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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
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Die Zukunft der Medizin

Würden Sie sich einen Mikrochip ins Gehirn einsetzen lassen, wenn damit ein Hirnschaden geheilt werden könnte?

Tatsächlich gibt es Forscher, die bereits an dieser Technologie arbeiten. Sie erhoffen sich davon, in Zukunft Hirn­er­krank­ungen, Seh­störungen, Lähmung­en oder auch Depressionen abmildern zu können.

Würden Sie sich ein künstliches Organ transplantieren lassen, das in einem 3D-Drucker hergestellt wurde?

In verschiedenen Forschungs­pro­jekten arbeiten Wissenschaftler weltweit daran, menschliches Gewebe in einer Art 3D-Drucker nachzubilden – zum Beispiel Knochen, Haut oder sogar ganze Organe.

Würden Sie im Kranken­haus einem Chatroboter Fragen zu Ihrer Diagnose stellen, anstatt auf die Visite der Ärzte zu warten?

Erste Anwendungen dieser Art gibt es bereits. Chatroboter, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, könnten künftig Ärzte entlasten und Patienten und Angehörige mit Informationen versorgen.

Würden Sie sich operieren lassen, wenn Ihr Chirurg 1000 Kilo­meter entfernt ist und das Skalpell über das Internet steuert?

Mit der Einführung der neuen 5G-Netztechnologie ist dieses Szenario keine Zukunftsmusik mehr. Tatsächlich wurde schon 2019 die erste Live-Operation über das Internet durchgeführt.

Würden Sie sich von einem Roboter operieren lassen?

Bereits heute unterstützen hoch­moderne Roboter Chirurgen bei der Arbeit. Manche Experten glauben, dass bei bestimmten Operationen in Zukunft menschliche Chirurgen ganz überflüssig werden könnten.

Die Chancen …

Der medizinische Fortschritt der letzten 150 Jahre brachte uns unter anderem die Erfindung der Röntgentechnologie, die Entdeckung des Penicillins und die ersten Organtrans­plantationen. Viele Experten glauben, dass in den nächsten Jahren noch viel größere Fortschritte auf uns warten.

1Medizinische Forschung

Hochleistungscomputer können riesige Datenmengen in kürzester Zeit auswerten („Big Data“ genannt) und so dazu beitragen, schneller neue Behandlungen oder Medikamente zu entwickeln. Forscher in den USA haben dank Big Data zum Beispiel herausgefunden, dass ein Medikament gegen Depressionen auch gegen eine bestimmte Form von Lungenkrebs helfen könnte.

2Vorbeugung von Krankheiten

Stellen Sie sich vor, Sie tragen ein kleines Gerät am Körper, das Ihre genetische Veranlagung, körperliche Verfassung und Ihr Verhalten analysiert. Es könnte Alarm schlagen, noch bevor Sie einen Herzinfarkt erleiden oder Diabetes bekommen. Ein solches Gerät gibt es noch nicht, aber schon heute warnen Smartwatches ihre Träger, wenn zum Beispiel ihr Herz unregelmäßig schlägt.

3Bessere Gesundheitsversorgung

Wenn man auf dem Land oder einer Insel wohnt, ist der Hausarzt oft weit weg. Die Lösung heißt Telemedizin: Moderne Blutdruckgeräte oder Herzschrittmacher können die Werte automatisch zum Arzt übermitteln. Videosprechstunden helfen zu entscheiden, ob ein Arztbesuch nötig ist.

4Genaue Diagnosen

Künstliche Intelligenz (KI) wertet in Bruchteilen von Sekunden große Datenmengen aus. So könnte KI zum Beispiel Röntgenbilder oder CT-Aufnahmen in weltweiten Datenbanken abgleichen und dazu beitragen, viel schneller eine zuverlässige Diagnose zu stellen. Erste Studien zeigen beispielsweise, dass KI anhand von Fotos verdächtiger Hautveränderungen Ärzte beim Erkennen von Hautkrebs unterstützen kann.

5Bessere Therapien

Die Digitalisierung verspricht in Zukunft viele neue Behandlungsmöglichkeiten. Ein paar Beispiele: Roboter, die bei Operationen unterstützen. Winzige Mikroroboter, die durch unsere Blutbahn kreisen und Werte wie den Blutdruck aufzeichnen. Bei der Behandlung von Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson könnte virtuelle Realität helfen.

6Effizientere Abläufe

In Arztpraxen oder Krankenhäusern entlastet moderne Technik schon heute das Personal. Digitale Behandlungs- und Patientendaten stehen auf Knopfdruck zur Verfügung. Medizinische Geräte können mit winzigen Sendern versehen werden, sodass alle immer ganz genau wissen, wo die Geräte gerade im Einsatz sind. In Zukunft ist noch mehr denkbar: Zum Beispiel könnten Roboter Patienten sicher Blut abnehmen.

7Bessere Pflege

Auch in der Kranken- und Altenpflege könnten in Zukunft KI-gesteuerte Roboter schwere Arbeiten wie das Waschen, Wenden und Heben von Patienten übernehmen. Das Pflegepersonal hätte dann mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Patienten. Eine weitere denkbare Anwendung sind Rehabilitationsroboter, die zum Beispiel Patienten nach einem Schlaganfall helfen, Bewegungen auszuführen.

8Risiken und Nebenwirkungen

Versprechen diese technischen Fortschritte der Menschheit also tatsächlich die Chance auf ein längeres, gesünderes Leben? Oder müssen wir uns Sorgen machen, dass die Technologie missbraucht wird? Auch bei der digitalen Zukunft der Medizin gilt: Risiken und Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen.

… und die Risiken

Bei allen Vorteilen dürfen wir die Risiken der Digitalisierung des Gesundheitswesens nicht aus dem Blick verlieren.

1Privatsphäre ade?

Gesundheit ist Privatsache. Unsere Gesundheitsdaten begleiten uns lebenslang und sind nicht austauschbar. Niemand von uns möchte, dass sie in Personalentscheidungen von Arbeitgebern einfließen oder Versicherungen ihre Beiträge danach berechnen. Deshalb muss klar geregelt sein, wer welche Daten bekommen darf – und wer nicht. Hier ist neben den Unternehmen vor allem auch der Gesetzgeber gefragt.

2Hacker-Angriffe auf unsere Gesundheit?

Gesundheitsdaten sind wertvoll. Hacker könnten sensible Daten stehlen und die Betroffenen erpressen. Oder sie könnten die Infrastruktur von Krankenhäusern oder Arztpraxen lahmlegen und damit Menschenleben gefährden. Deshalb müssen bei der Entwicklung neuer Technologien für das Gesundheitswesen effektive IT-Sicherheitslösungen von Anfang an mitgeplant werden.

3Ist Technik unfehlbar?

Irren ist menschlich, heißt es. Und deshalb ist auch Künstliche Intelligenz nicht unfehlbar. Algorithmen lernen anhand der zur Verfügung gestellten Daten und erkennen darin Muster. Wie gut die Ergebnisse des Algorithmus sind, hängt also letztlich davon ab, wie er – vom Menschen – trainiert wird. Deshalb müssen die Kriterien, nach denen Algorithmen Entscheidungen treffen, ethischen und rechtlichen Ansprüchen genügen.

4Machen Roboter einsam?

Keine Maschine kann menschliche Nähe ersetzen. Gerade kranke und alte Menschen sind besonders darauf angewiesen. Roboter können daher Ärzte und Pfleger nur ergänzen, nicht ersetzen. Es braucht klare Regeln für ihren Einsatz, damit der technische Fortschritt nicht das Problem der Einsamkeit verschärft.

Wie weiter?

Wissenschaftler, Ärzte, Politiker, IT-Experten, Ethiker und Patientenvertreter müssen zusammenarbeiten, um die Chancen der Digitalisierung für den Fortschritt auszuschöpfen – und zugleich die Gefahren zu minimieren.

Wie weiter?

Wissenschaftler, Ärzte, Politiker, IT-Experten, Ethiker und Patientenvertreter müssen zusammenarbeiten, um die Chancen der Digitalisierung für den Fortschritt auszuschöpfen – und zugleich die Gefahren zu minimieren.

Dazu müssen grundlegende Voraussetzungen geschaffen werden

1Ethische Fragen diskutieren

Wie viel Digitalisierung wollen wir im Gesundheitssektor zulassen? Wie können wir sicherstellen, dass das Wohl des Menschen stets im Mittelpunkt steht? Solche Fragen müssen in einem breiten gesellschaftlichen Dialog diskutiert und gemeinsam Lösungswege gefunden werden.

2Technische Barrieren abbauen

Voraussetzung ist eine leistungsstarke, flächendeckende Netzinfrastruktur und moderne Technik in Gesundheitseinrichtungen und Privathaushalten.

3Sicherheit gewährleisten

Jeder hat das Recht auf den Schutz seiner privaten Daten. Diesen gilt es sicherzustellen - nicht nur mit technologischen Mitteln. Wir brauchen rechtliche Rahmenbedingungen, die das Risiko des Datenmissbrauchs minimieren, ohne den Fortschritt zu blockieren.

4Kompetenzen aufbauen

Innovative Technologien können ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn alle Nutzer richtig mit ihnen umgehen. Insbesondere medizinisches Perso­nal muss im Umgang mit neuen Technologien umfassend geschult werden.

Wie digitale Verantwortung konkret aussehen kann, gilt es zu diskutieren, die kann nicht einer verordnen – nicht ein Unternehmen, nicht eine Institution, nicht eine Regierung. Digitale Verantwortung können wir nur gemeinsam erarbeiten. Tim Höttges, Telekom-Chef

Direkt ins Wohnzimmer

„Ihre Werte sind in Ordnung. Sie müssen sich keine Sorgen machen.“ Karin Müller ist erleichtert über die guten Nachrichten von ihrem Hausarzt. Sie verabschiedet sich und macht den Tablet-PC aus. Denn sie sitzt in ihrem Wohnzimmer und hat per Videochat mit dem Arzt gesprochen.

Die Zukunft ist jetzt

Die Corona-Pandemie hat 2020 das öffentliche Leben über viele Wochen fast stillgelegt. Doch in manchen Bereichen hat das Virus für eine Beschleunigung gesorgt: Dazu gehört auch die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Eine Studie, die das Health Innovation Hub des Bundes­gesund­heits­ministeriums und die Stiftung Gesundheit im Frühjahr 2020 durchführten, stellte fest: 52,3 Prozent der befragten Ärzte boten Videosprechstunden an – 2017 hatten erst 1,8 Prozent ein solches Angebot. Vor allem Psycho­therapeuten, nieder­gelassene Fachärzte und All­gemein­medi­ziner nutzen laut Studie Videosprechstunden.

SDG 3 – GESUNDHEIT SDG 3 – GESUNDHEIT

Mit unseren E-Health-Lösungen leisten wir einen Beitrag zur Erreichung des 3. Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen.

Digital durch die Krise
Digital durch die Krise

Videosprechstunden, Online-Einkauf, Arbeiten und Lernen von daheim können in Krisenzeiten den Alltag erleichtern. Wir bei der Telekom wollen, dass auch in Krisenzeiten alle #DABEI sein können. Weitere Infos dazu finden Sie hier

Digitale Lösungen für das Gesund­heits­system

Vom Managementsystem für Krankenhäuser über Telemedizin-Plattformen bis hin zur elektronischen Gesundheitskarte oder Corona-Warn-App – die Telekom bietet viele Lösungen für das Gesundheitswesen an.

Zum Wohl der Patienten

„Online-Hausbesuche“ ersparen den Patienten weite Wege zum Arzt. Digitale Plattformen erleichtern zudem Ärzten und Pflegekräften die Arbeit.

1Ostsachsen

Die Telehealth-Plattform TH360 verbindet Kliniken, Ärzte, Pflegepersonal und Patienten in der Region Ostsachsen miteinander. Patienten können so von ihren Ärzten beispielsweise nach einem Schlaganfall medizinisch fernüberwacht und Krankenhaus­aufenthalte verkürzt werden. So kann die Versorgung in häuslicher Umgebung stattfinden.

2Nordwestsachsen

Am Klinikum St. Georg in Leipzig entsteht im Verbund mit klinisch und praktisch tätigen Medizinern das „Antibiotikanetzwerk Sachsen“ (ABNW). Die digitale Befundungs- und Beratungsstelle unterstützt Ärztinnen und Ärzte beim verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika sowie bei Infektionstherapien.

3Südafrika

Das Krankenhausinformationssystem von Telekom Healthcare, iMedOne, schafft die Voraussetzung für vernetztes Arbeiten in Kliniken. In Südafrika ist die internationale Version des Systems bereits in vier Kliniken in der Western Cape Region im Einsatz.

4Afrika

Gemeinsam mit IBM und dem Unternehmen Capsule tech haben wir die erste mobile digitale Patientenakte für den afrikanischen Kontinent entwickelt. Sie enthält nicht nur wichtige Patientendaten, sondern kann auch automatisch Daten von medizinischen Geräten wie Ventilatoren oder Dialysemaschinen aufzeichnen.

Alles vernetzt …

Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Erst recht nicht, wenn Ärzte und Pfleger überlastet und die Wartezeiten lang sind. Intelligente Krankenhaus­systeme wie iMedOne von der Telekom können das Personal unterstützen und so dazu beitragen, die Versorgung der Patienten zu verbessern. iMedOne war Ende 2019 bereits in rund 230 Kliniken installiert und ermöglicht es, alle wichtigen Prozesse zu digitalisieren. Behandlungs- und Patientendaten werden über sichere Datennetze geteilt, stehen allen behandelnden Ärzten und Pflegekräften über die „iMedOne Mobile“-App auf Knopfdruck zur Verfügung und gehen nicht verloren.

Auch das „Internet der Dinge“ hält inzwischen Einzug in Krankenhäuser: Medizinische Apparate wie Beatmungsgeräte oder EKGs werden dabei mit Sendern ausgerüstet. So wissen alle immer ganz genau, wo die Geräte gerade im Einsatz sind. Das vereinfacht die Abläufe, beispielsweise in der Notaufnahme.

Corona-Warn-App

Alles auf eine(r) Karte …

Die meisten von uns haben sie bereits in der Tasche: die elektronische Gesundheitskarte. Sie speichert unsere Versichertenstammdaten. Seit 2019 werden auch Notfalldaten und ein Medika­tionsplan darauf gespeichert. Auch elektronische Rezepte und weitere Gesundheitsdaten können zukünftig enthalten sein. Die Telekom bietet medizinischem Personal seit 2019 ein Starter­paket für die ambulante und stationäre Ver­sorgung an. Es ermöglicht ihnen, sich mit der bundesweiten IT-Infrastruktur für die Gesund­heits­karte zu verbinden. Das Gesamt­paket enthält alles, was eine Praxis oder ein Kranken­haus zum sicheren Anschluss an diese Infra­struktur benötigt. 2019 wurden außerdem erstmals telemedizinische Anwendungen für die Nachsorge von Schlaganfallpatienten an die Telematikinfrastruktur angebunden. Alle Produkte durchlaufen die strenge Prüfung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informa­tionstechnik (BSI) oder die Zulassung der Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen (gematik).

Wechselwirkungen ausgeschlossen

Wer regelmäßig verschiedene Medikamente einnehmen muss, kennt es: Ärzte und Apotheker müssen stets genau Bescheid wissen, welche Arzneien eingenommen werden, damit es nicht zu gefährlichen Wechselwirkungen kommt. Seit Juli 2020 können Arztpraxen und Apotheken für Patienten, die mindestens drei Medikamente einnehmen und es wünschen, einen E-Medikationsplan auf der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten anlegen und bearbeiten. Der E-Medikationsplan soll mehr Sicherheit bieten. Für den sicheren digitalen Datenaustausch sind Krankenhäuser, Praxen oder Apotheken an eine zentrale Telematikinfrastruktur angebunden. Konnektoren koordinieren und verschlüsseln die Kommunikation und sorgen für die sichere Übertragung der sensiblen Patienteninformationen. Für den Aufbau der neuen, digitalen Strukturen im Gesundheitswesen ist die vom Bundesgesundheitsministerium kontrollierte Gesellschaft „Gematik“ verantwortlich. Auch das Krankenhausinformationssystem iMedOne® der Telekom enthält eine Funktion für den E-Medikations­plan. Die Gematik hat die Funktion des E-Medikations­plans von iMedOne® überprüft und bestätigt, dass es als eines der ersten Krankenhaus­informations­systeme in Deutschland mit der Schnittstelle für die Telematikinfrastruktur konform ist.

„Der umfassende digitale Zugang zu Patienten­daten unter strengen Auflagen des Gesund­heits­daten­schutzes ist Grund­voraus­setzung für die Digitalisierung des Gesund­heits­systems“ Dirk Hoffmann – Produktverantwortlicher E-Medikationsplan, Deutsche Telekom

Unser Einsatz für die Forschung

Nicht zu wissen, wo man gerade ist, oder den gewohnten Weg zum Bäcker nicht mehr finden: Dieses Schicksal ereilt viele Menschen, die an Demenz erkranken. Wir haben mit „Sea Hero Quest“ ein Videospiel entwickelt, das anonym Daten zur räumlichen Orientierung sammelt und so der Demenzforschung hilft: Das Spiel zeichnete das Navigationsverhalten der Spieler auf, die sich durch virtuelle Sumpf­land­schaften oder arktische Eisschollen bewegten. Insgesamt haben im Projekt­zeitraum zwischen 2016 und 2019 weltweit über 4,3 Millionen Menschen zusammen­gerechnet mehr als 117 Jahre gespielt. Damit konnten mehr Daten für die Forschung gesammelt werden, als es mit herkömmlichen Methoden je möglich gewesen wäre.

Sea Hero Quest
Sea Hero Quest

Wir haben mit „Sea Hero Quest“ ein Videospiel entwickelt, das anonym Daten zur räumlichen Orientierung sammelt und so der Demenzforschung hilft: Das Spiel zeichnete das Navigationsverhalten der Spieler auf, die sich durch virtuelle Sumpflandschaften oder arktische Eisschollen bewegten.

Die wichtigste Grundlage: Das Netz

Digitale Ethik

Wir wollen einen gesellschaftlichen Dialog zu digitaler Ethik in Gang setzen: Dazu haben wir in Berlin das Forum für Digitale Ethik gegründet – einen Ort, an dem Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik und Bürger über digitale Verantwortung sprechen können. Im Forum finden zum Beispiel Workshops für Schüler oder Senioren statt. Zudem gibt es eine Ausstellung, in der KI erlebbar, greifbar, anschaulich und verständlich erklärt wird.

2018 haben wir als eines der ersten Unternehmen weltweit uns selbst eigene Leitlinien für den ethischen Umgang mit KI gesetzt. Sie machen unseren Entwicklern und Designern klare Vorgaben – aber auch unseren Lieferanten und Partnern. Mehr zum Thema KI erfahren Sie hier.

Digitale Gesundheits­angebote bei der Telekom

Wir entwickeln nicht nur Lösungen für Arztpraxen oder Krankenhäuser – wir bieten auch den Beschäftigten der Telekom digitale Gesundheits­services an, wie Apps zum Thema Ernährung oder zur Kopfschmerz­prävention. 2020 haben wir „MyHealth Journey – das Programm für mentale Stärke“ gestartet: Verschiedene Angebote wie Webinare, Online-Meditationen, Pod­casts oder Vortragsmitschnitte zum Thema Acht­sam­keit helfen unseren Mitarbeiterinnen und Mit­ar­beitern, die individuelle Gesund­heit zu stärken und Balance zu schaffen. Weitere Informationen zu unseren Gesund­heits­angeboten für Beschäftigte finden Sie hier.

2020 haben wir „MyHealth Journey – das Programm für mentale Stärke“ gestartet: Es umfasst verschiedene Angebote wie Webinare, Online-Meditationen, Podcasts oder Vortrags­mitschnitte zum Thema Achtsamkeit.

Das Immunsystem für Daten

Das Immunsystem für Daten

Damit die Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgreich sein kann, braucht es Vertrauen – Vertrauen in den Schutz und die Sicherheit sensibler Daten. Datenschutz und Datensicherheit haben daher bei E-Health-Anwendungen höchste Priorität. Damit Arztpraxen, Krankenhäuser oder Krankenkassen nicht zum Ziel von Cyberkriminalität werden, setzen wir genau wie beim Gesundheitsschutz auf zwei Bausteine: Vorbeugung und Bekämpfung. Beispielsweise simulieren wir Cyberangriffe. Dabei nutzen unsere „guten Hacker“ die gleichen Methoden, die professionelle Angreifer auch verwenden. So spüren wir Sicherheitslücken auf und schließen sie. Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen, steht unser Notfallteam vom „Incident Response Service“ bereit: Es ist rund um die Uhr in Bereitschaft und kann im Ernstfall weltweit sofort zielgerichtet ermitteln und helfen – per Telefon, E-Mail oder auch vor Ort. Falls notwendig, sichern wir digitale Spuren, damit sie später bei Gericht verwendet werden können. Ausführliche Infos zu Datenschutz und Datensicherheit finden Sie hier.