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Erleben, was verbindet.
Corporate Responsibility Bericht 2018
News …… Offiziell bestätigt! …… News …… Meine Stimme zählt! …… News …… Zeit zu handeln ……

„Ich mache aus Plastikmüll Heizöl.“

IT-Unternehmer Günther Bonin und seine Mission einer maritimen Müllabfuhr.

Neue Wege gegen
Plastik im Meer

Forscher gehen davon aus, dass im Jahr 2050 mehr Plastikteile als Fische in unseren Ozeanen schwimmen werden. Dieses Plastik zersetzt sich im Laufe der Zeit in winzige Mikroteile, die über die Nahrung in unseren Körpern landen. Der Münchner IT-Unternehmer und passionierte Segler Günther Bonin gab sein altes Leben auf und gründete die Organisation „One Earth – One Ocean“. Sein Ziel: eine „maritime Müllabfuhr“, die Plastik aus dem Meer fischt. Seine Vision: mittelfristig das Plastik in Treibstoff für Schiffe umwandeln.


EINFACH PLASTIK SPAREN Warum schon 44 Gramm weniger Plastikmüll am Tag helfen, und mit welchen einfachen Tricks sich Plastik vermeiden lässt, zeigen wir im Nachhaltigkeitsmagazin We Care. Mehr Infos hier

„Unternehmen
machen es sich
manchmal zu
leicht.“

  • Im Gespräch mit Dr. Maja Göpel

    Nicht nur im Zusammenhang mit Plastik, auch in vielen anderen Bereichen müssen wir das Bewusstsein für Ressourcenschonung schärfen. Wie groß die Herausforderung ist und was sie für Unternehmen, Politik und jeden einzelnen Verbraucher bedeutet, weiß Dr. Maja Göpel. Seit dem 1. September 2017 ist sie Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

  • Frau Dr. Göpel, Sie widmen sich seit vielen Jahren den Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz. Was ist Ihre persönliche Motivation für diese Arbeit?

    Ich bin mit Menschen groß geworden, denen eine intakte Natur wichtig war, Frieden auf der Erde und soziale Gerechtigkeit. Mein Gedanke war dann: „Wenn das alle wollen, warum setzen wir es als Gesellschaft nicht um?“ Und seit ich Kinder habe, hat sich die Verantwortung, einen Planeten zu hinterlassen, den man sich selber gewünscht hätte, noch einmal vergrößert.

  • Wie können wir uns Ihre Arbeit im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) vorstellen?

    Der WBGU ist ein Gremium, das die Regierung berät. Politik ist oft von kurzfristigen Anforderungen und von Einzelinteressen beeinflusst. Da braucht es auch eine Stimme, die das Ganze in einen größeren Kontext setzt und zeigt, wie sich diese kurzfristigen Veränderungen in der Summe langfristig auswirken. Alle zwei Jahre veröffentlichen wir ein Gutachten, in dem wir zukünftige Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft abschätzen und mit dem Ziel globaler Nachhaltigkeit abgleichen. Zugleich wollen wir Wege aufzeigen, wie wir die Entwicklungen entsprechend gestalten können. Dabei sind die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele und das Klimaabkommen von Paris für uns richtungsweisend.

  • Nicht nur die Politik, auch Unternehmen müssen einen Beitrag für mehr Ressourcenschutz leisten. Übernehmen Unternehmen aus Ihrer Sicht bereits ausreichend Verantwortung?

    Ich finde, dass in den letzten Jahren in Unternehmen die Aufmerksamkeit für ihre Verantwortung rasant gestiegen ist. Das ist ganz wichtig, weil auch Politik immer das Zeichen aus der Wirtschaft braucht, dass Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit neu und nachhaltig gedacht und umgesetzt werden können. Aus meiner Sicht steht aber eine große Veränderung noch aus: Wenn wir Geschäftsmodelle und Produktionsketten wirklich zirkulär, also im Sinne einer Kreislaufwirtschaft von der Wiege bis zur Bahre, gestalten wollen, dann braucht es ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Auswahl von Materialien und Extraktionsmethoden aus der Erde bis hin zu einem langlebigeren Produktdesign und ganz neuen Nutzungs- und Geschäftsmodellen. Das erfordert neue Formen von Zusammenarbeit, auch über Unternehmensgrenzen und Sektoren hinweg.

  • Der WBGU erstellt aktuell ein neues Gutachten, das sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt. Glauben Sie, dass der digitale Wandel helfen kann, Ressourcen einzusparen?

    Der Befund unseres Gutachtens lässt sich so zusammenfassen: „sowohl als auch“. Es gibt auf jeden Fall großes Potenzial. Dazu gehören zum Beispiel die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien und eine vom wirklichen Bedarf gesteuerte Energienutzung mithilfe von sogenannten Smart Grids und Smart Buildings. Oder eine digital unterstützte Präzisionslandwirtschaft beziehungsweise eine digital unterstützte Kreislaufwirtschaft. Andere Beispiele zeigen, dass die Antwort nicht immer eindeutig ist: Streaming-Dienste anstelle von DVDs etwa verbessern zwar die Ressourcenbilanz, können jedoch ab einer bestimmten Streaming-Qualität die CO2-Bilanz verschlechtern.

    Die Frage ist also: Wie können wir Ressourcen schonen, ohne die Energieversorgung radikal hochzufahren, um die ganzen neuen digitalen Dienste zu betreiben? Hier darf keine Problemverschiebung betrieben werden. Und eine andere wichtige Frage lautet: Was macht das mit den Konsumgewohnheiten der Menschen? Wenn spannende technologische Innovationen bisherige Produkte ersetzen, die eigentlich noch in Ordnung waren, geht damit ein großer Konsumimpuls einher. Wenn beispielsweise smarte Kleidung zum Massenprodukt wird, möchte manch einer vielleicht seine ganze Garderobe auswechseln. Die schnelle Veraltung von digitalen Produkten führt zudem zu rasant steigenden Mengen an Elektroschrott. Oft werden die Rohstoffe so klein und verschmolzen eingebaut, dass Recycling sehr schwer wird. Also: Die Antwort ist nicht einfach. Wir müssen auf die gesamte Bilanz schauen und nicht nur einseitig auf die CO2- und Energiewerte.

  • Apropos Konsum: Welche Möglichkeiten sehen Sie, Menschen zu einem nachhaltigeren Konsum zu bewegen?

    Als Konsument kann ich Entscheidungen nur innerhalb eines gegebenen Angebots treffen. Wenn es im Angebot kaum nachhaltige Optionen gibt, dann ist meine Macht radikal beschränkt. Und wenn Umweltkosten weiter externalisiert werden dürfen, bleiben nachhaltige Produkte deutlich teurer. Deshalb: Die Verantwortung für die Umgestaltung des Angebots liegt zuallererst bei der Politik und bei den Unternehmen – und innerhalb dessen setzen die Verbraucher dann Akzente. Unternehmen machen es sich da manchmal zu leicht. Ein Autohersteller kann nicht eine SUV-Werbung nach der anderen schalten und dann sagen, dass seine Kunden keine kleineren Autos wollen. Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, wie sehr uns Unternehmen in ihren Marketingbotschaften suggerieren, was wir besitzen müssen, um ein gutes Leben zu führen. Und uns zu fragen: Wird mein Leben durch ein kleineres Auto, weniger Fleisch oder weniger Flugreisen tatsächlich schlechter? Oder auch: Was könnten die Unternehmen mit diesem Marketingbudget in ihrer Wertschöpfungskette verändern?

Wir brauchen in
allem, was wir tun,
eine nachhaltigere
Denkweise.

Timotheus Höttges Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom

Was wir tun,
um Ressourcen zu
schonen.

Wir wollen den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen in all unseren Wertschöpfungsstufen steigern, bei uns im Unternehmen ebenso wie bei unseren Lieferanten und Kunden. Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir mit unseren Lieferanten an Wegen und Möglichkeiten, um ICT-Produkte möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Indem wir Verpackung reduzieren, verringern wir Abfall bei unseren Kunden. Außerdem sind wir Vorreiter in der Rücknahme von gebrauchten Geräten und bei der Zertifizierung unserer Festnetz-Produkte mit dem staatlichen Umweltzeichen „Blauer Engel“. Darüber hinaus fördern wir die Ressourcenschonung insbesondere durch die Virtualisierung von Produkten. Und dank unseres Netzes können „Sharing Economy“-Angebote, die durch den Verzicht auf gekaufte Waren zur Ressourcenschonung beitragen, einfacher genutzt werden. Mit unserer Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ haben wir dem Thema Ressourcenschonung 2018 in unserem Unternehmen noch mehr Nachdruck verliehen.


sdg
SDG 12
Ressourcen schonen

Mit der Strategie der Abfallvermeidung zahlen wir auf das zwölfte Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen ein, Ressourcen zu schonen.

Wir leisten unseren Beitrag, um
Müllberge zu verkleinern.


83

freiwillige „Green Pioneers“ engagieren sich für das Einsparen von Ressourcen im Unternehmen.

„Stop Wasting
– Start Caring!“

Ziel unserer Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ ist es, grundsätzlich Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft möglichst effizient einzusetzen und wiederzuverwerten, zum Beispiel indem wir den Einsatz von Plastik, Papier und Verpackungen noch stärker reduzieren und wo immer möglich vermeiden. Tim Höttges rief im September 2018 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, sich in ihrem Arbeitsumfeld an der Initiative zu beteiligen. Bestehende sowie neue innovative Maßnahmen und Programme sollen im internen sozialen Netzwerk You and Me (YAM) präsentiert werden, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren. Im Rahmen der Initiative wurden bereits viele Ideen entwickelt und erste Maßnahmen umgesetzt: So werden in einem Bereich Kurzanleitungen für Kunden per „Print on Demand“ nur noch auftragsbezogen gedruckt – Vorproduktion sowie Lagerung entfallen. Rund 20 engagierte Kolleginnen und Kollegen haben sich im Kernteam „Stop Wasting – Start Caring!“ zusammengefunden. Das Team schaut sich – getreu seinem Namen – Kernprozesse im Unternehmen an: Vom Produktdesign bis zum Endgerätemanagement ist es immer auf der Suche nach Hebeln für mehr Ressourcenschonung.

Im Januar 2019 haben wir die Bewegung der „Green Pioneers“ gestartet. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Städten haben sich gemeldet und die Rolle eines Nachhaltigkeitsbotschafters übernommen. Eigeninitiativ entwickeln sie grüne Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei der Telekom, von Bewegungsmeldern in Toiletten, um den Stromverbrauch für Beleuchtung zu reduzieren, über „Blühwiesen statt Golf-Rasen“, um an Telekom-Standorten Lebensräume für Insekten und Vögel zu schaffen, bis zur Magenta-Mitfahrzentrale für Beschäftigte. Weitere „Green Pioneers“ sollen im Laufe des Jahres die Bewegung verstärken.

Eine Wolke, die Ressourcen schont

Mit Cloud Computing können unsere Kunden auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Dies ist ressourcen- und energieeffizienter als der Betrieb einer eigenen Infrastruktur außerhalb der „Wolke“: Denn in unseren Rechenzentren werden aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt.

Weniger ist mehr

Ein Beispiel für Ressourcenschonung ist der neue Router Speedport Pro. Sein Innenleben besteht aus recyceltem Kunststoff. Um ihn beim Transport zu schützen, nutzen wir „PaperFoam“ – ein Material, das aus industrieller Stärke, Cellulose-Fasern und Wasser hergestellt wird und im Papiercontainer oder auf dem Kompost entsorgt werden kann. Auch indem wir Verpackung reduzieren, verringern wir Abfall bei unseren Kunden. Seit 2017 haben wir zwei neue Verpackungsmaschinen im Einsatz. Sie produzieren passgenaue Kartons für unsere Produkte. Das spart bis zu 95 Prozent Füllmaterial.

Einsatz für
ein langes
Geräteleben


22 , 9

Millionen elektronische Geräte konnte T-Mobile USA seit 2008 weiterverkaufen.

Recycling und Wiederverwertung von Endgeräten spielen bei uns eine wichtige Rolle – und das gilt auch für unsere Landesgesellschaften. Ein Beispiel ist die OTE-Gruppe: Als eines der ersten Unternehmen in Griechenland bereitet sie Modems und TV-Decoder wieder auf. Zurückgegebene Geräte werden umfassend überprüft, repariert und wieder in Umlauf gebracht. Ist eine Reparatur nicht möglich, gehen die Altgeräte an lizenzierte Entsorgungsunternehmen. Dort werden sie umwelt- und fachgerecht recycelt. Im Jahr 2018 hat die Gruppe mehr als 190 000 Endgeräte gesammelt, über 170 000 davon konnten wiederaufbereitet werden.

In den USA kann jeder Mobilfunk-Kunde seine elektronischen Geräte bei T-Mobile USA abgeben, um sie recyceln zu lassen: Egal ob Mobiltelefon, Akku, Zubehör, Tablet oder Laptop, und unabhängig von Marke und Modell. Auch hier werden die Geräte zur weiteren Nutzung aufgearbeitet oder – wenn das nicht geht – recycelt. Seit 2008 konnten mehr als 22,9 Millionen Geräte weiterverkauft werden. Allein 2018 sammelte T-Mobile USA fast 4 Millionen gebrauchte Mobiltelefone.

Schätze aus Elektroschrott

Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Abbau analoger Infrastruktur werden wir in den nächsten Jahren tonnenweise alte Elektronik demontieren. Unser Ziel ist es, wertvolle Metalle wie Gold oder Tantal aus dem anfallenden Elektroschrott zurückzugewinnen. Jedoch gibt es bislang nicht für alle Metalle geeignete Recyclingmethoden, zum Beispiel für das Metall Tantal, das aus Coltan-Erz gewonnen wird. Coltan-Erz wird zu den sogenannten Konfliktmineralien gezählt, weil es zum Großteil aus den Bürgerkriegsregionen der DR Kongo stammt, in denen häufig Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut arbeiten wir an der geeignetsten Methode, um Tantal aus Elektroschrott zurückzugewinnen.

Wir schließen den Kreis

Eingesetzte Rohstoffe müssen über den Lebenszyklus einer Ware oder eines Produkts hinaus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen: Wir müssen weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Was wir tun, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern, lesen Sie hier.

„Ich mache aus Plastik-Müll Heizöl.“

Günther Bonin hat eine eigene Firma.
Es ist eine besondere Firma.
Die Firma kümmert sich darum, dass Müll aus dem Meer geholt wird.
Und dass aus dem Müll, etwas Gutes wird.
Günther Bonin sagt: „Ich mache aus Plastik-Müll Öl.“

Neue Ideen, wie Plastik-Müll
aus dem Meer geholt werden kann

Menschen haben eine Untersuchung gemacht.
Sie kennen sich sehr gut mit dem Meer aus.
Sie sagen, dass es in einigen Jahren sehr viel Plastik im Meer geben wird.
Dann wird es mehr Plastik im Meer geben als Fische.
Das Plastik bleibt aber nicht nur im Meer.
Es wird zu sehr, sehr kleinen Stücken.
Und die Fische fressen diese kleinen Stücke.
Und die Menschen essen die Fische.
Und so kommt das Plastik auch in unsere Körper.
Was hat Günther Bonin damit zu tun?
Günther Bonin liebt das Meer.
Günther Bonin hatte eine Idee.
Er wollte etwas gegen das Plastik im Meer tun.
Dafür hat er seine Arbeit aufgehört.
Und eine neue Firma aufgebaut.
Die Firma heißt: One Earth – One Ocean (gesprochen One Örs - One Oschen).
Das ist Englisch.
Die Firma heißt auf Deutsch: Eine Erde – Ein Meer.
Das heißt, dass wir nur eine Erde haben auf der wir leben können.
Und nur ein Meer.
Wir brauchen die Erde und das Meer zum Leben.
Und es bedeutet, dass wir auf unsere Erde und unser Meer gut aufpassen müssen.
Günther Bonins Idee geht so: er will den Plastik-Müll aus dem Meer holen.
So wie die Müll-Autos von zu Hause den Müll abholt.
Nur im Meer.
Und er will aus dem Plastik-Müll Öl machen.
Mit diesem Öl sollen Schiffe fahren.
So wie Autos mit Benzin fahren.

Ein Gespräch mit
einer Expertin

Im Gespräch mit Maja Göpel

Wir müssen nicht nur an Plastik-Müll denken.
Es gibt viele andere Dinge, die auch wichtig sind.
Wichtig, wenn wir an unsere Erde denken.
Und wie wir mit ihr umgehen.
Wir müssen viel besser auf unsere Erde aufpassen.
Und mehr darüber nachdenken, wie wir unsere Erde schützen können.
Das ist nicht einfach.
Und alle müssen mitmachen: Firmen, Politiker und jeder von uns.
Doktor Maja Göpel kennt sich gut damit aus.
Sie ist ein Doktor.
Aber sie ist kein Arzt.
Sie hat eine wichtige Arbeit.
Sie hilft Politikern, gute Entscheidungen zu treffen.
Entscheidungen, wie wir mit unserer Erde und unserer Natur umgehen sollen.
Und was passiert, wenn wir das nicht tun.
Das Thema heißt in schwerer Sprache „Nachhaltigkeit und Ressourcen-Schutz“.
Das bedeutet: Es muss Ziele und Regeln geben, wie die Menschen mit der Natur und der Erde umgehen sollen.
Damit die Natur nicht kaputt geht.
Heute nicht und auch in vielen Jahre nicht.
Alle Menschen sollen gut leben können.
Die Menschen sollen die Natur gut behandeln.

Sie arbeiten schon lange am Thema Nachhaltigkeit und Ressourcen-Schutz.
Warum machen Sie Ihre Arbeit gerne?

Ich kannte schon als Kind viele Menschen, die sich um die Natur gekümmert haben.
Und um Frieden auf der Erde.
Und darum, dass alle Menschen gut leben können.
Und ich habe mir selbst eine Frage gestellt:
Wenn alle Menschen in Frieden und gut leben wollen,
warum machen wir das dann nicht einfach?
Ich habe selbst Kinder.
Und seit ich Kinder habe, denke ich noch mehr darüber nach.
Wie wir mit unserer Erde und unserer Natur gut umgehen können.
Und wie unsere Kinder auch in der Zukunft gut leben können.
So leben können, wie wir es uns alle wünschen.

Sie helfen den Politikern bei Entscheidungen.
Wie machen Sie das?

Politiker haben viele Sachen zu tun.
Und sie müssen oft schwierige Entscheidungen treffen.
Es ist gut, wenn dann jemand hilft, dass die Entscheidungen gut werden können.
Und dass vor der Entscheidung viele Fragen beantwortet werden.
Zum Beispiel, was nach der Entscheidung passieren kann.
Direkt danach, aber auch in vielen Jahren.

Meine Aufgabe ist genau das.
Wir arbeiten in einer Gruppe.
Mit anderen Kolleginnen und Kollegen, die sich gut auskennen.
Wir schreiben immer wieder neue Berichte.
Ein Bericht nennt man Gutachten.
In unseren Gutachten steht: Unsere Meinung dazu, wie sich unsere Erde verändern wird.
Und wie sich das Leben der Menschen verändern wird.
Und wir schreiben darüber, was wir als Menschen tun können.
Zum Beispiel, dass unsere Luft sauber bleibt.
Für uns ist auch wichtig, was andere Experten dazu gesagt haben.
Und welche Ziele es auch außerhalb von Deutschland gibt.

Nicht nur die Politik muss etwas tun.
Auch Firmen müssen die Umwelt schützen.

Sind Sie der Meinung, dass Firmen genug tun?

Viele Firmen denken in den letzten Jahren schon anders.
Das ist gut.
Aber es muss noch mehr gemacht werden.
Das heißt, man genau überlegten, wie man Material schonend für die Umwelt beschaffen kann.
Und danach muss die Herstellung der Produkte gut für die Umwelt sein.
Das heißt auch auf die Produktionskette achten.
Verschiedene Firmen müssen dann neu gemeinsam arbeiten.

Ein weiteres Gutachten beschreibt die Wirkung der Digitalisierung auf die Umwelt.
Digitalisierung heißt, dass immer mehr Dinge mit einem Computer oder einem Handy gemacht werden.

Glauben Sie, dass die digitale Welt helfen kann Material zu sparen?

Das Gutachten beschreibt, dass es möglich ist.
Aber das es Vorteile und Nachteile hat.
Es gibt neue Wege Energie zu nutzen.
Zum Beispiel gibt es Programme, die dabei helfen nur so viel Energie zu verbrauchen wie nötig ist.
Aber die neuen Programme können auch viel Energie verbrauchen und damit der Umwelt wieder schaden.

Eine wichtige Aufgabe ist es eine Möglichkeit zu finden, die neuen digitalen Programme zu nutzen.
Ohne dabei zu viel Energie zu verbrauchen.
Ein weiteres Problem ist es, dass schnell neue Produkte gekauft werden.
Obwohl die alten noch gut sind.
Dadurch entsteht sehr viel Elektro-Müll.
Und das belastet wieder die Umwelt.
Und es führt dazu, dass viele Vorräte schnell verbraucht werden.
Denn zur Herstellung von elektrischen Geräten braucht man Rohstoffe.
Zum Beispiel Wasser oder Kohle.
Diese Roh-Stoffe sind aber nicht für immer da.
Wir dürfen nichts verschwenden.

Was können Menschen noch tun?

Als Käufer kann ich nur die Produkte auswählen, die mir angeboten werden.
Produkte die gut für die Umwelt sind, sind oft viel teurer.
Die Politik und die Firmen haben die Verantwortung zuerst etwas zu ändern.
Durch die Werbung wird den Leuten gesagt was sie kaufen sollen.
Zum Beispiel ein großes Auto.
Obwohl man eigentlich nur ein kleines Auto haben wollte.
Durch die Werbung holt man sich aber ein großes Auto.
Das verbraucht mehr Energie.
Und es schadet der Umwelt mehr.
Das ist auch so bei Flug-Reisen.
Flug-Reisen gibt es inzwischen sehr günstig.
Fast jeder kann sich eine Flug-Reise leisten.
Darum fliegen die Menschen mehr.
Das belastet die Umwelt.

Der Chef der Telekom heisst Tim Höttges. Er sagt:

„Wir müssen einfach bei allem,
was wir tun auch an unsere
Umgebung denken.
Und an das, was nicht nur
heute, sondern auch später
passieren kann.“

Guter Umgang mit Material

Die Telekom will nicht nur, dass die Mitarbeiter gut mit Material umgehen und wenig Müll machen.
Sie will auch, dass die Kunden und Unternehmen mit denen die Telekom zusammenarbeitet das tun.
Dazu arbeiten wir auch direkt mit anderen Unternehmen zusammen, die mit uns Produkte herstellen.
Wichtig ist auch die Verpackung.
Denn sie bedeutet viel Müll beim Kunden, wenn er ausgepackt hat.
Wir nehmen alle alten Produkte zurück, die unsere Kunden nicht mehr brauchen.
Das machen nicht alle Firmen.
Und wir achten darauf, dass wir den „Blauen Engel“ für viele Produkte bekommen.

Wir kümmern uns darum, dass viele Produkte digital genutzt werden können.
Wie die Fotos, die man nicht mehr ausdrucken muss, sondern auf dem Handy ansieht.


Und mit unserem Netz können unsere Kunde auch leichter Produkte kaufen, die nicht ganz neu sind.
Oder die man sich mit anderen teilt.
So muss nicht jeder etwas kaufen, was er zum Beispiel nur selten braucht.

Wir wollen weniger Müll

„Stop Wasting – Start Caring!“ =
„Hör auf mit dem Müll – fang an aufzupassen!“

Wir wollen, dass wir als Telekom Mitarbeiter viele Dinge mehr als einmal nutzen können.
Und dass wir sie recyclen, wenn wir sie nicht mehr brauchen können.
Zum Beispiel passen wir auf, das wir nicht mehr so viel Plastik und Papier und Verpackungen nutzen.

Tim Höttges hat allen Mitarbeitern gesagt, dass sie mitmachen sollen.
Und in ihren Büros besser aufpassen sollen.
Die Mitarbeiter der Telekom sprechen über ihre Ideen, was man noch besser machen könnte.
Die Mitarbeiter hatten schon viele Ideen.
Und einige Ideen sind auch schon zu Taten geworden.
Zum Beispiel können die Kunden jetzt entscheiden,
ob sie eine Anleitung für ein Handy ausdrucken möchten oder nicht.
Das war bis jetzt anders.
Jeder hat einen Ausdruck bekommen.
Jetzt spart man Papier, Drucker und Strom.
Und eine Gruppe von Kollegen schaut sich auch andere Dinge im Unternehmen an, die der Kunde direkt merkt.
Da gibt es sicher noch mehr Dinge, die man verbessern kann.

Erst kurze Zeit gibt es die „Green Pioneers“.
Das ist Englisch und heißt „Grüne Pioniere“.
Ein Pionier ist jemand, der sich um Dinge kümmert, die noch keiner so gemacht hat.
Wie ein Entdecker mit guten Ideen.
Viele Mitarbeiter der Telekom machen dabei mit.
Sie suchen nach neuen Ideen, wie man im Büro Strom sparen kann.
Zum Beispiel wenn das Licht auf der Toilette nur noch angeht, wenn jemand in den Raum kommt.
Oder wie auf dem Rasen um die Telekom-Gebäude mehr Blumen wachsen können,
damit mehr Käfer und Vögel darauf Futter finden.
Und sie wollen, dass sich Kollegen gegenseitig im Auto mitnehmen.
Damit nicht jeder selbst mit seinem Auto fahren muss, wenn er zur Arbeit kommt.
Und bei den „Green Pioneers“ sollen noch mehr Mitarbeiter mitmachen.

Eine Wolke, die auch Sparen hilft

Wer „Cloud Computing“ hat, braucht nur noch ganz wenig eigenen Speicherplatz.
Cloud Computing ist Englisch.
Man spricht es „Klaud Kompiuting“.
Es bedeutet, dass Menschen sich den Speicher teilen.
Dann muss man Texte oder Bilder nicht auf dem eigenen Computer speichern.
Sondern in einer technische Wolke.
Und auch, dass die Programme und Apps nicht mehr auf dem eigenen Computer gespeichert werden.
Sondern auch in der technischen Wolke.
Und damit braucht nicht nur der Kunde weniger Computer, sondern auch die Telekom.

Wenn man weniger hat,
ist das manchmal mehr.
Mehr, weil die Umwelt
Vorteile davon hat.

Ein Beispiel ist ein neues Gerät.
Es heißt „Speedport Pro“. Man spricht es „Spied-Port Pro“.
Es ist ein Gerät, dass zum Teil aus altem Plastik gemacht ist.
Und als Verpackung gibt es auch kein neues Plastik.
Sondern eine Art Teig, den man nicht essen kann.
Der aber schnell zerfällt und damit gut für die Umwelt ist.
Man kann diese Verpackung sogar draußen im Garten auf den Kompost werfen.
Auf dem Kompost sind sonst nur Reste aus der Küche wie Apfelschalen.
Und es gibt viel weniger Verpackung.
Das spart viel Material und Müll.
Die Telekom versucht Verpackungen zu machen, die genau passen.
Dann braucht man kein anderes Material, um das Gerät in der Schachtel zu schützen.
Die Schachtel schützt dann selbst und sitzt ganz fest am Gerät.

paper-balls

Es gibt viel weniger Verpackung,
weil die Kartons kleiner sind.
Das spart viel Müll.

Die Telekom will, dass die Geräte
länger benutzt werden

Recycling bedeutet, dass Teile aus alten Geräten nochmal in neuen Geräten benutzt werden.
Oder das ganze Gerät wieder benutzt werden kann.
Das ist nicht nur bei der Telekom in Deutschland so.
Die Telekom arbeiten in vielen Ländern auf der Welt.
Auch in Griechenland.
Da heißt die Telekom OTE-Gruppe.
Bei der OTE-Gruppe schaut man sich verschiedene Geräte an,
die Kunden nicht mehr brauchen und zurückbringen.
Sie werden dann geprüft, ob sie noch gut sind.
Und sie werden repariert.
Und dann kann man sie wieder nutzen und auch wieder kaufen.
Das hat die OTE-Gruppe schon mit sehr vielen Geräten gemacht.
Wenn die Geräte richtig kaputt sind, werden sie auseinandergebaut.
Und alles, was man noch brauchen kann wird gesammelt.

In den USA heißt die Telekom T-Mobile USA.
Das spricht man „Ti-Mobeil Yu-S-Ey“.
Dort kann jeder Kunde seine Geräte abgeben.
Egal was es ist: Handy, Kabel, Tablet und mehr.
Und dann passiert das gleiche wie bei der OTE-Gruppe in Griechenland.
Aber es sind viel, viel mehr Geräte eingesammelt worden.

Die Telekom schließt den Kreis

Das bedeutet, dass die Geräte vom Zusammenbauen bis zum Recycling angeschaut werden.
Nur wenig soll weggeworfen werden, wenn man ein Gerät nicht mehr braucht.
Viel soll recycelt werden.
Das heißt: Viel soll wieder für neue Geräte benutzt werden.
Man sagt dazu auch: Kreislauf-Wirtschaft.
Wie bei einem Kreis, der keinen Anfang oder Ende.

Übersetzung und Prüfung:

Agentur für Leichte Sprache, Lebenshilfe Bonn gGmbH
Kessenicher Straße 216, 53129 Bonn

Aktuell

Offiziell bestätigt!

Telekom Klimaschutzziel trägt zum Pariser Abkommen bei

Ab 2021 will die Deutsche Telekom ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien verwenden. Dies ist eines unserer Klimaschutzziele und nun offiziell als wissenschaftsbasiert anerkannt worden.

Die Telekom ist erst der dritte DAX-Konzern, dem die Science Based Targets initiative (SBTi) offiziell bestätigt hat, zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens beizutragen. Als unabhängige Organisation prüft die SBTi, ob Klimaschutzziele von Unternehmen nach aktuellem Stand der Forschung ausreichend sind, um die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.

UNSERE KLIMASCHUTZZIELE

Neben dem ab 2021 angestrebten Ziel, Strom nur aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, will die Deutsche Telekom bis 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent senken (ausgehend vom Stand im Jahr 2017). Die Emissionen aus Herstellung und Nutzungsphase der Telekom-Produkte und -Kundenlösungen sollen bis 2030 um 25 Prozent sinken.

Meine Stimme zählt!

Demokratie ist kein Selbstläufer!

„Die Herrschaft des Volkes“ funktioniert bekanntlich nur, wenn das Volk auch mitmacht. Das haben die Athener vor über 2 500 Jahren getan. Fast 200 Jahre hielt die Demokratie in Athen. Über 2 000 Jahre folgten, in denen Kaiser, Könige und Feudalherren unsere Geschichte bestimmten. Erst in der Neuzeit wurde die Demokratie wiederentdeckt. Wirklich durchsetzen konnte sie sich aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Selbstverständlichkeit ist sie noch lange nicht!

Das Bienensterben stoppen, ein Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen einführen, den geplanten Online-Filter verhindern – immer mehr Menschen erklicken sich das Gefühl zurück, Politik und ihr Leben wirksam mitbestimmen zu können – auf dem Sofa zu Hause, an der Bushaltestelle oder vom Krankenbett aus – das Internet macht’s möglich. In der neuen „We Care“-Ausgabe „Meine Stimme zählt!“ erfährst du, welche Möglichkeiten dir digitale Demokratie bietet, welche Gefahren lauern, warum der intelligenteste Weg, Protest zu äußern, die Wahl ist, und was passieren könnte, wenn Europa zerschlagen wird.

Du möchtest zusammen mit Freunden in das Themen einsteigen? 1001 Wahrheit erzählt wahre Geschichten über unsere digitale Welt – in Deutsch, Englisch und einfacher Sprache – und bietet Anregungen, wie ihr Themen gemeinsam erobern könnt. Unter der Überschrift „Digitale Demokratie“ geht es unter anderem um den Unterschied zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache – und darum, was jeder Einzelne selbst tun kann, um die Demokratie in Zeiten des Internets zu stärken.

Unter dem Dach medienabersicher.de bündelt die Telekom Angebote, die den kompetenten und sicheren Umgang mit der Digitalisierung fördern. Unsere Initiative „Teachtoday“ richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern und fördert Medienkompetenz schon im Kindesalter. Das aktuelle Themendossier „Mitbestimmung“ informiert über demokratische Teilhabe und Mitbestimmung im Internet, hinterfragt ihre Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken. Nur wer weiß, wie die digitale Welt funktioniert und welche Kräfte dort welche Ziele verfolgen, kann sich wirksam schützen und die Chancen des Internets zum Wohle unserer Demokratie und Freiheit nutzen.

Zeit zu handeln: Neues konzernweites Klimaziel

Telekom stellt auf Strom aus erneuerbaren Energien um

Weltweit machen sich derzeit Schülerinnen und Schüler für das Klima stark. Sie fragen die Politik, aber auch Unternehmen: „Baut ihr Zukunft? Oder verbaut ihr Zukunft?“ Wir haben zugehört. Und uns ein neues, ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Ab 2021 werden wir konzernweit nur noch Strom (Scope 2) aus 100% erneuerbaren Energien einsetzen. Bis 2030 sollen auch die Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen (Scope 1) sinken, so dass wir unsere CO2-Emissionen (Scope 1&2) insgesamt um 90 Prozent gegenüber 2017 reduzieren.

Ebenfalls im Fokus stehen die CO2-Emissionen aus unserer Lieferkette und der Nutzungsphase unserer Produkte und Lösungen beim Kunden (Scope 3): hier ist es unser Ziel, die CO2-Emissionen pro Kunde bis 2030 um 25% gegenüber 2017 zu reduzieren. Darüber hinaus wird im künftigen Konzernklimaschutzziel auch die T-Mobile US mit einbezogen. Bis 2020 gilt noch das aktuelle Klimaziel der Deutschen Telekom, nämlich die Senkung der konzernweiten CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 gegenüber 2008. Hier befinden wir uns auf dem prognostizierten Niveau für die Zielerreichung.

Klimaschutz ab 2020: Neues Klimaziel und Revision der Klimaschutzstrategie

Pioniere gesucht

Aus Mitarbeitern werden Nachhaltigkeitsbotschafter

Mehr Fahrrad fahren, weniger Müll produzieren, den Energieverbrauch senken – die Liste der Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei der Telekom ist lang. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen mit anpacken und andere inspirieren, das gleiche zu tun. Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden Tim Höttges trafen sich die ersten „Green Pioneers“ im Januar 2019 in Bonn.

83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Städten und unzählige grüne Ideen: Die Bilanz des ersten Treffens kann sich sehen lassen. „Ich möchte Vorreiterin sein und meine Kolleginnen und Kollegen anstecken", sagt eine Mitarbeiterin über ihre Motivation, dabei zu sein. Als Teil der Initiative „Stop Wasting – Start Caring” bringt die Bewegung der “Green Pioneers”- alle zusammen, die das genauso sehen.

In Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über Themen wie Smart Home, Künstliche Intelligenz und Design Thinking. Der Bereich Group Corporate Responsibility gab Einblicke in die Nachhaltigkeitsarbeit der Telekom. Und Tim Höttges machte deutlich, worauf es ihm ankommt: Die eigenen Verhaltensmuster zu überdenken und mit emotionalen, interessanten Projekten auch die Kolleginnen und Kollegen zu erreichen, die mit Nachhaltigkeit bisher nicht viel anfangen können.

Die erste gemeinsame Aktion: eine unternehmensinterne Sammelaktion für alte Handys. Gebrauchte Geräte, die bisher ungenutzt in Schubladen liegen, sollen umweltgerecht entsorgt oder fachgerecht recycelt werden. Der Standort mit den meisten gesammelten Handys im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl gewinnt einen Grillabend mit Tim Höttges.

Die Green Pioneers verfolgen ihre nachhaltigen Ideen aber auch individuell oder in kleinen Teams. Denn jede noch so kleine Aktion leistet einen wertvollen Beitrag. Die Bewegung soll jedes Quartal weiter wachsen: Alle drei Monate bekommen Neulinge Gelegenheit einzusteigen.

#DABEI sein ist alles

Telekom startet Kampagne zur digitalen Teilhabe

Laut aktuellem D21-Digital-Index stehen rund 13 Millionen Deutsche im digitalen Abseits. Sie fühlen sich von der zunehmenden Digitalisierung überfordert oder sogar abgehängt. Die Telekom sieht sich in der Verantwortung, jeden in die immer digitaler werdende Gesellschaft mitzunehmen. Um diesen Anspruch zu verdeutlichen, startet die Telekom mit „#DABEI“ ab dem 1. März 2019 eine Kampagne zur digitalen Teilhabe.

Ein emotionaler, schnell geschnittener TV-Spot zeigt Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Er thematisiert deren Vorlieben und Emotionen. Es geht um Gemeinschaft und um Teilhabe. Die Botschaft: „Ihr seid das, wo ihr #DABEI seid. Ihr zeigt Verantwortung für euch, für viele, für alle. Für das, wo ihr #DABEI seid. Ihr seid ein Land, eine Gemeinschaft. Ihr seid das, wo ihr #DABEI seid. Und wir, die Deutsche Telekom, sind erst zufrieden, wenn wirklich alle #DABEI sein können.“

„Über unsere Produkte, Leistungen und Services ermöglichen wir die Teilhabe an der digitalen Welt. Und das beste Netz ist die Grundlage dafür“, sagt Michael Schuld, Leiter Kommunikation und Vertriebs-Marketing bei der Telekom Deutschland. Über das Jahr verteilt werden im Zuge der Kampagne besondere Angebote beworben, die den Zugang in die digitale Welt ermöglichen.

Ethische Prinzipien ausgezeichnet

Deutsche Telekom gehört zu den „World's Most Ethical Companies 2019“

Darauf sind wir sehr stolz: Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Ethisphere Institute die Telekom als eines der Unternehmen ausgezeichnet, die weltweit am meisten an ethischen Prinzipien ausgerichtet sind („World's Most Ethical Companies“). Lediglich vier Unternehmen der Telekommunikationsbranche wurden in die Liste aufgenommen. Zudem ist die Telekom das einzige Unternehmen aus Deutschland, das es in den Kreis der ethischsten Unternehmen geschafft hat. Insgesamt wurden 128 Unternehmen aus 21 Ländern ausgezeichnet.

Das Ethisphere Institute bewertet die Unternehmen anhand eines umfassenden Bewertungssystems, das gemeinsam mit internationalen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt wurde. Dabei fließen die Faktoren „Compliance Programm“ (35%), „Verantwortung und Nachhaltigkeit“ (20%), „Unternehmenskultur“ (20%), „Governance“ (15%) und „Führung, Innovation und Reputation“ (10%) ein. Mehr als 350 Fragen müssen die Unternehmen beantworten und entsprechende Nachweise zusammentragen.

„Unsere Kunden, Shareholder und die Politik erwarten von uns, dass wir zu unserer Verantwortung als internationales, börsennotiertes Unternehmen stehen und eine integere Wertekultur leben“, sagt Manuela Mackert, Chief Compliance Officer der Deutschen Telekom.

Vom Segen zum Fluch

Plastik - vom sinnvollen Produkt zur Bedrohung für Mensch und Planeten.

Mit unserem Nachhaltigkeitsmagazin We Care informieren wir über aktuelle Herausforderungen. Die neue Ausgabe „Plastik“ zeigt, wie in wenigen Jahrzehnten aus einem sinnvollen Produkt eine Bedrohung für unsere Umwelt wurde.

Sie bietet Tipps wie jeder Einzelne zur Lösung beitragen kann. Sie haben weitere Tipps? Dann teilt diese im Artikel „Tschüss, Plastik“.

Platz auf dem Treppchen

Nachhaltigkeitsbericht der Telekom gehört zu den Besten

Die Deutsche Telekom konnte sich im 10. Ranking des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensvereinigung future e.V. über einen Platz auf dem Treppchen freuen: Mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2017 erreichte sie Platz 3 in der Kategorie Großunternehmen.

Überzeugen konnten wir unter anderem damit, dass wir den Nachhaltigkeitsnutzen von Produkten und Dienstleistungen genau beziffern und in Kombination mit dem HR Factbook besonders umfassend über das Thema Mitarbeiterverantwortung berichten. Im Vergleich zum letzten Ranking hat sich die Telekom noch einmal deutlich verbessert: Damals belegte sie Platz 8.

Im Rahmen des Rankings analysierten IÖW und future insgesamt 69 Berichte von Großunternehmen und 40 von kleinen und mittleren Unternehmen anhand eines vorher festgelegten Kriteriensets.

Hier geht es zu den Ergebnissen des Rankings: Ranking_Nachhaltigkeitsberichte_2018_Ergebnisbericht.pdf

Prädikat wertvoll

Studie bewertet Telekom als wertvollste europäische Telekommunikationsmarke

Nicht nur Filme, auch Marken können sich das Prädikat „wertvoll“ verdienen. In beiden Fällen braucht es dafür ein hohes Maß an Qualität. Laut einer aktuellen Studie, der „Brand Finance Global 500“, erreichte die Deutsche Telekom 2018 den höchsten Markenwert ihrer Geschichte – und ist damit erneut die wertvollste Telekommunikationsmarke in Europa.

So lag der Markenwert der Telekom 2018 bei 46,26 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit der Neuausrichtung der Marke im Jahre 2008 konnte die Telekom ihren Wert kontinuierlich steigern, um insgesamt 420 Prozent.

Die britische Unternehmensberatung Brand Finance ermittelt einmal jährlich die wertvollsten Marken weltweit. Die Platzierung der Deutschen Telekom führt Brand Finance auf die erfolgreiche Umsetzung der internationalen Markenstrategie zurück. Zudem konnte die Telekom durch ihre positive wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Investitionen in Netzqualität, Innovationen und Kundenservice punkten.

Unter den Besten

Telekom gehört zu führenden Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel

Die unabhängige Organisation CDP zeichnet jährlich Unternehmen aus, die in puncto Klimaschutz eine Führungsrolle einnehmen. Die Deutsche Telekom ist bereits zum dritten Mal in Folge Teil des „A-Teams“.

Mehr als 7 000 Unternehmen weltweit nahmen 2018 am Investorenprogramm von CDP teil. 127 davon schafften es auf die Climate-A-Liste. Die Kriterien, die über den Einzug in die Spitzengruppe entscheiden: geeignete Maßnahmen zum Klimaschutz, effizientes Monitoring, transparente Berichterstattung und ein engagierter Einsatz für mehr Klimaschutz, der über die Unternehmensgrenzen hinausgeht. Als führendes Ranking im Bereich Klimaschutz fließen die Bewertungen des CDP auch in andere wichtige Nachhaltigkeitsratings ein.

Für die Telekom ist die Auszeichnung kein Grund zum Ausruhen. 2019 werden wir unter anderem ein neues ambitioniertes Klimaschutzziel verabschieden. Mehr dazu im nächsten CR-Bericht, der Ende März erscheint.

STOP WASTING – START CARING!

Telekom-Chef startet neue Mitarbeiterinitiative

Angesichts von wachsenden Müllbergen übernimmt die Telekom mit einer neuen Initiative Verantwortung. „Wir brauchen einfach in allem, was wir tun, eine nachhaltigere Denkweise“, sagte Telekom-Chef Tim Höttges auf einer Mitarbeiterversammlung im September. „Daher starte ich eine Initiative: ,Stop Wasting -Start Caring!‘.“ Das Ziel: eine dauerhafte, systematische Reduzierung von Plastik, Verpackung und Schrott im Konzern.

Wie? Indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehende sowie neue, innovative Projekte im Social Network der Telekom präsentieren, Erfahrungen teilen und so voneinander lernen. Und gute Ideen gibt es reichlich: So geht ein Team gezielt auf Kunden zu, die ihre Rechnungen noch per Brief zugeschickt bekommen, um sie vom Umstieg auf Online-Rechnungen zu überzeugen. In einem anderen Bereich werden per „Print-on-Demand“ Kurzanleitungen für Kunden nur noch auftragsbezogen ausgedruckt – Vorproduktion sowie Zwischenlagerung entfallen. Danke der neuen Initiative sollen Ideen wie diese im Konzern schneller verbreitet werden und Nachahmer finden.

20 engagierte Kolleginnen und Kollegen haben sich zudem im Kernteam „Stop Wasting - Start Caring!“ zusammengefunden. Gemeinsam werden bestehende Ansätze durchleuchtet, um die größten Hebel für mehr Ressourceneffizienz zu identifizieren: Zum Beispiel, wie das Catering und die Kantinen nachhaltiger werden und Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden kann. Das Kernteam schaut sich aber – getreu seinem Namen – auch die tatsächlichen Kernprozesse des Unternehmens an: vom Produktdesign bis zum Endgerätemanagement. Und auch hier ist die Telekom schon auf einem guten Weg. Beispielsweise ist beim aktuellen Router Speedport PRO der innere Teil aus „Post-consumer Plastic“ – also aus recyceltem Kunststoff – hergestellt. Bei der Verpackung kommt im Inneren „PaperFoam“ zum Einsatz. Die ist ein nachhaltiges Material, das im Papiercontainer oder auf dem Komposthaufen entsorgt werden kann.

Ausgezeichnet!

T-Systems gewinnt Preis für smarte Bienenstöcke

Der Bienenstock von heute ist mehr als eine einfache Nisthöhle: Er ist ein vollvernetztes Bienen Smart-Home. Ausgestattet mit Sensoren sammelt er laufend Informationen, zum Beispiel zu Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, und übermittelt sie digital an den Imker. Das hilft, die empfindlichen Insekten zu schützen.

Für die Entwicklung der smarten Bienenhotels wurde T-Systems nun bei den ISG Paragon Awards™ 2018 ausgezeichnet. Mit den Preisen würdigt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen ISG die Leistungen von Branchenführern. In verschiedenen Kategorien belohnt es innovative Ansätze, die aktuelle Entwicklungen in Natur, Technologie und Wirtschaft aufgreifen. Für die europaweit ausgeschriebenen Preise gingen in diesem Jahr fast 100 Bewerbungen ein. Ein Gremium unabhängiger Branchenexperten kürte die Gewinner der einzelnen Preiskategorien.

Branchenvorbild

Erneut „Industry Leader“ im oekom-Nachhaltigkeitsrating

Die Deutsche Telekom ist das nachhaltigste Unternehmen der Telekommunikationsbranche – zu dieser Einschätzung kommt das Nachhaltigkeitsrating von ISS-oekom auch in diesem Jahr. Bereits zum wiederholten Mal wurden wir zum „Industry Leader“ unter den Telekommunikationsunternehmen gekürt.

Dieses Ergebnis bedeutet für uns auch weiterhin den „Prime-Status“ im oekom-Rating. Besonders gut schnitten wir in diesem Jahr in den Kategorien „Öko-Effizienz“, „Umweltmanagement“ sowie „Mitarbeiter und Lieferanten“ ab. ISS-oekom zählt international zu den führenden Agenturen für Nachhaltigkeitsratings. In der Kategorie „Telecommunications“ wurden diesmal 121 Unternehmen aus der ganzen Welt bewertet. Sie wurden nach einem einheitlichen Verfahren und auf Basis umfassender Kriterienkataloge von circa 100 Einzelkriterien analysiert.

And the winner is…

1. Platz im Good Company Ranking 2018

Es ist ein Rennen bei dem es nicht um Schnelligkeit geht, sondern um unternehmerische Verantwortung. Auf den Startplätzen: Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands.

Wer am Ende die Nase vorn hat, entscheidet eine sechsköpfige Experten-Jury. Sie bewertet die Kandidaten in den vier Themenfeldern „Mitarbeiter“, „Umwelt“, „Gesellschaft“ und „Financial Integrity“. Mit 65,2 von möglichen 100 Punkten konnte sich die Telekom in diesem Jahr gegen alle anderen Unternehmen durchsetzen und erreichte damit den ersten Platz im Good Company Ranking.