Barbara Costanzo, Vice President Group Social Engagement Deutsche Telekom AG

Wir unterstützen Menschen dabei, sich im Netz souverän zu bewegen und nach demokratischen Spielregeln zusammenzuleben, damit jeder #DABEI ist.

Respekt!

Bei #DABEI geht es uns um gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Alle sollen die Chancen nutzen können, die das Netz uns bietet: mehr Nähe zu Freund*innen und Familie, mehr Spaß am Lernen, eine bessere Gesundheitsversorgung – und eine bessere Verständigung untereinander. Im Netz lernen wir jeden Tag andere Perspektiven kennen. Deshalb werben wir mit unserer Markenkampagne #DABEI auch für mehr Toleranz im digitalen Umgang miteinander. Das heißt für uns ganz klar auch: Andersdenkende, Andersliebende oder Anderslebende im Netz respektvoll zu behandeln. Denn schließlich sollen ALLE Menschen an der Wissens- und Informationsgesellschaft teilhaben und die vielen Vorteile der digitalen Welt nutzen können.

Wie wir digitale Teilhabe fördern

Wir glauben, dass vor allem drei Faktoren entscheidend sind, damit alle Menschen gleichberechtigt an der digitalen Gesellschaft teilhaben können: technischer Zugang zu schnellen Netzen („Access“), bezahlbare Geräte, Tarife und Service-Angebote („Affordability“) sowie die Fähigkeit und Motivation zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien („Ability“). Dabei verstehen wir unter „Ability“ nicht nur Medienkompetenz, sondern auch die Fähigkeit, in der digitalen Welt nach demokratischen Spielregeln zusammenzuleben.

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Milliarden Euro haben wir 2021 in den Ausbau unserer Netze investiert.

Den Spaten in die Hand nehmen

Superschnell und immer verfügbar – so soll der Zugang zum Netz sein. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, alle Menschen mit schnellen Internet-Anschlüssen zu versorgen. Auf dem Land genauso wie in der Stadt: 99 Prozent der Bevölkerung in Deutschland können wir bereits mit schnellen LTE-Mobilfunk-Verbindungen versorgen. Über 90 Prozent der deutschen Haushalte steht zudem das neue 5G-Netz der Telekom zur Verfügung. Und rund 36,6 Millionen Haushalte waren Ende 2021 schon an schnelles Breitband-Internet mit über 16 Mbit/s angeschlossen. Doch das reicht uns noch nicht. Deshalb investieren wir Milliarden in den Netzausbau. Unser Ziel: die letzten Funklöcher stopfen und beim Glasfaserausbau richtig Strecke machen.
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Auch im Zug #DABEI

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn verbessern wir den Handy-Empfang im Zug: Reisende, die das Mobilfunknetz der Telekom nutzen, sollen künftig auf allen Strecken ohne Unterbrechung telefonieren und surfen können – und das in viel besserer Qualität als heute. Spätestens 2026 soll es entlang der Schienenstrecken im Fern- und im Regionalverkehr keine Versorgungslücken mehr geben. Dafür investieren wir gemeinsam einen dreistelligen Millionenbetrag. Schon heute können fast alle Fahrgäste eine Internet-Verbindung im Zug nutzen. Ein stark verbesserter Mobilfunk-Empfang ist für viele Reisende wichtig, insbesondere wenn Züge nicht nur ein Transportmittel, sondern auch Büro, Konferenzraum und Entspannungsort sind. Mehr Komfort an Bord kann somit auch helfen, die Mobilitätswende voranzutreiben und damit zum Klimaschutz beizutragen.

650 000

Rund 650 000 Kilometer lang war das Telekom-Glasfasernetz Ende 2021 in Deutschland.


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Rund 70 000 Euro kostet ein Kilometer Glasfaser im Schnitt.

Alles aus Glas

Wussten Sie, dass die Telekom das größte Glasfasernetz in Europa betreibt? Rund 650 000 Kilometer lang war es Ende 2021 allein in Deutschland. Dabei verlegen wir die Kabel je nach Technik direkt bis in die Wohnung (Fiber to the Home) oder bis zu den grauen Kästen am Straßenrand (Fiber to the Curb) img. Das ist aufwendig und kostenintensiv: Ein Kilometer Glasfaserkabel kostet im Schnitt 70 000 Euro. Daher ist ein Anschluss an das Glasfasernetz nicht überall wirtschaftlich realisierbar. In diesen Fällen bieten wir eine Lösung – den Hybrid-Anschluss. Hierbei wird die Geschwindigkeit einer DSL-Leitung mit der eines LTE-Mobilfunk-Anschlusses kombiniert und so die Breitbandgeschwindigkeit erhöht. Eine weitere Möglichkeit für einen wirtschaftlichen Ausbau sind Förderprogramme des Bundes oder der Länder. Genau wie andere Unternehmen bewirbt sich auch die Telekom um solche Förderungen. Mit einem neuen Verfahren zur Verlegung der Kabel, dem „Trenching“ img, kann der Ausbau nicht nur schneller, sondern auch günstiger vorankommen. Hier stehen wir in einem Austausch mit Städten und Gemeinden, um zu prüfen, wo dieses Verfahren zum Einsatz kommen kann.

Internet-Zugang ist kein Luxusgut

Klar ist: Nicht jede*r kann sich immer das neueste Smartphone oder den Mobilfunk-Tarif mit dem größten Datenvolumen leisten. Doch ein schneller Internet-Zugang und ein modernes, funktionales Endgerät dürfen kein unerschwinglicher Luxus sein. Deshalb bieten wir unterschiedliche Tarife für jeden Geldbeutel an – zum Beispiel die „MagentaMobil Young“-Tarife für alle unter 28 Jahren. Darüber hinaus haben wir als einziger Anbieter in Deutschland auch einen Sozialtarif für Kund*innen mit besonderen Lebensumständen im Angebot: Den Sozialtarif für den Telefonanschluss können beispielsweise BAföG-Empfänger*innen, Schwerbehinderte oder Arbeitslosengeld-Empfänger*innen beantragen. Außerdem bereiten wir ausgewählte gebrauchte, technisch einwandfreie Smartphones auf und verkaufen sie zu erschwinglichen Preisen. Das ist im Übrigen nicht nur günstiger, sondern auch gut fürs Klima! Denn ein großer Teil der CO2-Emissionen eines Smartphones fallen bei der Herstellung an. Smartphones länger zu nutzen, sorgt also dafür, dass weniger klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen werden.

Alle mitnehmen

Wir wollen alle in die digitale Zukunft mitnehmen. Das heißt auch: Wer im Netz unterwegs ist, soll positive Erlebnisse haben – und keine Angst vor Nachteilen haben müssen. Datensicherheit und Datenschutz haben für uns höchste Priorität. Aber ebenso geht es darum, sich kompetent im Netz zu bewegen. Deshalb fördern wir Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis ins Seniorenalter. Sie alle sollen lernen, mit digitalen Medien zielgerichtet, kritisch, verantwortungsvoll und kreativ umzugehen. Einige Beispiele unseres Engagements für Medienkompetenz in Deutschland:

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„Medien, aber sicher.“

Unsere Website „Medien, aber sicher.“ bündelt unsere Initiativen für mehr Medienkompetenz. Sie trägt unsere #GoodMagenta-Kennzeichnung für sozial nachhaltige Angebote.

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#DABEI-Geschichten

Ein Angebot von „Medien, aber sicher.“ ist die Initiative #DABEI-Geschichten. Hier geht es um aktuelle Themen des digitalen Alltags – vor allem für Multiplikator*innen. Zum Beispiel: Wie kann man sich gegen Hass und Hetze im Netz wehren und Zivilcourage zeigen? Alle Leitfäden sind auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache verfügbar.

3
Teachtoday

Unter dem Dach von „Medien, aber sicher.“ unterstützt „Teachtoday“ Kinder & Jugendliche, Eltern & Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien – unter anderem in der Toolbox für 9- bis 16-Jährige.

4
SCROLLER

Das digitale Kindermedienmagazin „SCROLLER“ vermittelt Kindern von neun bis zwölf Jahren Medienkompetenz auf Augenhöhe. Zusätzlich gibt es inspirierendes Material für Eltern und Pädagog*innen sowie Hintergrundinformationen.

5
Workshops und Podcasts

Regelmäßig führen wir Workshops zu Themen aus der digitalen Welt durch – beispielsweise zum Umgang mit Fake News oder zu digitaler Zivilcourage. Daneben veröffentlichen wir kurzweilige Podcasts, in denen wir entsprechende Themen aufgreifen.

Einfache Sprache als Teil der digitalen Teilhabe

6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Das zeigt die Studie „LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität“, die die Universität Hamburg durchgeführt hat. Wir aber wollen, dass alle unsere Inhalte verstehen – selbst komplexe Themen. Denn was hilft der beste Inhalt, wenn er nicht verstanden wird oder die Sprache abschreckt? Deswegen übersetzen wir bestimmte Inhalte unseres CR-Berichts und vor allem unsere #DABEI-Geschichten in Einfache Sprache und lassen diese von einer Expertenrunde für Einfache Sprache prüfen und mit einem Siegel belegen.

Unsere Kooperations-
partner

Um digitale Teilhabe zu stärken, arbeiten wir mit zahlreichen Initiativen, Netzwerken und Vereinen eng zusammen – alleine bei unserem Engagement gegen Hass im Netz sind es 44 Partner, von denen viele in unserem Themenspecial näher vorgestellt werden.
Einige Beispiele unserer Kooperationen in Deutschland:

1
Diskutier Mit Mir

Die Chat-Plattform „Diskutier Mit Mir“ ermöglicht es, online mit anderen über unterschiedlichste Themen zu diskutieren. Gemeinsam haben wir Workshops zur konstruktiven Kommunikation auf digitalen Plattformen durchgeführt.

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ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur/Hass hilft

Die Netzaktivist*innen setzen sich gegen Hass im Netz ein. Zudem sind sie Träger*innen der Initiative „Exit Deutschland“ und haben seit der Gründung im Jahr 2000 bereits über 800 Menschen unterstützt, die rechtsextreme Szene zu verlassen.

3
Reporterfabrik – CORRECTIV

Das Reporterteam schützt vor gezielten Falschmeldungen und setzt sich für die Förderung von Medienkompetenz ein. Wir unterstützen als exklusive Partnerin den Aufbau der Webakademie „Reporterfabrik“.

4
Managerfragen

Managerfragen.org setzt sich für einen offenen, fairen und direkten Dialog zwischen Manager*innen und Bürger*innen ein. Die Telekom und Managerfragen.org haben eine Reihe von Formaten entwickelt, die bei Veranstaltungen genutzt werden und die Menschen auf Phänomene im Netz aufmerksam machen. Außerdem führen wir gemeinsam Workshops durch.

5
#ichbinhier

Der Verein ichbinhier e.V. sensibilisiert für das Thema Hass im Netz. Er unterstützt Menschen und Institutionen, sich gegen digitale Angriffe zu wappnen, und steht für mehr digitale Zivilcourage. Gemeinsam entwickeln wir Formate und führen regelmäßig Workshops durch.

#DABEI

#DABEI ist keine kurzfristige Markenkampagne der Telekom. Es ist unser langfristiges Versprechen, uns für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an unserer digitalen Gesellschaft einzusetzen. Dass das immer noch dringend nötig ist, zeigt diese Zahl: Laut aktuellem D21-Digital-Index stehen rund 13 Millionen Deutsche im digitalen Abseits. Sie fühlen sich von der zunehmenden Digitalisierung überfordert oder sogar abgehängt. Wir sind erst zufrieden, wenn wirklich alle dabei sein können. Denn wir sind überzeugt: Geschäftsauftrag und gesellschaftliche Verantwortung lassen sich nicht trennen.
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