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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
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Sind solche Sommer noch normal?

Sehr heiße Tage, sehr viel Regen
und Hoch-Wasser mit Über-Schwemmungen,
ist das normal
oder ist das schon der Klima-Wandel?
Das haben wir mit einem Klima-Experten besprochen.
Der Klima-Experte heißt: Professor Mojib Latif.
Interview mit Herrn Professor Latif

Wir müssen etwas tun

Auf der Welt wird es immer wärmer.
Das schwere Wort dafür ist Erd-Erwärmung.
Einige Experten haben sich große Sorgen darüber gemacht.
Und die Erd-Erwärmung geht sogar noch schneller als sie gedacht haben.
Es kann auch mehr Sturm geben.
Und die Eisberge schmelzen und das Wasser im Meer wird wärmer.
Das ist zum Beispiel nicht gut für die Tiere und Pflanzen im Meer.
Aber es ist noch nicht zu spät!
Wir können die Erd-Erwärmung noch aufhalten.
Wir müssen uns beeilen.

Was ist der Treibhaus-Effekt?

Warum ist der Treibhaus-Effekt so gefährlich?

Interview mit Herrn Professor Latif

Die Klima-Experten sagen,
dass es auf der Welt immer wärmer wird.
Wir merken das selbst:
sehr heiße Tage, Über-Schwemmungen
und starke Stürme.
Kann der Klima-Wandel daran schuld sein?

Die Temperaturen auf der Welt sind in den letzten 100 Jahren um 1 Grad gestiegen.
Das ist für das Klima sehr viel.
Ich mache ein Beispiel:
Vor vielen tausend Jahren gab es die letzte Eiszeit auf der Welt.
Dann ist die Temperatur um 5 Grad gestiegen
und das Klima wurde ganz anders als zur Eiszeit.
Nun ist die Temperatur in den letzten 100 Jahren um noch 1 Grad gestiegen.
Das Klima wandelt sich.
Wir merken das an den sehr heißen Tagen,
den starken Stürme und den Über-Schwemmungen.

Das Klima auf der Welt hat sich immer wieder verändert.
Ist der Klima-Wandel normal?
Oder haben die Menschen Schuld daran?

Die Temperatur ändert sich viel schneller als früher.
Schneller als in den letzten 2000 Jahren.
Es gibt noch einen Unterschied:
Es wird gerade überall auf der Welt wärmer.
Früher war das anders.
Da wurde es nur in bestimmten Teilen der Welt wärmer oder kälter.
Und in anderen nicht.
Die Experten sind sicher:
An dem Anstieg der Temperatur sind vor allem die Menschen schuld.

Können wir den Klima-Wandel überhaupt stoppen?
Was müssen wir dafür tun?

Wir können den Klima-Wandel noch verringern.
Durch die Menschen kommen immer mehr Treibhaus-Gase in die Luft,
dadurch wird die Erde erwärmt.
CO₂ ist so ein Treibhaus-Gas.
Wir sollten die Treibhaus-Gase so wenig wie möglich in die Luft geben.
Und einen Teil wieder aus der Luft heraus nehmen.
Daran müssen wir hart arbeiten.
Und viel tun.
Wenn die Menschen so viel Treibhaus-Gase entfernen,
wie man gemacht hat, heisst das: klima-neutral.
Dann würde die Temperatur aufhören zu steigen.
Eine Möglichkeit ist: Viele Bäume pflanzen.
Wir können das CO₂ in der Luft aber auch nutzen.
Zum Beispiel können Unternehmen das CO₂ verwenden.
Mit CO₂ können wir auch Energie herstellen.
Energie, die die Menschen brauchen.
verstehen und für die Industrie und die Energiewirtschaft zu nutzen.

Kann das Klima durch das Internet geschützt werden?

Ja, unbedingt! Man spricht von Digitalisierung.
In Zukunft müssen wir mehr erneuer-bare Energien nutzen.
Das heißt, dass wir die Energie, die wir brauchen,
nicht mehr in Kraft-Werken machen.
Kraft-Werke sind große Fabriken.
Sie machen viel CO₂.
Wir können die Energie zum Beispiel mit großen Wind-Rädern machen.
Oder mit Solar-Anlagen, die Sonnen-Strahlen einfangen.
So können wir zum Beispiel Strom aus Sonnen-Strahlen machen.
Die vielen Wind-Räder und die vielen Solar-Anlagen müssen gut zusammenarbeiten.
Dabei hilft das Internet.
Das Internet hilft auch,
dass alle immer so viel Strom bekommen wie sie brauchen.

Viele Menschen wissen nicht, was sie tun können.
Sie haben Angst vor dem Klima-Wandel.
Und sie glauben, dass sich sowieso nichts mehr ändert.
Deshalb leben sie einfach so weiter wie bisher.
Was kann jeder von uns tun,
um den Klima-Wandel zu stoppen?

Nichts ist unmöglich!
Gut für das Klima und die Umwelt zu leben heißt nicht,
dass wir schlechter leben müssen.
Wir sollten nicht schauen, was wir verlieren.
Wir sollten darauf schauen, was wir gewinnen.
Zum Beispiel wie unser Leben besser wird.
Nicht mit dem Auto fahren, sondern mit dem Fahrrad:
Das ist gut für die Umwelt und gut für die Gesundheit.
Oder mit dem Bus fahren.
Das ist gut für die Umwelt und oft nicht so anstrengend.
Kein Stau, keine Parkplatz-Suche.
Oft geht es mit dem Bus sogar schneller als mit dem Auto.

Was passiert, wenn die Temperaturen weiter steigen?
Was bedeutet es für unser Leben?
Wie wird die Erde in wenigen Jahren aussehen?
Und wie wird sie in vielen Jahren aussehen?

Das ist schwer zu sagen.
Die Menschen machen mit der Erde gerade ein großes Experiment. Es ist klar:
Wenn wir so weiter machen, wird es noch wärmer werden.
Wir werden noch mehr sehr heiße Tage erleben.
Und noch mehr sehr starken Regen.
Das Meer wird weiter ansteigen
und das Wasser wird über das Land laufen.
Wir wissen heute noch nicht, wie groß diese Probleme sein werden.
In einigen Gebieten können dann keine Menschen mehr wohnen.
Das alles ist nicht gut.

Greta Thunberg ist ein junges Mädchen aus Schweden.
Sie kämpft für ein besseres Klima auf der Welt.
Viele junge Menschen auf der Erde denken so wie Greta.
Denken die Menschen über das Klima auf der Welt nach?

Ich hoffe, dass es so ist.
Wenn sich viele Menschen für das Klima stark machen,
werden Politiker und Firmen nachdenken.
Sonst wird sich nichts ändern.
Deshalb ist es sehr gut, was gerade passiert.
Dass so viele Menschen wie Greta denken und sich stark machen.

Dazu gibt es ein Beispiel:
Viele Menschen haben auf der Straße demonstriert,
weil sie keine Atom-Kraft-Werke mehr wollten.
Und jetzt hat sich etwas geändert.
Man nennt das den Atom-Ausstieg.
In der Zukunft wird es keine Atom-Kraft-Werke mehr geben.
Unser Strom wird dann anders produziert.
Ohne den Protest der Menschen wäre das nicht passiert.
Demonstrieren hilft also.

Der Chef der Telekom heißt
Tim Höttges.
Er sagt:
„Klima-Schutz ist sehr wichtig.
Deshalb haben wir uns sehr
strenge Ziele gesetzt, um
weniger CO₂ zu produzieren.“

Aufnahme vom Februar 2019

Bei der Telekom kümmern sich auch die Chefs um den Klima-Schutz

In den letzten Jahren ist das Thema Klima-Schutz
bei der Telekom immer wichtiger geworden.
Schon vor über 20 Jahren gab es die ersten Aktionen,
damit weniger Strom verbraucht wurde.
Seit über 10 Jahren gibt es auch sehr strenge Ziele,
die die Telekom dabei erreichen will.

Aber die Ziele sind noch nicht streng genug
und wir müssen uns auf der Welt beeilen,
um den Klima-Wandel zu stoppen.
Deshalb hat der Chef der Telekom, Tim Höttges, neue Ziele gesetzt.

Unser Netz ist klima-freundlich.

Das gesamte Telekom-Netz funktioniert nur noch mit Strom aus erneuer-baren Energien.
Erneuer-bare Energien heißt:
Strom wird zum Beispiel durch Wind oder Wasser gemacht.
Dabei entsteht kein CO₂.
Das ist besser als wenn Kohle oder Holz verbrannt wird, um Strom zu machen.
Denn in dem Netz der Telekom telefonieren jeden Tag sehr viele Kundinnen und Kunden.
Deshalb wird viel CO₂ gespart.

Wir bei der Telekom
setzen uns große Ziele

Bis zum Jahr 2025 will die Telekom noch weniger CO₂ produzieren.
Auch nicht mit den Autos,
die zum Beispiel die Techniker der Telekom fahren.
Auch wenn Gas oder Öl gebraucht wird,
soll kein CO₂ mehr entstehen.
Dafür machen die Telekom die Technik besser,
damit sie weniger Energie braucht.

Die Telekom will noch mehr.
Die Telekom will,
dass bis zum Jahr 2040 gar kein CO₂ mehr bei der Telekom entsteht.

Die Telekom will auch andere
unterstützen,
etwas für das Klima zu tun.

Wussten Sie,
dass ein großer Teil CO₂ gar nicht bei der Telekom entsteht?
Der größte Teil entsteht zum Beispiel, wenn Handys gemacht werden.
Die macht die Telekom nicht selbst,
sondern andere Firmen.
Firmen, die für die Telekom arbeiten.
Solche Firmen heißen in schwerer Sprache: Lieferanten.
Es entstehen aber auch bei denjenigen CO₂,
die Handys oder andere Dinge der Telekom nutzen.
Also bei jedem Kunden.
Die Telekom hat sich auch hier für CO₂ ein Ziel gesetzt:
bis zum Jahr 2030 soll auch bei den Kunden weniger CO₂ entstehen.
Damit das klappt, müssen alle zusammen arbeiten:
Telekom und Lieferanten.
Sie müssen zusammen planen, wie das CO₂ weniger werden kann.
In der Herstellung und wenn man die Dinge benutzt.
Eine gute Möglichkeit ist,
dass die Dinge einfach weniger Strom verbrauchen.

Gute Dinge schnell erkennen.

Es ist nicht immer einfach zu verstehen,
welche Dinge für die Umwelt und das Klima gut sind.
Deshalb hat die Telekom zwei Zeichen entwickelt,
die auf den Dingen steht.
Ein Zeichen heißt #goodmagenta,
goodmagenta ist Englisch und bedeutet:
Wir kümmern uns um Dinge,
die gut für die Menschen sind.
Das andere Zeichen heißt #greenmagenta
und bedeutet:
Wir kümmern uns um Dinge,
die gut für die Umwelt sind.
Immer mehr Dinge der Telekom sollen die Zeichen bekommen.
Wer mehr wissen möchte, kann Infos zu den Dingen bekommen.
Zum Beispiel, ob ein Handy so eingepackt ist,
dass die Verpackung mit der Zeit von selbst zerfällt.
Das schützt die Umwelt.

Wenn mehr Dinge über das Internet
passieren,
kann das gut für das Klima sein.

Zum Beispiel, wenn man die Heizung zu Hause über ein Programm an und aus macht.
Und damit besser entscheiden kann,
ob die Heizung sehr warm werden soll oder nicht.
Weil man nicht zu Hause ist oder es draußen gar nicht so kalt ist.
Und wenn man weniger heizt, kommt auch weniger CO₂ in die Luft.

Große Firmen können noch viel mehr tun.
Sie können die Herstellung von Dingen besser machen
und damit zum Beispiel viel Strom sparen.
Wenn weniger Strom gebraucht wird, kommt weniger CO₂ in die Luft.

Die Telekom hat viele Dinge,
die helfen den Telekom-Kunden CO₂ zu sparen.
Die Kunden sparen sogar viel mehr,
als die Telekom selber produziert.

Wie wir unsere Ziele für den
Klimaschutz
auf der ganzen Welt erreichen.

Die Deutsche Telekom gibt es nicht nur in Deutschland,
sondern in vielen Ländern.
Und in jedem Land gibt es andere Regeln und Gesetze.
Auch für erneuer-bare Energien und wie man sie nutzen kann.
In den USA hat die Telekom neue Verträge gemacht.
Verträge für Strom, der von Wind-Rädern gemacht wird.
Und auch für Strom, der aus Sonnen-Energie gemacht wird.
Die Verträge laufen über viele Jahre.
So wissen die Besitzer von Wind-Rädern,
dass sie für die nächsten Jahre Geld von der Telekom bekommen.
Das ist gut, denn so hilft die Telekom,
dass so eine Firma größer werden kann.
Und wenn sie größer werden,
können sie eine wichtige Rolle für das Klima spielen.
Solche Verträge soll es auch in anderen Ländern geben.
Deshalb hat die Telekom aufgeschrieben, was wichtig ist.
Damit in vielen Ländern erneuer-bare Energien genutzt werden können.
Damit es leichter wird, gute Verträge zu machen.

Das Rechen-Zentrum, das gut zu der Umwelt ist.

Das Rechen-Zentrum der Telekom in der Stadt Biere ist eines der besten der Welt.
Und auch eines der Rechen-Zentren, die am wenigsten Energie verbrauchen.

Wenig Verbrauch, weniger Verbrauch,
noch weniger Verbrauch

Wenn man CO₂ sparen möchte,
muss man vor allem weniger Energie verbrauchen.
Deshalb ist das Sparen von Energie wichtig,
wenn man das Klima verbessern möchte.
Die Telekom verbessert die Netze immer wieder,
damit die Netze weniger Energie verbrauchen.
Die Telekom spart aber auch Strom in den Büros und den Rechen-Zentren.
Ein Rechen-Zentrum ist ein großes Gebäude,
in dem viel Technik und viele Computer stehen.
Es gibt ein gutes Beispiel im Rechen-Zentrum in der Stadt Biere.
Biere ist in der Nähe von Magdeburg.
Dieses Rechen-Zentrum ist sehr groß.
Es ist aber nicht nur sehr groß,
sondern es verbraucht auch sehr wenig Energie.
So wenig,
dass es auf der ganzen Welt fast keine anderen so gute Rechen-Zentren gibt.
Dafür hat es auch schon Preise gewonnen,
die auf der ganzen Welt bekannt sind.

Das Rechen-Zentrum, das gut zu der Umwelt ist.

Das Rechen-Zentrum der Telekom in der Stadt Biere ist eines der besten der Welt.
Und auch eines der Rechen-Zentren, die am wenigsten Energie verbrauchen.

Experten haben die Telekom überprüft
und ok zum Klima-Ziel gesagt.

Viele fragen sich:
Können Firmen wie die Telekom wirklich gut für das Klima sein?
Und sind die Klima-Ziele der Telekom wirklich streng genug?
Das haben Experten überprüft.
Sie gehören zu einer Gruppe, die nichts anderes macht.
Die Gruppe heißt: Science-Based-Targets-Initiative.
Das ist Englisch und bedeutet:
Gruppe von Experten, die Ziele mit Hilfe der Wissenschaft überprüft.
Die Experten prüfen, ob die Telekom noch bessere Ziele machen könnte.
Und ob die Wissenschaft noch bessere Ideen hat.
Zum Beispiel die Professoren an Unis, die sich mit Klima auskennen.
Und es gibt einen Vertrag, den viele Ländern gemacht haben.
Einen Vertrag zum Thema Klima.
Dieser Vertrag heißt: Pariser Klima-Abkommen.
Er heißt so, weil er bei einem Treffen in Paris gemacht wurde.
In diesem Vertrag stehen wichtige Ziele für das Klima auf der Welt.
Die Länder wollen sich an diese Ziele halten
und überlegen, was sie dafür tun müssen.
Die Experten der Science-Based-Targets-Initiative schauen
sich die Ziele der Telekom genau an.
Und sie entscheiden:
Passen die Telekom-Ziele zum Pariser Klima-Abkommen?
Die Experten haben zugestimmt:
die Ziele der Telekom sind gut für das Klima.
Diese Ziele helfen dabei, dass das Klima besser wird.
Die Telekom gehört zu den ersten drei großen Firmen,
die solche Ziele haben.

Die Telekom schaut, ob die Ziele auch erreicht werden.

Die Telekom macht viel dafür,
damit die Klima-Ziele erreicht werden.
Dafür muss sie auch wissen, wie viel Energie verbraucht wird.
Und wie viel CO₂ entsteht.
Wenn die Telekom diese beiden Dinge genau anschaut,
weiß sie, wo sie noch besser werden muss.

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Übersetzung und Prüfung:

Agentur für Leichte Sprache, Lebenshilfe Bonn gGmbH
Kessenicher Straße 216, 53129 Bonn