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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Unser Ansatz für Vielfalt und Chancengleichheit

Unser Beitrag zu den SDG

Vielfalt macht uns stark
Bei der Telekom arbeiten Frauen und Männer, Jüngere und Ältere sowie Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und kulturellen Prägungen aus etwa 150 Nationen sehr erfolgreich zusammen. Diese Vielfalt macht uns stark. Sie hilft uns, im globalen Wettbewerb mit guten Ideen und besten Produkten wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Position als attraktiver Arbeitgeber auszubauen.

Vielfalt bedeutet für uns, dass wir unseren Beschäftigten zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich beruflich weiterzuentwickeln und individuell zu entfalten – unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, gesundheitlichen Voraussetzungen, ethnischer Herkunft, Religion und Kultur. Wir bekennen uns klar zu Vielfalt und haben konzernweit geregelt, wie wir dieses Bekenntnis einlösen wollen: Grundlegend sind hierfür unsere konzernweite „Diversity Policy“, die sechs Leitlinien (Guiding Principles), die Konzernrichtlinie zu Mitarbeiterbeziehungen (Employee Relations Policy) sowie unsere Grundsatzerklärung „Menschenrechtskodex & Soziale Grundsätze“. Wir sind zudem Gründungsmitglied der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“ und wollen Vielfalt innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern und nutzen.

Verstöße gegen unsere Leitlinien und Unternehmenswerte können jederzeit bei unserem anonymen Hinweisgeberportal „Tell me!“ und der Kontaktstelle für Menschenrechte gemeldet werden.

Bereits bei der Anstellung neuer Kolleg*innen achten wir auf eine vielfältige Belegschaft und berücksichtigen nicht nur klassische Bildungs- und Lebenswege. Gute Beispiele sind die Einstiegsqualifizierung für sozial und bildungsbenachteiligte Jugendliche oder die Ausbildung beziehungsweise das Studium in Teilzeit für alleinerziehende Mütter und Väter. Damit alle Beschäftigten ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen können, unterstützen wir die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit einem umfangreichen Work-Life-Portfolio.

Vielfalt in Zahlen
Ende 2020 waren deutschlandweit 13,5 Prozent der tariflichen Mitarbeiter*innen und 18,6 Prozent der Bediensteten in Teilzeit beschäftigt. Beim Anteil schwerbehinderter Beschäftigter lagen wir in Deutschland mit 5,1 Prozent (Stand 31.12.2020) über der gesetzlichen Quote von 5 Prozent. Mehr als 1 Prozent unserer Auszubildenden und dual Studierenden in Deutschland hat eine Schwerbehinderung – im Vergleich zum Gesamtanteil schwerbehinderter Jugendlicher in der Gesellschaft bilden wir auch in diesem Segment überproportional aus.

2020 haben wir bereits zum vierten Mal den unternehmensinternen Inklusions-Award der Konzernschwerbehindertenvertretung vergeben. Mit diesem Award zeichnen wir interne Projekte aus, die sich im vergangenen Jahr für die Unterstützung und den Verbleib von Mitarbeiter*innen mit Schwerbehinderung im Unternehmen eingesetzt haben.

Von Anfang an für Geschlechtergerechtigkeit
Ein besonderes Anliegen ist für uns die Gleichberechtigung der Geschlechter. Hierfür machen wir uns seit mehr als zwei Jahrzehnten stark. Eines unserer zentralen Ziele ist es, den Frauenanteil in Fach- und Führungspositionen zu erhöhen: Wir wollen bis 2025 weltweit 30 Prozent des Aufsichtsrats und der Führungspositionen im mittleren und oberen Management mit Frauen besetzen. Auf dieses Ziel hat sich der Vorstand im Oktober 2020 verständigt und verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen.

Anerkennung für unsere Leistungen
2020 wurde Telekom-Vorstandsvorsitzender Tim Höttges im Rahmen der „German Diversity Awards 2020“ als „Personality of the Year“ ausgezeichnet. „BeyondGenderAgenda“ ist eine Initiative unter Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Ziel ist es, Diversität und Inklusion in börsenorientierten und mittelständischen Unternehmen zu fördern. Tim Höttges stiftete den Award allen Mitarbeiter*innen, die für Vielfalt stehen. Jede*r müsse in einer Gesellschaft die gleichen Chancen haben. Egal welches Geschlecht, egal welche Hautfarbe, egal welche Herkunft und egal, wen man liebt. Das sei ein Menschenrecht, so Höttges.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Fragen Sie unsere Expertinnen:

Anke Reger
Anke Reger
Yvonne von de Finn
Yvonne von de Finn

Charta der Vielfalt

Unser Beitrag zu den SDG

Die Charta der Vielfalt ist eine unabhängige Initiative der Wirtschaft, die von rund 3 300 Unternehmen und Institutionen in Deutschland getragen wird. Ihr Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiter*innen sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Telekom ist Gründungsmitglied der Initiative.

Engagement für einen höheren Frauenanteil

Unser Beitrag zu den SDG

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil im Aufsichtsrat, im Vorstand sowie im mittleren und oberen Management zu erhöhen. Unsere Ambition, bis Ende 2020 weltweit einen Frauenanteil von 30 Prozent zu erreichen, konnten wir nicht durchgängig erreichen. Deshalb haben wir die Zielsetzung erneuert und zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Mit ihnen wollen wir weltweit bis 2025 einen Frauenanteil von 30 Prozent in den Positionen der oben genannten Bereiche erzielen:

  • Unser Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch Elternzeitmodelle, flexible Arbeitszeiten und Kinderbetreuungsangebote
  • Das Mentoring-Programm „Karriere mit Kind“ für Aufsichtsratskandidat*innen
  • Die gezielte Ansprache von weiblichen Talenten über Kooperationen und auf Veranstaltungen
  • Die Definition von Zielvereinbarungen (SMART-Zielen) zur Erhöhung des Frauenanteils
  • Die zunehmende Besetzung von Führungspositionen mit weiblichen Talenten
  • Die Förderung des Generationenwechsels zwischen demnächst ausscheidenden männlichen Führungskräften und weiblichen Nachwuchskräften (Mentoring)
  • Die Beibehaltung bzw. den Ausbau des Diversity Scores img auch in Transformationsprozessen, besonders bei Besetzungen von Managementstellen
  • Viele weitere Unterstützungs- und Vernetzungsangebote

Mit unseren vielfältigen Maßnahmen konnten wir den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat, Vorstand sowie mittleren und oberen Management kontinuierlich steigern – von 12,5 Prozent im Jahr 2010 auf 26 Prozent zum 31. Dezember 2020.

Im Konzernaufsichtsrat haben wir unser 30-Prozent-Ziel mit 45 Prozent bereits übererfüllt. Dies gilt ebenso für die seit dem 1. Januar 2016 in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Geschlechterquote für Aufsichtsratsgremien. Auch der Vorstand der Deutschen Telekom übertrifft mit einem Frauenanteil von 37,5 Prozent (Stand November 2020) unsere eigenen und die gesetzlichen Anforderungen. Bei den übrigen Führungspositionen auf den beiden Ebenen unterhalb des Vorstands, bei den Geschäftsführungen der Landesgesellschaften und den internen Aufsichtsräten in Deutschland sind jedoch weitere Anstrengungen nötig, um das oben genannte Ziel zu erfüllen.

Darüber hinaus setzen wir uns für eine Erhöhung des Frauenanteils in technischen dualen Studiengängen ein. Während wir unter diesen Studierenden 2010 in Deutschland noch einen Frauenanteil von 11 Prozent verzeichneten, erreichte er zum 31. Dezember 2020 rund 15 Prozent.

Durch Netzwerken zum Erfolg
Unser Frauennetzwerk Women@Telekom erleichtert Frauen durch Unterstützung, Beratung und Austausch mit anderen Frauen den Weg in Leitungsfunktionen. Das Netzwerk organisiert seit 2018 jährlich einen KI-Hackathon img (KI = Künstliche Intelligenz), um gemeinsam neue nützliche Software zu entwickeln. Der für Oktober 2020 geplante dritte KI-Hackathon wurde aufgrund der Corona-Pandemie auf März 2021 verschoben.

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 405-1 (Vielfalt und Chancengleichheit)

Anteil Frauen an der Gesamtbelegschaft KPI

In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den Anteil an Frauen an der Gesamtbelegschaft auf über einem Drittel konstant zu halten und erwarten für die Zukunft einen leicht ansteigenden Trend.

Anteil Frauen im mittleren und oberen Management KPI

Auch in 2020 wird  das Ziel, 30 Prozent Frauen in Führungspositionen zu erlangen, weiter verfolgt.
 
In Deutschland ist der Anteil der Frauen im mittleren und oberen Management in 2020 von 21,9 auf 22,2 Prozent gestiegen. Der konzernweite Wert ist ebenso gestiegen und liegt nunmehr bei 27,1 Prozent.


Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 405-1 (Vielfalt und Chancengleichheit)

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 15 (Chancengerechtigkeit)

Global Compact

  • Prinzip 6 (Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • S10-02 (Anteil von Frauen in Führungspositionen)
  • S10-01 (prozentualer Frauenanteil an der gesamten Belegschaft)

Anteil Frauen Vorstand KPI

Das Ziel, 30 Prozent Frauen in Führungspositionen zu erlangen, konnte dieses Jahr erreicht werden. Seit November 2020 wurde wurde eine dritte Frau in den Vorstand berufen; somit liegen wir mit einem Frauenanteil von 37,5 Prozent an der Spitze aller DAX-Unternehmen.

Die Deutsche Telekom zählt zu den wenigen DAX-Konzernen, bei denen schon seit einigen Jahren Frauen dem Vorstand angehören. In der internationalen Führungsmannschaft unterhalb des Konzernvorstands arbeiten ebenfalls immer mehr Frauen.

   

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 405-1 (Vielfalt und Chancengleichheit)

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 15 (Vielfalt und Gesundheitsschutz)

Global Compact

  • Prinzip 6 (Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • S10-02 (Anteil von Frauen in Führungspositionen)
  • S10-01 (prozentualer Frauenanteil an der gesamten Belegschaft)

Anteil Frauen im Aufsichtsrat KPI

In unseren europäischen vollkonsolidierten Auslandsgesellschaften lag der Frauenanteil bei 31 Prozent (41,1 Prozent in Deutschland). 

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Förderung der Vielfalt unserer Nachwuchskräfte in Deutschland

Unser Beitrag zu den SDG

Wir setzen uns bei unseren Nachwuchskräften gezielt für Vielfalt ein. Darum fördern und unterstützen wir junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Nationalitäten. Neben Angeboten für eine Ausbildung oder ein duales Studium in Teilzeit unterstützen wir benachteiligte junge Menschen im Rahmen eines Einstiegsqualifizierungspraktikums und geflüchtete junge Menschen, die die gleichen Chancen für den Einstieg in eine Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder ein duales Studium haben wie alle übrigen Bewerber*innen. Dadurch bieten wir allen Bewerber*innen die gleichen Chancen bei ihrem beruflichen Einstieg. Zum 31. Dezember 2020 hatten 7,94 Prozent der bei uns beschäftigten Auszubildenden und dual Studierenden eine andere Nationalität als deutsch, insgesamt waren 55 Nationen vertreten.

T-Mobile US für mehr Vielfalt und Inklusion

Im Herbst 2020 hat der Vorstand der Landesgesellschaft in den USA eine neue Absichtserklärung für mehr Vielfalt und Inklusion verabschiedet. Die Absichtserklärung wurde auch von sechs großen amerikanischen Bürgerrechtsorganisationen unterzeichnet, mit denen T-Mobile US intensiver zusammenarbeiten wird. T-Mobile US hat dazu einen Rat für Diversity und Inklusion gegründet, in dem jede der unterzeichnenden Bürgerrechtsorganisationen einen Sitz hat. Im Rat arbeiten zudem weitere Organisationen mit; eine Gesamtliste ist auf der Website von T-Mobile US veröffentlicht. Der Rat, dem insgesamt 14 Mitglieder angehören, hat keine Entscheidungsbefugnisse. Er hilft T-Mobile US jedoch dabei, Schwerpunkte festzulegen sowie einen strategischen Diversity-Plan zu entwerfen und umzusetzen. Der Rat hat 2020 erstmals getagt; seit 2021 finden die Treffen einmal im Quartal statt.

Neben dem neuen Rat gibt es bei T-Mobile US auch ein internes Netzwerk für Diversität, Gleichheit und Inklusion (D&I). Die Teilnehmer*innen kommen zusammen, um aktuelle Themen anzusprechen, Vorurteile infrage zu stellen und voneinander zu lernen. Im D&I-Netzwerk engagieren sich Zehntausende Beschäftigte; insgesamt rund 39 Prozent der Belegschaft in den USA. Das Netzwerk umfasst eine Gruppe für Menschen mit Behinderungen (Accessibility Community), eine multikulturelle Gruppe (Multicultural Alliance), ein generationenübergreifendes Netzwerk (Multigenerational Network), eine LGBTI img*-Community (PRIDE), ein Netzwerk für Veteranen und aktive Militärangehörige (Veterans & Allies Network) sowie ein Frauennetzwerk (Women’s Alliance Network).

Für ihr Engagement hat T-Mobile US mehrere Auszeichnungen erhalten, zum Beispiel die renommierte Forbes-Auszeichnung „Bester Arbeitgeber für Diversity“.

Anteil Beschäftigter mit Behinderung KPI

Bereits seit Jahren übertrifft die Telekom den vorgeschriebenen Mindestanteil von 5 Prozent schwerbehinderten Beschäftigten und liegt damit an der Spitze der DAX-30-Unternehmen. 2020 sank der immer noch hohe Anteil schwerbehinderter Menschen auf 7,5 Prozent.

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 405-1 (Vielfalt und Chancengleichheit)

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 15 (Chancengerechtigkeit)

Global Compact

  • Prinzip 6 (Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung)