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  • Corporate Responsibility Bericht 2020

Energieverbrauch & -effizienz

Unser Ansatz für energieeffiziente Netze

In Europa und den USA betreiben wir eigene Fest- beziehungsweise Mobilfunknetze. Der Betrieb dieser Netzinfrastruktur macht den größten Anteil unseres Energiebedarfs aus. Um wachsende Datenmengen zu bewältigen sowie die Geschwindigkeit und Qualität der Datenübertragung zu verbessern, steigern wir laufend die Kapazität und Leistung unserer Netze. Damit unser Energieverbrauch deutlich weniger wächst als die transportierten Datenmengen, verfolgen wir verschiedene Ansätze:

  • Wir modernisieren unsere Netzinfrastruktur: Dazu stellen wir unter anderem das Festnetz auf IP-Technologie um und bauen nicht mehr benötigte Technik, wie Antennen für das 3G-Netz, ab. Die Abschaltung des 3G-Netzes wird am 30. Juni 2021 umgesetzt.
  • Das Thema „Energieeffizienz“ haben wir bei der Auswahl von neuen Technologien bereits in der Architektur- und Designphase durch Spezifikationen und Vorgaben fest verankert.
  • Für unsere Netze nutzen wir energieeffizientere Technik. Dies gilt darüber hinaus ebenso für die Beleuchtung, Überwachung und vor allem Kühlung unserer Anlagen.
  • Das Energiemanagement unseres internen Energiedienstleisters Power & Air Solutions ist seit 2013 nach ISO 50001 img zertifiziert.
  • Im Jahr 2020 haben wir eine konzernweit geltende Energie-Guideline veröffentlicht. Sie hilft den Landesgesellschaften, unsere Klimaschutzstrategie 2030 umzusetzen. Die Guideline stellt ausgewählte Maßnahmen sowie Lösungsvorschläge für mehr Energieeffizienz zusammen: zum Beispiel betriebliche Energiesparfunktionen, optimiertes Energiemanagement, die Stilllegung von Altanlagen und/oder die Verwendung energieeffizienterer Technologien.

Indem wir den Stromverbrauch unserer Technik systematisch reduzierten, konnten wir im Jahr 2020 mit unserem bereichsübergreifenden Projekt aus der Telekom Technik circa 137 GWh in Deutschland einsparen. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von rund 34 000 Vier-Personen-Haushalten.

2020 sind wir der Solar Impulse Foundation (SIF) 1000+ Solutions Alliance beigetreten. Ziel der SIF ist es, mehr als 1 000 Lösungen zu identifizieren, die Umweltproblemen begegnen – besonders infolge des Klimawandels. Für die Deutsche Telekom steht die Entwicklung von Technologien für die ICT-Branche im Fokus, die sich positiv auswirken auf die Reduzierung von CO2-Emissionen, das Energiemanagement und die Energieeffizienz sowie das Sammeln und Recyceln digitaler Geräte. Zudem unterstützt die SIF nicht nur die Entwicklung solcher Lösungen, sondern zertifiziert diese auch. Im Jahr 2020 zeichnete sie eine von DT mit ihrem Partner Cloud&Heat eingesetzte Lösung zur Kühlung von Servern durch ein innovatives Wasserkühlsystem aus.

Andreas Kröhling

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Andreas Kröhling

ESG KPI „Energy Intensity“ Deutsche Telekom Konzern KPI

Seit 2016 berichten wir der ESG KPI img „Energy Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „Energieverbrauch“ setzt dieser den Energieverbrauch ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt. 

Unser Ambitionsniveau: KPI senken

ESG KPI „Energy Intensity“ Deutsche Telekom Konzern

  Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte Energieverbrauch aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302-3 (Energieintensität)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 12 (Ressourcenmanagement)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E01-01 (Gesamter Energieverbrauch)

ESG KPI „Energy Intensity“ Konzern DT in Deutschland KPI

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Energy Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „Energieverbrauch“ setzt dieser den Energieverbrauch ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt. 

ESG KPI „Energy Intensity“ Konzern DT in Deutschland

   Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte Energieverbrauch aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

   

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302-3 (Energie)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 12 (Ressourcenmanagement)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E01-01 (Gesamter Energieverbrauch)

Gesamt-Energieverbrauch KPI

Der Gesamtenergieverbrauch ist gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent gestiegen. Dies resultiert aus dem erfolgreichen Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zur größeren T-Mobile US im Jahr 2020. Dieser zeigt deutliche Auswirkungen auf die ökologischen Daten und führt sowohl zu einem steigenden absoluten Energieverbrauch als auch zu einem Anstieg der daraus resultierenden Emissionen.

Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302-1 (Energie)
  • GRI 307-1 (Umwelt-Compliance)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Sustainability Accounting Standards Board (SASB)

  • Code TC-TL-130a.1 (Environmental Footprint of Operations)

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E01-01 (Gesamter Energieverbrauch)

 

Entkopplung Stromverbrauch und CO2-Emissionen KPI

Die Deutsche Telekom konnte von 2008 bis 2012 die aus ihrem Stromverbrauch resultierenden Emissionen auf null reduzieren, indem sie erneuerbare Energien über sogenannte RECS img(Renewable Energy Certificate System)-Zertifikate bezog. Diese Zertifikate haben jedoch nicht die aus unserer Sicht erhofften positiven ökologischen Wirkungen gezeigt. Die Nachfrage nach den Zertifikaten blieb insgesamt begrenzt. Dies hatte zur Folge, dass RECS-Zertifikate keinen nennenswerten Beitrag zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien leisten konnten. Es ist daher aus unserer Sicht ökologisch und ökonomisch sinnvoller, in die Reduktion unseres Energieverbrauchs zu investieren und die Energieeffizienz zu erhöhen, als RECS-Zertifikate zu erwerben. Zusätzlich kaufen wir verstärkt Strom aus erneuerbaren Energien ein.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 3 (Ziele)
  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)
  • Kriterium 12 (Ressourcenmanagement)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • E16-05 (Verbrauch erneuerbarer Energien)

Energieeffizienz in Gebäuden

Unser Beitrag zu den SDG

Ziel unseres Energiemanagements in Deutschland ist es, den Energiebedarf von Gebäuden zu minimieren. Wir überwachen fortlaufend die Verbrauchswerte und ermitteln auf Basis dieser Daten Potenziale zur Effizienzsteigerung.

Um das Ziel zu erreichen, nutzen wir unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Durch innovative Standort- und Bürokonzepte verbessern wir die Flächenauslastung unserer Gebäude und reduzieren damit den Flächenbedarf. Nicht mehr benötigte Flächen vermieten wir weiter, vermeiden so Leerstand und sparen Energie.
  • Um Auffälligkeiten im Energieverbrauch zu identifizieren, vergleichen wir ähnliche Gebäude anhand von Kennzahlen wie „Kilowattstunden pro Quadratmeter“ miteinander. Zudem analysieren wir den Verlauf der Energieaufnahme (den sog. Lastgang) einzelner Gebäude.
  • Mithilfe von Kommunikationsmaßnahmen sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter*innen für das Thema Energieverbrauch und motivieren zu einem energiebewussten Verhalten am Arbeitsplatz.
  • Bei Bau- und Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle achten wir auf energetische Effizienz.

Die Telekom-Tochtergesellschaft Power & Air Solution Management GmbH (PASM img) bezieht die Energie für die deutschen Telekom-Konzerngesellschaften. Ihr Energiemanagementsystem ist nach der internationalen Norm ISO 50001 img zertifiziert. Zusätzlich werden die Büroimmobilien der Telekom alle vier Jahre einem Energieaudit gemäß DIN-Norm 16247 unterzogen.

Heizung und Warmwasser
Um unseren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserversorgung weiter zu senken, ermitteln wir regelmäßig den Instandsetzungsbedarf unserer Immobilien und führen Wirtschaftlichkeitsanalysen durch. Hierbei konzentrieren wir uns auf die notwendigen und besonders wirtschaftlichen Maßnahmen, zum Beispiel:

  • Energetische Optimierung von Heizzentralen (z.B. durch Austausch veralteter Brennertechnologien)
  • Erneuerung von Wärmeerzeugern und dazugehörigen hydraulischen Komponenten (wie z.B. Pumpen oder Ventile)
  • Nutzung von Abwärme (z.B. durch Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen)
  • Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (z.B. durch Blockheizkraftwerke)
  • Reduzierung von Bereitstellungsverlusten in der Warmwasserbereitung (z.B. durch Umstellung auf dezentrale Warmwasserversorgung)

Elektrizität
Den größten Anteil am Stromverbrauch in Bürogebäuden hat die versorgungstechnische Infrastruktur (z.B. Pumpen, Lüftungs- und Kälteanlagen, Gebäudeautomationssysteme, Aufzüge und Beleuchtung). Um den Stromverbrauch zu senken, setzen wir auf folgende Maßnahmenpakete:

  • Einsatz von LED-Beleuchtung und Bewegungsmeldern
  • Abschaltung von Lichtquellen (Werbepylone) während der Nacht
  • Genauere Einsteuerung der Raumtemperatur unserer Netzinfrastruktur
  • Einsatz von effizienter Gebäudetechnik (z.B. Hocheffizienzpumpen, frequenzabhängige Ventilatoren)
  • Optimieren von vorprogrammierten Nutzungsprofilen (z.B. durch Abwesenheitsprofile)
  • Einsatz effizienter Gebäudeautomationssysteme
  • Zudem bauen wir die Infrastruktur der E-Ladesäulen auf unseren Parkflächen aus, um die Elektromobilität unserer Mitarbeiter*innen zu unterstützen und den Ausstoß von CO2-Emissionen zu verringern.

IoT und Innovationen

  • Einsatz von Sensorik, um die Innenraumtemperaturen in Gebäuden in Echtzeit aktiv einzuregeln
  • Nutzung von Predictive Maintenance zur Instandhaltung und Entstörung von Aufzügen
  • Vorausschauende witterungsabhängige Regelung der Gebäudetechnik
  • Thermische und strömungstechnische Gebäudesimulation, um die Effizienz der Gebäude und der Gebäudetechnik zu erhöhen

ESG KPI „PUE“ – weniger CO2-Verbrauch in Rechenzentren KPI

Die CO2-Emissionen unserer Rechenzentren (RZ) reduzieren wir, indem wir den Energieverbrauch der einzelnen RZ-Standorte optimieren und Prozesse verbessern. Ein Indikator für die Effizienzsteigerung unserer Rechenzentren ist der „Power Usage Effectiveness img (PUE img)“-Wert, den wir nach der Methode der Green Grid Association ermitteln. Nach ihr müssen sämtliche Energieverbräuche der Rechenzentren – und nicht nur die zum Betrieb der Server – in die Wertermittlung einfließen. Der PUE-Wert ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der verbrauchten elektrischen Gesamtenergie des RZ und der elektrischen Energieaufnahme der IT.

Zwischen 2011 und 2020 haben wir den durchschnittlichen globalen PUE-Wert unserer T-Systems-Rechenzentren von 1,85 auf 1,61 gesenkt. Analog dazu konnte für unsere RZ in Deutschland ein Rückgang von 1,67 im Jahr 2008 auf 1,50 im Jahr 2020 erreicht werden; dieser Wert liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt aller Rechenzentren in Deutschland, der bei etwa 1,8 liegt. Darüber hinaus betreiben wir eines der effizientesten Rechenzentren Europas: Es hat einen PUE-Wert von 1,31. Für die nächsten Jahre prognostizieren wir einen weiteren Rückgang. So können wir den durch wachsende Datenmengen und neue Leistungsmerkmale zunehmenden Energiebedarf der Anlagen zum Teil kompensieren.

Die Rechenzentren werden energieeffiziente
Im Programm „DC11@2018“ haben wir bis Ende 2018 weltweit Rechenzentrumskapazität in sogenannten FMO-Rechenzentren (Future Mode of Operation) mit neuester IT-Technologie zusammengeführt und so die Energieeffizienz verbessert. Dabei wurde die physikalische Konsolidierung der Rechenzentren (die Reduktion der RZ-Flächen und -Standorte) mit logischen Konsolidierungen (der Virtualisierung img von IT-Infrastruktur) verknüpft. Im Zuge der physikalischen Konsolidierung nahmen wir mehrere alte Rechenzentren in Deutschland vom Netz.

2019 starteten wir das Nachfolgeprogramm „Data-Center-Next“. Unser Ziel ist es, die IT-Landschaft weiter zu homogenisieren, zu virtualisieren und die Auslastung der Rechenzentrumsinfrastruktur dem IT-Bedarf entsprechend zu verbessern. Im Programm „Data-Center-Next“ kann unter anderem die Effizienz anhand verschiedener Maßnahmen gesteigert werden – wie selektive Kühlung einzelner Bereiche und Erhöhung der Temperatur innerhalb des möglichen Bereichs. Gleichzeitig werden festgelegte Grenzwerte berücksichtigt. Wir wollen durchgängige Effizienzsteigerungen erreichen. Deshalb planen wir, die IT-Landschaft noch stärker zu vereinheitlichen und zugleich eine optimale Auslastung der RZ-Infrastruktur, der IT-Hardware und der auf den Systemen eingesetzten Software zu gewährleisten.

Ein Großteil unserer hochverfügbaren, modernen internen FMO-Twin-Core-Rechenzentren waren zum Jahresende 2020 im „EU Code of Conduct for Energy Efficiency in Data Centers“ (EU CoC) gelistet. Damit erfüllen wir jetzt schon in hohem Maße ein voraussichtlich zukünftiges Kriterium der neuen europäischen Regulierung für nachhaltiges Wirtschaften (EU-Taxonomie img). Parallel arbeiten wir daran, die Energieeffizienz in allen Rechenzentren weiter zu optimieren.

Die Rechenzentren werden energieeffizienter

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Sustainability Accounting Standards Board (SASB)

  • Code TC-TL-130a.1 (Environmental Footprint of Operations)

Erfüllung des EU-Kodex für Energieeffizienz in Rechenzentren

Die Europäische Union (EU) hat 2008 den Verhaltenskodex „EU Code of Conduct for Energy Efficiency in Data Centers“ eingeführt. Ziel ist es, Betreiber und Eigentümer von Rechenzentren (RZ) zu motivieren, den Energieverbrauch und damit die negativen Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Energieversorgungssicherheit zu reduzieren. Unternehmen können sich dieser freiwilligen Initiative anschließen. T-Systems nimmt seit 2014 an dieser Initiative teil. Die dazugehörige Seite der EU-Kommission bietet transparente, weiterführende Informationen zur Teilnahme einzelner Rechenzentren.

Derzeit befinden sich die RZ von T-Systems durch das Konsolidierungsprogramm „DC11@2018“ im Umbruch. Bei dem Programm wird RZ-Kapazität in sogenannten FMO-Rechenzentren (Future Mode of Operation) mit neuester, deutlich energieeffizienterer IT-Technologie zusammengeführt. Aktuell betreiben wir in Europa an sieben sogenannten FMO-Twin-Core-Standorten insgesamt 14 – acht intern und sechs extern – FMO-Twin-Core-Rechenzentren sowie fünf lokale kundenspezifische RZ. Ende 2020 waren sieben unserer acht internen europäischen FMO-Rechenzentren sowie ein externes FMO-Twin-Core-Rechenzentren bei dem „EU Code of Conduct“ gelistet. Mit der Teilnahme an diesem „EU Code of Conduct“ erfüllt T-Systems ein voraussichtlich wichtiges Kriterium der neuen Regulierungsinitiative für nachhaltige Geschäftsaktivitäten (EU-Taxonomie img). Mehr zu unserem Engagement im Rahmen der EU-Taxonomie erfahren Sie hier.