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Corporate Responsibility Bericht 2020

Schutz der Biodiversität

Unser Beitrag zu den SDG

Eine der Hauptursachen für das Artensterben ist der zunehmende Flächenverbrauch durch Industrie, Landwirtschaft und Verkehr. Als Telekommunikationsunternehmen verbrauchen wir im Vergleich zu Unternehmen vieler anderer Branchen wenig Fläche. Unsere Geschäftstätigkeit wirkt sich jedoch darüber hinaus in anderen Bereichen unserer Wertschöpfungskette – vor allem am Anfang bei unseren Lieferanten – auf die Biodiversität aus. Daher müssen auch unsere Lieferanten stets Umweltvorschriften einhalten. Wir kontrollieren dies regelmäßig bei unseren Überprüfungen vor Ort (Social Audits img).

ICT-Lösungen können zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. In unserem Projekt „Bee and Me“ sammeln intelligente Sensoren Daten von Bienenstöcken und übertragen diese an die Imker*innen. Mit einem Blick auf die Smartphone- oder Tablet-App img wissen die Imker*innen, ob ihre Bienen gesund sind. So können sie bei Auffälligkeiten gezielt eingreifen. An deutschlandweit zehn und weiteren 13 Standorten in Europa haben wir insgesamt 32 Bienenstöcke aufgebaut – 15 konventionelle und 17 digitale, die mit Sensoren ausgestattet sind. Insgesamt beherbergen wir somit rund 1,3 Millionen Bienen.

Wir arbeiten außerdem mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen zusammen. Die Erlöse unserer verschiedenen Sammelaktionen der Handy-Rücknahme kamen bisher unter anderem folgenden Organisationen zugute: Landesbund für Vogelschutz Bayern e.V., Pro Wildlife e.V., Projekte zum Schutz von Gorillas der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und Artenschutzprojekte des Tierparks Hellabrunn, München. Aus der Handysammelaktion mit dem Radiosender SWR3 gingen im Jahr 2020 insgesamt rund 10 000 Euro an ein Insektenschutzprojekt der Bodensee-Stiftung.

2020 waren elektromagnetische Felder des Mobilfunks erneut ein Thema in der Öffentlichkeit. Es wurde viel über ihre möglichen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen diskutiert. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat festgestellt: Aktuell gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise dafür, dass hochfrequente Felder, die unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen, die Pflanzen- und Tierwelt gefährden.

Im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen wir das internationale Aufforstungsprojekt der Stiftung Plant-for-the-Planet. Bäume speichern CO2, erzeugen Sauerstoff, regulieren den Wasserhaushalt, bieten unzähligen Arten einen Lebensraum und fördern damit die Artenvielfalt. Viele unserer Mitarbeiter*innen engagieren sich, indem sie Baumspenden oder auch Baumpflanzungen organisieren. Mit unserer Aktion „Magenta-Wald“ bündeln wir bestehende Projekte und verdeutlichen, dass viele kleine Gesten gemeinsam Großes bewirken. Jede*r kann mitmachen, über das Internet Bäume pflanzen lassen und Spenden tätigen. Die Fortschritte werden über einen interaktiven Baumzähler sichtbar; im virtuellen „Magenta-Wald“ können sich Spender*innen außerdem auch namentlich verewigen. Ende 2020 stand Plant-for-the-Planet in der Kritik, als zwei Journalist*innen die Korrektheit der dargestellten Fortschritte infrage stellten. Die Aufklärung hierzu verfolgen wir eng mit diesem Partner.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)