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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Unser Ansatz für mehr erneuerbare Energien

Unser Beitrag zu den SDG

Bis Ende 2021 wollen wir konzernweit unseren gesamten Strom und damit mehr als 80 Prozent unseres gesamten Energiebedarfs komplett aus erneuerbaren Energien beziehen. Um diese Selbstverpflichtung zu betonen, haben wir uns der globalen Initiative RE100 angeschlossen. Ihr Ziel ist es, den Strombezug aus erneuerbaren Quellen voranzutreiben.

In Deutschland, Griechenland, Kroatien, den Niederlanden, Österreich und Ungarn haben wir unser Ziel bereits erreicht.

Dazu kaufen wir vermehrt Strom aus erneuerbaren Quellen direkt ein, erwerben entsprechende Herkunftsnachweise oder schließen – wie in den USA – spezielle Stromlieferverträge ab, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs). Wo es möglich und sinnvoll ist, investieren wir in eigene Anlagen zur Energieerzeugung, zum Beispiel Blockheizkraftwerke oder Photovoltaikanlagen.

Mit dem ESG KPI „Erneuerbare Energien“ messen wir unsere Fortschritte. Darüber hinaus haben wir konzernweit gültige Parameter entwickelt, mit denen wir Stromeinkäufe in allen Landesgesellschaften in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte bewerten.

Seit 2019 erproben wir klimaneutrale Stromversorgung von Mobilfunk-Masten: Statt Dieselgeneratoren setzen wir Brennstoffzellen ein. Diese sind wirtschaftlich, geräuschlos, wartungsarm und durch den Einsatz von Bio-Methanol vor allem CO2-neutral.

ESG KPI „Erneuerbare Energien“ KPI

Der ESG KPI img „Renewables“ errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch. Konzernweit streben wir danach erneuerbare Energien stärker zu nutzen. Das neue Klimaschutzziel beinhaltet einen Anteil von 100 Prozent erneuerbarer Energien. Hierfür können alle Landesgesellschaften, neben dem Direktbezug erneuerbarer Energien, auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen für Strom aus erneuerbaren Energien) berücksichtigen.

Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien der Deutschen Telekom lag in 2020 bei 58 Prozent. 

Der durchschnittliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien am Landesmix in allen Ländern, in welchen die deutsche Telekom aktiv ist, lag bei 30 Prozent. Für den durchschnittlichen Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien im Landesmix wurde – je nach Verfügbarkeit – der lieferantenspezifische Strommix, der Residualmix oder der durchschnittliche Landesmix gemäß US Energy Information Administration zugrunde gelegt. Der Residualmix verwendet landesbezogene „Residualfaktoren“ (beruhend auf dem RE-DISS Projekt der Europäischen Kommission, in dem der nationale Anteil erneuerbarer Energien nach Abzug deklarierter Strommengen bewertet wurde). Der Anteil erneuerbarer Energie am Residualmix ist meistens niedriger als am Landesmix. Für Deutschland wird die gezahlte EEG-Umlage bei der Berechnung des Anteils an erneuerbarer Energie berücksichtigt.

Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien, welcher über den Landesmix bezogen wurde, lag bei 25 Prozent ("verbleibender" Landesmix).b)
 

Anteil erneuerbarer Energie am Stromverbrauch (in Prozent)

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Sustainability Accounting Standards Board (SASB)

  • Code TC-TL-130a.1 (Environmental Footprint of Operations)

Erneuerbare Energien im Konzern KPI

Konzernweit streben wir danach erneuerbare Energien stärker zu nutzen. Hierfür können alle europäischen Landesgesellschaften falls nötig auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

 

Erneuerbare Energien in den Landesgesellschaften KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Im Berichtszeitraum lag der Anteil erneuerbarer Energien bei den Landesgesellschaften durchschnittlich knapp 30 Prozent über dem jeweiligen Landesmixa). Bei der Anteilsbestimmung können die Landesgesellschaften auch den Erwerb von Zertifikaten (Herkunftsnachweis) sowie den Abschluss von Power Purchase Agreements (PPAs – speziellen Stromlieferverträgen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

Die Landesgesellschaften in Deutschland, Griechenland, Indien, den Niederlanden, Russland, Spanien und Ungarn gehen mit gutem Beispiel voran: Sie decken ihren Strombedarf bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die Deutsche Telekom in Deutschland bezieht ihren Strom im Rahmen eines grünen Tarifs. Rund 60 Prozent stammen direkt aus erneuerbaren Energien. Der Rest wird durch Herkunftsnachweise, Power Purchase Agreements (PPA) sowie einen geringen Anteil an Eigenerzeugung abgedeckt.

T-Mobile US will unser Konzernziel vorwiegend mit Windkraft, aber auch mit Sonnenenergie erreichen. Dazu hat die US-amerikanische Landesgesellschaft langfristige Verträge (12–15 Jahre) mit Wind- und Solarparkbetreibern geschlossen. Das gibt den Betreibern der Parks Investitionssicherheit. In den USA sind infolgedessen fünf Windparks und drei Solarparks entweder am Netz oder werden bis 2021 ans Netz gehen.
Mit dem ESG KPI imgErneuerbare Energien“ messen wir unsere Fortschritte. Er errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch und wird hier für alle Landesgesellschaften dem Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Strommix (Landesmix)a) gegenübergestellt.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken