Telekom Logo
Corporate Responsibility Bericht 2020

EU-Taxonomie

Damit unsere Berichterstattung den aktuellen Anforderungen unserer Stakeholder img enspricht, beobachtet und begleitet wir die Entwicklung von Regulierungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Wo gefordert, bringen wir uns im Rahmen von Interessen- und Branchenverbänden – zum Beispiel ETNO (European Telecommunications Network Operators‘ Association) und econsense – bei gesetzgeberischen Aktivitäten über Positionspapiere und Konsultationsbeiträge aktiv ein. Eine der wichtigsten, zukunftsweisenden europäischen Regulierungsinitiativen des Jahres 2020 war die Verabschiedung der sogenannten EU-Taxonomie-Verordnung.

Ziel der Taxonomie: Anreize schaffen für nachhaltigere Anlagestrategien
Ziel der EU-Verordnung ist es, Kapitalströme in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten zu lenken. Welche Tätigkeiten in diesem Sinne als nachhaltig anzusehen sind, soll die EU-Taxonomie img mit einem umfangreichen Kriterienkatalog regeln, welcher im ersten Quartal 2021 veröffentlicht wird. Als wesentliches Element des European Green Deal soll die Taxonomie den Wandel hin zu einem ökologisch verantwortungsvollen Wirtschaften beschleunigen.

Anforderungen der Taxonomie

Wesentlicher Beitrag
Vermeidung
negativer Auswirkungen
Einhaltung von Mindestanforderungen

Wesentlich beitragen
zu mindestens einem der sechs Umweltziele, wie in der vorgeschlagenen Verordnung definiert

Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen 
Eine Aktivität kann nur dann als Beitrag zu einem der sechs Ziele gewertet werden, wenn sie keine anderen erheblich negativen Umweltauswirkungen mit sich bringt (Do no significant harm“-/„DNSH“-Prinzip).

Mindestschutzmaßnahmen einhalten
Die Mindestschutzmaßnahmen (Minimum Safeguards) sind soziale Anforderungen in Übereinstimmung mit

Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Buttons

Die Deutsche Telekom entspricht den Mindestschutzmaßnahmen auf Konzernebene. Hierüber berichten wir transparent im Abschnitt „Menschenrechte“. 

Auswirkungen auf die Deutsche Telekom
Zum Redaktionsschluss des vorliegenden CR-Berichts lagen der finale Rechtsakt der EU („Delegated Act“) und die damit verbundenen, spezifischen Kriterien noch nicht vor. Wir evaluieren laufend die von der EU publizierten Kriterienentwürfe, damit wir zeitnah auf die Entwicklungen reagieren können. Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass für die Deutsche Telekom die Taxonomiekriterien für die Geschäftsfelder „Netzwerk“ und „Rechenzentren“ relevant sein werden. 

In unserer künftigen -Berichterstattung, die Anforderungen der Taxonomieverordnung vollumfänglich berücksichtigt, werden den Analysen entsprechend die folgenden zwei Aspekte eine zentrale Rolle spielen:

  • „Greening of“: Maßnahmen zur Energieeffizienz unserer Netze und Rechenzentren
    Viele Kennzahlen und Informationen, die hierfür langfristig eine Rolle spielen werden, finden Sie bereits in diesem Bericht. Die vorliegenden Kennzahlen sind dabei von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) geprüft. Mehr zum „Greening of“ erfahren Sie unter: Energieeffizienz, PUETCFD, SASB.
  • „Greening by“: Der Beitrag, den wir zum Klimaschutz in anderen Branchen leisten
    Viele Kennzahlen und Informationen, die hierfür langfristig eine Rolle spielen werden, finden Sie bereits in diesem Bericht. Die voerliegenden Kennzahlen sind dabei von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) geprüft. Weiteres zum „Greening by” findet sich unter: Enablement Faktor, Anteil Umsatz mit Nachhaltigkeitsbezug, TCFD, SASB.

Derzeit sehen wir erhöhten Klärungsbedarf bei der Bewertung des Potenzials unserer Produkte und Dienstleitungen, in anderen Branchen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wie wir künftige Anforderungen erfüllen können
Bereits heute analysieren wir unsere Aktivitäten anhand von Case Studies in einzelnen Geschäftsbereichen. Die Erkenntnisse daraus werden uns bei einer späteren unternehmensweiten Berichterstattung nutzen.