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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
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Stimmt's?

Unser Leben wird immer digitaler. Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur Thema von Science-Fiction-Filmen, sondern Realität.

Testen Sie Ihr Wissen rund um unseren digitalen Alltag...

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1 Frage 1 von 5 Computer können Kunstwerke erschaffen. StimmtJaStimmt nichtNein

Stimmt. 380 500 Euro – so viel war einem Käufer 2018 das Gemälde eines Computers wert. Das von einer Künstlichen Intelligenz (KI) kreierte Kunstwerk ging beim Auktionshaus Christie’s unter den Hammer. Doch damit nicht genug: KI komponiert auch Musik, die selbst Expert*innen nicht von menschlichen Werken unterscheiden können. Und Künstliche Intelligenz, die mit menschlicher Dichtung trainiert wurde, kann Gedichte im Stil von Goethe oder Schiller verfassen. Malen, komponieren, dichten: Ob die Werke wirklich Kunst oder nur Nachahmungen sind, darüber streiten sich die Expert*innen. Klar aber ist: Menschen können keinen Unterschied erkennen.

Nochmal
2 Frage 2 von 5 Künstliche Intelligenz kann die Ausbreitung von Infektions­krankheiten wie dem Coronavirus schneller erkennen als die Welt­gesund­heits­organisation (WHO). StimmtJaStimmt nichtNein

Stimmt. Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Lage, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten treffsicher vorherzusagen. Ein Computerprogramm der kanadischen Firma BlueDot hat neun Tage früher als die WHO vor dem Ausbruch des Coronavirus in der chinesischen Stadt Wuhan und dessen Ausbreitung gewarnt. Die Daten für die Prognose zog die Software unter anderem aus Flugdatenbanken, offiziellen Gesundheitswarnungen, regionalen Nachrichten sowie Blog- und Forenbeiträgen. Die Berechnungen wurden anschließend von Epidemiologen bewertet.

Nochmal
3 Frage 3 von 5 Computer erkennen unsere Persönlichkeit anhand von ein paar Likes in den sozialen Netzwerken. StimmtJaStimmt nichtNein

Stimmt. Wer in sozialen Netzwerken Auskunft über seine Vorlieben gibt, gibt viel über sich preis. Forscher der Universität Stanford und der Universität Cambridge kamen in einer Studie zu dem Schluss: Computer können persönliche Merkmale einer Person anhand von Facebook-Likes mindestens genauso gut einschätzen wie nahestehende Freunde und Familienangehörige. Je mehr Likes ausgewertet wurden, umso besser war die Einschätzung des Computers. Wer sich vor dem Missbrauch seiner Daten schützen möchte, sollte daher möglichst wenige Informationen über sich preisgeben. Dazu gehört es auch, Likes in sozialen Netzwerken auf „nicht-öffentlich“ zu stellen – mit einem Klick auf den Privatsphäre-Button.

Nochmal
4 Frage 4 von 5 Computer werden als Richter*innen eingesetzt. StimmtJaStimmt nichtNein

Stimmt nicht. Bislang haben Computer noch keine Richter*innen ersetzt. Allerdings macht die Digitalisierung auch vor dem Rechtssystem nicht halt. In den USA stehen Softwareprogramme den Richter*innen beratend zur Seite: Berechnet die Software eine hohe Rückfallquote, so wird dies bei der Entscheidung über das Strafmaß berücksichtigt. Außerhalb der Urteilsfindung kommt KI im Rechtswesen auch in Deutschland zum Einsatz. Die Anwält*innen nutzen Software, um die Erfolgschancen eines Einspruchs gegen Bußgeldbescheide im Straßenverkehr zu prüfen, und können mit dieser Unterstützung zehn Mal mehr Fälle bearbeiten. Künstliche Intelligenz im Rechtswesen soll der Allgemeinheit dienen. Deshalb hat der Europarat 2018 ethische Grundprinzipien für den Einsatz von KI in diesem Bereich veröffentlicht. So muss unter anderem nach­prüfbar sein, wie die Künstliche Intelligenz zu ihren Ergebnissen kommt.

Nochmal
5 Frage 5 von 5 Menschen sind letztlich auch nur Algorithmen. StimmtJaStimmt nichtNein

Ungewiss. Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Thesen, die davon ausgehen, dass alle Organismen mit Hilfe von Algorithmen funktionieren – auch der Mensch.

Nochmal

Algo-wie?

Was ist ein Algorithmus überhaupt? Im Prinzip ist ein Algorithmus eine vorgegebene Formel, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die zu einem Ergebnis führt. Das kann eine mathematische Formel sein – aber ebenso könnte ein Algorithmus den nächsten Einkauf voraussagen, wie in dem Satire-Video „Kroymann beim Metzger“ gezeigt wird.

Alle Computer verwenden Algorithmen. Sie können diese aber im Gegensatz zum Menschen viel schneller abarbeiten und so auch viel größere Menge an Daten verarbeiten. So kommen sie zu Ergebnissen, die Menschen nie berechnen könnten. Einige Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass auch Organismen mithilfe von Algorithmen funktionieren, die sich im Laufe der Evolution als erfolgreich durchgesetzt haben. Tatsächlich laufen 99 Prozent aller körperlichen Aktivitäten unbewusst ab.

Kroymann beim Metzger

Sie fragen sich, was genau eigentlich ein Algorithmus ist? Das ARD Satire-Video „Kroymann beim Metzger“ bietet eine Annäherung. Zum Video

Mensch gegen Maschine

Doch was wird passieren, wenn technische Algorithmen immer schneller, besser und intelligenter werden? Werden dann die Daten, die wir freiwillig teilen, nicht nur zu Werbezwecken genutzt – sondern auch, um uns zu manipulieren? Wenn Künstliche Intelligenz uns vielleicht besser kennt als wir uns selbst, sollen wir ihr dann unsere Entscheidungen überlassen? Wenn Roboter und andere technische Maschinen uns immer mehr Tätigkeiten abnehmen, wird das unser Leben angenehmer machen? Und was werden wir dann tun? Verschmelzen wir vielleicht mit den Maschinen? Oder kommt die Menschheitsgeschichte an ihr Ende?

Alles nur Fantasie?

Science-Fiction-Autor*innen und Filmemacher*innen haben sich schon immer ausgemalt, wie unsere Zukunft aussehen könnte. In Büchern und Filmen erwecken sie verschiedene Zukunftsszenarien zum Leben:

Privatsphäre war nichts weiter als eine Phase, die jetzt vorbei ist. Mae Holland im Film “The Circle”

Der Science-Fiction-Film „The Circle“ basiert auf dem erfolgreichen Roman von Dave Eggers. Er erzählt die Geschichte der jungen, ehrgeizigen Berufseinsteigerin Mae Holland. Sie heuert bei „The Circle“ an, dem weltweit einflussreichsten IT-Unternehmen. „The Circle“ propagiert die absolute Transparenz aller Menschen. Das Recht auf Anonymität wird abgeschafft – es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit. Menschen tragen Minikameras, deren Aufnahmen pausenlos ins Netz übertragen werden. Wer nichts zu verbergen hat, hat nach der Logik des Unternehmens auch keinen Grund, diese Transparenz zu verweigern. Je mehr Menschen sich dem Diktat unterwerfen, umso mächtiger wird „The Circle“.

Sehen Sie aus dem Fenster, eure Zeit ist abgelaufen. Die Zukunft gehört den Maschinen. Agent Smith im Film “Matrix”

In dem Film „Matrix“ hat die Menschheit im 21. Jahrhundert immer intelligentere Maschinen entwickelt. Die Künstliche Intelligenz fordert die Gleichwertigkeit. Die Menschen verweigern dies jedoch – und die maschinelle Revolution wird unausweichlich. Um die Maschinen aus­zuschalten, blockieren die Menschen den Zugang zur Energie, indem sie den Him­mel verdunkeln. Doch die Maschinen sind den Menschen überlegen und ge­winnen diesen Krieg. Um ihre Energie­versorgung sicherzustellen, züchten sie Menschen in einer Massenhaltung. In Nährstofftanks werden sie mit allem ver­sorgt, was sie zum Überleben brauch­en. Eine virtuelle Scheinwelt – die Matrix – lässt sie glau­ben, dass sie in einer wirklichen Welt leben. Nur wenige erkennen die Schein­welt und können sich daraus befreien. Agent Smith verfolgt die rebellierenden Menschen.

Ich würde lieber als Mensch sterben, als in alle Ewigkeit weiterzuleben als eine Maschine. Andrew im Film “Bicentennial Man”

Der Film „Bicentennial Man“ basiert auf einer Erzählung von Isaac Asimov, einem der bekanntesten Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte: Im Jahr 2005 dienen die Maschinen den Menschen. Der Haushaltsroboter Andrew entwickelt als Einziger Gefühle und Selbstbewusstsein. Im Laufe der Jahre nimmt er immer mehr menschliche Züge an. Von seinen Eigentümern erbittet er die Freiheit, um sein großes Ziel zu verwirklichen: als Mensch akzeptiert zu werden. Das Weltparlament erkennt ihn jedoch nicht als Menschen an, da er unsterblich ist. Daraufhin verändert Andrew seinen Körper so, dass ein natürliches Altern einsetzt. Kurz vor seinem Tod wird er als ältester Mensch vom Weltparlament anerkannt.

Potenzial für eine bessere Welt

Science-Fiction-Filme zeigen uns, wie manche sich die Zukunft vorstellen – doch wie sie wirklich aussehen wird, kann niemand vorhersehen. Wir alle erleben tagtäglich, dass sich unsere Welt immer schneller verändert. Computer und Künstliche Intelligenz sind längst unverzichtbar in unserem Alltag geworden. Meist unterstützen sie uns unbemerkt. Dies ist der Anfang einer Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist – und die wir auch nicht aufhalten wollen: Wenn Künstliche Intelligenz uns helfen kann, Krankheiten zu erkennen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln – wer wollte diese stoppen? Wenn wir technische Lösungen finden, um den Klimawandel zu bremsen – wer würde diese nicht einsetzen wollen? Und wenn wir immer miteinander in Verbindung stehen können, egal wie weit wir voneinander entfernt sind – wer wollte darauf verzichten? Doch natürlich kommt es darauf an, dass wir – bei aller Begeisterung – nicht blind in die digitale Zukunft steuern, sondern eine klare Richtung und verbind­liche Rahmenbedingungen vorgeben. Künstliche Intelligenz ist erst mal nur ein neutral­es Werkzeug – wir Menschen sind es, die entscheiden, ob sie uns nützt oder schadet.

Das Netz macht mobil

Bei der Gestaltung unserer digitalen Zukunft sind wir alle gefragt – nicht nur die Politik oder Unternehmen. Jede und jeder Einzelne von uns kann mitgestalten und an Entscheidungs­prozessen teilnehmen. Auch dabei hilft die Digitalisierung: Nie zuvor standen uns Informationen unbegrenzt zur Verfügung, nie zuvor konnten wir uns so einfach über Grenzen hinweg austauschen und organisieren. Wir können uns Gehör verschaffen und Einfluss auf gesellschaftliche Debatten nehmen, beispiels­weise durch Online-Petitionen. Wir können Missstände anprangern und Verant­wort­liche im Netz direkt ansprechen. Und wir können uns weltweit zusammenfinden und für ein gemeinsames Ziel kämpfen: Aktuelle Beispiele wie die „Fridays for Future“-Bewegung und die „#MeToo“-Debatte zeigen, was möglich ist.

Mitmischen

Das Internet verändert nicht nur die Art, wie wir uns politisch stark machen und die Zukunft mitgestalten können, es hat auch Politik verändert. Mehr in der We Care Ausgabe mit dem Schwerpunkt Digitale Demokratie

#DABEI sein ist alles

Bei der Telekom wollen wir erreichen, dass alle #DABEI sein können und von den Möglichkeiten profitieren, die uns das Netz bietet. Die Basis dafür ist ein schneller und leistungsfähiger Internet-Zugang. Deshalb investieren wir jedes Jahr Milliarden in den Netzausbau – 2020 waren es konzernweit etwa 17 Milliarden Euro. In Deutschland sind wir seit Jahren der größte Investor in diesem Bereich. Als Treiber und Gestalter der Digitalisierung sehen wir uns aber nicht nur in der Verantwortung, den technischen Zugang zu ermöglichen. Wir wollen Menschen auch dabei unterstützen, sich im Netz souverän zu bewegen. Genau dies ist die Botschaft unserer Markenkampagne #DABEI: „Wir sind erst zufrieden, wenn wirklich alle #DABEI sind.“

Kompetenz gefragt

Denn mit neuen Möglichkeiten gehen auch neue Herausforderungen einher: Wie finde ich in der Masse an Informationen die relevanten Fakten und die richtigen Verbündeten für mein Anliegen? Wie erkenne ich Fake News und befreie mich aus Filterblasen? Wie kann ich verhindern, dass meine Daten missbraucht werden – und wie viel Privatsphäre kann ich aufgeben, ohne dass es mir schadet? Um diese Fragen zu beantworten, brauchen wir Medienkompetenz. Sie ist die Schlüsselkompetenz auf unserem Weg in die digitale Zukunft. Deshalb setzen wir uns als Telekom dafür ein, Menschen einen kompetenten und souveränen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen und das Zusammenleben im Netz nach demokratischen Spielregeln zu fördern. 2020 erreichten wir mit unseren vielfältigen Medienkompetenz-Angeboten 15 Millionen Menschen.

Tipps für mehr Privatsphäre

Mit einfachen Tricks können Sie Ihre Privatsphäre im Netz schützen, ohne zum digitalen Außenseiter zu werden.
Hier erfahren Sie mehr über den Schutz Ihrer Privatsphäre

Was wir tun

Unsere Initiativen für mehr Medienkompetenz bündeln wir auf der Website „Medien, aber sicher!“. In unseren #DABEI-Geschichten geht es um aktuelle Themen, von digitaler Demokratie über digitale Freundschaft bis hin zu Datenschutz und -sicherheit – leicht verständlich, innovativ und voller Tipps! Um alle auf dem Weg in die digitale Zukunft mitzunehmen, bieten wir diese Informationen auch in einfacher Sprache an. Unsere Initiative „Teachtoday“ unterstützt Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien. Um unsere digitale Zukunft mitzugestalten, stehen zudem Datenschutz und -sicherheit ganz oben auf unserer Agenda. Wir beteiligen uns am politischen Diskurs, arbeiten mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und setzen Akzente – zum Beispiel mit unseren KI-Ethikleitlinien.

Unsere KI-Leitlinien

Künstliche Intelligenz (KI) ist auch in immer mehr ICT-Produkten und -Services der Telekom enthalten. Wir wollen verantwortungsvoll mit KI umgehen und haben dazu 2018 Leitlinien für einen ethischen Umgang mit KI verabschiedet. Seither bieten wir unter anderem Schulungen und Workshops zur Umsetzung der Leitlinien im Unternehmen an, haben eine Konferenz zu digitaler Ethik veranstaltet, die KI-Leitlinien in vertragsrelevante Vorgaben für unsere Lieferanten integriert sowie ein internes Prüfsiegel für ethische KI-Produkte entwickelt: KI-Anwendungen, die unsere hohen Ansprüche erfüllen, werden mit dem Siegel gekennzeichnet.

Mit gutem Beispiel voran

Im Internet gibt es viele engagierte Menschen, inspirierende Ideen und unzählige Möglichkeiten, die Zukunft mitzugestalten. Einige dieser Initiativen, die Menschen weltweit verbinden und sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen, möchten wir hier vorstellen:

1Center for Humane Technology

Die Fortschritte und Möglichkeiten der modernen Technologie sollen der Gesellschaft dienen, die Demokratie stärken, den Wohlstand erhöhen und bei der Lösung globaler Herausforderungen unterstützen – dafür setzt sich die NGO Center for Humane Technology (CHT) seit der Gründung 2018 ein. Mitgründer der NGO ist ein ehemaliger Design-Ethiker von Google. Tristan Harris erkannte vor einigen Jahren die negativen Auswirkungen von Geschäftsmodellen, die darauf ausgerichtet sind, dass Menschen möglichst viel Zeit online verbringen. Heute setzt sich das Team deswegen für Produkte und Dienste ein, die auf den Prinzipien einer „humanen Technologie“ fußen.

2AlgorithmWatch

Die gemeinnützige Organisation AlgorithmWatch hat zum Ziel, Prozesse algorithmischer Entscheidungs­fin­dung zu betrachten und einzuordnen, die eine gesell­schaft­liche Relevanz haben – die also entweder mensch­liche Entscheidungen vorhersagen oder vor­be­stimmen oder Entscheidungen automatisiert treffen.

3Unfuck the world

Die „Unfuck the world“-Initiative inspiriert Menschen auf der ganzen Welt, sich online und offline für ihre Gesellschaft einzusetzen. Regelmäßig werden auch große Festivals veranstaltet, zum Beispiel ein Demokratie-Festival am 12. Juni 2020 im Olympiastadion Berlin. Dort sollen Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit präsentiert und diese zum Beispiel mithilfe von Petitionen direkt vor Ort verabschiedet werden.

4Chaos Computer Club e.V.

Im Chaos Computer Club e.V. (CCC) haben sich Hacker aus Europa zusammengeschlossen, um Informationen über technische und gesellschaftliche Themen bereitzustellen (z.B. Privatsphäre, Datenschutz und Informationsbeschaffung). Schon seit 30 Jahren kommt der CCC diesen Zielen mithilfe von verschiedenen Veranstaltungen und Kampagnen, Lobby-Aktivitäten, Veröffentlichungen und Dienstleistungen nach.

5OpenAI

OpenAI beschäftigt sich mit der Erforschung von Künstlicher Intelligenz (KI, englisch Artificial Intelligence, AI). Zentrale Geldgeber der Organisation sind der Investor und Unternehmer Elon Musk sowie das Unternehmen Microsoft. Das Ziel von OpenAI ist, Künstliche Intelligenz auf Open-Source-Basis auf eine Art und Weise zu entwickeln und zu vermarkten, dass sie der Gesellschaft Vorteile bringt und nicht schadet.

6Frag den Staat

Die gemeinnützige Plattform ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, deutsche Behörden nach Informationen und Dokumenten zu fragen. Dahinter steckt die gesetzlich verankerte Überzeugung, dass jede Person das Recht auf Informationen hat.

7Global Digital Women

Digitalisierung und Vielfalt stehen im Mittelpunkt von Global Digital Women (GDW), einem internationalen Unternehmen von Gestalterinnen und Gestaltern der Digitalbranche. Ziel ist die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von inspirierenden digitalen Köpfen unserer Zeit. GDW bietet Frauen aus Unternehmen, Politik, Verbänden und Organisationen eine Plattform und Raum für Austausch und Sichtbarkeit ihrer Karrierewege.

8Initiativen gegen Hass in sozialen Medien

In den sozialen Medien gibt es verschiedene Bewegungen, die sich für ein besseres Zusammenleben nach demokratischen Spielregeln einsetzen und an denen sich jeder beteiligen kann: Beispielsweise engagiert sich #ichbinhier gegen Hasskommentare und Hetze im Netz. #wirsindmehr ist nach den Ausschreitungen in Chemnitz 2018 entstanden und wendet sich gegen Rechtsextremismus. Die Plattform hassmelden.de bietet die Möglichkeit, Hasskommentare, rassistische Übergriffe, Beleidigungen oder Drohungen zu melden. Meldungen, deren Inhalte vermutlich strafrechtlich relevant sind, werden direkt an die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main weitergegeben.

9Reporterfabrik - CORRECTIV

CORRECTIV ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum, das sich für die Demokratieförderung und gegen Extremismus einsetzt. Das Reporterteam schützt vor gezielten Falschmeldungen und setzt ein klares Zeichen gegen Extremismus.

10Crowdfunding

Sie haben eine gute Idee, doch das Startkapital fehlt? Beim „Crowdfunding“ kann man sein Anliegen auf entsprechenden Plattformen im Netz vorstellen und die Gemeinschaft um finanzielle Unterstützung bitten. Wer ausreichend Investoren überzeugen kann, kann sein Projekt umsetzen – denn beim Crowdfunding wird das Kapital durch viele kleine Beträge aufgebaut.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts – und wir alle sind Datenlieferanten. Dass diese Daten zu unserem Vorteil und nicht zu unserem Schaden genutzt werden, liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung. Nutzen wir die Spielräume, die uns die Digitalisierung bietet, um gemeinsam unsere Zukunft zu gestalten.