der Beamt*innen war auch im Jahr 2021 weiter rückläufig. Die Gründe dafür: Seit der Privatisierung stellt die Deutsche Telekom keine Beamt*innen mehr ein. Zu den natürlichen Altersabgängen kommen die Inanspruchnahme des vorzeitigen Ruhestands und weiterhin Versetzungen in andere Behörden. Dadurch ist der Anteil der Beamt*innen an der Belegschaft von kontinuierlich gesunken.

 
Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 401-1 (Beschäftigung)
Mehr... Alle News