Klimaschutz & -risiken

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Klimastrategie

Unser Selbstverständnis als verantwortungsvolles Unternehmen ist als Kernelement in unserer Konzernstrategie verankert. Daraus leitet sich unsere Corporate-Responsibility-Strategie mit vier Schwerpunkten ab. Dort möchten wir mit vorbildlichem Handeln vorangehen. Davon beziehen sich zwei auf ökologische Aspekte:

  • Unser striktes Bekenntnis zu klimaneutralem Wirtschaften
  • Unser verbindliches Streben nach Kreislauffähigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen

Mehr zu unseren Schwerpunktthemen finden Sie auch im entsprechenden Abschnitt im Strategie-Kapitel.

Zur Unterstützung der Konzern-Klimastrategie und zur Erreichung der ambitionierten Konzernziele haben die Landesgesellschaften eigene Strategien, Konzepte und Maßnahmen zum Klimaschutz entwickelt und implementiert.

Unsere integrierte Klimastrategie ruht auf vier Säulen: Emissionen aus der Wertschöpfungskette, erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Enablement (positive Klimaschutzeffekte bei unseren Kund*innen). Für jede der vier Säulen haben wir Zielsetzungen beziehungsweise Kennzahlen definiert.

Die vier Säulen der integrierten Klimastrategie

Wir erfassen alle direkten und indirekten Emissionen gemäß dem weltweit anerkannten „Greenhouse Gas (GHG)“-Protokoll. Seit 2021 decken wir unseren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien, so konnten wir die daraus resultierenden Emissionen auf null senken konnten (siehe „Erneuerbare Energien“). Zusätzlich verdoppeln wir die Energieeffizienz, indem wir unser Netz modernisieren (siehe „Energieeffizienz“). Emissionen, die zum Beispiel durch die Nutzung von Gas oder Öl entstehen, reduzieren wir beispielsweise durch die Umstellung auf E-Mobilität sowie durch Flächenkonsolidierung. Auf diese Weise konnten wir den Ausstoß von Emissionen deutlich reduzieren und tragen zu unserem Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2025 für die Scope-1- und -2-Emissionen img bei.

Unsere größte Herausforderung sind die indirekten Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope-3-Emissionen img). Unser Ziel ist es bis spätestens 2040 vollständig klimaneutral zu sein. Wir stehen in engem Dialog mit unseren Lieferanten, um die Emissionen in der Produktion zu verringern und Produkte herstellen zu lassen, die in der Nutzungsphase weniger Energie verbrauchen.

Emissionen aus der
Wertschöpfungskette

Seit 2021 beziehen wir unseren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Quellen und haben damit auch das gesamte Telekom-Netz vom Mobilfunk bis zum Highspeed-DSL-Netz vollständig auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Um weniger abhängig vom Stromnetz zu sein, weiten wir die Eigenproduktion aus und schließen Power Purchase Agreements img (PPAs) ab. Ein PPA img ist ein langfristig geregelter Stromliefervertrag. Bei uns bedeutet dies zusätzlich, dass der gelieferte Strom immer aus erneuerbaren Quellen stammt. 50 Prozent unseres Stromverbrauchs für unsere Betriebe in Deutschland und Europa  sollen bis 2025 aus PPAs kommen. Der Anteil von PPAs in Deutschland liegt bereits bei über 26 Prozent. Ende 2023 haben wir konzernweit 32,5 Prozent unseres Stroms über solche PPAs bezogen. 2020 haben wir für den Telekom-Konzern einen Ratgeber veröffentlicht, der unterschiedliche Möglichkeiten für den Einkauf von Grünstrom aufzeigt, um die Landesgesellschaften bei der Wahl ihrer individuell besten Lösung zu unterstützen.

Erneuerbare Energien

Der rasant wachsenden Datenverkehr und der dadurch notwendige Netzausbau darf nicht gleichzeitig zu einem entsprechend Energieverbrauch führen. Deshalb haben wir uns verpflichtet, die Energieeffizienz in Deutschland und in Europa bis 2024 gegenüber 2020 zu verdoppeln. Wir wollen also mehr Daten mit stabilem oder deutlich weniger Energieaufwand erzeugen. Wichtige Wege zur Senkung unseres Energieverbrauchs sind die Modernisierung des Netzes und die Abschaltung alter Technologien.

So haben wir zum Beispiel unsere Netzinfrastruktur vollständig auf IP-Technologie img umgestellt. Zusätzlich bündeln wir den Datenverkehr in wenigen, besonders effizienten Rechenzentren. Indikator für die Effizienzsteigerung unserer Rechenzentren ist der sogenannte PUE-Wert img. Wir ermitteln diesen Wert nach der Methode der RZ-Norm EN50600. Um unsere Fortschritte zu messen, nutzen wir darüber hinaus die Key Performance Indikatoren (KPIs) „Energy Intensity“ sowie „Carbon Intensity“.

Energieeffizienz

Viele unserer Produkte und Dienste haben Nachhaltigkeitsvorteile: Sie können beispielsweise dabei helfen, Energie und CO2 zu sparen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern oder Logistik effizienter zu gestalten. Neben unserem eigenen CO2-Fußabdruck errechnen wir ebenfalls die positiven CO2-Effekte, die auf Seite der Kund*innen durch die Nutzung unserer Produkte und Lösungen ermöglicht werden. Beide Größen setzen wir mit dem sogenannten ESG KPI img „Enablement Faktor“ in Beziehung. Dies hilft uns, unsere Gesamtleistung im Klimaschutz zu bewerten.

Indem wir zunehmend nachhaltige Produkte und Lösungen anbieten sowie durch die Senkung unserer eigenen Emissionen möchten wir den Enablement Faktor konsequent deutlich über 1,0 halten, um so positiv zum Klimaschutz beizutragen.

Enablement: Positive
Klimaschutzeffekte bei
unseren Kund*innen

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305 3-3 (Management der wesentlichen Themen)
  • GRI 305-5 (Emissionen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken
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Unsere Klimaziele

Unser Beitrag zu den SDG

Wir leisten unseren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels und zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens. Unsere aktuellen Klimaziele wurden 2019 vom Vorstand verabschiedet und gelten ab dem Jahr 2020. Das Ambitionsniveau wurde 2021 nochmals angehoben. Im März 2023 haben wir unser bisheriges Science Based Target auf dem Weg zur Klimaneutralität durch ein ambitionierteres Zwischen- sowie Endziel ersetzt, das inzwischen durch die Science Based Target Initiative (SBTi) bestätigt wurde. Seit 2021 sind der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen Bestandteil der Vorstandsvergütung. Seit 2022 ist das Erreichen dieser KPIs auch Bestandteil der Vergütung der leitenden Angestellten in Deutschland und Europa sowie der außertariflich Beschäftigten in Deutschland.

 
 

Unsere Klimaziele lauten:

  • Konzernweit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien (Scope 2, marktbasierte img Methode) haben wir seit Ende 2021 erreicht.
  • Bis Ende 2025 wollen wir Klimaneutralität im Unternehmen erreichen (Scope 1 und 2). Da wir nicht alle Emissionen vermeiden können, wollen wir einen Rest von rund 5 Prozent der Emissionen durch Kompensationsmaßnahmen ausgleichen.
  • Als neues Zwischenziel auf dem Weg zur Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben wir uns vorgenommen, bis 2030 die CO2-Emissionen über die Scopes 1–3 hinweg absolut um 55 Prozent gegenüber 2020 zu senken. Dieses Zwischenziel ist deutlich ambitionierter als unser bisheriges Ziel, die Scope-3-Emissionen img bis 2030 pro Kunde um 25 Prozent (gegenüber 2017) zu senken. Aufgrund der konsequenten Senkung unserer Scope-1- und 2-Emissionen liegt der überwiegende Teil unseres CO2-Fußabdrucks (über 98 %) mittlerweile bei der Herstellung und Nutzung unserer Produkte. Wir stehen in engem Dialog mit unseren Lieferanten, um die Emissionen in der Produktion zu verringern und Produkte herstellen zu lassen, die in der Nutzungsphase weniger Energie verbrauchen.
  • Bis spätestens 2040 wollen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral („Netto-Null img“) sein – über alle drei Scopes hinweg. Dazu wollen wir mindestens 90 Prozent der Emissionen einsparen; lediglich bis zu 10 Prozent dürfen ausgeglichen werden. Dieses Ziel steht zudem im Einklang mit den Zielvorstellungen der European Green Digital Coalition, in der die Deutsche Telekom Gründungsmitglied ist.

Generell werden wir CO2-Emissionen, die wir nicht vermeiden können (z. B. durch den Einsatz erneuerbarer Energien, eine verbesserte Energieeffizienz oder die Vereinbarung von Klimazielen mit Lieferanten), durch Kompensationsmaßnahmen so ausgleichen, dass sie langfristig der Atmosphäre entzogen werden (z. B. durch natürliche Senken, wobei Treibhausgase von natürlichen Ökosystemen aufgenommen werden). Für die Kompensation haben wir uns die Qualitätsanforderung gesetzt, dass wir nur qualitativ hochwertige Neutralisationsprojekte (Removal-Projekte) nach Oxford-Kategorie IV und V benutzen, also die Entfernung von Kohlenstoff durch kurz- und langlebige Speicherung.

Unsere Konzern-Klimaziele haben wir entlang aktueller wissenschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen entwickelt. Die SBTi hat uns im Berichtsjahr für die aktuellen Ziele erneut bestätigt, dass unsere Klimaschutzziele auch nach ihrer neuen, verschärften Richtlinie zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen. Wir haben 2023 einen Climate Target Transition Plan erarbeitet, den wir 2024 in Übereinstimmung mit den künftigen Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) weiter detaillieren werden. Der Plan dient der internen Steuerung und Erfolgskontrolle der Reduktionsmaßnahmen. Zugleich hilft er uns dabei, unsere Stakeholder img über unseren Weg zu „Netto-Null“-Emissionen zu informieren. Auch die Ziele unserer Landesgesellschaften in den USA und Ungarn wurden durch die SBTi positiv geprüft. Um diese Ziele zu erreichen, gehen die Landesgesellschaften unterschiedliche Wege. Unter anderem schließen sie Power Purchase Agreements img (PPAs) über den Ankauf von Strom aus bestimmten nachhaltigen Stromquellen (z. B. Wind und Solar) ab. Ende 2023 haben wir 32,5 Prozent unseres Stroms über solche PPAs bezogen (Vorjahr: 27,7 %). Bis 2025 soll dieser Anteil in Europa auf 50 Prozent unseres Stromverbrauchs ansteigen. Damit wollen wir die nachhaltige Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien aktiv unterstützen

Impact-Betrachtung unserer Wesentlichkeitsanalyse
Treibhausgasemissionen gehen mit schädlichen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt einher. Aus diesem Grund haben wir das Thema Klimaschutz im Rahmen der Impact-Betrachtung unserer Wesentlichkeitsanalyse entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette als wesentlich identifiziert. Die Analyse der Kriterien „Eintrittswahrscheinlichkeit“ sowie „Schweregrad“ hat ergeben, dass sich vor allem in der vorgelagerten Wertschöpfungskette sowie bei der nachgelagerten Wertschöpfungskette signifikante Treibhausgasemissionen ergeben können. Dies inkludiert die Rohstoffgewinnung und unsere Lieferanten sowie die Nutzung, Entsorgung und das Recycling unserer Produkte.

 

Indikatoren der GSM Association (GSMA) für Telekommunikationsanbieter

  • GSMA-ENV-01 (Wissenschaftsbasiertes Ziel)
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Klima-Transitionsplan („Climate Target Transition Plan“): Unser Weg zur Netto-Null

Im Berichtsjahr haben wir damit begonnen, einen Klima-Transitionsplan zu erstellen. Diesen werden wir zur internen Steuerung und Planung unserer Emissions-Reduktionsmaßnahmen nutzen. Bei dem abgebildeten Transitionsplan handelt es sich um eine erste, vereinfachte Darstellung, mit der wir unsere externen Stakeholder img über unseren Weg zu Netto-Null-Emissionen informieren wollen.

 

Die Basis für den Transitionsplan bilden die Berechnungen der Treibhausgasemissionen der vergangenen Jahre sowie unsere kurz-, mittel- und langfristigen Klimaziele. Diese Ziele umfassen unter anderem die Erreichung von Klimaneutralität bis 2025 (Scope 1 und 2) mit einem unvermeidbaren Rest von rund 5 Prozent Emissionen, der durch hochwertige Neutralisationsprojekte (Removal-Projekte) ausgeglichen wird. Zudem streben wir die absolute Reduktion der gesamten Emissionen um 55 Prozent bis 2030 gegenüber 2020 sowie Netto-Null-Emissionen bis 2040 an. Zu diesem Zeitpunkt werden wir mindestens 90 Prozent der Emissionen absolut reduziert haben und den Rest durch hochwertige Neutralisationsprojekte (Removal) ausgleichen. Der Klima-Transitionsplan, mit dem wir unsere Klimaziele in die Praxis überführen, konzentriert sich insbesondere auf zentrale Hebel wie beispielsweise den Stromverbrauch unserer Netze, den Kraftstoffverbrauch in der Flotte, die Wärmeenergieverbräuche im Gebäudebereich, die Emissionsreduktion in der Produktion bei unseren Lieferanten und die Steigerung der Produkteffizienz in der Nutzungsphase.

Konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion sind für Scope 1 und Scope 2 unter anderem:

  • Beibehalten des Einkaufs von Strom aus erneuerbaren Energien mit Schwerpunkt auf dem Ausbau von Power Purchase Agreements img (PPAs) und Eigenerzeugung,
  • Energieeffizienzmaßnahmen durch Nutzung effizienterer und Stilllegung veralteter Technologien,
  • Flächenreduktion im Gebäudebereich sowie Modernisierungen,
  • die Elektrifizierung und Reduktion unserer Flotte und
  • die voranschreitende Elektrifizierung im Heizungsbereich durch Wärmepumpen.

Im Einklang mit unserer nachhaltigen Einkaufsstrategie steuert aktuell eine konzernübergreifende Taskforce eine Initiative, die darauf abzielt, Emissionen sowohl auf Lieferanten- als auch auf Produktebene zu reduzieren (Scope 3 img). Diese Taskforce spielt eine zentrale Rolle dabei, die Bemühungen in allen Segmenten zu koordinieren, und gewährleistet einen einheitlichen Ansatz zur Emissionsreduzierung.

Weitere Maßnahmen im Scope-3-Bereich sind beispielsweise:

  • verlängerte Produktlebenszeit,
  • Verbesserung der Energieeffizienz verkaufter Geräte,
  • Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien bei Lieferanten und Kund*innen,
  • nachhaltige Beschaffung bei Materialien und Verpackungen

In diesem Zusammenhang wollen wir die finanzielle Planung für die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen zur Emissionsreduktion erweitern. Bereits 2022 wurden die Energiedaten sowie die Scope-1- und Scope-2-Emissionen img in die Prozesse der Finanzplanung integriert und die Emissionsreduktionsmaßnahmen mit konkreten Investitionen hinterlegt. Ab 2024 werden wir auch sukzessive Scope-3-Emissionen in diese vorausschauende Planung integrieren. Die detaillierte Ausarbeitung des Klima-Transitionsplans wird in enger Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Segmenten und Abteilungen der Deutschen Telekom erfolgen. Der Transitionsplan beruht auf heutigen Informationen, Wissensständen und Indikationen und wird regelmäßig geprüft, weiterentwickelt und aktualisiert.

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Unser Ansatz zur Fortschrittsmessung im Klimaschutz

Wir berechnen unsere Emissionen für unsere Klimaziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Berechnung erfolgt für unseren eigenen Energieverbrauch („Scope 1 & 2“) sowie den Energieverbrauch in unseren vor- und nachgelagerten Aktivitäten entlang unserer Wertschöpfungskette („Scope 3 img") entsprechend der Methode des international anerkannten „Greenhouse Gas (GHG)“-Protokolls. Alle CO2e-Emissionen schlüsseln wir hier detailliert auf.

Indirekte Emissionen aus vor- und nachgelagerten Aktivitäten entlang unserer Wertschöpfungskette machen den größten Teil unserer Gesamtemissionen aus. Indem wir sie erfassen, legen wir die Grundlage, um gemeinsam mit unseren Lieferanten und Kund*innen die Emissionen in unseren Wertschöpfungsketten durch gezielte Maßnahmen zu senken.

Die Emissionen fließen in verschiedene Kennzahlen ein, mit denen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz messen und unsere Fortschritte transparent machen. Die KPIs „Carbon Intensity“ und „Energy Intensity“ setzen unsere CO2e-Emissionen beziehungsweise unseren Energieverbrauch in Beziehung zum transportierten Datenvolumen. Durch das Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt. Mithilfe der weiteren KPIs „Enablement-Faktor“ und „Erneuerbare Energien“ machen wir unsere Entwicklungen im Klimaschutz transparenter und besser steuerbar.

Der Vorstand wird jedes Jahr durch den Bereich Group Corporate Responsibility (GCR) ausführlich über den Status der Programme informiert, mit denen wir unsere Klimaziele erreichen wollen.

 

 

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302 3-3 (Management der wesentlichen Themen)
  • GRI 305 3-3 (Management der wesentlichen Themen)
  • GRI 305-1 (Emissionen)
  • GRI 305-2 (Emissionen)
  • GRI 305-3 (Emissionen)
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Unser Beitrag zu den SDG

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Status Klimazielerreichung KPI

Die Zielerreichung befand sich zum Jahresende auf prognostiziertem Niveau

Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien
Seit 2021 nutzen wir konzernweit zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien (Scope 2).

Klimaneutralität bis 2025 (Scope 1 und 2)
Unsere Ziele sehen vor, bis Ende 2025 Klimaneutralität im Unternehmen zu erreichen (Scope 1 und 2). Einen unvermeidbaren Rest von rund 5 Prozent der Emissionen wollen wir durch Kompensationsmaßnahmen ausgleichen.
Im Berichtsjahr konnten wir unsere Scope-1- und -2-Emissionen img gegenüber 2017 um 95 Prozent reduzieren.

Klimaneutralität bis 2040
Spätestens ab 2040 wollen wir über alle drei Scopes klimaneutral (Netto-Null img) werden und somit keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen. Aktuell haben wir dieses ehrgeizige Ziel zu 23 Prozent erreicht. Um unsere Fortschritte besser kontrollieren können, haben wir im Jahr 2023 unser Zwischenziel, die Scope-3-Emissionen img bis 2030 pro Kund*in um 25 Prozent (gegenüber 2017) zu senken, durch ein ambitionierteres Zwischenziel ersetzt: Bis 2030 wollen wir bereits 55 Prozent der Scope-1- bis -3-Emissionen absolut reduzieren (gegenüber 2020).

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305-5 (Emissionen)
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Ausrichtung an den Empfehlungen der TCFD

2015 wurde auf der Klimakonferenz von Paris die „Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)“ gegründet. Ihr Ziel ist es, freiwillige und einheitliche klimabezogene Finanzangaben zu entwickeln. Für die Umsetzung hat die TCFD img im Jahr 2017 konkrete Empfehlungen veröffentlicht. Unternehmen können diese als Leitfaden nutzen, um Investor*innen, Kreditgeber*innen, Versicherer und andere Interessengruppen über die Risiken des Klimawandels für ihr Geschäftsmodell zu informieren. Parallel zu den Empfehlungen im Bereich Klima wurde 2023 der finale Standard der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) veröffentlicht. Dieser befasst sich mit naturbezogenen Chancen und Risiken. Details zum Biodiversitätsengagement der Deutschen Telekom finden Sie hier.

Wir begrüßen die hinter der TCFD stehenden Ziele und treiben unsere TCFD-konforme Berichterstattung stetig voran. Zu den physischen Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, zählen extreme Wetterbedingungen, die bereits heute zunehmend erkennbar sind. Auch transitorische Risiken wie die Entwicklung des CO2-Preises bestimmen zunehmend den politischen Diskurs. Dies beeinflusst unsere Arbeit sowie unsere Stakeholder img unmittelbar. Die Risiken für die Fortführung unseres Betriebs werden durch unser Risikomanagement analysiert und operativ in den Geschäftseinheiten gesteuert. Darüber hinaus evaluieren wir intern, wie die Berichterstattung zu klimabezogenen Finanzrisiken und Opportunitäten an den Empfehlungen der TCFD ausgerichtet werden kann. Dies soll aufbauend auf den bestehenden Ansätzen der Strategie, des Controllings und Risikomanagements geschehen.

Governance
Strategie
Risikomanagement
Kennzahlen und Zielsetzungen
Governance
Disclosures   Input
a) Beschreiben Sie die Aufsicht des Vorstands über klimabezogene Chancen und Risiken.  
  • Da Nachhaltigkeit und Klimawandel wichtige Themen für die Deutsche Telekom sind, werden sie von der Konzernspitze aus gesteuert: Unser Vorstandsvorsitzender trägt zusammen mit dem übrigen Vorstand der Deutschen Telekom die Verantwortung für klimarelevante Themen des gesamten Konzerns. Dies beinhaltet unter anderem unsere Klimastrategie, die Klimaziele sowie klimabezogene Chancen und Risiken.
  • Der Vorstand der Deutschen Telekom wird jährlich über den aktuellen Stand der Klimazielerreichung und unternehmensrelevante Klimathemen informiert. Zusätzlich sind die Klimaschutzkennzahlen (ESG img KPI img) „Energy Intensity“ und „Carbon Intensity“ Teil der vierteljährlichen Berichterstattung an das Vorstandsmitglied. Seit 1. Januar 2022 ist der CEO zuständiges Vorstandsmitglied.
  • Das Risikomanagement der Deutschen Telekom berichtet zusätzlich dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats vierteljährlich über ESG-Risiken und Chancen. Treten außerhalb der regelmäßigen Berichterstattung unvorhergesehene Risiken auf, werden diese ad hoc gemeldet und an Vorstand und Aufsichtsrat berichtet. Die wesentlichen Risiken für den Konzern Deutsche Telekom werden in unserem Geschäftsbericht berichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Beschreiben Sie die Rolle des Managements bei der Bewertung und dem Management klimabezogener Chancen und Risiken.  
  • Das Management der CR- und klimarelevanten Themen obliegt dem Bereich Group Corporate Responsibility (GCR), unterstützt vom konzernweiten Risikomanagement. Dies umfasst außerdem die Bewertung klimabezogener Chancen und Risiken. Für die Umsetzung der Klimastrategie sind die Geschäftsbereiche und Segmente des Konzerns verantwortlich.

    Einen Überblick über die vollständige CR-Organisationsstruktur der Deutschen Telekom finden Sie im CR-Bericht.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Strategie
Disclosures   Input
a) Beschreiben Sie die klimabedingten Chancen und Risiken, die die Organisation kurz-, mittel- und langfristig identifiziert hat.  
  • Ein zentrales klimabedingtes Risiko ist der mögliche Ausfall der Netzinfrastruktur durch beschädigte Sekundärinfrastruktur (z. B. Stromausfälle) oder ausgefallene Kühlanlagen. Ein weiteres Risiko ist die mögliche Beschädigung oder der Ausfall des Netzes aufgrund von Schäden an der Netzinfrastruktur selbst, die durch Extremwetterereignisse oder Veränderungen der klimatischen Bedingungen entstehen können. Diese Risiken können kurz-, mittel- und langfristig Schäden anrichten, es wird jedoch erwartet, dass klimabezogene physische Gefahren in der Zukunft zunehmen.
  • Als transitorische Risiken wurden primär die CO2-Bepreisung und die Regulierungen von Produkten und Dienstleistungen, beispielsweise durch steigende Energieeffizienzanforderungen, benannt. Zudem besteht das Risiko für negatives Stakeholder-Feedback oder Reputationsschäden. Diese Risiken beziehen sich überwiegend auf einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont.
  • Demgegenüber haben wir den zunehmenden Einsatz energieeffizienter Technologien und die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten und Dienstleistungen als bedeutende klimabezogene Chancen identifiziert.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Beschreiben Sie die Auswirkungen der klimabedingten Chancen und Risiken auf die Geschäftstätigkeit, die Strategie und die Finanzplanung der Organisation.  
  • Klimabezogene Chancen und Risiken haben unsere Geschäftstätigkeit in vielerlei Hinsicht beeinflusst: Energieeffizienz ist für die Deutsche Telekom von großer Bedeutung, da sich der Energieverbrauch im Netz stark auf die Betriebskosten auswirkt, aber auch aufgrund des strategischen Ansatzes zum Klimaschutz und der zunehmenden Bedenken und Erwartungen unserer Interessengruppen. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, unseren Energieverbrauch trotz des zu erwartenden steigenden Datenverbrauchs zumindest stabil zu halten. In Deutschland und Europa haben wir uns das Ziel gesetzt, die Energieeffizienz unserer Netze bis 2024 zu verdoppeln (gegenüber 2020) und so den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Als vergütungsrelevantes Ziel wurde die Senkung des Energieverbrauchs und der Scope-1- und -2-Emissionen img mit jeweils 50-prozentiger Gewichtung deklariert.
  • Aus diesem Grund wurden mehrere Programme zur Verbesserung der Energieeffizienz an unseren Standorten und in unseren Betrieben gestartet. Wir haben unsere Wertschöpfungskette auf Möglichkeiten für eine größere Ressourceneffizienz und CO2-Reduktion untersucht. Zudem haben wir zentrale Handlungsfelder für künftige Maßnahmen identifiziert, die zu einem nachhaltigeren Unternehmen im Allgemeinen führen sollen, beispielsweise eine Kennzeichnung besonders nachhaltiger Produkte.

Weitere Informationen finden Sie unter:

c) Beschreiben Sie die Belastbarkeit der Strategie der Organisation unter Berücksichtigung verschiedener klimabezogener Szenarien, einschließlich eines Szenarios von 2 °C oder niedriger.  
  • Wir haben im Jahr 2023 unsere physische Klimagefahrenbewertung aktualisiert und erweitert. Es wurden sowohl ausgewählte Standorte der Deutschen Telekom in Deutschland als auch ausgewählte internationale Standorte in Bezug auf ihre physischen Klimarisiken analysiert. Hierbei wurden Standorte aus dem Bereich Mobilfunk, Festnetz und Rechenzentren einbezogen, deren Funktionalität einen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit hat. Entsprechend wurden über 2 500 Standorte in verschiedenen Klimaszenarien des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) analysiert: einem Business-as-usual-Szenario (RCP 4.5/SSP2-4.5), bei dem der weltweite Temperaturanstieg bei über zwei Grad liegen wird. Ein weiteres Klimaszenario entspricht dem Vier-Grad-Szenario (RCP 8.5/SSP5-8.5). Zusätzlich war das RCP-2.6/SSP1-2.6-Scenario verfügbar, was einem Temperaturanstieg von unter zwei Grad entspricht. Weitere Details finden Sie hier im CR-Bericht.
  • Derzeit weiten wir die Szenarioanalyse auf weitere internationale Standorte aus, um langfristig die Belastbarkeit unserer Organisation umfassend bewerten zu können. In einem ersten Schritt wurden einige der größten Landesgesellschaften in den Prozess einbezogen: die OTE Group aus Griechenland, Magyar Telekom aus Ungarn und Hrvatski Telekom aus Kroatien. Auf Basis einer umfassenden Materialitätsbewertung wurden wesentliche Standorte der Gesellschaften identifiziert und auf ihre physische Gefahrenlage analysiert. Dabei werden konzernweit die gleichen physischen Gefahren und Klimaszenarien angewandt.
  • Für transitorische Chancen und Risiken wurde außerdem das Net-Zero Emissions 2050 Scenario (NZE 2050) der International Energy Agency (IEA) angewandt, was einem 1,5-Grad-Szenario entspricht. Es betrachtet politische, gesellschaftliche und technologische Veränderungen, die mit dem Übergang hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft einhergehen und dadurch zu verschiedenen Risiken und Chancen für unser Unternehmen führen. Das Net-Zero- Szenario löst damit das Sustainable Development Scenario (SDS) ab.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Risikomanagement
Disclosures   Input
a) Beschreiben Sie die Prozesse der Organisation zur Identifizierung und Bewertung klimabezogener Risiken.  
  • Im Jahr 2023 haben wir unsere Klimarisikoanalyse erneut aktualisiert: In verschiedenen Workshops mit Expert*innen aus Technik, Einkauf sowie Strategie & Risikomanagement haben wir die wesentlichen klimabezogenen Chancen und Risiken definiert und eine erste Gewichtung vorgenommen. Hierbei haben wir zum einen die Konsequenzen für unsere Geschäftstätigkeit betrachtet, die aus physischen Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels resultieren könnten. Zum anderen haben wir auch die Auswirkungen, die durch politische, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen, die mit der angestoßenen Transition hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft einhergehen können, analysiert. Weitere Details finden Sie hier im CR-Bericht.
  • Der Prozess zur Identifizierung der mit dem Klimawandel verbundenen Chancen und Risiken umfasst:
    • Screening von Medien und NGO-Publikationen
    • Aktive Unterstützung der Arbeit verschiedener Industrieverbände, die sich mit dem Klimawandel befassen,wie z. B. GeSI, econsense, Stiftung 2°, ICC, GSMA, ETNO
    • Teilnahme an und Initiierung von Stakeholder-Dialogen zum Thema Klimawandel
    • Analyse der Antworten auf das CDP-Lieferkettenprogramm
    • Analyse der Anfragen von Ratingagenturen wie S&P Global Corporate Sustainability Assessment (CSA), CDP img, Sustainalytics etc.
  • Der Prozess für die Bewertung der mit dem Klimawandel verbundenen Chancen und Risiken umfasst:
    • Identifizierung & Quantifizierung der relevanten Entwicklungen
    • Berechnung der Auswirkungen auf den Betrieb
    • Analyse der Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette
    • Im Jahr 2022 haben wir unsere transitorischen Risiken finanziell quantifiziert, um somit die qualitative Wesentlichkeitsbewertung aus den Workshops zu verifizieren. Für einige Risiken wurde die Quantifizierung bereits im CDP-Fragebogen 2022 veröffentlicht. Die finanziellen Auswirkungen werden dann in die Unternehmensplanung integriert. Managementinstrumente zur Integration des Klimaschutzes in Investitionsentscheidungen werden regelmäßig auf Anwendbarkeit und Nutzen überprüft (z. B. interner CO2-Preis).
b) Beschreiben Sie die Prozesse der Organisation für den Umgang mit klimabedingten Risiken.  
  • Auf der Grundlage von Expertenwissen werden Risiken und Chancen nach ihren finanziellen Auswirkungen (auf EBITDA-AL-Basis) und der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bewertet. Wenn es nicht möglich ist, Risiken und Chancen zu quantifizieren, ist auch eine qualitative Berichterstattung möglich. Sind die Risiken und Chancen identifiziert, werden sie hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen finanziellen Auswirkungen, zum Beispiel mithilfe einer Szenarioanalyse, genauer analysiert und bewertet. Anschließend entscheiden wir, welche konkreten Maßnahmen zu ergreifen sind, um beispielsweise Risiken zu reduzieren oder Chancen zu ergreifen. Im Anschluss setzt der jeweilige Risikoeigner die Maßnahmen um, überwacht und bewertet sie. Bei Bedarf werden die Schritte wiederholt durchlaufen und an die neuesten Entwicklungen und Entscheidungen angepasst.

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

c) Beschreiben Sie, wie die Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und zum Management klimabezogener Risiken in das Risikomanagement der Organisation integriert sind.  
  • Unsere Prozesse zur Identifizierung und Bewertung klimabezogener Risiken sind vollständig in unternehmensweite multidisziplinäre Risikoidentifikations-, -bewertungs- und -managementprozesse integriert. Risiken und Chancen (über 100 Mio. Euro EBITDA-Auswirkung) werden vierteljährlich durch einen konzernweiten Risikomanagementprozess (RMP) identifiziert, der vom Group-Risk-Governance-Bereich konzipiert und gesteuert wird. Der RMP stellt Methoden und Systeme zur Identifizierung und Bewertung von Risiken und Chancen zur Verfügung. Die Verantwortung für die Berichterstattung über Konzernrisiken und -chancen ist auf die jeweiligen Geschäftseinheiten verteilt, sodass GCR für Klimarisiken verantwortlich ist. Weitere Informationen zum Risikoprozess finden Sie in unserem Geschäftsbericht.

Darüber hinaus arbeitet der Risikobereich zur Identifizierung wesentlicher klimabezogener Chancen und Risiken eng mit GCR zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Kennzahlen und Zielsetzungen
Disclosures   Input
a) Offenlegung der Messgrößen, die in Übereinstimmung mit Ihrer Strategie und Ihrem Risikomanagementprozess von der Organisation zur Bewertung klimabezogener Chancen und Risiken verwendet werden.  
b) Offenlegung der Treibhausgas (THG)-Emissionen (Scope 1, Scope 2 und ggf. Scope 3 img) und der damit verbundenen Risiken  

Weitere Informationen finden Sie unter:

c) Beschreiben Sie die Ziele, die von der Organisation verwendet werden, um klimabedingte Chancen und Risiken und die Leistung im Vergleich zu den Zielen zu managen.  
  • Die beiden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren „Energieverbrauch“ und „CO2-Ausstoß“ (Scope 1 und 2) sind seit 2021 Bestandteil der variablen Vorstandsvergütung und seit 2022 auch relevant für unsere internationalen Führungskräfte (außerhalb der T‑Mobile US) sowie alle außertariflichen Mitarbeitenden des Konzerns in Deutschland. Die Erreichung von auf den Verantwortungsbereich bezogenen Zielen für ausgewählte relevante Funktionen sind Teil der erfolgsabhängigen Vergütung, ebenso wie Ziele, die auf dem ESG KPI „Nachhaltiges Investment (SRI)“ und dem Ziel „Listing der T-Aktie in den nachhaltigen Indizes/Ratings“ basieren, die die Themen des Klimawandels und die direkt damit verbundenen CR KPIs „Energy Intensity“ und „Carbon Intensity“ widerspiegeln.
  • Die Klimaziele der Deutschen Telekom AG werden im CR-Bericht veröffentlicht.
  • Unsere Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz werden hier offengelegt.
  • Wir veröffentlichen hier auch Ziele für den nachhaltigen Einkauf.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Buttons

 

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken
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Fortschritte bei der Klimarisikoanalyse

2020 haben wir eine Lückenanalyse durchgeführt, um zu ermitteln, inwieweit unsere Maßnahmen den TCFD-Empfehlungen bereits entsprechen (siehe hier). Im Berichtsjahr haben wir die Lückenanalyse ergänzt und im Rahmen der EU-Taxonomie img sowie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD img, ESRS E1) weitere Anforderungen an die unternehmerische Klimarisikoanalyse miteinbezogen.

Im Jahr 2023 haben wir unsere Klimarisikoanalyse erneut aktualisiert: In verschiedenen Workshops mit Expert*innen aus Technik, Einkauf sowie Strategie und Risikomanagement wurden die wesentlichen klimabezogenen Chancen und Risiken definiert und eine erste Gewichtung vorgenommen. Hierbei haben wir zum einen die Konsequenzen für unsere Geschäftstätigkeit betrachtet, die aus physischen Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels resultieren könnten. Zum anderen haben wir auch die Auswirkungen analysiert, die durch politische, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen entstehen könnten, die mit der angestoßenen Transition hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft einhergehen können. Außerdem beinhaltet die Analyse eine finanzielle Quantifizierung transitorischer Risiken.

Ein wesentliches klimabezogenes Risiko stellt der mögliche Ausfall der Netzinfrastruktur durch beschädigte sekundäre Infrastruktur (beispielsweise Stromausfälle) oder durch ausgefallene Kühlgeräte dar. Ein weiteres Risiko besteht in der möglichen Beschädigung oder dem Ausfall des Netzes durch Schäden an der Netzinfrastruktur selbst, die aufgrund von Extremwetterereignissen oder veränderten klimatischen Bedingungen auftreten können.

Als wesentliche klimabezogene Chancen ermittelten wir hingegen den zunehmenden Einsatz energieeffizienter Technologien (etwa im Netzbetrieb) und die steigende Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten und Services.

Im nächsten Schritt haben wir ausgewählte Standorte der Deutschen Telekom in Deutschland, Ungarn und Kroatien in Bezug auf ihre physischen Klimarisiken analysiert. Hierbei wurden Standorte aus dem Bereich Mobilfunk, Festnetz und Rechenzentren einbezogen, deren Funktionalität einen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit hat: Insgesamt haben wir über 2 500 Standorte mithilfe der „Climate Change Edition“ der „Location Risk Intelligence“-Software der Rückversicherung Munich Re analysiert. Die Analyse umfasst neun Indizes (siehe Grafik). Die Risikogefährdung für die jeweiligen Standorte betrachteten wir in zwei Klimaszenarien des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC): einem Business-as-usual-Szenario (RCP 4.5/SSP2-4.5), bei dem der weltweite Temperaturanstieg bei über zwei Grad liegen wird, und einem Vier-Grad-Szenario (RCP 8.5/SSP5-8.5). Neben den Klimaszenarien beleuchteten wir die Risikogefährdung außerdem in verschiedenen Zeiträumen: aktuell, für das Jahr 2030, 2040, 2050 und für 2100.

Die folgende Grafik zeigt einen vereinfachten Ausschnitt der Ergebnisse: die Risiken für das Jahr 2050 gemäß dem Vier-Grad-Szenario:


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Tropische Zyklone
Wahrscheinliche maximale Intensität von Zyklonen mit einer Überschreitungswahrscheinlichkeit von 10 % in zehn Jahren (entspricht einer Wiederkehrperiode von 100 Jahren).
Hochwasser (inkl. Hochwasserschutz (Deiche))
Von extremen Hochwassern bedrohte Gebiete mit Wiederkehrperioden von 100 oder 500 Jahren. Hochwasserschutz wird berücksichtigt.
Anstieg des Meeresspiegels**
Gefahrenzonen abgeleitet aus statistischen Daten zum Meeresspiegelanstieg und Höhendaten für das jeweilige Projektionsjahr und Szenario.
(Wald-)Brandgefahr
Der Index img beschreibt aktuelle meteorologische Brandbedingungen auf der Basis von Brandgefahrenmodellen. Diese kombinieren die Entzündungswahrscheinlichkeit, die Geschwindigkeit und Ausbreitungsgeschwindigkeit und -wahrscheinlichkeit sowie die Verfügbarkeit von Brennstoff zu einer kombinierten Metrik. Der Index beinhaltet Informationen über z.B. die Länge der Feuersaison und extreme Feuergefahrentage.
Dürrestress
Der Index beschreibt die Veränderung der Wasserbilanz, abgeleitet aus dem modellierten standardisierten Niederschlags-Evapotranspirations-Index (SPEI). Dieser multiskalare Dürre-Index basiert auf klimatischen Daten und wird zur Bestimmung von Dauer, Intensität und Schweregrad von Dürrebedingungen im Vergleich zu normalen Bedingungen (in Referenzperioden) genutzt.
Hitzestress
Der Index beschreibt die aktuelle meteorologische Bedrohung durch Hitze. Die Bedrohung leitet sich aus Informationen über z.B. Hitzewellen, jährliche Maximal Temperatur und Tropennächte ab.
Kältestress
Der Index beschreibt die aktuelle klimatologische Bedrohung durch Kälte, indem er mehrere temperaturbezogene Parameter wie Frost- und Eistage und die jährliche Mindesttemperatur kombiniert.
Starkniederschläge
Der Index beschreibt die aktuelle meteorologische Bedrohung durch Starkniederschlag. Die Bedrohung wird abgeleitet aus Informationen über z.B. eintägige Starkniederschlagsereignisse und langanhaltende Niederschlagsereignisse.


Die Ergebnisse der Szenarioanalyse zeigen, dass für den Großteil der deutschen Standorte nur geringe physische Risiken bestehen. Bei den kroatischen und ungarischen Standorten erwarten wir mittlere Gefahren beispielsweise durch Hitze. Wir sind auf die Auswirkungen physischer Risiken, beispielsweise durch Veränderungen in den Niederschlagsmustern und extreme Variabilität der Wettermuster, vorbereitet. Denn Beispiele wie die starken Waldbrände in Griechenland im Jahr 2023 oder die Flutkatastrophe im Juli 2021 in Deutschland zeigen, dass lokale Schäden an unserer Telekommunikationsnetzinfrastruktur als Folge von Extremwetterereignissen bereits heute möglich sind. Unser Risikomanagement stützt sich daher auf mehrere Säulen: Wir bauen die Telekommunikationsnetze der Deutschen Telekom flexibel auf. Beispielsweise vermeiden wir durch Ringstrukturen, dass der Ausfall einer einzelnen Netzkomponente Auswirkungen auf die für unsere Kund*innen erbrachten Dienstleistungen hat. Für die meisten kritischen Standorte stellen wir eine unterbrechungsfreie Stromversorgung über mobile und feste Dieselgeneratoren und Batterien sicher. Dies hilft in der Regel für einige Stunden, falls es zu Stromausfällen kommt. Unser Krisenmanagement hilft zudem bei der zügigen Wiederherstellung im Falle von Unterbrechungen. Versicherungen decken die Risiken von Schäden an Gebäuden und an der Netzinfrastruktur der Deutschen Telekom ab. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Unser Umgang mit Klimarisiken“ sowie „Risiko- und Chancenmanagement“.

Die Analyse wurde international ausgeweitet. Derzeit arbeiten wir an einem kompletten internationalen Roll-out.

Auch aus regulatorischer Perspektive ist die Weiterentwicklung unseres Risikomanagements gemäß den Anforderungen der TCFD img von Bedeutung, insbesondere mit Blick auf die EU-Taxonomie-Vorgaben. Die Kriterien des Umweltziels „Anpassung an den Klimawandel“ verlangen – wie auch TCFD –, dass sich Unternehmen mit physischen Klimarisiken auseinandersetzen und die Auswirkungen auf ihre Wirtschaftsaktivitäten kennen. Mit unserem TCFD-Prozess haben wir somit zugleich den Grundstein für die Klimarisikoanalyse gelegt, die für die Erfüllung der Taxonomie-Kriterien erforderlich ist. Nähere Informationen zur Durchführung und zu den Ergebnissen der taxonomiekonformen Klimarisikoanalyse finden sich im Abschnitt „EU-Taxonomie: Entsprechung“.

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken
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Unser Umgang mit Klimarisiken

Im Rahmen unserer integrierten Klimastrategie ermitteln wir klimabezogene Risiken und Chancen sowohl für uns als Unternehmen als auch für unsere Stakeholder img. Unser Vorstand wird vierteljährlich mit einem „Group Risk Report“ über aktuelle Klimarisiken informiert. Weitere Informationen zum Risikomanagement finden Sie im Kapitel „Risiko- und Chancenmanagement“ im Geschäftsbericht.

Physische Risiken
Extreme Wetterbedingungen infolge des Klimawandels können sich negativ auf unsere Geschäftsprozesse auswirken und zu Störungen im Netz oder gar Netzausfällen führen. Solche Ausfälle können unter anderem die Steuerung von Rettungseinsätzen massiv beeinträchtigen, wenn nicht gar unmöglich machen. Damit wir in solchen Fällen angemessen reagieren können, haben wir mit unserer internen Richtlinie „Group Policy on Continuity and Situation Management“ die nötigen Verantwortlichkeiten, Prozesse und Maßnahmen definiert. Die Richtlinie legt außerdem fest, was in Notfall- und Krisensituationen, etwa bei Überschwemmungen, zu tun ist.

Auch bei der Planung unserer zukünftigen Geschäftstätigkeit berücksichtigen wir mögliche Folgen des Klimawandels. Beispielsweise bauen wir unsere Netzinfrastruktur so aus, dass sie Unwettern, Temperaturveränderungen oder höheren Windgeschwindigkeiten besser standhält, und halten mobile Versorgungsinfrastruktur für Notfälle vor.

Finanzielle Risiken
Der Klimawandel birgt auch finanzielle Risiken, sei es durch Abgaben für CO2-Emissionen oder durch erhöhte Energiekosten. Einen Beitrag zur Vorbeugung leisten wir unter anderem, indem wir unsere eigene Energieeffizienz erfassen und Maßnahmen entwickeln, um diese zu verbessern. Um Infrastrukturausfällen durch Extremwetterereignisse vorzubeugen, könnten auch zusätzliche Investitionen in eine robustere Infrastruktur erforderlich werden.

Prävention
Zudem helfen wir unseren Kund*innen mit innovativen Lösungen, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und so dazu beizutragen, den Klimawandel abzumildern („Mitigation“). Beispiele dafür sind Projekte im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung und Mobilität oder auch eine sogenannte Echtzeitlösung für die Landwirtschaft („Precise Positioning“). Mit dieser können unter anderem die für Agrarzwecke oft zu ungenauen GPS-Daten img korrigiert und präzise Standortdaten in Echtzeit übermittelt werden – und zwar über 5G-Mobilfunk-Technologie. Unsere niedrigschwellige, vergleichsweise kostengünstige Lösung hilft Landwirt*innen, durch einen zielgenaueren Einsatz ihrer Maschinen Emissionen zu reduzieren, Düngemittel und Saatgut genauer zu dosieren und ihre Erträge zu erhöhen. So können wir mittelbar auch zur Erreichung des Sustainable Development Goal (SDG img) 2, „Kein Hunger“, beitragen.

Weiterhin unterstützen wir unsere Kund*innen dabei, mit den negativen Folgen des Klimawandels umzugehen und sich an diese anzupassen („Adaptation“). Im Falle einer drohenden Katastrophe kann unsere Infrastruktur beispielsweise zur Verbreitung von Warnhinweisen über sogenannte Frühwarn-Apps genutzt werden. Die Anpassung an den Klimawandel („Climate Change Adaptation“) ist Bestandteil der EU-Taxonomie-Verordnung img, auf die wir an dieser Stelle eingehen.

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken
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Segment USA: Klimaziele

Es ist das erklärte Ziel von T-Mobile US, ihren Kund*innen durch das Angebot global führender digitaler Produkte und Dienstleistungen dauerhaft umfassende Konnektivität zu ermöglichen. Dass die Umsetzung dieses Ziels mit Auswirkungen auf die Umwelt einhergeht, ist dem Unternehmen klar. Durch mutige Schritte zur Verbesserung ihrer Ökobilanz kann T-Mobile US zu einer nachhaltigeren Zukunft für alle beitragen. Daher ist es eines der Schwerpunktziele von T-Mobile US, durch die Mobilisierung von Netzwerken, Menschen und Kooperationen am Schutz des Klimas und unseres Planeten mitzuwirken.

Ein wissenschaftsbasierter Netto-Null-Ansatz
T-Mobile US gab 2023 ihr Ziel bekannt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Damit ist T-Mobile US das erste Unternehmen in der US-Telekommunikationsbranche, das sich wissenschaftsbasiert zur Umsetzung des Netto-Null-Ziels verpflichtet. Dieses Ziel wurde von der Science Based Targets initiative (SBTi) anhand ihres Netto-Null-Standards validiert. Es umfasst kurz- und langfristige Verpflichtungen, ausgehend vom Vergleichsjahr 2020 die Scope-1-, -2- und -3-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent und bis 2040 um 90 Prozent zu reduzieren. 

The Climate Pledge
T-Mobile US weiß, dass Klimaschutz nur durch Zusammenarbeit bewerkstelligt werden kann, und ist aus diesem Grund auch dem Climate Pledge beigetreten. Es handelt sich dabei um einen sektorübergreifenden Zusammenschluss von Unternehmen und Organisationen, die gemeinsam an Lösungen zur Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen arbeiten. Der Climate Pledge ist eine 2019 von Amazon und Global Optimism ins Leben gerufene Initiative, die das Netto-Null-Emissionsziel zehn Jahre schneller erreichen will als vom Pariser Abkommen anvisiert. Die Unterzeichnenden verpflichten sich unter anderem dazu, Treibhausgasemissionen regelmäßig zu messen und zu melden. 

Klimabedingte Risiken und Kontrollen
Im Rahmen der Strategie von T-Mobile US zur Stärkung der Ausfallsicherheit ihrer Netze werden aus Gründen der Risikominderung technische Störungen und klimabezogene Auswirkungen ausgewertet. Wir überwachen die Maßnahmen zur Stärkung der Netzresilienz und beurteilen seine Netzstandorte im Hinblick auf Schwachstellen, die durch den Klimawandel bedingt sind.

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Umwelt

  • Highlights

    Wir streben täglich nach einer

    klimaneutralen Wirtschaft und Kreislauffähigkeit

    für unsere Technologie und Endgeräte

    Wir streben täglich nach einer klimaneutralen Wirtschaft und Kreislauffähigkeit für unsere Technologie und Endgeräte

    Mit unseren verschärften Klimazielen haben wir die strengen Kriterien der Science Based Targets initiative erfüllt und als erstes großes DAX-40-Unternehmen ein anerkanntes, wissenschaftsbasiertes Netto-Null-Klimaziel.

    Unseren Weg zur Netto-Null skizzieren wir hier erstmals im Rahmen eines Klima-Transitionsplans. Wesentliche dort genannte Maßnahmen setzen wir bereits um. So konnten wir durch Effizienzmaßnahmen in unseren Netzen und Rechenzentren unseren Energy Intensity KPI deutlich verbessern.

    Zur Reduktion der Scope-3-Emissionen haben wir eine Taskforce gegründet, die in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten neue Ansätze zur CO₂-Erfassung erforscht. Als wirtschaftlicher Anreiz fließen weitere Nachhaltig­keits­kriterien in Einkaufs­ent­scheidungen ein. Ein wichtiges Kriterium ist dabei, bereits beim Design und Einkauf die Kreislauffähigkeit von Netztechnik und Endgeräten zu berücksichtigen. Gerade bei Endgeräten funktioniert ein Kreislauf nur gemeinsam mit Kund*innen. 2023 haben wir diese Stakeholder explizit angesprochen: mit Ankaufsprogrammen, Aktionen und unserem TV-Magazin „Heute retten wir die Welt! Ein bisschen.“.

    Unsere Kund*innen unterstützen wir klimafreundlicher zu leben. Die positiven CO₂-Effekte, die auf Kundenseite durch die Nutzung unserer Produkte und Lösungen ermöglicht werden, lagen allein in Deutschland 2023 bei 16,9 Millionen Tonnen.

    Weitere Beispiele zu unseren Fortschritten 2023 finden sich detailliert in den Unterkapiteln – sowohl aus der Perspektive des Konzerns wie auch unserer Segmente.

    Highlight Zahlen

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    Fortschritte ausgewählter KPIs im Jahr 2023

    • 2022 2023 Fortschritt

    • CO₂e-Emissionen Scope 1&2 Konzern (in kt CO₂e) 233 217 -7 %

    • CO₂e-Emissionen Scope 1–3 Konzern (in kt CO₂e) 11 811 10 476 -11 %

    • Rücknahme Festnetz- und Mobilgeräte Konzern (ohne TMUS) 4,5 Mio. 4,8 Mio. +7 %

    • Enablement Faktor 3,76 4,78 +27 %

    • Energy Intensity 91 70 -23 %

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