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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020

Unser Ansatz für gesellschaftliche Verantwortung

Im Fokus: Digitale Teilhabe vorantreiben
Immer mehr Lebensbereiche sind inzwischen digital – sich im Netz zu bewegen, ist für die meisten zum Alltag geworden. Damit ist digitale Teilhabe zu einem wichtigen Element für gesellschaftliche Teilhabe geworden. Wir als Deutsche Telekom wollen, dass alle #DABEI sind. Deshalb arbeiten wir im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements daran, digitale Teilhabe zu ermöglichen.

In einer chancengerechten, digitalen Gesellschaft haben alle Zugang zu der notwendigen Technologie und digitalen Angeboten – und zwar unabhängig von Alter, Behinderung, Bildung, Einkommen oder Wohnort. So können alle von den vielfältigen Chancen, die das Internet für Bildung, Arbeit, Vernetzung und Kultur bietet, profitieren. Entscheidungen gegen digitale Teilhabe sollten bewusst getroffen werden können – und nicht zum Beispiel aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten oder von mangelndem Wissen.

Wir glauben, dass vor allem drei Faktoren entscheidend sind, damit alle Menschen gleichberechtigt an der digitalen Gesellschaft teilhaben können: technischer Zugang zu schnellen Netzen („Access“), Tarife und Endgeräte, die allen Menschen Teilhabe auf Basis ihrer finanziellen Situation ermöglichen („Affordability“), und die Fähigkeit und Motivation zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien („Ability“).

  • Access/Technischer Zugang: Um den technischen Zugang zu ermöglichen, bauen wir unser Netz stetig aus.
  • Affordability/Bezahlbarkeit: Mit unterschiedlichen Tarifen für jedes Budget und unserem Sozialtarif versuchen wir, den digitalen Zugang so zu gestalten, dass er für alle bezahlbar ist. Über eine Million Kund*innen in Deutschland nehmen diese Sondertarife jährlich in Anspruch.
  • Ability/Kompetenter Umgang mit digitalen Medien: Wir unterstützen Menschen dabei, sich im Netz souverän zu bewegen und nach demokratischen Spielregeln zusammenzuleben. Deshalb haben wir uns im Berichtsjahr besonders dem Thema „Digitale Zivilcourage“ gewidmet.

Digitale Teilhabe erfordert also aus unserer Sicht auch die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln im Netz. Denn im Sinne unseres #DABEI-Versprechens stehen wir nicht nur für den Zugang zum Netz, sondern machen uns auch für Vielfalt, Toleranz und Freude an zwischenmenschlicher Interaktion stark.

„Wir unterstützen die Gesellschaft an der Digitalisierung teilzuhaben“, das ist unser Markenversprechen. Seit 2020 ist digitale Teilhabe auch in unserer Konzernstrategie verankert. Dort heißt es: „‚Verantwortung leben‘ bedeutet: Digitale Teilhabe ermöglichen, Veränderungsbereitschaft steigern, unsere Klimaziele einhalten“. Damit wird auch der enge Bezug unseres gesellschaftlichen Engagements zu unserem Kerngeschäft deutlich: Wir fühlen uns nicht nur für unsere Produkte und unser Netz verantwortlich, sondern auch dafür, dass Menschen gut damit umgehen können. So können wir unser Know-how als Telekommunikationsanbieter bestmöglich zum Wohl der Gesellschaft einsetzen. Auch für unsere Positionierung als attraktiver Arbeitgeber spielt unser Engagement für chancengerechte und faire digitale Teilhabe eine wichtige Rolle.

Ehrenamtliches Engagement, Sponsoring und internationale Vernetzung
Im Zuge unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir nicht nur eigene Projekte und Initiativen um, sondern fördern auch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus leisten wir finanzielle Unterstützung, beispielsweise engagieren wir uns als Sponsor und unterstützen Projekte und gemeinnützige Organisationen, die sich für ein besseres Zusammenleben und gegen Ausgrenzung einsetzen.

Die Landesgesellschaften führen eigenverantwortlich regionale Initiativen durch. Wir arbeiten aber auch länderübergreifend eng zusammen und tauschen Erfahrungen und Best Practices aus. Zentral initiierte Initiativen werden den Ländern zur regionalen Umsetzung angeboten. Eine wichtige Rolle spielt auch die enge Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren wie NGOs, Vereinen und Initiativen.

Erfolgsmessung
Unseren Erfolg messen wir mit einem Kennzahlenset:

  • ESG KPI img „Community Investment“: zeigt unser finanziell, personell und in Sachmitteln geleistetes gesellschaftliches Engagement
  • ESG KPI Beneficiaries: misst die Anzahl der Engagierten und die als Zielgruppe erreichten Menschen
  • ESG KPI Medienkompetenz“: zeigt den Anteil von Projekten und Maßnahmen, die einen souveränen Umgang mit Medien fördern, und hat durch den starken Bezug zum Kerngeschäft eine hohe Steuerungsrelevanz

Mit unseren Maßnahmen orientieren wir uns auch an den Sustainable Development Goals img (SDGs) der Vereinten Nationen. Mit welchen Aktivitäten wir uns für die SDGs engagieren, zeigen wir in einer Übersicht.

Förderung von Medien- und Demokratiekompetenz

Das Jahr 2020 hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie wichtig das Internet in unserem Alltag geworden ist: Während der COVID-19-Pandemie war das Netz für viele die einzige Möglichkeit, mit Freund*innen oder Familie zu kommunizieren, von zu Hause zu arbeiten, zur Schule zu gehen oder einzukaufen. Doch die digitale Kommunikation hat auch Schattenseiten: die ungehinderte Verbreitung von Fake News und Verschwörungstheorien, aber auch der zunehmende Hass, der vielen im Netz entgegenschlägt.

Medienkompetenz ist für uns der Schlüssel für einen sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien. Zugleich sind wir der Überzeugung, dass Medienkompetenz allein nicht ausreicht, um in der digitalen Welt gut und respektvoll zusammenleben zu können. Deshalb sind Medien- und Demokratiekompetenz für uns untrennbar miteinander verbunden. Mit vielfältigen Projekten und Initiativen setzen wir uns für Meinungsbildung und Vertrauen sowie gegen Ausgrenzung und Hass im Netz ein.

Einsatz gegen Hass im Netz
Im Sommer 2020 haben wir unsere Kampagne #gegenhassimnetz gestartet. Mit der Kampagne wollen wir ein Zeichen setzen und uns für ein Internet einsetzen, in dem alle die immensen Chancen der digitalen Welt genießen können, ohne Angst vor Ausgrenzung oder Hass haben zu müssen. Zudem unterstützen wir Initiativen, die sich gezielt gegen Ausgrenzung stellen, und tragen so dazu bei, die Demokratie und ein Zusammenleben in Vielfalt zu stärken. Dazu kooperieren wir mit 44 Initiativen und NGOs, die sich für das gleiche Ziel einsetzen. Mit unseren eigenen Maßnahmen rund um digitale Zivilcourage fordern wir zudem die Gesellschaft auf, uns in diesem Engagement zu unterstützen.

Im November 2020 haben wir in Kooperation mit Facebook einen Messenger-Bot installiert, um von Hass Betroffenen noch konkreter Hilfe vermitteln zu können und Menschen, die sich engagieren wollen, mit Organisationen in Verbindung zu bringen. Mithilfe des Bots lässt sich mit wenigen Klicks eine passende Anlaufstelle finden – egal ob man selbst Hilfe benötigt oder sich aktiv gegen Hass im Netz engagieren möchte. Je nach persönlicher Situation wird man an konkrete Organisationen wie Juuuport, Nummer gegen Kummer oder #ichbinhier weitergeleitet.

Auch mit Blick auf uns selbst sind wir aktiv geworden: Wir haben ein internes Netzwerk mit Beteiligten aus unterschiedlichen Bereichen gegründet – von interner Kommunikation bis Menschenrechte und von Prävention bis Bedrohungsmanagement. Es stellt sicher, dass wir unseren Anspruch „bei uns ist kein Platz für Ausgrenzung und Rassismus“ erfüllen können. Damit investieren wir nicht nur in Maßnahmen zur Vielfalt im Unternehmen, sondern gewährleisten auch, dass potenzielle Vorfälle ernst genommen werden. Transparente Prozesse sollen helfen, Vorfälle nachzuverfolgen. Zudem sorgen wir dafür, dass im Sinne der Opfer stets eine zügige und gute Lösung gefunden wird.

Auch für unsere Mitarbeiter*innen haben wir diverse Workshops durchgeführt – unter anderem für die Auszubildenden und dual Studierenden, die aufgrund von Corona-Maßnahmen eine Art Homeschooling durchgeführt haben. Dabei haben wir die Themen digitale Demokratie, Zivilcourage und Rassismus aufgegriffen.

Digitale Zivilcourage fördern
Im Fokus unserer Medienkompetenz-Initiativen stand im Berichtsjahr das Thema „Digitale Zivilcourage“. Wie kann Zivilcourage im Internet funktionieren? Was kann jede*r selbst tun – und was wird schon getan gegen Hassrede und Fake News im Netz? Wirkt Counterspeech, die Gegenrede im Netz, um Dialoge wieder konstruktiver werden zu lassen? Aber auch: Welche Rolle spielen Bots und Algorithmen, die zu Filterblasen und enormen Reichweiten von Hass und Fake News führen? Zu diesen Themen haben wir didaktisches Material für Zielgruppen von 9 bis 99 Jahren erstellt.

2020 haben wir rund 18 000 Menschen mit den von uns durchgeführten Kurzformaten, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema „Digitale Zivilcourage“ erreicht. Zudem bieten wir Multiplikator*innen von uns entwickelte Online-Materialien kostenfrei und ohne Registrierung zu Schulungszwecken an. Über sie konnten wir viele weitere Menschen aus allen Zielgruppen erreichen. Diese sind in unserer Zählung nicht berücksichtigt.

Ein Beispiel für die Umsetzung ist der Magenta Moon. Unter dem Motto „Neues entdecken“ konnten die Teilnehmer*innen vom 17. Oktober bis zum 1. November 2020 digitale Bildung erleben – online und vor Ort in Berlin am Leipziger Platz.

Im Fokus stand die spielerische Vermittlung von Medienkompetenz. Daneben wurden in Workshops, Talks und interaktiven Performances neue Ideen und Ansätze zu Themen wie digitale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Innovationen entwickelt. Magenta Moon ermöglichte mit seinem abwechslungsreichen Programm chancengleiche, digitale Bildung für alle – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft. Er wird auch 2021 fortgeführt.

„Teachtoday“
Unsere Initiative „Teachtoday“ unterstützt Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit alltagsnahen Tipps und Materialien zur sicheren und kompetenten Mediennutzung. Das Angebot steht auf www.teachtoday.de und in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Polnisch, Rumänisch und Ungarisch) zur Verfügung. 2020 haben wir den Schwerpunkt auch für diese Zielgruppe auf Zivilcourage gelegt – für die Zielgruppe der Neun- bis Zwölfjährigen unter dem Titel „Mut im Netz“.

Dem digitalen Lernen kommt dabei heute eine besondere Rolle zu, denn die digitale Schule und Fernunterricht, das sogenannte Remote Learning, gehören immer stärker zum Alltag von Schüler*innen. Deshalb haben wir 2020 eine neue digitale Toolbox auf „Teachtoday“ veröffentlicht und ständig erweitert. Die Toolbox bietet über 100 Formate zur Förderung der Medien- und Demokratiekompetenz junger Menschen im Alter von neun bis zwölf und 13 bis 16 Jahren: Dazu gehören Projektideen, Videotutorials, spannende Quiz und kurze Lerneinheiten. Sie richtet sich an Lerngruppen, Schüler*innen wie auch an Eltern und Lehrkräfte.

Auch auf YouTube ist „Teachtoday“ mit einem eigenen Kanal vertreten: Dort sind kurze, eingängige Videos zur sicheren und kompetenten Internet-Nutzung, zu Datenschutz und Authentizität im Netz zu sehen.

SCROLLER und SCROLLER TV
Das Kindermedienmagazin „SCROLLER“ vermittelt Kindern von neun bis zwölf Jahren Medienkompetenz auf Augenhöhe. Es ist in einer Webvariante und im kostenfreien Printformat erhältlich. Im Berichtsjahr haben wir die zehnte Ausgabe veröffentlicht, in der sich alles um das Thema „Mut im Netz“ drehte.

Das mit dem „Stiftung Lesen Siegel“ und dem „German Design Award“ ausgezeichnete Kindermedienmagazin ist zuletzt 2020 neben Teachtoday zusätzlich mit der bedeutendsten europäischen Auszeichnung für digitale Bildungsmedien, der „Comenius-Medaille“, prämiert worden.

2020 haben wir das neue Format SCROLLER TV initiiert, das auf Magenta TV und auf YouTube veröffentlicht wurde und damit eine große Reichweite erzielen konnte. Ziel war, Kindern eine Möglichkeit zu geben, während der COVID-19-Pandemie die Zeit ohne Schule zu Hause sinnvoll und zugleich unterhaltsam zu nutzen. SCROLLER TV bietet wichtige Themen der Mediennutzung aus dem Alltag von Grundschulkindern und lädt ein zum Austausch zwischen Jung und Alt. Jedes Thema verbindet Experteninterviews, Animationsfilme, Tipps und Do-it-yourself-Elemente zu einem unterhaltsamen Beitrag im Zeichen der kompetenten Mediennutzung.

Auch SCROLLER TV ist 2020 für sein innovatives Infotainment-Konzept mit der Comenius-Medaille ausgezeichnet worden.

#DABEI-Geschichten
Die #DABEI-Geschichten ist unsere Initiative, die sich praxisnah mit gesellschaftlich relevanten Themen der Digitalisierung auseinandersetzt und sie in ein Angebot für Multiplikator*innen überführt. Die Initiative zeigt Möglichkeiten zur Partizipation und zum verantwortungsvollen Handeln im Netz auf und regt damit zur kritischen Auseinandersetzung an. Damit leistet die Initiative einen Beitrag zu unserem Anspruch, dass jede*r #DABEI sein und an den Chancen der Digitalisierung partizipieren kann. Bei der Entwicklung der Inhalte werden didaktische Formate verwendet und in Form von innovativen Modulen umgesetzt. Die Module liegen auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache vor und werden für unterschiedliche Längen von Workshops angeboten. Unabhängig davon, wie komplex ein Thema ist, legen wir Wert darauf, den Nutzer*innen selbst die Entscheidung zu überlassen, ob es für sie wichtig ist. Wir sorgen für die entsprechende sprachliche und didaktische Aufbereitung.

Auch in den #DABEI-Geschichten finden sich verschiedene Module zum Schwerpunktthema Zivilcourage: digitale Demokratie, Meinungsmache im Netz, digitale Zivilcourage. Darüber hinaus werden andere Themen der digitalen Welt wie digitale Freundschaft und Leben in der Stadt der Zukunft aufgegriffen.

Vernetzte Schulen
Seit 20 Jahren bieten wir im Rahmen der Initiative „Telekom@School“ allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland entgeltfreie Breitbandanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von 16 Mbit/s img an. Dieses kostenfreie Angebot nutzten im Herbst letzten Jahres rund 22 000 Schulen. Weitere 6 000 Schulen nahmen das entgeltpflichtige, von der Telekom geförderte Angebot mit höheren Bandbreiten img wahr. Im Berichtsjahr haben wir unser Engagement für vernetzte Schulen intensiviert. Um den Zugang zu modernen Informationstechnologien weiter zu verbessern, haben wir rund 17 000 Schulen angeschrieben: Mit einem Upgrade von ADSL img auf VDSL img können sie ihre Internet-Geschwindigkeit ohne größeren technischen Aufwand auf bis zu 250 Mbit/s erhöhen – bis August 2021 entgeltfrei. Rund zehn Prozent der angeschriebenen Schulen haben bisher davon Gebrauch gemacht.

Unsere Beratungstochter Detecon unterstützt Schulen dabei, Medienentwicklungspläne zu erstellen und Fördergelder zu beantragen. Im Berichtsjahr haben wir eine Bildungs-Flatrate für Schulträger gestartet: Für einen geringen monatlichen Betrag erhalten sie unbegrenztes Datenvolumen. Gleichzeitig können sie bedürftige Schüler*innen zum Beispiel mit Tablets oder Laptops, die beispielsweise vom Digitalpakt gefördert werden, ausstatten. Das gibt Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Elternhaus die Chance, den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. Unser Engagement für Schulen bündeln wir bei unserer Konzernbeauftragten für Bildung.

Mit einem umfangreichen digitalen Bildungspaket unterstützen wir Schulen gemeinsam mit Microsoft seit Anfang 2021 noch weiter beim digitalen Arbeiten. Dabei stellen wir Laptops oder Tablets und spezielle Education-Lizenzen für „Microsoft MS365“-Software teilweise kostenfrei bereit. Gegen Gebühr übernimmt ein Expertenteam der Telekom – das eigens von Microsoft zertifiziert ist – den Service und hilft, die Geräte einzurichten. Schulen können die MS365-Software mit der sogenannten A1-Lizenz kostenlos nutzen.

In den USA setzt sich T-Mobile ebenfalls für die Vernetzung von Schulen und Schüler*innen ein. Im Jahr 2020 war besonders die Initiative „Project 10Million“ bedeutend – denn mehr als 50 Millionen US-amerikanische Schüler*innen waren aufgrund der COVID-19-Pandemie unerwartet auf Fernunterricht angewiesen. In mehreren Hundert US-Schulbezirken konnten sich Schüler*innen dank der Initiative kostenlos mit ihren Schulen verbinden. Insgesamt hat T-Mobile US gemeinsam mit Schulbezirken, außerschulischen Programmen und lokalen Behörden landesweit mehr als 2,5 Millionen Schüler*innen einen erschwinglichen Internet-Zugang geboten.

Im Zuge unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir nicht nur zentrale Projekte und Initiativen um, sondern fördern auch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus leisten wir finanzielle Unterstützung, beispielsweise engagieren wir uns als Sponsor, unterstützen Projekte und gemeinnützige Organisationen, die sich für ein besseres Zusammenleben und gegen Ausgrenzung einsetzen.

Die Landesgesellschaften führen eigenverantwortlich regionale Initiativen durch. Bei unserem Engagement arbeiten wir aber auch länderübergreifend intensiv zusammen und tauschen Erfahrungen und Best Practices aus. Eine wichtige Rolle spielt auch die enge Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren wie NGOs, Vereinen und Initiativen.

Annette Reuter

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Annette Reuter

Engagement der Telekom Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich mit zahlreichen Programmen und Projekten für eine bessere Bildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dies tut sie in der Überzeugung, dass ein modernes Bildungssystem junge Menschen auf die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel, Elektromobilität oder Biodiversität bestmöglich vorbereiten muss.

ESG KPI „Community Investment“ KPI

Wir berichten ein Set von drei KPI img zur Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements.  Dabei handelt es sich um die ESG img KPIs „Community Investment“, „Beneficiaries" und „Medienkompetenz“. Wir orientieren uns dabei an der Methodik der London Benchmarking Group (LBG) mit den Aspekten „Input“ (Aufwand/Engagement), „Output“ (Resultate) sowie „Impact“ (Veränderung).

Der ESG KPI „Community Investment“ bildet das finanziell, personell und in Sachmitteln geleistete Engagement der Telekom ab.

Unser Ambitionsniveau: KPI steigern

Das Investitionsvolumen für unsere gesamte Netzinfrastruktur lag 2020 bei 17 Milliarden Euro (davon rund 5,5 Milliarden Euro in Deutschland) und wir versorgen bereits 98,7 Prozent der Bevölkerung innerhalb der Landesgesellschaften mit LTE img. Zudem betreiben wir mit mehr als 500 000 Kilometern das größte Glasfasernetz Deutschlands und forcieren den Ausbau einer großflächigen NB-IoT Infrastruktur für die Städte der Zukunft. Durch den Ausbau des Internets tragen unsere Investitionen somit einen wichtigen Teil dazu bei, dass weiten Teilen der Gesellschaft der Zugriff auf schnelles Internet möglich ist. Dies wiederum ist die Grundlage für eine positive Entwicklung unserer gesellschaftlichen Kennzahlen, z. B. den ESG KPI „Medienkompetenz“. Weiterhin leisten wir durch unsere Produkte und Services einen Beitrag zum Klimaschutz und tragen zur Ressourceneffizienz bei. Unsere Produkte reichen dabei über von ICT img Lösungen wie Videokonferenzen über Industrie 4.0 img und eine nachhaltig vernetzte Landwirtschaft bis hin zu „Smart City“-Konzepten.

Zusätzlich leisten wir mit dem ESG KPI „Community Investment“ einen wichtigen Beitrag zu den Sustainable Development Goals img. 2020 haben rund 67 Millionen Euro unserer Community Investments zur Erreichung des SDG 4 (die Förderung von hochwertiger Bildung) beigetragen.

ESG KPI-Set „Beneficiaries“ und „Medienkompetenz“ KPI

Wir berichten ein Set von drei KPI img zur Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements. Neben dem ESG KPI „Community Investment“ berichten wir hier "Beneficiaries" und "Medienkompetenz". Wir orientieren uns dabei an der Methodik der London Benchmarking Group (LBG) mit den Aspekten „Input“ (Aufwand/Engagement), „Output“ (Resultate) sowie „Impact“ (Veränderung). 

Der ESG KPI „Beneficiaries“ zeigt die Anzahl der Engagierten und als Zielgruppe die erreichten Menschen, die an gesellschaftlichen Maßnahmen der Deutschen Telekom partizipieren oder von ihnen profitieren (z. B. Medienkompetenzschulungen, DSL-Anbindung von Schulen und Telefonseelsorge). 

Unser Ambitionsniveau: KPI steigern

Der ESG KPI „Medienkompetenz“ („Media Literacy“) misst die Anzahl der mit Programmen in diesem Bereich erreichten Menschen. Dieser KPI stellt den direkten Bezug zu unserem Kerngeschäft her. Zum Jahresende 2020 erreichte dieser einen Wert von 45 Prozent. Damit haben wir unser Ziel, den KPI bis 2020 auf 45 Prozent zu erhöhen, erreicht.

engagement@telekom KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Mit unseren Corporate-Volunteering-Angeboten unterstützen wir das gesellschaftliche Engagement unserer Mitarbeiter*innen. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, erweitern ihre eigenen Perspektiven und stärken ihre Sozialkompetenz. Dies wirkt sich wiederum positiv auf den Teamzusammenhalt im Unternehmen aus.

Unser Corporate-Citizenship-Programm „engagement@telekom“ verfolgt zwei Ziele: das bestehende Engagement unserer Mitarbeiter*innen fördern und Impulse für neues Engagement geben. Dazu bieten wir Gelegenheiten, sich ehrenamtlich zu engagieren: Beispielsweise gibt es an zahlreichen Social Days die Möglichkeit, für die Gesellschaft aktiv zu werden.

Ein Schwerpunkt von engagement@telekom liegt auf Projekten zur Förderung der Medienkompetenz. Auf diese Weise helfen unsere Beschäftigten Menschen dabei, digitale Phänomene besser zu verstehen – und schaffen damit die Voraussetzung für Teilhabe an der digitalen Welt. Aber auch das Thema Umwelt hat eine große Bedeutung. Unter anderem haben Mitarbeiter*innen im Rahmen der Green Pioneers eigene Aktivitäten gestartet, die auf unsere Konzernziele im Bereich Nachhaltigkeit einzahlen – zum Beispiel auf das Einsparen von CO2-Emissionen.

engagement@telekom

Wir sind als Telekommunikationsunternehmen – im Vergleich zu anderen Branchen – bislang verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen. Für das große Engagement unter erschwerten Bedingungen im Jahr 2020 hat sich die Telekom bei ihren Mitarbeiter*innen mit einer Sonderzahlung bedankt. Leitende Angestellte des Konzerns sind von der Sonderzahlung ausgenommen. Der Vorstand hat sich jedoch entschieden, für die Gruppe der leitenden Angestellten einen Betrag von 1 Million Euro an Organisationen zu spenden, die sich in Corona-Zeiten für die Gesellschaft im In- und Ausland engagieren. Alle Beschäftigten wurden explizit aufgerufen, dies als Inspiration für mögliche private Spenden zu nutzen. Von den Mitarbeiter*innen wurde dies mit viel Lob und Zustimmung angenommen und unter dem Hashtag #nochstärkerzusammen gewürdigt.

Gemeinsames Engagement mit Partnern

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den gesellschaftlichen Dialog zu digitaler Verantwortung voranzutreiben. Dazu engagieren wir uns in verschiedenen Bündnissen und Partnerschaften wie etwa der „Corporate Digital Responsibility“-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Mit der Unterzeichnung der Charta der digitalen Vernetzung und unserem Engagement in ihrem Trägerverein unterstreichen wir unser Engagement.

Mit vielen Organisationen, Vereinen und Initiativen, mit denen wir im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements zusammenarbeiten, verbinden uns langjährige Partnerschaften. Diese haben sich während der COVID-19-Pandemie als besonders wichtig erwiesen: Beispielsweise lag 2020 bei unserem langjährigen Kooperationspartner, der Telefonseelsorge, das Anrufaufkommen konstant um rund 10 Prozent über den sonst üblichen Zahlen.

Auch bei der „Nummer gegen Kummer“ ist der Beratungsbedarf während der Pandemie gestiegen. Auf verschiedenen Rufnummern können sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern und Betreuende ihre Sorgen und Nöte mit den Berater*innen teilen. Sowohl beim Elterntelefon als auch beim Chat für Kinder und Jugendliche stieg die Zahl der Beratungen seit März um rund 20 Prozent, die Beratungszeiten wurden deutlich erweitert.

Weitere Partnerschaften bestehen zum Beispiel mit

Besonderes Augenmerk auf intensive Partnerschaften haben wir 2020 bei unserer Kampagne #DABEI – Gegen Hass im Netz gelegt. Rund um die Thematik haben wir 44 bestehende und neue Partnerschaften mit NGOs und Organisationen vertieft, die sich um Prävention von Hass im Netz kümmern, aber vor allem Menschen aktivieren, sich mit uns im Kampf gegen Hass im Netz zu engagieren. Auch wenn der Schwerpunkt auf der Aufforderung liegt, Haltung zu zeigen, spielt für uns auch die Unterstützung von Opfern eine Rolle. Hierfür wurden ebenfalls Organisationen ins Portfolio aufgenommen. Wir haben dieses Engagement mit den Partnern sehr klar kommuniziert: Eine kleine Auswahl von Organisationen haben wir in unserem Spot rund um „Worte dürfen nicht zur Waffe werden“, der von vielen Millionen Menschen wahrgenommen wurde, aufgenommen. Eine größere Anzahl von Organisationen haben wir in unserem Themenspecial dargestellt. Darüber hinaus haben wir gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, Artikel und Posts veröffentlicht und Diskussionen geführt. Über 340 Millionen Kontakte rund um die Kampagne zeigen uns, dass wir ein für die Gesellschaft hoch relevantes Thema adressiert haben. Nicht nur deshalb setzen wir unser Engagement in diesem Bereich auch über 2020 hinaus fort.

Damit es Menschen, die sich für einen konstruktiven Dialog im Netz einsetzen wollen, die selbst Opfer von Hass im Netz geworden sind oder solche kennen, noch einfacher fällt, zu unseren Partnern zu gelangen, haben wir auf Facebook einen Messenger-Chatbot aktiviert, der mit wenigen Fragen zu einer Auswahl von potenziell interessanten Partnern führt. Diesen Chatbot haben Facebook-Nutzer*innen direkt angezeigt bekommen und so konnten viele Millionen Menschen darauf aufmerksam werden.

Finanzielles Engagement und Sponsoring

In Deutschland engagieren wir uns in den Feldern Sport, Kultur und Soziales. Auch die Landesgesellschaften engagieren sich in diesen Bereichen. Neben finanziellen Zuwendungen unterstützen wir Künstler*innen, Sportler*innen, Veranstalter*innen und Vereine auch bei Kommunikation und Vermarktung. Unsere Sponsoring-Richtlinie gibt den Rahmen für Sponsoring-Aktivitäten vor. Dabei spielt auch das regionale Engagement an unseren Standorten eine wichtige Rolle. Beispiele für unser Engagement sind:

  • Musiksponsoring
  • Sportförderung im Leistungssport mit Partnern wie dem Deutschen Fußball-Bund, dem FC Bayern München, den Telekom Baskets Bonn sowie der Deutschen Sporthilfe, der DFB-Stiftung Sepp Herberger und dem Deutschen Behindertensportverband
  • Sportförderung im Breitensport
  • Sponsoring von sozialen Aktivitäten im Zuge von Kooperationen

Weitere Informationen zum Sponsoring-Engagement der Deutschen Telekom AG finden Sie hier.

Corporate Giving
Mit unseren Unternehmensspenden (Corporate Giving img) unterstützen wir weltweit die Arbeit von Hilfsorganisationen – vorzugsweise in langjährigen Partnerschaften – und leisten schnelle Hilfe in Katastrophensituationen. Unsere Konzern-Spendenrichtlinie gibt dafür den Rahmen vor.

Unser Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 hat mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie nachhaltig gezeigt, wie groß die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen sind: Arbeitsplätze wurden ins Homeoffice verlegt, Internet-Shopping und kontaktloses Bezahlen reduzieren die Ansteckungsgefahr, Ärzt*innen bieten Videosprechstunden an, Kontaktverfolgungs-Apps helfen, die Pandemie einzudämmen – und die Welt trifft sich im Video-Chat.

Auch für uns hatte die Eindämmung der Corona-Pandemie 2020 Priorität. Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Krisenzeiten alle #DABEI sein können. Unsere Milliardeninvestitionen in die Netzinfrastruktur haben sich in der Pandemie ausgezahlt: Unsere Netze sind stabil und liefen 2020 ohne große Ausfälle. Zudem haben wir mit zahlreichen weiteren Aktivitäten unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet. Ausführliche Informationen zu unseren Maßnahmen finden Sie auch in unserem Corona-Ticker.

Infektionsketten durchbrechen mit der Corona-Warn-App
Im Auftrag der Bundesregierung haben wir gemeinsam mit SAP die Corona-Warn-App entwickelt. Mit ihr können Infektionsketten nachverfolgt und schneller unterbrochen werden. Die Kontaktverfolgungs-App img ist eine sinnvolle digitale Ergänzung zu den Verhaltensregeln.

Homeoffice ermöglichen
Im Jahr 2020 haben in Deutschland Millionen von Menschen von zu Hause gearbeitet. Um auch im Homeoffice effizient arbeiten und trotz Distanz in Verbindung bleiben zu können, bieten wir unseren Unternehmenskunden sichere Lösungen an. Mit unserem Homeoffice-Konfigurator helfen wir zum Beispiel kleineren und mittleren Unternehmen, individuelle Lösungen für das Arbeiten von zu Hause zu gestalten. Unser „Digital Schutzpaket Business“ sorgt zugleich für Sicherheit bei sensiblen Kundendaten.

Mitarbeiter*innen schützen
Bei der Telekom sind wir mit umfassenden Homeoffice-Regelungen und Hygienekonzepten sowie weiteren Unterstützungsmaßnahmen unserer Verantwortung als Arbeitgeber nachgekommen. Für unsere Mitarbeiter*innen in den Telekom Shops sowie im Außendienst, die nicht von zu Hause arbeiten können, haben wir besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Viele Kurse unseres umfangreichen Gesundheitsprogramms haben wir 2020 digital angeboten. Zudem haben wir die „My Health Journey“ gestartet, ein neues Programm zur mentalen Gesundheit.

Schulen und Distance Learning unterstützen
Wir setzen uns auch für die Digitalisierung der Schulen ein: nicht nur mit der Glasfaseranbindung, sondern auch mit einem vielfältigen Portfolio. Unsere umfangreichen Medienkompetenz-Angebote wie „Teachtoday“ oder „SCROLLER“ bieten 2020 zudem Schüler*innen und Eltern informative Inhalte.

Kostenlose Unterhaltung
Um die Zeit zu Hause zu erleichtern, haben wir unser kostenloses Unterhaltungs- und Kulturangebot ausgebaut: Neben einem Abo von Disney+ haben wir den #DABEI-Sender über MagentaTV verbreitet. Zusätzlich übertrugen wir zahlreiche Konzerte und brachten somit die Musik zu den Menschen nach Hause – vom weltweiten Charity-Konzert „One World: Together At Home“ bis hin zum ersten digitalen „Wacken World Wide“-Festival.

Verlässlicher Partner in der Krise
Zudem haben wir mit vielfältigen weiteren Maßnahmen einen Beitrag zur Linderung der Folgen der Corona-Krise für die Gesellschaft geleistet: Dazu gehören unter anderem die kostenlose Bereitstellung von zusätzlichem Datenvolumen, von Smartphones für Senioren- und Pflegeheime oder die Einrichtung einer Hotline, die das Portal zur Nachbarschaftshilfe von nebenan.de unterstützt. Zusätzlich spendeten wir einen Betrag in Höhe von 1 Million Euro an Hilfsorganisationen, die in der Pandemie in vielfältiger Weise Hilfe leisten.

Besonders die Gastronomie- und die Kulturbranche sind stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Wir möchten die Branchen unterstützen, in denen Menschen existenziell bedroht sind. Deshalb haben wir in Deutschland ein besonderes Angebot für Gastronomiebetriebe aufgelegt: einen schnell einsatzbereiten Online-Store, über den Reservierungen und kontaktlose Zahlungen möglich sind. Das Angebot konnte im Rahmen einer Testphase für sechs Monate kostenlos genutzt werden. Zudem unterstützten wir das Festival #lauterwerden und machten einen Livestream zum Kölner Karneval. Ziel der Charity-Veranstaltungen war es, sich für die Helfer*innen einzusetzen, die die Kunst- und Kulturszene erst möglich machen – von den Techniker*innen bis zu den Caterern.

In der Krise haben wir bewiesen, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Das F.A.Z.-Institut hat uns daher 2020 für unseren Einsatz die Ehrung „Helden der Krise“ verliehen.

Beispiele für internationales Engagement
Bei T-Mobile US war besonders die Initiative „Project 10Million“ bedeutend – denn mehr als 50 Millionen US-amerikanische Schüler*innen waren aufgrund der COVID-19-Pandemie unerwartet auf Fernunterricht angewiesen. In mehreren Hundert US-Schulbezirken konnten sich Schüler*innen dank der Initiative kostenlos mit ihren Schulen verbinden. Insgesamt hat T-Mobile US gemeinsam mit Schulbezirken, außerschulischen Programmen und lokalen Behörden landesweit mehr als 2,5 Millionen Schüler*innen einen erschwinglichen Internet-Zugang geboten.

T-Systems ITC Iberia organisierte einen 24-stündigen SOLIDARITY HACKATHON, um eine Lösung für die Lebensmittelknappheit während der Pandemie zu finden. 20 T-Systems-Entwickler*innen suchten nach einer technologischen Lösung, um den Prozess der Lieferung von frischen Lebensmitteln zu beschleunigen – und das ohne Unterbrechung, egal ob Tag oder Nacht. In Zusammenarbeit mit Mercabarna wurde daraus die App T-Mercabarna Solidaria entwickelt. Diese besteht aus einem digitalen Marktplatz, der das überschüssige Angebot von Großhandelsunternehmen mit sozialen Einrichtungen wie dem Roten Kreuz und dem Logistikunternehmen für den Transport der Lebensmittel verbindet.

Magyar Telekom spendete Laptops und Tablets im Wert von 8,9 Millionen Forint, was über 24 000 Euro entspricht, an UNICEF. Diese Spende soll Kindern helfen, denen keine technischen Geräte zur Verfügung stehen – damit sie auch in Zeiten einer Pandemie an digitaler Bildung teilnehmen können.

Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie können Sie den Profilen der Landesgesellschaften entnehmen.