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  • Corporate Responsibility Bericht 2020

Unser Ansatz für Vielfalt und Chancengleichheit

Unser Beitrag zu den SDG

Vielfalt macht uns stark
Bei der Telekom arbeiten Frauen und Männer, Jüngere und Ältere sowie Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und kulturellen Prägungen aus etwa 150 Nationen sehr erfolgreich zusammen. Diese Vielfalt macht uns stark. Sie hilft uns, im globalen Wettbewerb mit guten Ideen und besten Produkten wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Position als attraktiver Arbeitgeber auszubauen.

Vielfalt bedeutet für uns, dass wir unseren Beschäftigten zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich beruflich weiterzuentwickeln und individuell zu entfalten – unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, gesundheitlichen Voraussetzungen, ethnischer Herkunft, Religion und Kultur. Wir bekennen uns klar zu Vielfalt und haben konzernweit geregelt, wie wir dieses Bekenntnis einlösen wollen: Grundlegend sind hierfür unsere konzernweite „Diversity Policy“, die sechs Leitlinien (Guiding Principles), die Konzernrichtlinie zu Mitarbeiterbeziehungen (Employee Relations Policy) sowie unsere Grundsatzerklärung „Menschenrechtskodex & Soziale Grundsätze“. Wir sind zudem Gründungsmitglied der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“ und wollen Vielfalt innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern und nutzen.

Verstöße gegen unsere Leitlinien und Unternehmenswerte können jederzeit bei unserem anonymen Hinweisgeberportal „Tell me!“ und der Kontaktstelle für Menschenrechte gemeldet werden.

Bereits bei der Anstellung neuer Kolleg*innen achten wir auf eine vielfältige Belegschaft und berücksichtigen nicht nur klassische Bildungs- und Lebenswege. Gute Beispiele sind die Einstiegsqualifizierung für sozial und bildungsbenachteiligte Jugendliche oder die Ausbildung beziehungsweise das Studium in Teilzeit für alleinerziehende Mütter und Väter. Damit alle Beschäftigten ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen können, unterstützen wir die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit einem umfangreichen Work-Life-Portfolio.

Vielfalt in Zahlen
Ende 2020 waren deutschlandweit 13,5 Prozent der tariflichen Mitarbeiter*innen und 18,6 Prozent der Bediensteten in Teilzeit beschäftigt. Beim Anteil schwerbehinderter Beschäftigter lagen wir in Deutschland mit 7,5 Prozent (Stand 31.12.2020) deutlich über der gesetzlichen Quote von 5 Prozent. Mehr als 1 Prozent unserer Auszubildenden und dual Studierenden in Deutschland hat eine Schwerbehinderung – im Vergleich zum Gesamtanteil schwerbehinderter Jugendlicher in der Gesellschaft bilden wir auch in diesem Segment überproportional aus.

2020 haben wir bereits zum vierten Mal den unternehmensinternen Inklusions-Award der Konzernschwerbehindertenvertretung vergeben. Mit diesem Award zeichnen wir interne Projekte aus, die sich im vergangenen Jahr für die Unterstützung und den Verbleib von Mitarbeiter*innen mit Schwerbehinderung im Unternehmen eingesetzt haben.

Von Anfang an für Geschlechtergerechtigkeit
Ein besonderes Anliegen ist für uns die Gleichberechtigung der Geschlechter. Hierfür machen wir uns seit mehr als zwei Jahrzehnten stark. Eines unserer zentralen Ziele ist es, den Frauenanteil in Fach- und Führungspositionen zu erhöhen: Wir wollen bis 2025 weltweit 30 Prozent des Aufsichtsrats und der Führungspositionen im mittleren und oberen Management mit Frauen besetzen. Auf dieses Ziel hat sich der Vorstand im Oktober 2020 verständigt und verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen.

Anerkennung für unsere Leistungen
2020 wurde Telekom-Vorstandsvorsitzender Tim Höttges im Rahmen der „German Diversity Awards 2020“ als „Personality of the Year“ ausgezeichnet. „BeyondGenderAgenda“ ist eine Initiative unter Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Ziel ist es, Diversität und Inklusion in börsenorientierten und mittelständischen Unternehmen zu fördern. Tim Höttges stiftete den Award allen Mitarbeiter*innen, die für Vielfalt stehen. Jede*r müsse in einer Gesellschaft die gleichen Chancen haben. Egal welches Geschlecht, egal welche Hautfarbe, egal welche Herkunft und egal, wen man liebt. Das sei ein Menschenrecht, so Höttges.