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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
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Das gab‘s alles noch nicht

Hans Martin Adler, Programmierer der ersten Stunde, erinnert sich an die frühen Anfänge der Digitalisierung und die Zeit vor dem Internet

Zum Interview

Die ganze Welt im Ausnahme­zustand.

Ob Virus-Pandemie oder Naturkatastrophe – außergewöhnliche Ereignisse machen uns bewusst: Vor Krisen ist niemand gefeit. Manche kommen plötzlich und überraschend, andere entwickeln sich hingegen schleichend, wie etwa der Klimawandel. Schon immer haben wir Menschen versucht, uns auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten und das Leben „krisenfest“ zu machen. Sind wir heute im Zeitalter der Digitalisierung besser gerüstet als die Generationen vor uns?

Stets informiert

Morgens die Zeitung lesen, abends die Tagesschau gucken und dazwischen Radio hören – das war auch vor 50 Jahren möglich. Dank des Internets haben wir heute rund um die Uhr Zugriff auf unterschiedlichste Quellen. Wichtige Nachrichten verbreiten sich in sozialen Medien wie ein Lauffeuer und im Katastrophenfall warnen uns Apps unverzüglich.

Im Netz sind aber auch Geschichtenerzähler*innen unterwegs, die uns ihre Märchen als bare Münze verkaufen wollen, die Fakten verdrehen und uns dreiste Lügen auftischen. Bisweilen machen sie dies so gut, dass es schwer ist die Täuschung zu erkennen.

Schule am Küchentisch

Vor 50 Jahren hätte eine geschlossene Schule für die meisten Kinder eine monatelange Lernpause bedeutet. Heute können Lehrer*innen online unterrichten und den Schüler*innen bei Fragen zur Seite zu stehen. Eltern können sich im Netz fit machen, um ihre Kinder zu unterstützen. Und die können zeit- und ortsunabhängig lernen – ganz nach ihrem individuellen Rhythmus.

Kinder, die aufgrund ihres Umfelds sowieso schon geringere Bildungschancen haben, laufen beim Unterreicht am Küchentisch jedoch Gefahr, noch mehr abgehängt zu werden. Denn für das virtuelle Klassenzimmer braucht es die notwendige Technik, ein Zuhause mit einem ruhigen Platz zum Lernen sowie Eltern, die als Hilfslehrer*innen einspringen können.

Das Büro ist überall

Die Mitarbeiter*innen können nicht ins Büro kommen? Vor nicht allzu langer Zeit hätte das Unternehmen in den Ruin geführt. Auch heute stellt so eine Situation Firmen noch vor Probleme – aber inzwischen ist es möglich, viele Jobs auch von zuhause zu erledigen. So manche Unternehmen konnten dank Home Office sogar in Krisenzeiten wachsen.

Egal ob im Büro oder zuhause: Datenverbindungen können Ziel von Hackerangriffen von Betrügern oder Cyber­kriminellen werden. Um an sensible Informationen und Daten zu kommen, sind sogenannte Phishing-Mails ein beliebtes Instrument. Unbedacht geöffnet, können diese E-Mails das gesamte Unternehmensnetzwerk lahmlegen.

Einen Klick entfernt

Wer vor 50 Jahren neue Schuhe brauchte, musste ins Schuhgeschäft – war der Laden geschlossen, gab es auch keine neuen Schuhe. Heute lassen sich beinahe alle Produkte ob Kleidung, Möbel oder Lebensmittel problemlos online bestellen und nach Hause liefern. Das Internet-Geschäft boomt, gerade auch in der Krise.

Was aber, wenn durch Naturkatastrophen Straßen unpassierbar sind? Auf ein paar neue Schuhe oder Klopapier können wir verzichten, aber ohne Trinkwasser überleben wir nur vier Tage, ohne Nahrung maximal 3 Wochen. Vorratshaltung ist bei vielen aus der Mode gekommen. Das kann im Ernstfall Leben kosten.

Support your local dealer

Wer auch in Zukunft durch belebte Innenstädte flanieren möchte, sollte sich gut überlegen, bei wem er im Internet bestellt. Das wissen auch die Kund*innen: Dreiviertel der Befragten gaben bei einer Bitkom-Befragung an, verstärkt bei Einzelhändlern in ihrer Region online einzukaufen, um diese zu unterstützen.

Hilfe organisieren

Wenn das Wasser über die Ufer steigt und ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten werden, ist schnelle Hilfe gefragt. Bei der Flut­katastrophe 2002 und dem Hoch­wasser 2013 war das Engagement der freiwilligen Helfer*innen riesig. 2013 konnten sich die Helfer*innen aller­dings über soziale Netzwerke effek­tiver organisieren. Gruppen bildeten sich spontan und unter dem Hashtag #hochwasser wurden im Sekunden­takt aktuelle Informationen verbreitet.

In einer Krisensituation muss man sich auf die Zuverlässigkeit der Informationen verlassen können. Leider gibt es auch in solchen Extremsituationen Menschen, die Helfer*innen mit falschen Informationen in die Irre führen.

Den Klimawandel eindämmen

Seit mehr als 50 Jahren wissen wir, dass die von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen das Welt­klima ins Wanken bringen. Obwohl in den Medien viel darüber gesprochen wird, tun viele immer noch: Nichts. Dabei kann jeder zum Schutz des Klimas beitragen. Die Digitalisierung hilft uns dabei: Zum Beispiel in dem wir über das Netz Gebrauchs­gegen­stände, ob Bohrmaschine oder Rasenmäher, teilen, statt sie selbst zu besitzen. So müssen weniger Produkte hergestellt werden. Das spart wertvolle Rohstoffe und CO₂ für die Produktion und den Transport.

Allerdings verbraucht auch das Internet Energie: Wäre es ein Land, hätte es weltweit den sechstgrößten Energieverbrauch. Netztechnik muss deshalb energieeffizient sein und sollte klimaneutral mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hier haben wir uns als Telekom uns klare Ziele gesetzt. Schon heute surfen unsere Kunden im grünen Netz der Telekom – und das konzernweit.

Auch mal abschalten

Ablenkung tut gut und kann nicht nur in Krisenzeiten helfen, Ängste besser zu bewältigen. Was aber, wenn der Sport im Verein, der Restaurantbesuch oder Kinoabend nicht mehr möglich sind? Vor 50 Jahren wäre da nur ein gutes Buch geblieben – oder ein sehr beschränktes Fernsehprogramm. Heute bieten Streamingdienste endlose Unterhaltung und E-Reader ganze Bibliotheken an. Das Wohnzimmer wird dank Onlinekursen zum Fitnessstudio. Und der Besuch von Theaterstücken, Museen oder Konzerten ist digital möglich.

Für die Veranstaltungsbranche bietet die Digitalisierung freilich keine ausreichenden Lösungen, die Unternehmen, Künstler*innen, Sportler*innen und all die Menschen, die zum Gelingen von Events beitragen, durch eine Krise tragen. Und es ist auch nicht dasselbe, ein Konzert zu Hause vor dem Fernseher zu erleben, anstatt sich mit Hunderten in der Konzerthalle von der Atmosphäre einfangen zu lassen.

Scroller-TV

Während Corona haben wir alle viel Zeit zuhause verbracht. Seit Ende März konnten unsere MagentaTV-Kund*innen in Deutschland sich die Zeit mit dem zusätzlichen TV-Kanal #Dabei vertreiben. #Dabei bietet Unterhaltung für Groß und Klein: von Fitness & Gesundheit für Körper und Geist über Talks & News bis hin zum Angebot Kids@home. Zum Beispiel SCROLLER-TV, ein Programm für Grundschulkinder, das Kinder zur kreativen und kompetenten Mediennutzung inspiriert. Ende April startete die erste Folge „Meine kleine Fotoschule“.

Nähe trotz Distanz

Wer seine Liebsten vor 50 Jahren sprechen wollte, konnte zum Telefonhörer greifen. Wer sie sehen wollte, musste sich auf den Weg zu ihnen machen. Dank Smartphone & Co. sind wir heute jederzeit mit Familie und Freunden verbunden – auch wenn wir weit voneinander entfernt sind. Wir können Freundschaften über Kontinente hinweg aufbauen, ohne uns je persönlich getroffen zu haben. Und werden Menschen durch Kriege oder Naturkatastrophen auseinandergerissen, ist das Smartphone oft die einzige Möglichkeit, sich nicht zu verlieren. Es ist also nicht verwunderlich, dass Menschen auf der Flucht das Smartphone wie ihren Augapfel hüten.

Sich zur Begrüßung in die Arme fallen, bei einem Konzert von der Euphorie der Massen angesteckt werden, auf einer Tanzfläche gemeinsam Musik in Bewegung umsetzen, sich bei einem aufregenden Film aneinanderschmiegen, einem ängstlichen Menschen Rückhalt bieten, einem Traurigen die Tränen trocknen einem Sterbenden die Hand halten – die persönliche Nähe kann das Internet nicht ersetzen.

Wir bei der Telekom wollen, dass auch in Krisenzeiten alle #DABEI sein können. Das ist unser Versprechen, dafür setzen wir uns ein.

Das Telekom-Netz ist stabil

Homeoffice, Distanzunterricht oder Streaming-Marathon: Wenn immer mehr Menschen digital unterwegs sind, braucht es ein Netz, das all die Daten störungsfrei verarbeiten kann. In den vergangenen Jahren haben wir Milliarden in den Netzausbau gesteckt und bauen das Netz stetig weiter aus. Diese Investitionen haben sich bislang in der Corona-Krise ausgezahlt: Unser Netz lief komplett problemlos ohne einen einzigen großen Ausfall. Auch unsere Strategie „lieber Breitband für Millionen zu bauen als absolute Spitzengeschwindigkeit für wenige“ hat sich bewährt. In Deutschland hat sie dazu beigetragen, dass mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sich 2020 in der Krise auf schnelles Internet verlassen konnten.

Jederzeit vorbereitet

Orkane und Starkregen gehören im Zuge des Klimawandels leider zunehmend zu unserem Alltag. Die Folgen sind nicht nur vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume, häufig kommt es auch zu Schäden an der Infrastruktur der Telekom. Wasser dringt in die unterirdischen Kabel ein, Oberlandleitungen werden zerstört. Was aber, wenn die Telefon- und Internetversorgung ganzer Landstriche lahmgelegt wird? In kritischen Situationen tritt ein Expertenteam der Telekom innerhalb von 15 Minuten zusammen, analysiert die Lage und ergreift Sofortmaßnahmen. Mit mobilen Masten und speziellen LKW können wir schnell temporären Mobilfunk aufbauen und innerhalb von 48 Stunden komplette Vermittlungsstellen ersetzen. Ein Netzausfall stellt unsere Kund*innen auf eine harte Geduldsprobe. Der Mobilfunk funktioniert jedoch auch in extremen Wetterlagen fast immer uneingeschränkt. Deshalb nutzen wir SMS, um unsere Kund*innen über die Situation zu informieren.

Wir haben Erfahrungen im Managen von Krisen wie Hochwasser oder Sturmschäden. Auch die Landesgesellschaften sind jederzeit vorbereitet, zum Beispiel in den USA: T-Mobile US ergreift präventiv Maßnahmen, um die Netzstabilität in der Hurricane-Saison zu gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise regelmäßige Krisenübungen, aber auch die Aufstockung mobiler Netzstationen sowie hilfreiche Tipps zur eigenen Vorbereitung auf einen prognostizierten Sturm. Zusätzlich unterstützt T-Mobile US die Menschen in betroffenen Regionen im Bedarfsfall mit wichtiger Notfall-Ausrüstung, zum Beispiel Generatoren.

Damit unsere Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter für unsere Kund*innen da sein können

Wir geben unseren Beschäftigten Raum, persönlich und beruflich zu wachsen und mit ihrer Arbeit einen positiven Beitrag für unser Unternehmen und die Gesellschaft zu leisten. Dazu unterstützen wir sie beispielsweise mit umfassenden Weiterbildungsangeboten, fördern ihre Gesundheit und bieten Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Und selbstverständlich sind wir auch in Krisenzeiten für sie da. Zu Beginn der Coronakrise haben wir innerhalb von wenigen Tagen Home-Office-Lösungen für über 80000 Mitarbeiter*innen in Deutschland und 180000 Kolleg*innen weltweit geschaffen. Doch nicht alle Arbeitsplätze lassen sich ins Home-Office verlegen. Unsere Servicetechniker*innen sind auch mitten in der Krise gut geschützt unterwegs, schalten Anschlüsse, verlegen Kabel und bauen Masten. Sie alle zeigen sehr viel Einsatz. Dank des unermüdlichen Einsatzes war die Erstlösungsquote im Service noch nie so hoch wie 2020.

Abgeschnitten von der Außenwelt

Der Zugang zum Netz kann im Krisenfall entscheidend sein. Rund 6000 Servicetechniker*innen der Telekom sind allein in Deutschland auch in Zeiten von Corona vor Ort bei den Kund*innen. Damit Kund*innen und Mitarbeiter*innen keine Angst vor Ansteckung haben müssen, gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen: Mindestabstand von 1,50 Meter, Handschuhe, Mundschutz, Schutzbrille und Überzieher für Schuhe – und wenn die Risikofaktoren besonders groß sind, stehen den Telekom-Techniker*innen Ganzkörperanzüge zur Verfügung.

Ende März haben wir zusammen mit unseren Sozialpartnern in Deutschland in Rekordzeit einen Tarifabschluss erzielt. Darin haben wir unter anderem den Kündigungsschutz bis Ende 2023 verlängert und Regelungen zur Umsetzung von Kurzarbeit vereinbart. Von Kurzarbeit sind unter anderem die Mitarbeiter*innen der Telekom Shops betroffen. Bei ihnen stocken wir das Kurzarbeiterentgelt auf 85 Prozent ihres Bruttolohns auf.

Nicht nur zu Coronazeiten, sondern auch in anderen Gefahrensituation können unsere Beschäftigten in Deutschland sich mit ihren Fragen an die Hotline des Konzern-Lagezentrums wenden – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Das Lagezentrum kümmert sich um alle sicherheitsrelevanten Vorfälle und koordiniert und überwacht Maßnahmen bei akuten Gefährdungen. Ähnliche Anlaufstellen gibt es auch weltweit bei den Landesgesellschaften.

Sicher durchs Netz

Wenn sich der Alltag immer mehr in das Netz verlagert, ist der Schutz sensibler Daten besonders wichtig. Kriminelle nutzen verstärkt Krisen für Betrügereien aus: Sie tarnen sich zum Beispiel als Behörde, um per E-Mail Viren im Netz zu verbreiten oder an persönliche Daten zu kommen. Deshalb ist Vorsicht geboten: E-Mails mit Anhang vor dem Öffnen genau prüfen und keine persönlichen Daten preisgeben.

Datenschutz und Datensicherheit haben für die Telekom nicht nur in der Krise oberste Priorität. Mit umfassenden Maßnahmen schützen wir die Daten unserer Kund*innen. Das Cyber Defense Center und Security Operation Center (SOC) der Telekom in Bonn wertet rund um die Uhr sicherheitsrelevante Daten aus und bekämpfen gezielt Cyberattacken. Es ist das größte seiner Art in Europa. Ähnliche SOCs haben wir weltweit, alle sind miteinander vernetzt. Insgesamt wehren 240 Expert*innen rund um die Uhr Attacken ab. Wir bieten unterschiedliche Sicherheitslösungen für Privat- und Unternehmenskunden. Und wir helfen unseren Kund*innen dabei, sich selbst zu helfen.

Angriffsziel Homeoffice

Unser Angebot „Business Network Protect Complete“ schützt kleine Unternehmen vor Cyberangriffen. Es kombiniert einen WLAN-Router und eine schlaue Firewall in einem Gerät. Das schützt gegen Attacken aus dem Internet und sichert auch die Mitarbeiter*innen im Homeoffice ab.

Aus Erfahrung lernen

Die Coronakrise hat uns alle überrascht. Zu Beginn wusste niemand, was auf uns zukam. Den Menschen, die Freund*innen oder Angehörige verlieren, bringt das Virus großes Leid. Für die Weltwirtschaft ist die Pandemie eine enorme Belastung. Doch zumindest haben wir gegen COVID-19 mittlerweile Impfstoffe entwickelt und können der Pandemie so entgegenwirken. Anders war es beispielsweise noch bei der Spanischen Grippe, an der im 20. Jahrhundert weltweit Schätzungen zufolge zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen starben.

Andere Krisen wie der Klimawandel kommen nicht so überraschend, sondern entwickeln sich schleichend. Für die Erderwärmung der letzten 50 Jahren sind zum größten Teil wir Menschen verantwortlich. Und wir sind auch gefragt, wenn es darum geht, die Folgen des Klimawandels einzudämmen, indem wir unser Leben nachhaltiger gestalten. Die Coronakrise hat uns gezeigt, wie schnell wir uns an neue Situationen anpassen können. Die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass der Ausstoß von CO₂-Emissionen drastisch zurückgegangen ist. Wir haben erlebt, wie die Luft in den Städten besser, der Himmel klarer und die Straßen ruhiger wurden – nicht zuletzt deswegen, weil viele Lebensbereiche in das Netz verlagert wurden. Aus diesen Erfahrungen können wir lernen und unser Leben auch künftig klimafreundlicher gestalten.

Ob uns das gelingt, hängt auch davon ab, mit welchen Maßnahmen Regierungen die Wirtschaft wieder ankurbeln. Im April 2020 hat die Telekom zusammen mit 67 anderen Unternehmen die Bundesregierung aufgefordert, die Klimapolitik nicht aus den Augen zu verlieren. Unser Apell lautet: Die wirt­schafts­politischen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona- und Klima-Krise müssen eng verzahnt werden.

Bei der Telekom hat der Klimaschutz nach wie vor hohe Priorität und ist fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir haben uns klare Ziele gesetzt: Schon heute surfen unsere Kunden im grünen Netz der Telekom.

Tim Höttges, Telekom-CEO „Ich werde meine Reisetätigkeit nach der Krise deutlich verringern. Ich bin viel produktiver, als wenn ich die ganze Zeit unterwegs bin“ Tim Höttges, Telekom-CEO

Seit mehr als 50 Jahren wissen wir, dass die von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen das Welt­klima ins Wanken bringen. Obwohl in den Medien viel darüber gesprochen wird, tun viele immer noch: Nichts. Dabei kann jeder zum Schutz des Klimas beitragen. Die Digitalisierung hilft uns dabei: Zum Beispiel in dem wir über das Netz Gebrauchs­gegen­stände, ob Bohrmaschine oder Rasenmäher, teilen, statt sie selbst zu besitzen. So müssen weniger Produkte hergestellt werden. Das spart wertvolle Rohstoffe und CO₂ für die Produktion und den Transport.

Allerdings verbraucht auch das Internet Energie: Wäre es ein Land, hätte es weltweit den sechstgrößten Energieverbrauch. Netztechnik muss deshalb energieeffizient sein und sollte klimaneutral mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hier haben wir uns als Telekom uns klare Ziele gesetzt. Schon heute surfen unsere Kunden im grünen Netz der Telekom – und das konzernweit.

Innovative Lösungen und unbürokratische Hilfsangebote in der Corona-Krise

In Krisenzeiten sehen wir uns aber nicht nur in der Verantwortung, das Netz stabil und sicher zu machen. Es braucht viele Lösungen – große wie kleine. Hier einige ausgewählte Beispiele:

Corona-Warn-App

Gemeinsam mit SAP haben wir im Auftrag der Bundesregierung die Corona-Warn-App entwickelt. Dort kann man nicht nur das Ergebnis eines Corona-Tests abrufen. Mithilfe einer besonderen Bluetooth-Technologie erkennt die App auch andere Smartphones, die die Warn-App ebenfalls installiert haben. Nähern sich zwei Geräte für eine gewisse Zeit auf zwei Meter oder weniger, tauschen sie einen verschlüsselten Code und speichern ihn 14 Tage lang. Wer positiv auf COVID-19 getestet wird, kann diese Information freiwillig in der App angeben. Die Menschen, die sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben, erhalten eine Warnung auf ihrem Smartphone. Wer von der App gewarnt wird, erfährt dank Verschlüsselungen erfährt nicht, wer die infizierte Person ist oder wo und wann man diese getroffen hat. Die App zeigt, wie hilfreich Digitalisierung im Gesundheitswesen sein kann und gleichzeitig der Datenschutz gewahrt werden kann. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie hier.

Gesundheit schützen

Telekom Deutschland
  • Corona-Warn-App informiert Nutzer anonym, wenn sie Kontakt zu einem Infizierten hatten

  • Die Warntechnik „Enterprise Protection Systems“ (EPS) prüft, dass die Abstände untereinander eingehalten werden, beispielsweise bei der Arbeit. Bei einer Infektion können so Kontaktpersonen nachträglich informiert werden.

T-Systems Iberia
  • 3D-Drucker wurden für die Herstellung von Schutzmaterial genutzt

OTE Gruppe
  • Über zwei Millionen Euro, unter anderem für Beatmungsgeräte und Intensivbetten, gespendet

Beispiele für digitale Angebote in der Krise

Telekom Deutschland
  • Extra-Datenvolumen

  • Versorgung unserer Geschäftskunden mit Web-Diensten für das Home Office

  • Digitales Bildungspaket für Schulen mit Laptops oder Tablets sowie Lizenzen für Office 365

  • Bereitstellung von Smartphones für Senioren- und Pflegeheime

Hrvatski Telekom
  • Extra-Datenvolumen

T-Systems Netherlands
  • Laptops für Grundschulen

Magenta Telekom
  • 10000 SIM-Karten plus entsprechendem Datenvolumen für Kinder von bedürftigen Haushalten

Crnogorski Telekom
  • kostenlose Smartphones und Internetzugang für zwei Monate für Kindern aus schutzbedürftigen Gruppen

T-Mobile US
  • Extra-Datenvolumen

  • Kostenlose Internetverbindung für Schüler*innen

T-Systems ITC Iberia
  • Entwicklung einer App, um die Lebensmittelknappheit während der Pandemie zu bekämpfen

Magyar Telekom
  • Laptops und Tablets an UNICEF

Hilfe anbieten

Magenta Telekom
  • Kampagne #bleibverbunden: „Plaudernetz“ für Mitmenschlichkeit und gegen Einsamkeit

Telekom in Deutschland
  • Seit Jahrzehnten unterstützt die Telekom die Beratungshotlines TelefonSeelsorge und „Nummer gegen Kummer“

T-Mobile Polska
  • Kostenlose Hotline, an die sich medizinische Fachkräfte sowie ältere Menschen bei Sorgen und Ängsten wenden können

Corona-Warn-App

Gemeinsam mit SAP haben wir im Auftrag der Bundesregierung die Corona-Warn-App entwickelt. Dort kann man nicht nur das Ergebnis eines Corona-Tests abrufen. Mithilfe einer besonderen Bluetooth-Technologie erkennt die App auch andere Smartphones, die die Warn-App ebenfalls installiert haben. Nähern sich zwei Geräte für eine gewisse Zeit auf zwei Meter oder weniger, tauschen sie einen verschlüsselten Code und speichern ihn 14 Tage lang. Wer positiv auf COVID-19 getestet wird, kann diese Information freiwillig in der App angeben. Die Menschen, die sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben, erhalten eine Warnung auf ihrem Smartphone. Wer von der App gewarnt wird, erfährt dank Verschlüsselungen erfährt nicht, wer die infizierte Person ist oder wo und wann man diese getroffen hat. Die App zeigt, wie hilfreich Digitalisierung im Gesundheitswesen sein kann und gleichzeitig der Datenschutz gewahrt werden kann. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie hier.