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Erleben, was verbindet.
Corporate Responsibility Bericht 2018

Aktuell

Wir müssen Reden

„we care“: Unser Zeichen für mehr Nachhaltigkeit

Als Deutsche Telekom nehmen wir unsere Verantwortung für eine nachhaltigere Zukunft sehr ernst. Seit vielen Jahren informieren wir ausführlich über unseren Aktivitäten. Um die Transparenz weiter zu erhöhen, haben wir im September 2019 das „we care“ Label für Produkte, Services und Initiativen der Telekom eingeführt.

Die Kennzeichnung umfasst zwei Kategorien: Das „we care“ Label „Digitale Teilhabe“ hebt positive Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in der digitalen Welt hervor. Das „we care“-Symbol „Umwelt“ kennzeichnet Produkte, Services und Initiativen, die zum Klimaschutz oder verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen beitragen.

In der Kategorie „Digitale Teilhabe“ wurde zum Start unsere Initiative „Medien, aber sicher“ für Meinungsbildung und Vertrauen im Netz mit dem „we care“ Label ausgezeichnet. In der Kategorie „Umwelt“ haben wir unseren nachhaltigen Smartphone-Kreislauf mit „we care“ gekennzeichnet. Dabei werden ausgewählte gebrauchte Smartphones technisch auf einen neuwertigen Stand gebracht. Kunden, die ein neues Gerät benötigen, aber nicht unbedingt das allerneuste Modell wünschen, können diese Geräte ab November 2019 erwerben. Das ist preisgünstig und gut für die Umwelt.

Mehr zu „we care“ gibt es in unseren Netzgeschichten:

 

Hier geht’s zur Website des „we care“ Labels

Klimaneutral gegen Funklöcher

Innovation: CO2-neutrale Stromversorgung aus Brennstoffzelle

Ist das die Lösung für die Mobilfunk-Versorgung im ländlichen Raum? Die Telekom hat im bayerischen Dettelbach ein weltweit wohl einmaliges Projekt gestartet: Zum ersten Mal wird ein Mobilfunk-Standort dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben, die mit Bio-Methanol gespeist wird – und das vollständig CO2-neutral.

Gerade im ländlichen Raum ist die Stromversorgung von Mobilfunk-Stationen häufig ein Problem. Dort, wo es noch keine dauerhafte Stromversorgung gibt, werden diese bislang mit Dieselaggregaten versorgt. Im bayerischen Dettelbach kommt der Strom nun erstmals klimaneutral aus einer Brennstoffzelle. Weitere Vorteile im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor: Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist höher. Die Lösung ist zudem wartungsarm, verursacht keinen Lärm und keine Vibrationen.

In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft. Dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Zuerst wird in einem Reformer Wasserstoff (H2) aus (Bio-)Methanol gewonnen (CH3OH). „Ist der Test-Betrieb erfolgreich, könnte Dettelbach ein Stück Mobilfunk-Geschichte schreiben“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Bei Standorten im ländlichen Raum ist die Anbindung mit Strom immer wieder ein Problem und Kostentreiber. Mobilfunk-Standorte, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, könnten in Zukunft einen Beitrag leisten, in entlegenen Gebieten Funklöcher noch besser und schneller zu schließen.“

Das Projekt in Dettelbach zahlt auf die Klima-Ziele der Deutschen Telekom ein. Der Konzern will bis 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent senken. Um dies zu erreichen, wird bereits ab 2021 weltweit nur noch Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt werden.

Brennstoffzelle

Offiziell bestätigt!

Telekom Klimaschutzziel trägt zum Pariser Abkommen bei

Ab 2021 will die Deutsche Telekom ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien verwenden. Dies ist eines unserer Klimaschutzziele und nun offiziell als wissenschaftsbasiert anerkannt worden.

Die Telekom ist erst der dritte DAX-Konzern, dem die Science Based Targets initiative (SBTi) offiziell bestätigt hat, zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens beizutragen. Als unabhängige Organisation prüft die SBTi, ob Klimaschutzziele von Unternehmen nach aktuellem Stand der Forschung ausreichend sind, um die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.

UNSERE KLIMASCHUTZZIELE

Neben dem ab 2021 angestrebten Ziel, Strom nur aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, will die Deutsche Telekom bis 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent senken (ausgehend vom Stand im Jahr 2017). Die Emissionen aus Herstellung und Nutzungsphase der Telekom-Produkte und -Kundenlösungen sollen bis 2030 um 25 Prozent sinken.

Meine Stimme zählt!

Demokratie ist kein Selbstläufer!

„Die Herrschaft des Volkes“ funktioniert bekanntlich nur, wenn das Volk auch mitmacht. Das haben die Athener vor über 2 500 Jahren getan. Fast 200 Jahre hielt die Demokratie in Athen. Über 2 000 Jahre folgten, in denen Kaiser, Könige und Feudalherren unsere Geschichte bestimmten. Erst in der Neuzeit wurde die Demokratie wiederentdeckt. Wirklich durchsetzen konnte sie sich aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Selbstverständlichkeit ist sie noch lange nicht!

Das Bienensterben stoppen, ein Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen einführen, den geplanten Online-Filter verhindern – immer mehr Menschen erklicken sich das Gefühl zurück, Politik und ihr Leben wirksam mitbestimmen zu können – auf dem Sofa zu Hause, an der Bushaltestelle oder vom Krankenbett aus – das Internet macht’s möglich. In der neuen „We Care“-Ausgabe „Meine Stimme zählt!“ erfährst du, welche Möglichkeiten dir digitale Demokratie bietet, welche Gefahren lauern, warum der intelligenteste Weg, Protest zu äußern, die Wahl ist, und was passieren könnte, wenn Europa zerschlagen wird.

Du möchtest zusammen mit Freunden in das Themen einsteigen? 1001 Wahrheit erzählt wahre Geschichten über unsere digitale Welt – in Deutsch, Englisch und einfacher Sprache – und bietet Anregungen, wie ihr Themen gemeinsam erobern könnt. Unter der Überschrift „Digitale Demokratie“ geht es unter anderem um den Unterschied zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache – und darum, was jeder Einzelne selbst tun kann, um die Demokratie in Zeiten des Internets zu stärken.

Unter dem Dach medienabersicher.de bündelt die Telekom Angebote, die den kompetenten und sicheren Umgang mit der Digitalisierung fördern. Unsere Initiative „Teachtoday“ richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern und fördert Medienkompetenz schon im Kindesalter. Das aktuelle Themendossier „Mitbestimmung“ informiert über demokratische Teilhabe und Mitbestimmung im Internet, hinterfragt ihre Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken. Nur wer weiß, wie die digitale Welt funktioniert und welche Kräfte dort welche Ziele verfolgen, kann sich wirksam schützen und die Chancen des Internets zum Wohle unserer Demokratie und Freiheit nutzen.

Zeit zu handeln: Neues konzernweites Klimaziel

Telekom stellt auf Strom aus erneuerbaren Energien um

Weltweit machen sich derzeit Schülerinnen und Schüler für das Klima stark. Sie fragen die Politik, aber auch Unternehmen: „Baut ihr Zukunft? Oder verbaut ihr Zukunft?“ Wir haben zugehört. Und uns ein neues, ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Ab 2021 werden wir konzernweit nur noch Strom (Scope 2) aus 100% erneuerbaren Energien einsetzen. Bis 2030 sollen auch die Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen (Scope 1) sinken, so dass wir unsere CO2-Emissionen (Scope 1&2) insgesamt um 90 Prozent gegenüber 2017 reduzieren.

Ebenfalls im Fokus stehen die CO2-Emissionen aus unserer Lieferkette und der Nutzungsphase unserer Produkte und Lösungen beim Kunden (Scope 3): hier ist es unser Ziel, die CO2-Emissionen pro Kunde bis 2030 um 25% gegenüber 2017 zu reduzieren. Darüber hinaus wird im künftigen Konzernklimaschutzziel auch die T-Mobile US mit einbezogen. Bis 2020 gilt noch das aktuelle Klimaziel der Deutschen Telekom, nämlich die Senkung der konzernweiten CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 gegenüber 2008. Hier befinden wir uns auf dem prognostizierten Niveau für die Zielerreichung.

Klimaschutz ab 2020: Neues Klimaziel und Revision der Klimaschutzstrategie

Pioniere gesucht

Aus Mitarbeitern werden Nachhaltigkeitsbotschafter

Mehr Fahrrad fahren, weniger Müll produzieren, den Energieverbrauch senken – die Liste der Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei der Telekom ist lang. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen mit anpacken und andere inspirieren, das gleiche zu tun. Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden Tim Höttges trafen sich die ersten „Green Pioneers“ im Januar 2019 in Bonn.

83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Städten und unzählige grüne Ideen: Die Bilanz des ersten Treffens kann sich sehen lassen. „Ich möchte Vorreiterin sein und meine Kolleginnen und Kollegen anstecken", sagt eine Mitarbeiterin über ihre Motivation, dabei zu sein. Als Teil der Initiative „Stop Wasting – Start Caring” bringt die Bewegung der “Green Pioneers”- alle zusammen, die das genauso sehen.

In Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über Themen wie Smart Home, Künstliche Intelligenz und Design Thinking. Der Bereich Group Corporate Responsibility gab Einblicke in die Nachhaltigkeitsarbeit der Telekom. Und Tim Höttges machte deutlich, worauf es ihm ankommt: Die eigenen Verhaltensmuster zu überdenken und mit emotionalen, interessanten Projekten auch die Kolleginnen und Kollegen zu erreichen, die mit Nachhaltigkeit bisher nicht viel anfangen können.

Die erste gemeinsame Aktion: eine unternehmensinterne Sammelaktion für alte Handys. Gebrauchte Geräte, die bisher ungenutzt in Schubladen liegen, sollen umweltgerecht entsorgt oder fachgerecht recycelt werden. Der Standort mit den meisten gesammelten Handys im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl gewinnt einen Grillabend mit Tim Höttges.

Die Green Pioneers verfolgen ihre nachhaltigen Ideen aber auch individuell oder in kleinen Teams. Denn jede noch so kleine Aktion leistet einen wertvollen Beitrag. Die Bewegung soll jedes Quartal weiter wachsen: Alle drei Monate bekommen Neulinge Gelegenheit einzusteigen.

#DABEI sein ist alles

Telekom startet Kampagne zur digitalen Teilhabe

Laut aktuellem D21-Digital-Index stehen rund 13 Millionen Deutsche im digitalen Abseits. Sie fühlen sich von der zunehmenden Digitalisierung überfordert oder sogar abgehängt. Die Telekom sieht sich in der Verantwortung, jeden in die immer digitaler werdende Gesellschaft mitzunehmen. Um diesen Anspruch zu verdeutlichen, startet die Telekom mit „#DABEI“ ab dem 1. März 2019 eine Kampagne zur digitalen Teilhabe.

Ein emotionaler, schnell geschnittener TV-Spot zeigt Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Er thematisiert deren Vorlieben und Emotionen. Es geht um Gemeinschaft und um Teilhabe. Die Botschaft: „Ihr seid das, wo ihr #DABEI seid. Ihr zeigt Verantwortung für euch, für viele, für alle. Für das, wo ihr #DABEI seid. Ihr seid ein Land, eine Gemeinschaft. Ihr seid das, wo ihr #DABEI seid. Und wir, die Deutsche Telekom, sind erst zufrieden, wenn wirklich alle #DABEI sein können.“

„Über unsere Produkte, Leistungen und Services ermöglichen wir die Teilhabe an der digitalen Welt. Und das beste Netz ist die Grundlage dafür“, sagt Michael Schuld, Leiter Kommunikation und Vertriebs-Marketing bei der Telekom Deutschland. Über das Jahr verteilt werden im Zuge der Kampagne besondere Angebote beworben, die den Zugang in die digitale Welt ermöglichen.

Ethische Prinzipien ausgezeichnet

Deutsche Telekom gehört zu den „World's Most Ethical Companies 2019“

Darauf sind wir sehr stolz: Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Ethisphere Institute die Telekom als eines der Unternehmen ausgezeichnet, die weltweit am meisten an ethischen Prinzipien ausgerichtet sind („World's Most Ethical Companies“). Lediglich vier Unternehmen der Telekommunikationsbranche wurden in die Liste aufgenommen. Zudem ist die Telekom das einzige Unternehmen aus Deutschland, das es in den Kreis der ethischsten Unternehmen geschafft hat. Insgesamt wurden 128 Unternehmen aus 21 Ländern ausgezeichnet.

Das Ethisphere Institute bewertet die Unternehmen anhand eines umfassenden Bewertungssystems, das gemeinsam mit internationalen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt wurde. Dabei fließen die Faktoren „Compliance Programm“ (35%), „Verantwortung und Nachhaltigkeit“ (20%), „Unternehmenskultur“ (20%), „Governance“ (15%) und „Führung, Innovation und Reputation“ (10%) ein. Mehr als 350 Fragen müssen die Unternehmen beantworten und entsprechende Nachweise zusammentragen.

„Unsere Kunden, Shareholder und die Politik erwarten von uns, dass wir zu unserer Verantwortung als internationales, börsennotiertes Unternehmen stehen und eine integere Wertekultur leben“, sagt Manuela Mackert, Chief Compliance Officer der Deutschen Telekom.

Vom Segen zum Fluch

Plastik - vom sinnvollen Produkt zur Bedrohung für Mensch und Planeten.

Mit unserem Nachhaltigkeitsmagazin We Care informieren wir über aktuelle Herausforderungen. Die neue Ausgabe „Plastik“ zeigt, wie in wenigen Jahrzehnten aus einem sinnvollen Produkt eine Bedrohung für unsere Umwelt wurde.

Sie bietet Tipps wie jeder Einzelne zur Lösung beitragen kann. Sie haben weitere Tipps? Dann teilt diese im Artikel „Tschüss, Plastik“.

Platz auf dem Treppchen

Nachhaltigkeitsbericht der Telekom gehört zu den Besten

Die Deutsche Telekom konnte sich im 10. Ranking des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensvereinigung future e.V. über einen Platz auf dem Treppchen freuen: Mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2017 erreichte sie Platz 3 in der Kategorie Großunternehmen.

Überzeugen konnten wir unter anderem damit, dass wir den Nachhaltigkeitsnutzen von Produkten und Dienstleistungen genau beziffern und in Kombination mit dem HR Factbook besonders umfassend über das Thema Mitarbeiterverantwortung berichten. Im Vergleich zum letzten Ranking hat sich die Telekom noch einmal deutlich verbessert: Damals belegte sie Platz 8.

Im Rahmen des Rankings analysierten IÖW und future insgesamt 69 Berichte von Großunternehmen und 40 von kleinen und mittleren Unternehmen anhand eines vorher festgelegten Kriteriensets.

Hier geht es zu den Ergebnissen des Rankings: Ranking_Nachhaltigkeitsberichte_2018_Ergebnisbericht.pdf

Prädikat wertvoll

Studie bewertet Telekom als wertvollste europäische Telekommunikationsmarke

Nicht nur Filme, auch Marken können sich das Prädikat „wertvoll“ verdienen. In beiden Fällen braucht es dafür ein hohes Maß an Qualität. Laut einer aktuellen Studie, der „Brand Finance Global 500“, erreichte die Deutsche Telekom 2018 den höchsten Markenwert ihrer Geschichte – und ist damit erneut die wertvollste Telekommunikationsmarke in Europa.

So lag der Markenwert der Telekom 2018 bei 46,26 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit der Neuausrichtung der Marke im Jahre 2008 konnte die Telekom ihren Wert kontinuierlich steigern, um insgesamt 420 Prozent.

Die britische Unternehmensberatung Brand Finance ermittelt einmal jährlich die wertvollsten Marken weltweit. Die Platzierung der Deutschen Telekom führt Brand Finance auf die erfolgreiche Umsetzung der internationalen Markenstrategie zurück. Zudem konnte die Telekom durch ihre positive wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Investitionen in Netzqualität, Innovationen und Kundenservice punkten.

Unter den Besten

Telekom gehört zu führenden Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel

Die unabhängige Organisation CDP zeichnet jährlich Unternehmen aus, die in puncto Klimaschutz eine Führungsrolle einnehmen. Die Deutsche Telekom ist bereits zum dritten Mal in Folge Teil des „A-Teams“.

Mehr als 7 000 Unternehmen weltweit nahmen 2018 am Investorenprogramm von CDP teil. 127 davon schafften es auf die Climate-A-Liste. Die Kriterien, die über den Einzug in die Spitzengruppe entscheiden: geeignete Maßnahmen zum Klimaschutz, effizientes Monitoring, transparente Berichterstattung und ein engagierter Einsatz für mehr Klimaschutz, der über die Unternehmensgrenzen hinausgeht. Als führendes Ranking im Bereich Klimaschutz fließen die Bewertungen des CDP auch in andere wichtige Nachhaltigkeitsratings ein.

Für die Telekom ist die Auszeichnung kein Grund zum Ausruhen. 2019 werden wir unter anderem ein neues ambitioniertes Klimaschutzziel verabschieden. Mehr dazu im nächsten CR-Bericht, der Ende März erscheint.

STOP WASTING – START CARING!

Telekom-Chef startet neue Mitarbeiterinitiative

Angesichts von wachsenden Müllbergen übernimmt die Telekom mit einer neuen Initiative Verantwortung. „Wir brauchen einfach in allem, was wir tun, eine nachhaltigere Denkweise“, sagte Telekom-Chef Tim Höttges auf einer Mitarbeiterversammlung im September. „Daher starte ich eine Initiative: ,Stop Wasting -Start Caring!‘.“ Das Ziel: eine dauerhafte, systematische Reduzierung von Plastik, Verpackung und Schrott im Konzern.

Wie? Indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehende sowie neue, innovative Projekte im Social Network der Telekom präsentieren, Erfahrungen teilen und so voneinander lernen. Und gute Ideen gibt es reichlich: So geht ein Team gezielt auf Kunden zu, die ihre Rechnungen noch per Brief zugeschickt bekommen, um sie vom Umstieg auf Online-Rechnungen zu überzeugen. In einem anderen Bereich werden per „Print-on-Demand“ Kurzanleitungen für Kunden nur noch auftragsbezogen ausgedruckt – Vorproduktion sowie Zwischenlagerung entfallen. Danke der neuen Initiative sollen Ideen wie diese im Konzern schneller verbreitet werden und Nachahmer finden.

20 engagierte Kolleginnen und Kollegen haben sich zudem im Kernteam „Stop Wasting - Start Caring!“ zusammengefunden. Gemeinsam werden bestehende Ansätze durchleuchtet, um die größten Hebel für mehr Ressourceneffizienz zu identifizieren: Zum Beispiel, wie das Catering und die Kantinen nachhaltiger werden und Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden kann. Das Kernteam schaut sich aber – getreu seinem Namen – auch die tatsächlichen Kernprozesse des Unternehmens an: vom Produktdesign bis zum Endgerätemanagement. Und auch hier ist die Telekom schon auf einem guten Weg. Beispielsweise ist beim aktuellen Router Speedport PRO der innere Teil aus „Post-consumer Plastic“ – also aus recyceltem Kunststoff – hergestellt. Bei der Verpackung kommt im Inneren „PaperFoam“ zum Einsatz. Die ist ein nachhaltiges Material, das im Papiercontainer oder auf dem Komposthaufen entsorgt werden kann.

Ausgezeichnet!

T-Systems gewinnt Preis für smarte Bienenstöcke

Der Bienenstock von heute ist mehr als eine einfache Nisthöhle: Er ist ein vollvernetztes Bienen Smart-Home. Ausgestattet mit Sensoren sammelt er laufend Informationen, zum Beispiel zu Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, und übermittelt sie digital an den Imker. Das hilft, die empfindlichen Insekten zu schützen.

Für die Entwicklung der smarten Bienenhotels wurde T-Systems nun bei den ISG Paragon Awards™ 2018 ausgezeichnet. Mit den Preisen würdigt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen ISG die Leistungen von Branchenführern. In verschiedenen Kategorien belohnt es innovative Ansätze, die aktuelle Entwicklungen in Natur, Technologie und Wirtschaft aufgreifen. Für die europaweit ausgeschriebenen Preise gingen in diesem Jahr fast 100 Bewerbungen ein. Ein Gremium unabhängiger Branchenexperten kürte die Gewinner der einzelnen Preiskategorien.

Branchenvorbild

Erneut „Industry Leader“ im oekom-Nachhaltigkeitsrating

Die Deutsche Telekom ist das nachhaltigste Unternehmen der Telekommunikationsbranche – zu dieser Einschätzung kommt das Nachhaltigkeitsrating von ISS-oekom auch in diesem Jahr. Bereits zum wiederholten Mal wurden wir zum „Industry Leader“ unter den Telekommunikationsunternehmen gekürt.

Dieses Ergebnis bedeutet für uns auch weiterhin den „Prime-Status“ im oekom-Rating. Besonders gut schnitten wir in diesem Jahr in den Kategorien „Öko-Effizienz“, „Umweltmanagement“ sowie „Mitarbeiter und Lieferanten“ ab. ISS-oekom zählt international zu den führenden Agenturen für Nachhaltigkeitsratings. In der Kategorie „Telecommunications“ wurden diesmal 121 Unternehmen aus der ganzen Welt bewertet. Sie wurden nach einem einheitlichen Verfahren und auf Basis umfassender Kriterienkataloge von circa 100 Einzelkriterien analysiert.

And the winner is…

1. Platz im Good Company Ranking 2018

Es ist ein Rennen bei dem es nicht um Schnelligkeit geht, sondern um unternehmerische Verantwortung. Auf den Startplätzen: Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands.

Wer am Ende die Nase vorn hat, entscheidet eine sechsköpfige Experten-Jury. Sie bewertet die Kandidaten in den vier Themenfeldern „Mitarbeiter“, „Umwelt“, „Gesellschaft“ und „Financial Integrity“. Mit 65,2 von möglichen 100 Punkten konnte sich die Telekom in diesem Jahr gegen alle anderen Unternehmen durchsetzen und erreichte damit den ersten Platz im Good Company Ranking.