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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Haltung zeigen

Wir beziehen Stellung – für Vielfalt, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit. Und das zeigen wir auch nach außen ganz deutlich: Am 2. September 2020 hat unsere Personalvorständin Birgit Bohle ein riesiges Regenbogen-T vor der Telekom-Zentrale in Bonn enthüllt. Begleitet wurde die Aktion von einer umfangreichen Kommunikationskampagne zu LBGTI*- und Diversity-Themen auf unseren Social-Media-Kanälen.


SDG 10 - WENIGER UNGLEICHHEIT

Unsere Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt leisten einen Beitrag zum 10. Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: weniger Ungleichheit.

Für Vielfalt

Bei der Telekom ist jeder #DABEI. Deshalb setzen wir uns auch für Chancengerechtigkeit und Vielfalt im Konzern ein. Weltweit arbeiten rund 220 000 Menschen aus etwa 150 Nationen für die Telekom, Frauen und Männer, Jung und Alt. Diese Vielfalt wollen wir fördern – auch in den Führungsteams. Das ist Teil unseres Selbstverständnisses. Ein wichtiges Ziel: 30 Prozent der Führungspositionen weltweit sollen bis Ende 2025 mit Frauen besetzt werden. Der Vorstand hat dieses Ziel bestätigt. Darüber hinaus vertreten wir als verantwortungsvolles Unternehmen ethische Grundwerte, die jegliche Art der Diskriminierung ausschließen. So ist Vielfalt ein wichtiger Erfolgsfaktor für uns: Um erfolgreiche Produkte zu entwickeln, müssen wir die Bedürfnisse unserer Kund*innen verstehen. Und das geht nur, wenn unser Unternehmen genauso vielfältig ist wie die Gesellschaft.

Wichtigste Grundlage für unser Bekenntnis zu Vielfalt ist die konzernweit geltende „Diversity Policy“. Wir sind zudem Gründungsmitglied der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“.

Was wir tun

Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen umfassende Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und individuell zu entfalten. Einige Beispiele:

1
Arbeitsmodelle

Wir wissen, dass sich Prioritäten im Leben ändern können. Darauf nehmen wir Rücksicht: mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, einem Rückkehrrecht zu Vollzeit, das über die gesetzlichen Regelungen hinausgeht, sowie mit Arbeitszeitkonten für eine frühere Rente oder eine längere Auszeit. Zudem gibt es für viele Beschäftigte die Option, von zu Hause aus zu arbeiten.

2
Mentoring-Programme

Karrieresprung in der Elternzeit? Das geht – mit unserem Mentoring-Programm für Nachwuchskräfte mit Kind. Sie werden in Deutschland vor, während und nach ihrer Elternzeit auf Fach- und Führungsaufgaben vorbereitet und von einer erfahrenen Führungskraft begleitet.

3
Inklusion

Mehr als 7 Prozent der Mitarbeiter*innen in Deutschland sind schwerbehindert. Mit einem eigenen Aktionsplan und verschiedenen Maßnahmen treiben wir Inklusion konzernweit voran. Unter anderem bieten wir individuelle Beratung, speziellen IT-Support, angepasste Arbeitsplatzausstattung und Gebärdensprachübersetzungen.

4
Kinderbetreuung

Das Kind ist plötzlich krank und ein wichtiger Termin steht an? An vielen Standorten in Deutschland gibt es für solche Situationen Eltern-Kind-Büros oder Angebote zur Notfallbetreuung. Außerdem betreiben wir mehrere eigene Kindertagesstätten mit besonders flexiblen Öffnungszeiten. Und auch in den Ferien bieten wir spannende Betreuungsprogramme an.

5
Beratung

Die Mutter ist plötzlich pflegebedürftig geworden? Der Partner muss ins Krankenhaus, und die Familie braucht für einige Wochen Hilfe im Alltag? In solchen Situationen unterstützen wir unsere Beschäftigten in Deutschland mit einer kostenlosen Beratung durch unseren Kooperationspartner „awo lifebalance“ sowie einem Online-Beratungsservice.

Ertappt!

„Der neue Kollege ist schon älter, der denkt bestimmt ganz konservativ.“ „Julia ist gerade Mutter geworden, sie hat sicher kein Interesse an einer Beförderung.“ „Deutsche sind immer so gründlich und korrekt.“ Wir alle tragen solche „unbewussten Denkmuster“ mit uns. Sie beeinflussen uns immer, auch bei beruflichen Entscheidungen: Wer bekommt den Job? Wer wird befördert? Wie stellen wir ein Projektteam zusammen? Mit einer internen Kommunikationskampagne zeigen wir unseren Mitarbeiter*innen auf, wie solche unbewussten Denkmuster bei unseren Entscheidungen heimlich mitreden. Mithilfe von Erklärvideos und in praxisorientierten Workshops machen wir ihnen bewusst, welchen Einfluss dies auf unser Denken, Fühlen und Handeln hat – aber auch, wie diese Denkmuster überwunden werden können, um sachlichere Entscheidungen zu treffen. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2015 haben wir konzernweit mehr als 250 Workshops durchgeführt. Nicht nur Mitarbeiter*innen, sondern auch Mitglieder des Vorstands haben daran teilgenommen.

Zusammen ist man weniger allein

Sich mit Menschen auszutauschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie man selbst, kann eine große Hilfe sein. Deshalb unterstützen wir die zahlreichen Mitarbeiternetzwerke bei der Telekom. Zum Beispiel MagentaPride: Das ist das Netzwerk lesbischer, schwuler, bisexueller, Trans*- und Inter*-Mitarbeiter*innen. Es berät bei Fragen rund um das Thema sexuelle Identität, unterstützt und vermittelt, wenn nötig, Hilfe. Zudem steht es unseren Führungskräften und Fachbereichen beratend zur Seite. Weitere Beispiele für Netzwerke sind das Frauennetzwerk Women@Telekom, unser Väternetzwerk oder das Netzwerk internationaler Mitarbeiter*innen in Deutschland.

Wir unterstützen die Mitarbeiternetzwerke nicht nur, sondern nutzen auch ihr Expertenwissen. 2020 arbeitete MagentaPride aktiv an einem Projekt zur gendergerechten Sprache im Telekom-Konzern mit und organisierte Impulsveranstaltungen zu verschiedenen Themen. So haben wir beispielsweise gemeinsam diskutiert, welche Auswirkungen Corona auf LGBTI*-Personen auch im Arbeitsumfeld hat.

Mitarbeiter*innen schützen

Unsere Mitarbeiter*innen haben das Recht auf einen angst- und gewaltfreien Arbeitsplatz – ob im Büro, in unseren Telekom Shops oder beim Kundentermin. Dazu setzt das Team der personellen Sicherheit entsprechende Präventionsmaßnahmen um. Liegen konkrete Sachverhalte vor, so gehen die Kolleg*innen des Bedrohungsmanagements jedem Fall von Gewaltandrohung, Mobbing, sexueller Belästigung, körperlicher Gewalt oder dem Verfolgen fanatischer Ideologien nach – stets streng vertraulich. Dabei kooperieren sie bei Bedarf mit einem externen Netzwerk aus Fachleuten, zum Beispiel mit HR, dem Sozialpartner, der Polizei und Frauenhäusern. Per Mail an „bedrohungsmanagement@telekom.de“ kann sich jeder Beschäftigte unmittelbar an das Team „Bedrohungsmanagement“ wenden.

Faire Bezahlung

Bei der Telekom richtet sich die Bezahlung der Beschäftigten nach den Erfordernissen des jeweiligen Arbeitsplatzes. Geschlecht, Alter, Nationalität, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung oder eine eventuelle Behinderung von Beschäftigten spielen für die Bezahlung keine Rolle. Eine transparente und geschlechtsneutrale Bezahlung stellen wir über unsere Tarifverträge und Kollektivvereinbarungen mit unseren Sozialpartnern sicher. Gemäß dem deutschen Entgelttransparenzgesetz veröffentlichen wir erstmals 2018 einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit, als Anlage zu unserem Geschäftsbericht. Außerdem legen wir unseren Mitarbeiter*innen auf Anfrage dar, nach welchen Kriterien sie bezahlt werden. Insgesamt haben bisher weniger als ein Prozent der Beschäftigten von ihrem Anspruch auf Auskunft Gebrauch gemacht.