Telekom Logo
Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Green Pioneers Deutschland

Weltweit setzen sich interne Nachhaltigkeitsbotschafter*innen für eine nachhaltige Unternehmenskultur ein. Auf diese Weise unterstützen sie die Umsetzung unseres Umweltprogramms „we care for our planet“. In Deutschland gibt es seit 2018 das interne Botschafterprogramm „Green Pioneers“. Ziel ist es, ein verantwortungsvolles Wirtschaften und Handeln in der Belegschaft weiter zu fördern und auszubauen. Um dies zu unterstützen, schaffen wir Freiräume – zum Beispiel im Rahmen von flexiblen, für alle Beschäftigten verfügbaren Arbeitsmodellen, wie dem 80:20“-Modell oder „Jobvisits“. Dabei können unsere Mitarbeiter*innen neben ihrer Kerntätigkeit auch bereichsübergreifend Erfahrungen sammeln sowie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen. Zum Beispiel nutzen die Green Pioneers solche Möglichkeiten, um sich in Nachhaltigkeitsaktivitäten zu engagieren.

Der Bereich „Group Corporate Responsibility“ (GCR) gestaltet die Rahmenbedingungen für die Green Pioneers. Das bei GCR angesiedelte Community Management organisiert regelmäßige virtuelle und persönliche Meetings zum Informations- und Erfahrungsaustausch, bietet interne und externe Fachvorträge an und unterstützt bei der Konzeption von Aktivitäten. Außerdem kümmert er sich darum, im internen sozialen Netzwerk „You and Me“ (YAM) aktuelle Informationen über die Initiative bereitzustellen. Ende 2020 hat der Bereich „Green Pioneers“ im YAM 1 100 aktive Follower*innen. Die Initiative wird zunehmend von unseren Beschäftigten wahrgenommen und interessiert verfolgt.

Mittlerweile gibt es in Deutschland 260 Green Pioneers. An 45 Standorten und in mehr als 20 Fachbereichen halten sie gezielt Ausschau nach Verbesserungspotenzialen und stoßen entsprechende Maßnahmen an. Die Green Pioneers schließen sich je nach Standort, Interesse und Know-how zu thematischen oder regionalen „Hubs“ zusammen. Sie wirken intern als Multiplikator*innen für den Wandel: Sie motivieren weitere Mitarbeiter*innen zum Mitmachen durch Aktionen wie zum Beispiel eine Tauschbörse für Büromaterialien, Kleidertauschaktionen, Pflanz- und Müllsammelaktionen sowie eine unternehmensinterne Mitfahrzentrale. Vertreter*innen der Green Pioneers sind auch in alle „we care for our planet“-Workstreams eingebunden.

Grüne Mitarbeiternetzwerke in den Landesgesellschaften

Auch in den Landesgesellschaften der Deutschen Telekom AG sind zahlreiche Initiativen unserer Mitarbeiter*innen zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz aktiv:

T-Mobile US (USA)
In den USA gibt es eine Online-Community zum Thema Nachhaltigkeit. Über ein Online-Forum diskutieren regelmäßig rund 50 Mitarbeiter*innen und halten sich über die Umweltinitiativen von T-Mobile auf dem Laufenden. Das „Huddle Up Volunteer Grants“-Programm ermutigt T-Mobile-Mitarbeiter*innen landesweit, sich in kleinen Teams selbst zu organisieren, um jugendorientierte gemeinnützige Organisationen durch ehrenamtliche Aktivitäten zu unterstützen. Die Teams bewerben sich bei der T-Mobile-Stiftung um einen Zuschuss in Höhe von 5 000 US-Dollar zur Unterstützung ihrer Jugendprojekte. Im Jahr 2020 wurden 214 500 US-Dollar für Freiwilligenprojekte von Mitarbeiter*innen vergeben, bevor das Programm aufgrund der COVID-19-Pandemie pausieren musste. Im Jahr 2021 wird das Programm fortgesetzt.

T-Mobile Polska (Polen)
Die Green Community von T-Mobile in Polen hat im Rahmen des „we care for our planet“-Programms vielfältige Maßnahmen umgesetzt und Aktivitäten organisiert. Zum Beispiel wurde der „We Care Guide“ veröffentlicht: ein kurzer Leitfaden, der den Mitarbeiter*innen aufzeigt, welche kleinen Änderungen der täglichen Gewohnheiten eine nachhaltige Wirkung erzielen können. Ein Ideenwettbewerb für Mitarbeiter*innen regte zum Nachdenken an – mehr als 30 Ideen für einen nachhaltigeren Alltag wurden ausgezeichnet und in den „We Care Guide“ aufgenommen. Vier Wochen lang wurden im Rahmen von „Eco Fridays“ Workshops und Kurse rund um die Themen Recycling, Zero Waste, nachhaltige Kosmetik- und Reinigungsprodukte angeboten sowie mit Expert*innen über den Umwelteinfluss neuer Technologie diskutiert. In den Büros wurden neue Recyclingabfalleimer aufgestellt, die über Mülltrennung informieren und dazu auffordern. Im Rahmen der Kampagnen „Save Energy“ und „Save Water“ wurden insgesamt über 500 Sticker im Headquarter verteilt, die die Mitarbeiter*innen zu einem sparsamen Umgang mit Ressourcen anregen.

T-Mobile Netherlands (Niederlande)
Im Jahr 2019 hat T-Mobile Netherlands eine engagierte Mitarbeitergemeinschaft gegründet, um so viele Menschen wie möglich bei den Themen Recycling, Effizienz und Kreislaufwirtschaft einzubeziehen. Es wurden drei Teams gebildet, die gemeinsam dafür verantwortlich sind, eine langfristige Vision zu entwickeln, jährliche Ziele festzulegen, Aktionspläne zur Verwirklichung dieser Ziele zu formulieren sowie andere Mitarbeiter*innen zu inspirieren, sich ihnen anzuschließen. Darunter ist auch eine Gruppe von „Botschafter*innen“ – Mitarbeiter*innen, die sich um mehr Ressourcenschutz im Arbeitsumfeld kümmern.

T-Systems ITC Iberia (Spanien)
Die Ende 2019 von T-Systems ITC Iberia gegründete Community T-OGETHER hat Anfang 2020 ihre Arbeit aufgenommen. T-OGETHER ist eine Gruppe von Freiwilligen, die sich für die Förderung nachhaltiger Initiativen einsetzen. Im Zentrum dieser Community steht das „Executive Committee“, das aus derzeit zehn engagierten Mitarbeiter*innen besteht. Diese werden von einem internen, beratenden Ausschuss unterstützt, der sich aus Expert*innen für Umwelt, Unternehmensverantwortung und Kommunikation zusammensetzt. Ziel von T-OGETHER ist es, Ideen zur Nachhaltigkeit im Einklang mit den ökologischen und sozialen Zielen des Unternehmens zu entwickeln und das Bewusstsein aller Mitarbeiter*innen für Umweltfragen zu schärfen. Die Mitglieder entwickeln Initiativen und schlagen sie der Unternehmensleitung vor. Sobald eine Initiative und ein Budget genehmigt wurden, veranlasst der Vorstand die Umsetzung. Zurzeit gibt es Kommissionen zu den Themen Abfallreduzierung und Mobilität. Beide Kommissionen tragen zur Zielerreichung der CR-Strategie von T-Systems bei.

IT Services Hungary (Ungarn)
Bei IT Services Hungary hat sich die Community „ITSH Environmentally Conscious Club“ zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein der Mitarbeiter*innen zu schärfen, um den Strom-, Wasser- und Papierverbrauch zu senken sowie eine effektivere Nutzung der Fahrzeugflotte und das Abfallrecycling zu fördern. Darüber hinaus ist IT Services Hungary derzeit dabei, ein internes Umweltnetzwerk aufzubauen, damit Mitarbeiter*innen leichter mit ihren Kolleg*innen in Bezug auf Umweltbelange und -ideen in Kontakt treten können.

OTE Gruppe (Griechenland)
Die „Green Ambassadors“ wurden 2019 gegründet und sind ein Team von freiwilligen Mitarbeiter*innen. Zehn Mitglieder der Abteilung Unternehmenskommunikation arbeiten daran, eine grüne Kultur zu schaffen, die Mitarbeiter*innen der OTE Gruppe zu inspirieren, Ideen zu sammeln und über Projekte wie #ZEROPLASTIC und Recyclingprogramme zu informieren. Seit 2019 haben sich mehr als 2 000 Mitarbeiter*innen aus neun Abteilungen in 75 Schulungen zu den #ZEROPLASTIC- und Recyclingprogrammen weitergebildet.

Magyar Telekom (Ungarn)
Als erstes Unternehmen in Ungarn führte Magyar Telekom im Jahr 2019 das „Community Solar Project“ ein. Im Rahmen des Projekts konnten 100 Mitarbeiter*innen der Magyar Telekom für ein Jahr ein Solarpanel vom Unternehmen mieten. Als Belohnung für ihren Beitrag zu den Klimaschutzaktivitäten der Telekom erhielten die Spender*innen Leistungen wie einen zusätzlichen freien Tag. Die Solarmodule wurden auf unserem Schulungsgebäude installiert; die erzeugte Energie wird vor Ort genutzt. Die Anlage deckt ein Viertel des Energieverbrauchs des Gebäudes ab. Im Jahr 2020 wurde das Projekt fortgeführt: Innerhalb einer Rekordzeit von etwa 38 Minuten waren alle Solarzellen vergeben.

Zu weiteren Landesgesellschaften, die sich für eine nachhaltigere Unternehmenskultur einsetzen, gehören:

  • T-Systems Singapur: Ähnlich wie die Green Pioneers in Deutschland setzen sich dort 20 Change Agents für Nachhaltigkeit ein.
  • T-Systems Mexico: Das „Count on Me Commitee“ in Mexiko mit etwa 20 aktiven Mitgliedern und 100 temporären Unterstützer*innen organisiert langfristige und nachhaltige Projekte, die durch den Einsatz der Mitarbeiter*innen und deren Verbindung zu gemeinnützigen Organisationen Lösungen für verschiedene soziale Probleme bieten.
  • DTSE Europe: Das DTSE Green Pioneers Team motiviert Mitarbeiter*innen zur Mitarbeit bei Umweltaktivitäten (z.B. im Rahmen von Freiwilligenarbeit, Workshops etc.) und zeigt Möglichkeiten für nachhaltige Verbesserungen innerhalb des Unternehmens auf.
  • Deutsche Telekom IT RUS und T-Systems RUS (Russland): Die „Think Green“-Community mit einem Kernteam aus sieben Mitarbeiter*innen setzt sich für die Reduktion von Plastik, Recycling und der Förderung einer „grünen Unternehmenskultur“ ein.
  • In anderen Landesgesellschaften wie T-Mobile Czech Republic, Hrvatski Telekom (Kroatien), Magenta Austria, T-Systems Limited (Großbritannien), Crnogorski Telekom (Montenegro) oder Telekom Romania (Rumänien) sind ebenfalls Mitarbeitergemeinschaften bereits aktiv oder befinden sich im Stadium der Gründung.

Um mehr über das Engagement ihrer Mitarbeiter*innen und die unternehmerische Verantwortung in den Landesgesellschaften zu erfahren, besuchen Sie bitte die Unternehmensprofile.