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  • Corporate Responsibility Bericht 2020

ESG KPI „Carbon Intensity“ Deutsche Telekom Konzern KPI

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Carbon Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „CO2-Emissionen“ setzt dieser die CO2e-Emissionen ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt. 

Unser Ambitionsniveau: KPI senken

ESG KPI „Carbon Intensity“ Deutsche Telekom Konzern

  Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte CO2e-Ausstoß aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

   

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305-1 (Emissionen)
  • GRI 305-2 (Emissionen)
  • GRI 305-4 (Intensität der THG-Emissionen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3)

ESG KPI „Carbon Intensity“ Konzern DT in Deutschland KPI

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Carbon Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „CO2-Emissionen“ setzt dieser die CO2e-Emissionen  ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt. 

ESG KPI „Carbon Intensity“ Konzern DT in Deutschland

  Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte CO2e-Ausstoß aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

   

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305-4 (Emissionen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3)

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 1–3) KPI

Wir stellen unsere Treibhausgasemissionen Scope 1 bis 3 einheitlich dar, um sie miteinander vergleichen zu können. Dazu rechnen wir sie in Kilotonnen CO2-Äquivalente img (CO2e) um. Außerdem schlüsseln wir die Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette auf. So erhalten wir einen Überblick, wo in unserer Wertschöpfungskette der Großteil der Emissionen anfällt.

Der erfolgreiche Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zur größeren T-Mobile US hat auch Auswirkung auf die ökologischen Kennzahlen des Telekom-Konzerns insgesamt, sowohl auf den absolute Energieverbrauch als auch auf die daraus resultierenden Emissionen. 2020 betrugen die marktbasierten Scope-1- und Scope-2-Emissionen img konzernweit circa 2,5 Millionen Tonnen CO2e. Damit sind sie um mehr als 40 Prozent höher als im Vorjahr. Ohne die Fusion mit Sprint wären die Emissionen um 11,5 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen CO2e gesunken. Mehr zum Zusammenschluss finden Sie in unserem aktuellen Geschäftsbericht für das Jahr 2020.

Die Scope-3-Emissionen img sind 2020 ebenfalls höher als im Vorjahr: um 8,3 Prozent auf rund 13,9 Millionen Tonnen CO2e. Die meisten dieser Emissionen entstanden bei der Herstellung von Produkten und Komponenten (insbesondere von Endgeräten und Netztechnologie) sowie bei der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen (zum Beispiel verkaufte oder vermietete Fest- und Mobiltelefone, Router und Media Receiver) durch unsere Kund*innen. Außerdem rechnen wir die Emissionen hinzu, die bei der Nutzung unserer Dienstleistungen durch eigene Geräte der Kund*innen entstehen – beispielsweise Laptops oder Fernsehgeräte. Auch die Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport von Technologie für den Aufbau unserer Netze anfallen, werden berücksichtigt.

Derzeit untersuchen wir verschiedene Faktoren, die sich auf unseren künftigen Energieverbrauch – und damit auch auf unsere Emissionen – auswirken werden. Die flächendeckende Einführung des Internet Protocol (All-IP img) wirkt sich etwa verbrauchssenkend aus. Die Umstellung auf den neuen Mobilfunk-Standard 5G, eine größere Netzabdeckung und höherwertige Festnetz-Anschlüsse werden voraussichtlich Steigerungen zur Folge haben.

CO2e-Emissionen (Scope 1-3)

Interaktive Grafik

  • 50 %
  • 1 %
  • 14 %
  • 35 %
  • Emissionen aus vorgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    8 221 kt CO2e
     

    Transportdienst­leistungen, erworbene Produkte und Dienstleistungen, Kapitalgüter, Produktionsabfälle, Energie- und Kraftstoffvorketten, Geschäftsreisen und Weg zur Arbeit.

    Emissionen aus den eigenen Aktivitäten der Telekom

    Scope 1

    235 kt CO2e
     
    Betrieb der Anlagen, Gebäude und Fahrzeuge der Deutschen Telekom.
    Emissionen aus eingekaufter Energie

    Scope 2

    2 277 kt CO2e
     
    Erzeugung der von der Deutschen Telekom eingekauften Mengen Strom- und Fernwärme.
    Emissionen aus nachgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    5 660 kt CO2e
     
    Transport verkaufter Produkte zum Kunden, Nutzung verkaufter und vermieteter Produkte sowie Entsorgung und Verwertung verkaufter Produkte.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Prozent-Werte.

 

  Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 1 und 2) KPI

Unsere CO2-Emissionen sind maßgeblich durch den Stromverbrauch getrieben. Daher berichten wir in der untenstehenden Tabelle besonders detailliert die Konzernwerte der Scope-2-Emissionen img, die aus unserem Stromverbrauch resultieren. Wir differenzieren dabei nach den Methoden „market-based" und „location-based“ und folgen damit der „GHG Protocol img Scope 2 Guidance“. Die markt- und ortsbasierten Emissionen werden in CO2-Äquivalenten ausgewiesen. Diese Umstellung erfolgte, um einen transparenten Vergleich zwischen den Emissionen Scope 13 zu ermöglichen, und um sich konsistent an den Anforderungen der Science-Based Targets Initiative auszurichten, an denen sich auch die neue Zielsetzung orientiert.
 
Führende Methode in der Berichterstattung ist der „market-based“-Ansatz. Bei dieser Methode werden die Emissionen mit einem spezifischen Emissionsfaktor („Versorgerfaktor“) pro DT-Gesellschaft berechnet. Dieser Faktor ist vom tatsächlichen Energieeinkauf (Strommix) eines Unternehmens abhängig; der Einkauf erneuerbarer Energien (Direktbezug, Zertifikate) wirkt sich dabei emissionsmindernd aus. a)

Bei der „location-based" Methode werden - im Gegensatz zur „market-based“ Methode - pauschal die Emissionsfaktoren für das jeweilige Land verwendet („Landesmixfaktor“) der International Energy Agency (IEA). Dabei wird der tatsächliche Energieeinkauf (Strommix) eines Unternehmens also nicht berücksichtigt, d.h. auch nicht der über den Landesmix hinausgehende Bezug erneuerbarer Energien. 

Entwicklung gegenüber Vorjahr: Die nach „market-based“ Methode berechneten Scope-2-Emissionen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 48 Prozent gestiegen. Der Anstieg ist vor allem auf den erfolgreichen Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zur größeren T-Mobile US im Jahr 2020 zurückzuführen. Dieser zeigt auch deutliche Auswirkungen auf die ökologischen Daten und führt sowohl zu einem steigenden absoluten Energieverbrauch als auch zu einem Anstieg der daraus resultierenden Emissionen.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305-1 (Emissionen)
  • GRI 305-2 (Emissionen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)
  • Kriterium 12 (Ressourcenmanagement)
  • Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3)

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 3) Deutsche Telekom Konzern KPI

Der Großteil unserer Gesamtemissionen zählt zu der Kategorie der sogenannten Scope-3-Emissionen img. Scope-3-Emissionen sind alle Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, die in der Lieferkette, durch Geschäftsreisen, Berufsverkehr („vorgelagert“) oder beim Kunden durch die Nutzung von Produkten und Diensten („nachgelagert“) entstehen. Ihre Erfassung orientiert sich am weltweit anerkannten „Greenhouse Gas (GHG)“-Protokoll.

In der Grafik werden die Scope-3-Emissionen von 2018 - 2020 dargestellt, aufgeschlüsselt nach den Emissionsquellen. Vorgelagerte Emissionen machten 2020 rund 59 Prozent der Scope-3-Emissionen aus, nachgelagerte Emissionen etwa 41 Prozent. Die Basisdaten, die zur Berechnung der Scope-3-Emissionen verwendet wurden, werden im Kennzahlen-Tool berichtet. Weitere Informationen zur Erfassung von Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette finden Sie hier.

 

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 3) Deutsche Telekom EU* KPI

Der Großteil unserer Gesamtemissionen zählt zu der Kategorie der sogenannten Scope-3-Emissionen img. Scope-3-Emissionen sind alle Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, die in der Lieferkette, durch Geschäftsreisen, Berufsverkehr („vorgelagert“) oder beim Kunden durch die Nutzung von Produkten und Diensten („nachgelagert“) entstehen. Ihre Erfassung orientiert sich am weltweit anerkannten „Greenhouse Gas (GHG)“-Protokoll.

In der Grafik werden die Scope-3-Emissionen von 2018 - 2020 dargestellt, aufgeschlüsselt nach den Emissionsquellen. Vorgelagerte Emissionen machten 2020 rund 39 Prozent der Scope-3-Emissionen aus, nachgelagerte Emissionen etwa 61 Prozent. Die Basisdaten, die zur Berechnung der Scope-3-Emissionen verwendet wurden, werden im Kennzahlen-Tool berichtet. Weitere Informationen zur Erfassung von Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette finden Sie hier.

* Konzern DT in Deutschland + Europäische Festnetz/Mobilfunk-Gesellschaften

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 305-3 (Emissionen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)
  • Kriterium 12 (Ressourcenmanagement)
  • Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3)

 

CO2-Kompensation KPI

Um Treibhausgase zu vermeiden, setzen wir unter anderem auf erneuerbare Energien und reduzieren durch energieeffizientere Technologien unseren Energieverbrauch. Bisher können wir auf diese Weise jedoch noch nicht alle CO2-Emissionen vermeiden. Deshalb kompensieren wir diese Emissionen durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte. Wie wir die Emissionen von Veranstaltungen kompensieren, ist in unserer Event Policy festgelegt. Aufgrund der Pandemie haben im Jahr 2020 kaum Veranstaltungen stattgefunden, die gemäß unserer Event Policy eine Kompensation nötig gemacht hätten.