CR-Wissen Das Archiv rund um den Corporate Responsibility Bericht der Deutschen Telekom
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Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarb...

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarbeitet. Entsprechend der Rahmenbedingungen des Greenhouse Gas (GHG) Protocols haben wir bereits seit 2015 unsere Emissionen mit Hilfe der marktbasierten Methode berechnet. Diese Berechnungsmethode wenden wir seit der Anpassung auch auf unser Klimaziel an. Zuvor wurde der der Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien durch Zertifikate oder von Strom aus emissionsärmeren Quellen nicht bei der Berechnung berücksichtigt. Dies wurde mit der Anpassung geändert. Konsequenterweise haben wir daher auch den Ausgangswert (Baseline) aus 2008 um den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Anteil erneuerbarer Energien angepasst. Diese reduzierte sich von zuvor 2. 602.431 Tonnen CO2 auf 1.481.400 Tonnen CO2. Auch das Klimaziel veränderte sich daher auf der Basis von 2008 auf 1.185.120 Tonnen CO2 in 2020. Dies entspricht weiterhin einer Reduktion von -20 Prozent. 

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Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben

Unseren Beschäftigten bieten wir attraktive Angebote, um Beruf und Privatleben besser miteinander in Einklang zu bringen. Eine gelungene Vereinbarkei...

Unseren Beschäftigten bieten wir attraktive Angebote, um Beruf und Privatleben besser miteinander in Einklang zu bringen. Eine gelungene Vereinbarkeit schafft die Voraussetzung für zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine leistungsfähige, innovative und vitale Belegschaft als Schlüssel für den unternehmerischen Erfolg. Dafür bedarf es flexibler Arbeitsbedingungen, familienfreundlicher Angebote und einer wirkungsvollen Gesundheitsförderung und sowie nicht zuletzt einer nachhaltigen Verankerung von Work-Life-Balance in die Unternehmenskultur. 

Mit unseren flexiblen Arbeitsbedingungen eröffnen wir unseren Beschäftigten neue Gestaltungsmöglichkeiten, Beruf und Privatleben noch besser miteinander in Einklang zu bringen: 

  • Rückkehrgarantie Teilzeit: Die Deutsche Telekom fördert die Einrichtung von Teilzeitarbeitsplätzen und garantiert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Rückkehr zur ursprünglichen Wochenarbeitszeit.
  • Tandem: Mit unserem prämierten Job-Sharing-Modell eröffnen wir unseren Beschäftigten neue Perspektiven für eine bessere Vereinbarkeit. Herausfordernde Stellen oder auch Führungsaufgaben lassen sich mit einem Tandempartner auch in Teilzeit erfolgreich gestalten. 
  • Lebensarbeitszeitkonten: Eine finanzierte Auszeit oder eine Aufstockung eines Teilzeitentgelts lässt sich mit einem Lebensarbeitszeitkonto ohne Schwierigkeiten realisieren.
  • Mobiles Arbeiten: Home-Office und Arbeiten von unterwegs sind bei der Deutschen Telekom schon Alltag. In einem Verbandstarifvertrag sind darüber hinaus erstmals die wichtigsten Rahmenregelungen festgelegt worden, um mobiles Arbeiten als neue innovative Arbeitsform zu implementieren.

Mit folgenden familienfreundlichen Angeboten bieten wir unseren Beschäftigten eine gezielte Unterstützung im privaten Bereich, um ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern: 

  • Kinderbetreuungsangebote: An einigen Standorten mit vielen Beschäftigten stellt die Deutsche Telekom ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kindertagesstätten und Programme zur Ferienbetreuung sowie Eltern-Kind-Büros zur Verfügung. 
  • Kostenlose Beratung und Vermittlung: Beschäftigte werden zu den Themen Kinderbetreuung (inklusive Notfallbetreuung), Pflege von Angehörigen und haushaltsnahe Dienstleistungen durch den Kooperationspartner „awo lifebalance“ und einen Online-Service unterstützt. 
  • Mitarbeiternetzwerke: Es werden Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Ansprechpartner sowie Diskussionsforen in verschiedenen Netzwerken, wie zum Beispiel das „Väternetzwerk“ oder „Stay in contacT“, angeboten. 
  • Familienfonds: Unterstützung von Mitarbeiterprojekten, die helfen, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern. 
  • Sozialfonds: Schnelle wirtschaftliche Hilfe für Beschäftigte, die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, sowie Zuschüsse für Erholungsmaßnahmen schwerbehinderter Kinder. 
  • Betreuungswerk: Unterstützung von Waisen und Halbwaisen, Engagement für Beschäftigte in Notsituationen, Studierende aus einkommensschwachen Familien und Freizeitgestaltung für Senioren. 
  • ErholungsWerk: Beschäftigte können das Angebot für preisgünstige Familienferien zum Beispiel in einer der 18 eigenen Ferienanlagen nutzen.  

Daneben stellt die Gesundheitsförderung unserer Beschäftigten einen wichtigen Baustein unserer Work-Life-Strategie dar: 

  • Gesundheitsprävention: Die Deutsche Telekom bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen an, zum Beispiel Medical Check, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen oder Ernährungsberatung.
  • SPRECHZEIT: Die Deutsche Telekom bietet professionelle Unterstützung bei allen Schwierigkeiten im beruflichen und privaten Kontext. Die Experten der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung des BAD nehmen sich Zeit und suchen gemeinsam mit den Ratsuchenden nach Lösungen, zum Beispiel bei Problemen in der Partnerschaft, der Familie oder im Beruf. 

Unser gesamtes Angebot für eine bessere Vereinbarkeit finden Sie unter www.telekom.com/work-life.

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Ausbildung

Die Telekom steht für herausragende betriebliche (Aus-)Bildungsangebote im kaufmännischen und technischen Bereich. Mit einer Gesamtzahl von rund 6 ...

Die Telekom steht für herausragende betriebliche (Aus-)Bildungsangebote im kaufmännischen und technischen Bereich. Mit einer Gesamtzahl von rund 6 000 Auszubildenden und dual Studierenden im Ausbildungsjahr 2018/2019 gehört die Deutsche Telekom zu den größten Ausbildungsunternehmen in Deutschland. Bundesweit bilden wir kompetent aus. Mit unserem Ausbildungsengagement beugen wir nicht nur dem wachsenden Fachkräftemangel aktiv vor. Wir nehmen auch unsere unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung grenzübergreifend ernst. Angesichts des immer dynamischeren technologischen Fortschritts nimmt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in den Technik- und Innovationsbereichen weiter zu. Mit unserem neuartigen Ausbildungskonzept sichern wir die Innovationsfähigkeit der Telekom. Wir holen kontinuierlich neues Wissen und Können in unser Unternehmen. Damit wächst unser interner Pool an qualifizierten Nachwuchskräften, auf den wir in den kommenden Jahren zurückgreifen.

Einen wichtigen Baustein zur beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung – insbesondere im technischen Bereich – liefert auch das akademische Angebot der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL).

Gezielte Besten-Förderung im IT-Bereich und in der Kundenberatung/im Verkauf
Mit unseren Programmen „Young IT Talents“ ( YITT) und „Young Sales Talents“ (YST) fördern wir Auszubildende und dual Studierende, die besondere Talente im IT-Bereich oder in der Kundenberatung und im Verkauf aufweisen. Ziel ist die frühzeitige Identifikation, Förderung und Bindung von sehr guten Auszubildenden und dual Studierenden. Im Wettbewerb um Talente sichern uns beide Programme die Attraktivität als potenzieller Arbeitgeber nach Ende der Ausbildung beziehungsweise des Studiums.

Perspektiven schaffen mehr Chancen für benachteiligte Gruppen
In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit unterstützen wir benachteiligte gesellschaftliche Gruppen in Deutschland dabei, einen Berufseinstieg zu finden oder sich weiterzuqualifizieren.

Das Einstiegsqualifizierungspraktikum eröffnet insbesondere benachteiligten Jugendlichen in der sozialen Grundsicherung und schwer vermittelbaren Bewerbern die Möglichkeit zum Berufseinstieg. Die Bilanz des Projekts ist sehr positiv.

Weiterhin bieten wir alleinerziehenden Müttern und Vätern die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein duales Studium mit reduzierter Arbeitszeit zu absolvieren. Die Teilzeitausbildung bieten wir in allen Ausbildungsberufen bei der Deutschen Telekom und dualen Studiengängen an.

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Messung der Nachhaltigkeitsleistung unserer Produkte

Studien wie GeSI SMARTer2030 belegen, dass Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung...

Studien wie GeSI SMARTer2030 belegen, dass Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Viele unserer Produkte bieten neben einem ökonomischen Mehrwert auch soziale und ökologische Vorteile. Diesen Mehrwert zu beziffern und somit messbar zu machen ist eine Herausforderung, da sich insbesondere viele soziale Vorteile unserer Produkte nur indirekt ergeben. Wir stellen uns dieser Aufgabe und erproben dazu unterschiedliche Ansätze: Neben dem Aufbau eines nachhaltigen Produktportfolios arbeiten wir derzeit in einem umfangreichen Wirkungsmessungsprojekt daran, den Nachhaltigkeitsbeitrag sowie die Risiken unserer Produkte sichtbar zu machen. Zu einzelnen Produkten wie der Park-App „Park and Joy“ führen wir darüber hinaus gesonderte, detaillierte Wirkungsanalysen durch. Darüber hinaus beteiligen wir uns am branchenweiten Pilotprojekt Sustainability Assessment Framework (kurz SASF) der Global e-Sustainability Initiative. Ziel ist es, ein Instrument zu entwickeln, mit dem eine Vielzahl von ICT-Produkten und -Diensten anhand ihrer Nachhaltigkeitsleistung bewertet werden kann. Die Ergebnisse sollen auch dazu dienen, Nachhaltigkeitsrisiken in der Wertschöpfungskette zu identifizieren. Wir haben SASF von Anfang an mitentwickelt und waren 2016 an der Pilotstudie – einem ersten Praxistest – beteiligt. Im Jahr 2017 haben wir damit begonnen zu prüfen, ob und wie SASF in unsere Managementprozesse integriert werden kann. 2019 setzen wir diese Prüfung fort.

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Auszeichnung für unser Engagement

Die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat die Deutsche Telekom für das Bekenntnis zu den UN-Zielen mit dem „Building Public Trust Award...

Die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat die Deutsche Telekom für das Bekenntnis zu den UN-Zielen mit dem „Building Public Trust Award“ für vorbildliche Berichterstattung ausgezeichnet. Als bestes Unternehmen in der Kategorie „SDGs“ (Sustainable Development Goals) kürte die Jury die Deutsche Telekom für ihren Geschäftsbericht 2016. Laut Jury widmet sich die Deutsche Telekom hier am besten der systematischen Analyse, welchen Beitrag ihre Produkte, Dienstleistungen und Aktivitäten zur Erfüllung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Mit der neuen Preiskategorie berücksichtigt das Expertengremium die aktuellen nationalen und internationalen Entwicklungen im Reporting.

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Wir tun was! - Mitarbeiterkommunikation

Um auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die SDGs zu sensibilisieren, haben wir im Sommer 2017 eine Posteraktion initiiert. Dazu haben wir...

Um auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die SDGs zu sensibilisieren, haben wir im Sommer 2017 eine Posteraktion initiiert. Dazu haben wir zunächst in der Service-Zentrale in Bonn Poster verteilt und in viel frequentierten Bereichen aufgehängt. Sie zeigen neben allen SDGs auch die jeweiligen Beiträge, die die Deutsche Telekom leistet, um die Ziele zu erreichen. Das Poster steht hier zum Download bereit.

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Junior-Ingenieur-Akademien

Die Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) wecken bei Schülern der gymnasialen Mittelstufe (ab der achten Klasse) das Interesse an technischen Berufen und...

Die Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) wecken bei Schülern der gymnasialen Mittelstufe (ab der achten Klasse) das Interesse an technischen Berufen und ingenieurwissenschaftlichen Karrieren. Die Junior-Ingenieur-Akademie wird als Wahlpflichtfach für zwei Jahre im Lehrplan der teilnehmenden Schulen verankert und in Kooperation mit Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen durchgeführt. Das Projekt wurde erstmals 2005 umgesetzt und gibt Schülern die Möglichkeit, im Unterricht erworbene Kenntnisse praktisch anzuwenden. Seit dem Start des Projekts wächst das Schulnetzwerk stetig: 2017 wurden neun neue Junior-Ingenieur-Akademien in das Netzwerk aufgenommen, womit inzwischen bereits 88 Schulen in Deutschland eine Akademie anbieten. Schüler aus Leipziger Gymnasien konnten 2017 beispielsweise an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) an spannenden Projekten aus der Telekommunikation forschen. Eine Schülergruppe entwickelte einen kostengünstigen Roboter, der als Lernobjekt im Informatikunterricht eingesetzt werden kann.

Zum Schuljahr 2018/2019 schreibt die Deutsche Telekom Stiftung letztmals bundesweit neue Junior-Ingenieur-Akademien aus. Schulen, die das Unterrichtsmodell langfristig in ihr Lehrangebot integrieren wollen, können sich mit ihren Konzepten bei der Stiftung bewerben. Die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt die Gewinnerschulen mit bis zu 10 000 Euro Anschubfinanzierung zur Einrichtung der Junior-Ingenieur-Akademie. Die Teilnehmer können ihre Erfahrungen auf regelmäßigen JIA-Jahrestagungen austauschen.

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So übernehmen wir Verantwortung für unsere Gesellschaft

Eine Untersuchung von Beyond Philantrophy und Goetzpartners aus dem Jahr 2017 zeigt, dass wir einer von derzeit lediglich fünf Dax-30-Konzernen sind,...

Eine Untersuchung von Beyond Philantrophy und Goetzpartners aus dem Jahr 2017 zeigt, dass wir einer von derzeit lediglich fünf Dax-30-Konzernen sind, die den Nutzen ihres gesellschaftlichen Engagements analysieren. Gemäß dieser Untersuchung haben nur bei zwei Unternehmen die Spendenaktivitäten einen klaren Bezug zum Kerngeschäft. In unserem Fall ist dies die Förderung von Medienkompetenzen.

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Freiwilliges Soziales Jahr Digital

Im Rahmen des Pilotprojekts „Freiwilliges Soziales Jahr Digital“ (FSJdigital) in Halle, Sachsen-Anhalt, konnten medienaffine Jugendliche gemeinnü...

Im Rahmen des Pilotprojekts „Freiwilliges Soziales Jahr Digital“ (FSJdigital) in Halle, Sachsen-Anhalt, konnten medienaffine Jugendliche gemeinnützige Einrichtungen – wie Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen – bei digitalen Projekten und der Anwendung neuer Medien unterstützen. Die Freiwilligen wurden während ihres Dienstes medienpädagogisch begleitet. In Sachsen-Anhalt wurde das Konzept in 25 Einrichtungen erprobt. Angeboten wurde eine große Bandbreite an Aktionen, vom digitalen Geschichtenerzählen bis zur Gestaltung barrierefreier Webinhalte. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und von der Deutschen Telekom sowie der NrEins.de AG unterstützt. Nach Abschluss des zweiten Jahrgangs wird das Projekt derzeit evaluiert.

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Calliope Mini – Minicomputer für Grundschüler

Der Minicomputer „Calliope Mini“ hilft Grundschülern, sich altersgerecht an das Thema Programmieren heranzutasten. 2017 stellte die Calliope gGm...

Der Minicomputer „Calliope Mini“ hilft Grundschülern, sich altersgerecht an das Thema Programmieren heranzutasten. 2017 stellte die Calliope gGmbH die Computer Pilotschulen im Saarland und in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt das Vorhaben mit der Entwicklung und Erprobung von Lehrmaterialien und Unterrichtskonzepten. Im Rahmen des Projekts „Digitales Lernen Grundschule“ werden an sechs Universitäten Konzepte für die kreative Nutzung digitaler Technik erarbeitet.

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GestaltBar – die digitale Werkstatt

Um ihre Lebenswelt aktiv zu gestalten und Chancen auf einen zukunftsfähigen Beruf zu haben, müssen Jugendliche lernen, wie sie digitale Werkzeuge ko...

Um ihre Lebenswelt aktiv zu gestalten und Chancen auf einen zukunftsfähigen Beruf zu haben, müssen Jugendliche lernen, wie sie digitale Werkzeuge kompetent und kreativ nutzen können. Mit dem Projekt „GestaltBar – die digitale Werkstatt“ richtet sich die Deutsche Telekom Stiftung besonders an Hauptschüler. Ziel ist es, Jugendliche praxisnah an digitale Technologien heranzuführen und ihnen erste Einblicke in technische Berufsbilder zu geben. Auf dem Programm stehen Kurse zu Themen wie Robotik, App-Entwicklung oder 3D-Druck. Das Projekt wird zunächst an vier Pilotstandorten – Bonn, Berlin, Hamburg und Köln – umgesetzt.

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Zwei Unternehmen, ein Standard: Neuer Lieferantenkodex für Joint Venture „BuyIn“

Das Einkauf-Joint-Venture BuyIn der Deutschen Telekom und Orange hat unter anderem zum Ziel, eine nachhaltige Lieferkette sicherzustellen. Dazu haben...

Das Einkauf-Joint-Venture BuyIn der Deutschen Telekom und Orange hat unter anderem zum Ziel, eine nachhaltige Lieferkette sicherzustellen. Dazu haben die beiden Unternehmen 2017 einen gemeinsamen Verhaltenskodex für Lieferanten (Supplier Code of Conduct, kurz SCoC) eingeführt. Er legt gemeinsame Grundsätze und Werte im Bereich Corporate Responsibility fest und formuliert hohe ethische, soziale, ökologische sowie menschenrechtliche Erwartungen und Anforderungen an Lieferanten.

Dabei soll und kann der Kodex selbstverständlich nicht die Gesetze und Vorschriften in Ländern ersetzen, in denen unsere Lieferanten tätig sind. Vielmehr soll er die Einhaltung dieser Gesetze und Vorschriften fördern und gewährleisten, dass sie gewissenhaft und wirksam durchgesetzt werden. Der Kodex gilt seit dem 1. Juli 2017 für alle Beschaffungsmaßnahmen der Deutschen Telekom, Orange und des gemeinsamen Joint Ventures BuyIn, also für:

  • alle aktuellen Verträge (neue Verträge),
  • Vertragsanpassungen wie Verlängerungen oder Nachverhandlungen,
  • Projektverhandlungen (basierend auf Rahmenverträgen aller Art – ausgenommen Katalogabrufe) sowie
  • Einzelbestellungen.

Der Lieferantenkodex ist fester Bestandteil der allgemeinen Geschäftsbedingungen/allgemeinen Einkaufsbedingungen. Neue Lieferanten müssen ihn im Rahmen des Lieferanten-Onboarding-Prozesses akzeptieren.

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Weltklimakonferenz: Spannende Debatten und moderne Infrastruktur

Im November 2017 fand unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln die 23. Weltklimakonferenz in Bonn statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der...

Im November 2017 fand unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln die 23. Weltklimakonferenz in Bonn statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt kamen auf der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) (englisch: Conference of the Parties, COP) zusammen. Wir beteiligten uns inhaltlich mit einer Veranstaltung sowie mit der Bereitstellung modernster Infrastruktur.

Digitalisierung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Am 14. November 2017 stand in unserer Bonner Zentrale alles im Zeichen des Klimaschutzes. Die Chancen der Digitalisierung für den Klimaschutz werden bislang unterschätzt. Um dies zu ändern, sind wir mit unseren Stakeholdern in einen Dialog zum Thema „The impact of ICT on climate change – curse or blessing“ getreten. Gemeinsam mit unserem Partner, der Global e-Sustainability Initiative (GeSI), sowie zahlreichen Stakeholdern und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen diskutierten wir die Chancen und Risiken von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für den Klimaschutz. Dazu präsentierten wir gemeinsam mit Partnern Produkte und Lösungen für ein vernetztes und damit auch nachhaltig gestaltetes Leben und Arbeiten – beispielsweise zu den Themen E-Mobilität, Smart City und Logistik.

Glasfaser für den Klimagipfel
Für die 23. Weltklimakonferenz in Bonn stellte die Deutsche Telekom die technische Infrastruktur. Allein für die Versorgung der beiden temporären Zeltstädte haben wir jeweils über 25 Kilometer Glasfaser- und Kupferkabel verlegt – Kapazitäten, die auch für die Versorgung einer Kleinstadt ausreichen würden. Eigens installierte Antennen stellten während der gesamten Veranstaltung die geforderte Mobilfunk-Kapazität sicher. Auf diese Weise erhielt die genutzte Grünfläche in Bonn moderne, breitbandige Kommunikationstechnik, die auch künftigen Veranstaltungen zugutekommen wird.

Was eine Veranstaltung mit über 25 000 Besuchern an Infrastruktur benötigt, zeigt die folgende Netzgeschichte:

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Blockheizkraftwerke sparen CO2-Emissionen

Zusätzlich zum konventionellen Strombezug aus dem Netz setzen wir Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Im Jahr 2017 nahmen wir ein neues BHKW-Modul am St...

Zusätzlich zum konventionellen Strombezug aus dem Netz setzen wir Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Im Jahr 2017 nahmen wir ein neues BHKW-Modul am Standort Berlin in Betrieb. Der Großteil unserer nun insgesamt 32 Anlagen in Deutschland (Stand Ende 2017) versorgt unsere Netzknotenpunkte mit Energie: Die BHKW wandeln die eingesetzte Energie aus Gas in Nutzenergie (Strom und Wärme) um. Mit der Abwärme beheizen wir direkt vor Ort unsere Bürogebäude. Dadurch erreichen die Kraftwerke einen Gesamtnutzungsgrad von bis zu 90 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der Gesamtnutzungsgrad von konventionell erzeugtem Strom aus dem allgemeinen deutschen Stromnetz nur bei rund 40 Prozent. So können wir durch den Einsatz von BHKW die CO2-Emissionen unseres Netzbetriebs verringern.

Nachhaltiges Stadtteilkonzept
In Berlin führt eine Nahwärmeleitung von unserem BHKW zu einer benachbarten Schule. Mit der Abwärme des Kraftwerks konnte 2017 der Heizbedarf der Schule und ihrer Turnhalle vollständig gedeckt werden. Dies hilft den CO2-Ausstoß um bis zu 700 Tonnen im Jahr zu reduzieren.

Nach Sanierung sparen BHKW zusätzlich Ressourcen
Im Oktober 2017 haben wir die Sanierung von zwei BHKW-Anlagen abgeschlossen. In beiden Anlagen wird nun mithilfe einer Absorptionskältemaschine die Abwärme in Kälte umgewandelt und für die Kühlung von Netzknoten genutzt. Um dort den Wasserverbrauch für die Klimatisierung weiter zu reduzieren, wurden zusätzlich umweltfreundliche Trockenkühler errichtet. Die Folge: Den für den Betrieb der Anlagen notwendigen Einsatz von Wasser und Chemikalien können wir fortan deutlich reduzieren.

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Green Car Policy

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Auswahl verbrauchsarmer Geschäfts- und Service-Fahrzeuge die Normemissionswerte neuer Pkws der gesamte...

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Auswahl verbrauchsarmer Geschäfts- und Service-Fahrzeuge die Normemissionswerte neuer Pkws der gesamten Fahrzeugflotte bis 2015 auf durchschnittlich 110 g/km zu senken. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer.  Und bis 2020 wollen wir die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller neu angeschafften Pkws (Geschäfts- und Dienstfahrzeuge) in Deutschland sogar auf 95 g CO2/km senken.

Ein wichtiges Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist die seit dem 1. April 2010 gültige Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge. Mit ihr haben wir unsere Fahrzeugbeschaffungsstrategie um ökologische Anforderungen erweitert. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen.

Bestandteil der Green Car Policy ist ein Bonus-Malus-System mit dem wir Anreize für unsere Mitarbeiter schaffen, verbrauchsärmere Modelle zu wählen. Beschäftigte, die sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden, werden an den höheren Mobilitätskosten und der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Nutzer hingegen einen den eingesparten Kraftstoffkosten entsprechenden Bonus. Der Erlös der Malusbeträge kommt jedes Jahr Umweltprojekten zugute oder wird genutzt, um Öko-Fahrtrainings zu finanzieren.

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Nachhaltigkeitsmanagement beim Joint Venture BuyIn

Seit 2011 beschafft die Telekom Endgeräte wie zum Beispiel Telefone über das Unternehmen BuyIn. Dessen Eigner sind die Deutsche Telekom und Orange....

Seit 2011 beschafft die Telekom Endgeräte wie zum Beispiel Telefone über das Unternehmen BuyIn. Dessen Eigner sind die Deutsche Telekom und Orange. Über die gemeinsame Beschaffung von Produkten können sie größere Mengen ordern und so bei den Zulieferern niedrigere Preise aushandeln.

Gleichzeitig können beide Konzerne über die größere Marktmacht einen stärkeren Einfluss auf die ökologische und gesellschaftliche Leistung der Lieferanten ausüben. Zu diesem Zweck haben sie die Einkaufsprozesse von BuyIn ihren Nachhaltigkeitsstrategien angepasst. Ihre Anforderungen an die Lieferanten haben sie im Verhaltenskodex „Supplier Code of Conduct“ festgehalten. Der Kodex setzt anspruchsvolle Standards in den Bereichen Ethik und Antikorruption sowie Umweltschutz. Er verbietet Kinder- und Zwangsarbeit und fordert ein Recht auf Vereinigungsfreiheit. Alle Lieferanten der Einkaufsgemeinschaft müssen sich zu den Regeln des Kodexes bekennen. Zudem erwartet BuyIn von ihren Lieferanten, dass diese auch ihre eigenen Zulieferer auf die Grundsätze des Code of Conduct verpflichten. Bei Verstößen behält sich BuyIn das Recht vor, Verbesserungsmaßnahmen zu verlangen und das Vertragsverhältnis für den Fall der Nichtumsetzung zu beenden. Um den Anforderungen ihres Code of Conduct Nachdruck zu verleihen, nutzt BuyIn folgende Instrumente: Verpflichtung auf den Code of Conduct bereits bei AusschreibungenBeantwortung eines nachhaltigkeitsbezogenen Fragebogens als Voraussetzung für eine Geschäftsbeziehung. Zusätzliche CR-Selbstauskünfte über die Informationsplattform für nachhaltiges Lieferkettenmanagement EcoVadis Lieferantenkontrollen im Rahmen der Joint Audit Cooperation (JAC). Für das interne Nachhaltigkeitsmanagement von BuyIn wurden zwei Gremien geschaffen, denen Verantwortliche der Deutschen Telekom, von Orange und BuyIn angehören: ein Lenkungsausschuss (CR Steering Board) und ein Arbeitsausschuss (CR Operations Committee). Der Lenkungsausschuss trifft sich halbjährlich und definiert die strategischen Schwerpunkte und Nachhaltigkeitsziele. Der Arbeitsausschuss sorgt für die operative Umsetzung der Vorgaben. Er trifft sich mindestens alle zwei Monate, um die Arbeit im Nachhaltigkeitsmanagement zu koordinieren.

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