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Corporate Responsibility Bericht 2020

Gemeinsames Engagement mit Partnern

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den gesellschaftlichen Dialog zu digitaler Verantwortung voranzutreiben. Dazu engagieren wir uns in verschiedenen Bündnissen und Partnerschaften wie etwa der „Corporate Digital Responsibility“-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Mit der Unterzeichnung der Charta der digitalen Vernetzung und unserem Engagement in ihrem Trägerverein unterstreichen wir unser Engagement.

Mit vielen Organisationen, Vereinen und Initiativen, mit denen wir im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements zusammenarbeiten, verbinden uns langjährige Partnerschaften. Diese haben sich während der COVID-19-Pandemie als besonders wichtig erwiesen: Beispielsweise lag 2020 bei unserem langjährigen Kooperationspartner, der Telefonseelsorge, das Anrufaufkommen konstant um rund 10 Prozent über den sonst üblichen Zahlen.

Auch bei der „Nummer gegen Kummer“ ist der Beratungsbedarf während der Pandemie gestiegen. Auf verschiedenen Rufnummern können sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern und Betreuende ihre Sorgen und Nöte mit den Berater*innen teilen. Sowohl beim Elterntelefon als auch beim Chat für Kinder und Jugendliche stieg die Zahl der Beratungen seit März um rund 20 Prozent, die Beratungszeiten wurden deutlich erweitert.

Weitere Partnerschaften bestehen zum Beispiel mit

Besonderes Augenmerk auf intensive Partnerschaften haben wir 2020 bei unserer Kampagne #DABEI – Gegen Hass im Netz gelegt. Rund um die Thematik haben wir 44 bestehende und neue Partnerschaften mit NGOs und Organisationen vertieft, die sich um Prävention von Hass im Netz kümmern, aber vor allem Menschen aktivieren, sich mit uns im Kampf gegen Hass im Netz zu engagieren. Auch wenn der Schwerpunkt auf der Aufforderung liegt, Haltung zu zeigen, spielt für uns auch die Unterstützung von Opfern eine Rolle. Hierfür wurden ebenfalls Organisationen ins Portfolio aufgenommen. Wir haben dieses Engagement mit den Partnern sehr klar kommuniziert: Eine kleine Auswahl von Organisationen haben wir in unserem Spot rund um „Worte dürfen nicht zur Waffe werden“, der von vielen Millionen Menschen wahrgenommen wurde, aufgenommen. Eine größere Anzahl von Organisationen haben wir in unserem Themenspecial dargestellt. Darüber hinaus haben wir gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, Artikel und Posts veröffentlicht und Diskussionen geführt. Über 340 Millionen Kontakte rund um die Kampagne zeigen uns, dass wir ein für die Gesellschaft hoch relevantes Thema adressiert haben. Nicht nur deshalb setzen wir unser Engagement in diesem Bereich auch über 2020 hinaus fort.

Damit es Menschen, die sich für einen konstruktiven Dialog im Netz einsetzen wollen, die selbst Opfer von Hass im Netz geworden sind oder solche kennen, noch einfacher fällt, zu unseren Partnern zu gelangen, haben wir auf Facebook einen Messenger-Chatbot aktiviert, der mit wenigen Fragen zu einer Auswahl von potenziell interessanten Partnern führt. Diesen Chatbot haben Facebook-Nutzer*innen direkt angezeigt bekommen und so konnten viele Millionen Menschen darauf aufmerksam werden.