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Corporate Responsibility Bericht 2020

Wirkungsmessung 2020: SIM-Karte

Die klassische SIM-Karte aus Kunststoff ist in den vergangenen Jahren stetig kleiner geworden. Mit der 2019 eingeführten „Half SIM“ leisten wir einen zusätzlichen Beitrag zur Müllvermeidung: Dabei wurde die SIM-Halterung um die Hälfte verkleinert. Dadurch konnten wir im ersten Jahr nach der Einführung den Plastikmüll in Deutschland bereits um 21 Tonnen reduzieren. Ein weiterer Beitrag zum Ressourcenschutz ist die „eSIM“: Das ist eine Karte, die fest in vielen neuen Geräten verbaut ist und die so die klassische SIM-Karte aus Kunststoff ersetzt. Das eSIM-Profil wird elektronisch übertragen. Es enthält alle wichtigen Daten für den Zugang ins Telekom-Mobilfunknetz.

2020 haben wir erstmalig detailliert analysiert, wie sich der technologische Übergang zu einer eSIM-Karte auf die ökologischen Effekte auswirken wird. Dabei haben wir die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet, die für SIM-Karten relevant ist. Wichtigster Hebel ist natürlich der Wegfall von Materialverbrauch und Produktionsaktivitäten der physischen Karte. Daneben gibt es aber weitere positive Umweltwirkungen. Dazu gehört vor allem der Wegfall von Logistikleistungen, begleitendem Briefverkehr sowie von Entsorgungsleistungen. Der Übergang zu einer eSIM-Karte wirkt sich daher deutlich positiv auf SDG 12 und 13 aus; weiterhin werden auch Unterziele der SDGs 3, 6, 8, 9, 14 und 15 beeinflusst. Ähnlich wie in der Wirkungsmessung zu „Rechnung Online“ gibt es mögliche gegenläufige Beschäftigungs- und Umsatzeffekte in der Produktion, für die Holz- und Papierindustrie und Logistikbranche.