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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020

Nettowertschöpfung KPI

Der Rückgang der Nettowertschöpfung von 40,2 Mrd. € auf 35,5 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus den deutlichen höheren Rückzahlungen von Finanzverbindlichkeiten in 2020. Dies resultiert aus dem Ziel, die nach dem erfolgten Zusammenschluss der T-Mobile US und Sprint gestiegenen Nettofinanzverbindlichkeiten, zu reduzieren. Damit reduzierten sich die Auszahlungen an die Kapitalgeber. Die Investitionen für den Netzausbau in den USA und dem Glasfaser-Ausbau in Deutschland liegen deutlich über dem Niveau des Vorjahres u.a. aufgrund von Spektrum-Erwerben im operativen Segment USA und Europa. Die Auszahlungen an Mitarbeiter erhöhten sich unter anderen auf Grund des vollzogenen Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020. Dem entgegen wirkten geringere Mitarbeiterzahlen im Inland reduzierend.

Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung gehen in die Nettowertschöpfungsrechnung nur tatsächliche Zahlungsströme ein. Dies bedeutet, dass z.B. latente Steueraufwendungen und die Bildung von Rückstellungen die Nettowertschöpfung des Berichtsjahres nicht beeinflussen. Diese Aufwendungen mindern zwar den Konzernüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung, sind jedoch nicht, wie in der Nettowertschöpfung, mit einer Zahlung an eine Anspruchsgruppe verbunden. Die Auszahlungen hierfür erfolgen erst in der Zukunft und können somit auch erst in den Folgejahren in der Nettowertschöpfung berücksichtigt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 201-1 (Wirtschaftliche Leistung)

Umsatzerlöse, EBITDA/EBITDA-Marge und Konzernüberschuss KPI

Eine detaillierte Erläuterung unserer ökonomischen Kennzahlen ist unter www.telekom.com/investorrelations verfügbar.

Umsatzentwicklung KPI

2020 lag der Konzernumsatz der Deutschen Telekom bei 101,0 Milliarden Euro. Mit einem Wachstum von knapp 20,5 Milliarden Euro stieg er rund 25,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahresniveau. Der internationale Anteil am Konzernumsatz stieg dabei um 6 Prozentpunkte auf 75 Prozent.