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Corporate Responsibility Bericht 2020

Unser Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 hat mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie nachhaltig gezeigt, wie groß die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen sind: Arbeitsplätze wurden ins Homeoffice verlegt, Internet-Shopping und kontaktloses Bezahlen reduzieren die Ansteckungsgefahr, Ärzt*innen bieten Videosprechstunden an, Kontaktverfolgungs-Apps helfen, die Pandemie einzudämmen – und die Welt trifft sich im Video-Chat.

Auch für uns hatte die Eindämmung der Corona-Pandemie 2020 Priorität. Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Krisenzeiten alle #DABEI sein können. Unsere Milliardeninvestitionen in die Netzinfrastruktur haben sich in der Pandemie ausgezahlt: Unsere Netze sind stabil und liefen 2020 ohne große Ausfälle. Zudem haben wir mit zahlreichen weiteren Aktivitäten unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet. Ausführliche Informationen zu unseren Maßnahmen finden Sie auch in unserem Corona-Ticker.

Infektionsketten durchbrechen mit der Corona-Warn-App
Im Auftrag der Bundesregierung haben wir gemeinsam mit SAP die Corona-Warn-App entwickelt. Mit ihr können Infektionsketten nachverfolgt und schneller unterbrochen werden. Die Kontaktverfolgungs-App img ist eine sinnvolle digitale Ergänzung zu den Verhaltensregeln.

Homeoffice ermöglichen
Im Jahr 2020 haben in Deutschland Millionen von Menschen von zu Hause gearbeitet. Um auch im Homeoffice effizient arbeiten und trotz Distanz in Verbindung bleiben zu können, bieten wir unseren Unternehmenskunden sichere Lösungen an. Mit unserem Homeoffice-Konfigurator helfen wir zum Beispiel kleineren und mittleren Unternehmen, individuelle Lösungen für das Arbeiten von zu Hause zu gestalten. Unser „Digital Schutzpaket Business“ sorgt zugleich für Sicherheit bei sensiblen Kundendaten.

Mitarbeiter*innen schützen
Bei der Telekom sind wir mit umfassenden Homeoffice-Regelungen und Hygienekonzepten sowie weiteren Unterstützungsmaßnahmen unserer Verantwortung als Arbeitgeber nachgekommen. Für unsere Mitarbeiter*innen in den Telekom Shops sowie im Außendienst, die nicht von zu Hause arbeiten können, haben wir besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Viele Kurse unseres umfangreichen Gesundheitsprogramms haben wir 2020 digital angeboten. Zudem haben wir die „My Health Journey“ gestartet, ein neues Programm zur mentalen Gesundheit.

Schulen und Distance Learning unterstützen
Wir setzen uns auch für die Digitalisierung der Schulen ein: nicht nur mit der Glasfaseranbindung, sondern auch mit einem vielfältigen Portfolio. Unsere umfangreichen Medienkompetenz-Angebote wie „Teachtoday“ oder „SCROLLER“ bieten 2020 zudem Schüler*innen und Eltern informative Inhalte.

Kostenlose Unterhaltung
Um die Zeit zu Hause zu erleichtern, haben wir unser kostenloses Unterhaltungs- und Kulturangebot ausgebaut: Neben einem Abo von Disney+ haben wir den #DABEI-Sender über MagentaTV verbreitet. Zusätzlich übertrugen wir zahlreiche Konzerte und brachten somit die Musik zu den Menschen nach Hause – vom weltweiten Charity-Konzert „One World: Together At Home“ bis hin zum ersten digitalen „Wacken World Wide“-Festival.

Verlässlicher Partner in der Krise
Zudem haben wir mit vielfältigen weiteren Maßnahmen einen Beitrag zur Linderung der Folgen der Corona-Krise für die Gesellschaft geleistet: Dazu gehören unter anderem die kostenlose Bereitstellung von zusätzlichem Datenvolumen, von Smartphones für Senioren- und Pflegeheime oder die Einrichtung einer Hotline, die das Portal zur Nachbarschaftshilfe von nebenan.de unterstützt. Zusätzlich spendeten wir einen Betrag in Höhe von 1 Million Euro an Hilfsorganisationen, die in der Pandemie in vielfältiger Weise Hilfe leisten.

Besonders die Gastronomie- und die Kulturbranche sind stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Wir möchten die Branchen unterstützen, in denen Menschen existenziell bedroht sind. Deshalb haben wir in Deutschland ein besonderes Angebot für Gastronomiebetriebe aufgelegt: einen schnell einsatzbereiten Online-Store, über den Reservierungen und kontaktlose Zahlungen möglich sind. Das Angebot konnte im Rahmen einer Testphase für sechs Monate kostenlos genutzt werden. Zudem unterstützten wir das Festival #lauterwerden und machten einen Livestream zum Kölner Karneval. Ziel der Charity-Veranstaltungen war es, sich für die Helfer*innen einzusetzen, die die Kunst- und Kulturszene erst möglich machen – von den Techniker*innen bis zu den Caterern.

In der Krise haben wir bewiesen, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Das F.A.Z.-Institut hat uns daher 2020 für unseren Einsatz die Ehrung „Helden der Krise“ verliehen.

Beispiele für internationales Engagement
Bei T-Mobile US war besonders die Initiative „Project 10Million“ bedeutend – denn mehr als 50 Millionen US-amerikanische Schüler*innen waren aufgrund der COVID-19-Pandemie unerwartet auf Fernunterricht angewiesen. In mehreren Hundert US-Schulbezirken konnten sich Schüler*innen dank der Initiative kostenlos mit ihren Schulen verbinden. Insgesamt hat T-Mobile US gemeinsam mit Schulbezirken, außerschulischen Programmen und lokalen Behörden landesweit mehr als 2,5 Millionen Schüler*innen einen erschwinglichen Internet-Zugang geboten.

T-Systems ITC Iberia organisierte einen 24-stündigen SOLIDARITY HACKATHON, um eine Lösung für die Lebensmittelknappheit während der Pandemie zu finden. 20 T-Systems-Entwickler*innen suchten nach einer technologischen Lösung, um den Prozess der Lieferung von frischen Lebensmitteln zu beschleunigen – und das ohne Unterbrechung, egal ob Tag oder Nacht. In Zusammenarbeit mit Mercabarna wurde daraus die App T-Mercabarna Solidaria entwickelt. Diese besteht aus einem digitalen Marktplatz, der das überschüssige Angebot von Großhandelsunternehmen mit sozialen Einrichtungen wie dem Roten Kreuz und dem Logistikunternehmen für den Transport der Lebensmittel verbindet.

Magyar Telekom spendete Laptops und Tablets im Wert von 8,9 Millionen Forint, was über 24 000 Euro entspricht, an UNICEF. Diese Spende soll Kindern helfen, denen keine technischen Geräte zur Verfügung stehen – damit sie auch in Zeiten einer Pandemie an digitaler Bildung teilnehmen können.

Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie können Sie den Profilen der Landesgesellschaften entnehmen.