CR-Wissen Das Archiv rund um den Corporate Responsibility Bericht der Deutschen Telekom
Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

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Mitarbeiterbefragung

Unsere alle zwei Jahre durchgeführte Mitarbeiterbefragung ist ein wichtiges Instrument, um Feedback von unseren Beschäftigten zu erhalten, Schwachst...

Unsere alle zwei Jahre durchgeführte Mitarbeiterbefragung ist ein wichtiges Instrument, um Feedback von unseren Beschäftigten zu erhalten, Schwachstellen aufzudecken und anschließend geeignete Maßnahmen zur Abhilfe durchzuführen. Die Auswertung bis auf Teamebene und nach weiteren Kriterien (bspw. Funktion, Führungskraft vs. Mitarbeiter, Geschlecht) unterstützt die Ableitung passgenauer konkreter Verbesserungsmaßnahmen auf allen Ebenen. An der letzten Mitarbeiterbefragung beteiligten sich 76% der Belegschaft, der Anteil von Männern und Frauen - sofern angegeben - entspricht in etwa der Geschlechtsverteilung im Konzern (Beteiligungsquote Männer ca. 67%, Frauen ca. 32% und erstmalig Divers ca. 1%). Mit der halbjährlichen Pulsbefragung holen wir zusätzlich fortlaufend ein aktuelles Stimmungsbild ein und prüfen, ob die eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich waren. So können wir gegebenenfalls zeitnahe Anpassungen vornehmen.

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Grundsätze für Zuwendungen im politischen Raum

Bei Zuwendungen an politische Parteien und Mandatsträger in Deutschland unterliegt der Konzern Deutsche Telekom als Folge der Bundesbeteiligung beson...

Bei Zuwendungen an politische Parteien und Mandatsträger in Deutschland unterliegt der Konzern Deutsche Telekom als Folge der Bundesbeteiligung besonderen rechtlichen Beschränkungen.

Zuwendungen an Parteien

  • Spenden des Konzerns an politische Parteien sind nicht zulässig, da die direkte Beteiligung der öffentlichen Hand am Konzern derzeit bei über 25 Prozent liegt. In die Berechnung der Beteiligungsquote der öffentlichen Hand fließen sowohl die Bundesbeteiligung als auch die Beteiligung der Kreditanstalt für Wiederaufbau ein. Spenden in diesem Sinne sind sowohl Geldzahlungen als auch geldwerte Zuwendungen.
  • Keine Spende ist das so genannte echte Sponsoring, das heißt die Zuwendung gegen nachweislich angemessene Gegenleistung. Die Gegenleistung kann etwa darin bestehen, dass auf Parteitagen für das eigene Unternehmen oder die eigenen Produkte geworben wird. Die Gegenleistung muss in einem angemessenen – marktüblichen – Verhältnis zur Leistung stehen. Das echte Sponsoring im Rahmen von Parteiveranstaltungen ist keine Parteispende im Sinne des Parteiengesetzes und daher grundsätzlich auch dem Konzern gestattet.

Zuwendungen an Mandatsträger

  • Geldspenden des Konzerns an Bundestagsabgeordnete sind ebenfalls unzulässig, solange die direkte Beteiligung der öffentlichen Hand (Bundesanteil und Anteil der Kreditanstalt für Wiederaufbau) am Unternehmen bei über 25 Prozent liegt. Auch geldwerte Zuwendungen an Bundestagsabgeordnete sind unzulässig.

Zuwendungen an Amtsträger

  • Zuwendungen dürfen an Amtsträger nicht für die Dienstausübung oder konkrete Diensthandlungen angeboten, versprochen oder gewährt werden.

Es muss weiterhin konzernweit sichergestellt sein, dass im politischen Raum nur rechtmäßige und politisch unangreifbare Zuwendungen gewährt werden. Daher beachten die Handelnden die jeweils – in Deutschland oder im Ausland – anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen für Zuwendungen oder Leistungen im politischen Raum. Weiterhin sind im Konzern verschiedene zusätzliche Verfahren und Prozesse definiert, die im Zusammenhang mit dem Sponsoring von Parteitagen, bei Einladungen zu Veranstaltungen und beim Verfahren im jeweiligen Einzelfall einzuhalten sind.

Sponsoring von Parteitagen

  • Sponsert der Konzern einen Parteitag, indem er an eine Partei einen Geldbetrag leistet oder Sachleistungen erbringt, so ist dies überhaupt nur dann zulässig, wenn dem Beitrag nachweislich eine angemessene (das heißt marktübliche) und zulässige Gegenleistung gegenübersteht.
  • Als Gegenleistung kommt in Betracht, dass der Telekom werthaltige werbliche Aktivitäten sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit / Verkaufsförderung auf dem Parteitag ermöglicht werden (zum Beispiel Präsentationsfläche).
  • Anfragen zum Sponsoring von Parteitagen müssen einheitlich und politisch ausgewogen behandelt werden. Dazu gehört neben der juristischen Einzelfallprüfung auch ein konzernweit abgestimmtes Verhalten. Der Konzern unterstützt keine extremistischen Parteien.

Einladungen zu Veranstaltungen

  • Vergibt die Telekom Einladungen zu kostenpflichtigen Events im Bereich Sport oder Kultur, so sind von dieser Vergabe Parteien auszuschließen, soweit es sich nicht um echtes Sponsoring handelt. Gleiches gilt für Abgeordnete, es sei denn diese geldwerte Zuwendung erfolgt „zur Teilnahme an Veranstaltungen zur Darstellung der Standpunkte des Deutschen Bundestags oder seiner Fraktionen“. Von Einladungen an in- und ausländische Amtsträger, ausländische Abgeordnete sowie an Mandatsträger bei internationalen Organisationen ist abzusehen.

Information und Einzelfallentscheidungen

  • Vor Gewährung von Zuwendungen im politischen Raum bedarf es der Prüfung des Einzelfalls. Rechtliche Auslegungs- oder Zweifelsfragen (auch über die hier angesprochenen rechtlichen Aspekte hinaus) sind dem Bereich Law & Integrity, politische Zweifelsfragen dem Bereich GPRA zur Entscheidung vorzulegen.
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Risiko/Chancen Matrix globale Warengruppen

Wir bewerten unsere Warengruppen basierend auf Risiko- und Chancen (Klassifizierung) als kritisch oder unkritisch. In diesem Zusammenhang klassifizie...

Wir bewerten unsere Warengruppen basierend auf Risiko- und Chancen (Klassifizierung) als kritisch oder unkritisch. In diesem Zusammenhang klassifizieren wir Produkte auf der Grundlage von Risiko- und Chancenanalysen unter Berücksichtigung einer Vielzahl von ESG-Nachhaltigkeitsaspekten und Risiken, wie z. B. Risiken einer unfairen Vergütung und Behandlung, Zwangs-/Kinderarbeit oder Umweltverschmutzung sowie Chancen wie Ressourceneffizienz und das Potenzial zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

 

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Spend Analyse 2019

Übersicht der Lieferantentypen pro Kategorie mit dem Anteil der Ausgaben (CAPEX & OPEX) und der geografischen Verteilung.  ...

Übersicht der Lieferantentypen pro Kategorie mit dem Anteil der Ausgaben (CAPEX & OPEX) und der geografischen Verteilung.

 

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MINT-Vorlesepaten

Gemeinsam mit der Stiftung Lesen und anderen Partnern sucht die Deutsche Telekom Stiftung im In- und Ausland ehrenamtliche MINT-Vorlesepaten. Ziel i...

Gemeinsam mit der Stiftung Lesen und anderen Partnern sucht die Deutsche Telekom Stiftung im In- und Ausland ehrenamtliche MINT-Vorlesepaten. Ziel ist es Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren über das Vorlesen von altersgerechten Büchern und Apps für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Inhalten (MINT-Themen) zu begeistern. Bis Ende 2019 haben sich insgesamt schon rund 2 650 MINT-Vorlesepaten im Netzwerk engagiert– darunter 100 Telekom-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Stand November 2019).

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Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarb...

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarbeitet. Entsprechend der Rahmenbedingungen des Greenhouse Gas (GHG) Protocols haben wir bereits seit 2015 unsere Emissionen aus dem Stromverbrauch  mit Hilfe der marktbasierten Methode berechnet. Diese Berechnungsmethode wenden wir seit der Anpassung auch auf unser Klimaziel an. Zuvor wurde der der Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien durch Zertifikate oder von Strom aus emissionsärmeren Quellen nicht bei der Berechnung berücksichtigt. Dies wurde mit der Anpassung geändert. Konsequenterweise haben wir daher auch den Ausgangswert (Baseline) aus 2008 um den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Anteil erneuerbarer Energien angepasst.

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Mehr Kapazität für unser energieeffizientes Rechenzentrum

Unser Rechenzentrum in Biere (bei Magdeburg) wurde 2014 in Betrieb genommen und zählt zu den effizientesten Rechenzentren weltweit. Da die Nachfrage...

Unser Rechenzentrum in Biere (bei Magdeburg) wurde 2014 in Betrieb genommen und zählt zu den effizientesten Rechenzentren weltweit. Da die Nachfrage nach Cloud-Diensten „Made in Germany“ weltweit steigt, haben wir unser Angebot in den vergangenen zwei Jahren um 150 Prozent erweitert. Die Erweiterung wurde im Mai 2018 erfolgreich in Betrieb genommen.
Wie bereits für den ersten Bauabschnitt wurde auch für die Erweiterung eine LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design) in Gold beantragt. 2018 wurde die Zertifizierung auch für den zweiten Bauabschnitt vergeben – eine Auszeichnung, die nur sehr wenige Rechenzentren weltweit erhalten.

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Methoden zur Wiedergewinnung von Tantal aus Elektroschrott erprobt

Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Abbau analoger Infrastruktur werden wir in den nächsten Jahren tonnenweise alte Elektronik demontieren....

Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Abbau analoger Infrastruktur werden wir in den nächsten Jahren tonnenweise alte Elektronik demontieren. Unser Ziel ist es, wertvolle Metalle wie Gold oder Tantal aus dem anfallenden Elektroschrott zurückzugewinnen. Jedoch gibt es bislang nicht für alle Metalle geeignete Recyclingmethoden. Das in Kondensatoren verarbeitete Tantal wird aus Coltan-Erz gewonnen. Dieses gilt als Konfliktrohstoff. Daher führen wir seit 2013 ein Projekt mit dem bifa Umweltinstitut durch. Das Ziel: die optimale Methode für die Demontage („Entstückung“) und das Recycling von Tantal-Kondensatoren zu entwickeln. Die potenziellen Mengen waren bislang zu gering, um die Methode in eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung zu überführen. Die Prüfung auf Wirtschaftlichkeit wird zu gegebener Zeit erneut durchgeführt.

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Mit Schmalband-Funk gegen das Bienensterben

Die Deutsche Telekom unterstützt Lösungen, die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine Lösung des Start-ups „Bee and...

Die Deutsche Telekom unterstützt Lösungen, die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine Lösung des Start-ups „Bee and Me“ aus Montenegro. Das junge Unternehmen verwendet die schmalbandige Funktechnik NB-IoT (NarrowBand-Internet of Things), um damit die Bienenhaltung zu optimieren. Mithilfe der Technologie können für den Bienenstock relevante Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Gewicht und Aktivität der Bienen mittels Sensoren erfasst und via App an den Imker geschickt werden. So kann dieser schnell reagieren, falls dem Bienenvolk Schaden droht.
Auf dem Gelände der Bonner Zentrale sowie im T-Systems Innovation Center in München wurden insgesamt vier solcher durch NB-IoT überwachten Bienenstöcke aufgestellt. Weitere Bienenstöcke der betreuenden Imkerin aus dem Bonner Umland sind ebenfalls mit den Sensoren ausgestattet und in die T-Systems Cloud eingebunden, sodass die Werte von Bienenstöcken an unterschiedlichen Orten miteinander verglichen werden können. Durch die Vernetzung werden zudem unnötige Kontrollfahrten vermieden.

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Renaturierung artenreicher Lebensräume

Seit 2003 führen wir umfangreiche Sammelaktionen von gebrauchten Mobilfunk-Geräten durch. Die Handys werden im Anschluss weiterverwendet oder fach-...

Seit 2003 führen wir umfangreiche Sammelaktionen von gebrauchten Mobilfunk-Geräten durch. Die Handys werden im Anschluss weiterverwendet oder fach- und umweltgerecht recycelt, sofern sie nicht mehr funktionsfähig sind. Mit den Erlösen aus der Rücknahme unterstützen wir gemeinnützige Organisationen, insbesondere in den Bereichen Ressourcen-, Umwelt- und Naturschutz sowie Bildung. 2018 fördern wir über Kooperationen mit dem Handysammelcenter Natur-und Artenschutzprojekte folgender Organisationen: Zoologische Gesellschaft Frankfurt, Pro Wildlife e.V., Landesbund für Vogelschutz in Bayern, Tierpark Hellabrunn München.

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Saubere Stromerzeugung durch Photovoltaik

Ende des Jahres 2019 betrieben wir insgesamt über 300 eigene Photovoltaikanlagen. In Summe haben die Anlagen eine Kapazität von knapp 4 000 kWp (Kil...

Ende des Jahres 2019 betrieben wir insgesamt über 300 eigene Photovoltaikanlagen. In Summe haben die Anlagen eine Kapazität von knapp 4 000 kWp (Kilowatt-Peak). Damit verkleinern wir unseren ökologischen Fußabdruck um jährlich mehr als 1 700 Tonnen CO2.

2019 wurden 20 weitere Standorte begangen, von denen 15 in die Realisierung gehen. Dazu werden 2 Großstandorte für den Aufbau mit Photovoltaik in Berlin und Freiburg geplant. Im Jahr 2019 haben wir ebenfalls Pilotprojekte gebaut, um den Einsatz von klein dimensionierten PV-Anlagen auf Multifunktionsgehäusen am Straßenrand und Mobilfunkcontainern zu testen.

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Alternative Erdgas: Neue Tankkarte für Erdgastankstellen

Unser Flottenmanagement prüft grundsätzlich, ob an einem Standort Erdgastankstellen verfügbar sind, und bietet dann entsprechende Fahrzeuge an. Um...

Unser Flottenmanagement prüft grundsätzlich, ob an einem Standort Erdgastankstellen verfügbar sind, und bietet dann entsprechende Fahrzeuge an. Um möglichst viele der rund 860 Erdgastankstellen in Deutschland nutzen zu können, wurde 2018 eine neue Tankkarte für den Kraftstoff „Compressed Natural Gas“ (CNG) ins Portfolio aufgenommen. 2019 ist der Bestand an CNG-Fahrzeugen von 60 auf rund 300 Fahrzeuge gestiegen. Wegen der Effizienz- und Umweltvorteile des Kraftstoffs CNG werden wir das Thema Erdgasfahrzeuge weiter forcieren. Hier sehen wir weiterhin sehr viel Potenzial als Übergangslösung hin zur Elektromobilität.

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Ressourcenschonend unterwegs: E-Bikes, Shuttles, Leihräder

Als ressourcenschonende und gesundheitsfördernde Alternative bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland bereits seit 2015 di...

Als ressourcenschonende und gesundheitsfördernde Alternative bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland bereits seit 2015 die Möglichkeit, im Rahmen der Gehaltsumwandlung ein Fahrrad oder E-Bike zu erwerben. Dabei kann mit Unterstützung von Telekom MobilitySolutions für drei Jahre ein Fahrrad über den Arbeitgeber geleast werden. Die monatliche Rate wird vom Bruttoentgelt gezahlt. Das neue Angebot hat sich vom Start weg großer Beliebtheit erfreut. Bis Ende 2019 nutzten bereits rund 7000 Kolleginnen und Kollegen diese Möglichkeit. 
Um auch bei Geschäftsreisen oder innerstädtischen Verkehren zwischen unseren Standorten unsere CO2-Emissionen zu senken, bieten wir Shuttle-Services zwischen verschiedenen Standorten und zum Flughafen/Schnellbahnhof an. Auch 2019 nutzten wieder rund 125 000 Fahrgäste den Service. Die Buchung erfolgt für die Mitarbeiter komfortabel per App oder im Intranet.
Für die dienstliche Nutzung bei innerstädtischen Terminen haben unsere Beschäftigten außerdem die Möglichkeit, an mittlerweile über 30 Telekom-Standorten in Deutschland insgesamt 240 Leihräder auszuleihen, teilweise auch E-Bikes. Außerdem testen wir im Rahmen einer Campus-Lösung an 6 Standorten in Bonn die Nutzerakzeptanz und Nutzungsintensität von eScootern als weiteres Element von Micro-Mobilität.

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Elektro: Pilotprojekte, Fahrzeugtests und Ausbau der Lade-Infrastruktur

Um die Vorteile der Elektromobilität mittelfristig bestmöglich nutzen zu können, stellen wir bereits seit 2014 im Rahmen von Pilotprojekten und fü...

Um die Vorteile der Elektromobilität mittelfristig bestmöglich nutzen zu können, stellen wir bereits seit 2014 im Rahmen von Pilotprojekten und für bestimmte Einsatzszenarien Elektrofahrzeuge bereit. Darüber hinaus wurden auch 2019 mit verschiedenen Service-Einheiten bundesweit Elektrofahrzeuge getestet. Ziel der Tests war es, die Tauglichkeit für unterschiedliche Einsatzszenarien zu erproben. Im Ergebnis sind Elektrofahrzeuge grundsätzlich für planbare Tätigkeiten einsetzbar, sofern Lade-Infrastruktur vorhanden ist.
2020 werden wir mit weiteren namenhaften Unternehmen am Förderprojekt „Erneuerbar mobil“ teilnehmen. Im Zuge dessen haben wir uns zur Beschaffung von insgesamt 116 Elektrofahrzeugen sowie Ladepunkten verpflichtet. Die Einsteuerung der Fahrzeuge soll deutschlandweit erfolgen. Mit einem Piloten für 50 Elektrogeschäftsfahrzeuge für leitende Angestellte haben wir das Thema Elektromobilität im Top-Management der Deutschen Telekom platziert. Ab 2020 werden wir Elektrofahrzeuge im Regelbetrieb anbieten.   
Seit Anfang 2018 wird der weitere Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge von dem neugegründeten Unternehmen Comfort Charge vorangetrieben. Dies wird durch die Aufrüstung der vorhandenen Telekommunikationsinfrastruktur zu einem bundesweiten E-Ladenetz umgesetzt.

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Green Car Policy

Seit 2008 konnten die durch die Fahrzeugflotte verursachten CO2-Emissionen um mehr als 40% auf 87 kt CO2 reduziert werden. Neben sinkendem Fahrzeugb...

Seit 2008 konnten die durch die Fahrzeugflotte verursachten CO2-Emissionen um mehr als 40% auf 87 kt CO2 reduziert werden. Neben sinkendem Fahrzeugbedarf war ein wichtiger Faktor dafür die Einsteuerung CO2-optimierter Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2030 gehen wir von einer weiteren Verringerung um rund 30% gegenüber dem Basisjahr 2017 aus.
Mit der Einführung unserer Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge am 1. April 2010 wurde ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge implementiert. Darunter fallen Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Bestandteil der Green Car Policy ist ein Bonus-Malus-System mit dem wir Anreize für unsere Mitarbeiter schaffen, verbrauchsärmere Modelle zu wählen.

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Breite Auswahl an Mobilitätsformen

Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Klimaschutz, indem wir ihnen zum Beispiel vergünstigte Fahrkarten für den öffentlich...

Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Klimaschutz, indem wir ihnen zum Beispiel vergünstigte Fahrkarten für den öffentlichen Regional- und Nahverkehr anbieten. Außerdem setzen wir auf weitere zeitgemäße Formen der Mobilität. Unsere bestehenden Angebote wie Shuttle-Service, Leihfahrräder für den innerstädtischen Verkehr und Mietfahrzeuge haben wir in 2019 mit einem e-Scooter-Piloten erweitert. Unser Ziel ist es, mit neuen Lösungen im Bereich der Micro-Mobilität Anreize zum Umdenken zu schaffen. Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Mitarbeiterfahrzeuge gibt es übrigens bisher an sieben Standorten, eine Erweiterung auf 25 Standorte ist fest geplant und befindet sich teilweise bereits in der Umsetzung.

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