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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
 

T-Systems
ITC Iberia, S.A.

Osmar Polo
Geschäftsführer
T-Systems ITC Iberia

Unsere Geschäftsführung setzt sich auf verschiedenen Ebenen aktiv für die Umsetzung der konzernweiten CR-Strategie ein. Wir weisen unsere Fortschritte im Bereich CR in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht aus, der einzelne Geschäftsbereiche dazu angeregt hat, eine Reihe von Projekten zu entwickeln (T-Mercabarna, ODS usw.). Unsere Ziele werden auf dem Dashboard des Unternehmens angegeben. Einige der Highlights sind nachstehend aufgeführt:

  • Im Mittelpunkt unseres Unternehmensplans für Umweltschutz 20192020 standen die strategischen Themenkreise CO2-Emissionen, Energieeffizienz, effizienter Einsatz erneuerbarer Energien, effiziente Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Produkte und verantwortungsbewusste Lieferkette.
  • Für das Jahr 2020 schloss das Unternehmen einen Herkunftsnachweisvertrag mit seinem Energieversorger ab. Der Nachweis gewährleistet, dass der bereitgestellte Strom ausschließlich aus 100-prozentig erneuerbaren Energiequellen und unter Vermeidung von CO2-Emissionen erzeugt wurde.
  • Die gesamte für die Kühlwasserproduktion eingesetzte Energie stammt seit 2019 aus erneuerbaren Quellen mit Herkunftsnachweis, sodass 2020 keine CO2-Emissionen verursacht wurden.
  • Im Dezember 2019 schlug T-Systems Iberia allen an der Förderung einer nachhaltigeren Welt interessierten Beschäftigten vor, aktiv zu werden und in Ausschüssen mitzuarbeiten, die sich der Umsetzung unserer Ziele widmen. Dazu gehörten u. a. die Klimaschutzstrategie 20302050 und gesamtgesellschaftliche Anliegen. Unsere Beschäftigten folgten diesem Aufruf und im Januar 2020 wurde T-OGETHER ins Leben gerufen.
  • Kreislaufwirtschaft: Seit 2012 führen wir von Nutzer*innen zurückgebrachte Geräte einer Wiederverwendung zu. So wurden im Jahr 2018 531 Laptop- und 62 Desktop-Rechner wiederverwendet, was das Abfallaufkommen um 2965 kg reduzierte. Außerdem wurde durch die Wiederverwendung von mobilen USB-Terminals 50 kg weniger Abfall erzeugt.
 

Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten

Märkte, Geschäftsfelder und Marktanteile  

T-Systems ITC Iberia ist als verlässlicher ICT-Partner mit starker Position im Bereich der Digitalisierung von Unternehmen anerkannt. Das Unternehmen hat diese Rolle im Laufe der letzten 15 Jahre unter dem Motto „Let's power higher performance“ in den Bereichen Konnektivität, Digitalisierung, Cloud, Infrastruktur und Sicherheit ausgebaut und ist jetzt der führende Anbieter von Lösungen für das Cloud-Computing in Spanien. Innovation und Mitgestaltung sind die beiden Säulen unserer Unternehmenskultur. Wir haben entsprechende Investitionen getätigt und ein hochmodernes Zentrum für Cybersicherheit sowie ein Innovationszentrum in Spanien eröffnet. T-Systems Iberia betreibt zudem das größte modulare Rechenzentrum Europas. Es befindet sich in Cerdanyola del Valles (Barcelona) und erfüllt höchste Sicherheitsstandards.

Anzahl Kund*innen   707
Anzahl Mitarbeiter*innen   2 170
Beteiligung der Deutschen Telekom AG seit   2001
Zertifiziert nach   ISO 14001 img und ISO 45001
Weitere Informationen im Internet   www.t-systems.es
Eigene CR-Berichte  

Mehr Informationen online

Bericht als PDF
 

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

WACHSTUMSMEISTER (JUNI 2020) - CORONA-AUSGABE
Juli 2020

  • Erster Platz intern bei T-Systems Iberia in der Kategorie: „#successinfrontofthecustomer“
  • Auszeichnung für Einzel- oder Team-Nominierungen in 5 Kategorien. In diesem Fall gab es für die verschiedenen Kategorien insgesamt 61 Nominierte (#successinfrontofthecustomer... Team T-Mercabarna (74 Likes), #innovationacrossourcompany... Team Smart Cities, Ideation & Co-Creation img und Arbeitsplatz & Collaboration (23 Likes), #operationalexcellenceacrossourcompany... Miquel VILAMAJO (54 Likes), #growingprideinourcompany... David Isern (35 Likes), #learnfromfailures... Team OSYOPS (UNIX und UNIX-Kritiker) (30 Likes)

AUSZEICHNUNG FÜR FUNKTIONSÜBERGREIFENDE ZUSAMMENARBEIT Q2/2020
August 2020

  • Erster Platz für funktionsübergreifende Zusammenarbeit Q2/2020 bei T-Systems International. Vorgestellt wurden insgesamt 23 Projekte aus verschiedenen Ländern. T-Systems Iberia gehörte zu den 6 Finalisten mit den meisten Stimmen. Von den Projekten der 6 Finalisten, die dem Vorstand von T-Systems International präsentiert wurden, belegte das unsrige Platz eins.
  • Im Rahmen dieses Wettbewerbs konnten alle Aktivitäten, für die sich eine besondere Kundenorientierung nachweisen ließ, nominiert werden. Dies reichte von gemeinsam gewonnenen Aufträgen bis hin zu besonders herausfordernden Situationen, z. B. Störfälle und Eskalationen. Auch Projekte, bei denen innovative Methoden wie Design Thinking oder Outward Mindset Coaching zur Anwendung kamen bzw. die agil img gemanagt wurden, konnten eingereicht werden. Dabei handelte es sich nicht nur um Projekte für externe Kund*innen, sondern auch um interne Projekte, die mittels Teamarbeit einen echten Mehrwert erzielten.

BIZBARCELONA-AUSZEICHNUNGEN
September 2020

  • Erster Platz im BizBarcelona-Wettbewerb in der Kategorie: „Kooperation oder gemeinsame Initiative“
  • T-Systems und Mercabarna gewannen eine der Auszeichnungen in der Kategorie ‚Kooperation oder gemeinsame Initiative‘ des Wettbewerbs ‚Barcelona steht niemals still‘, der im letzten Jahr im Rahmen von BizBarcelona stattfand. Mit diesen Preisen wurden Bürger*innen, Unternehmer*innen, mittelständische Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die während der COVID-19-Pandemie zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens beigetragen hatten.

VIII. ENERTIC-WETTBEWERB
Oktober 2020

  • Erster Platz im EnerTIC-Wettbewerb in der Kategorie: „Industrie 4.0
  • Im Rahmen des EnerTIC-Wettbewerbs werden Erfolgsstories und gute Praxis ermittelt, belohnt und propagiert, die maßgeblich dazu beitragen, dass das enorme, durch die Digitalisierung von Städten, Industrien, Rechenzentren usw. erschlossene Potenzial erkannt und gefördert wird. Der Wettbewerb umfasste insgesamt 15 Kategorien, wobei T-Mercabarna Solidaria in der Kategorie „Industrie 4.0“ an den Start ging. In dieser Kategorie erhielten wir mehr Stimmen als die von den Mitbewerbern Vodafone und SEAT eingereichten Projekte.

TELEKOM TEAM AWARD
Januar 2021

  • Beim Telekom Team Award belegten wir Platz drei in der Kategorie „Ich bin die Telekom – auf mich ist Verlass!“
  • Der Telekom Team Award ist ein konzernweiter internationaler Wettbewerb mit sechs verschiedenen Kategorien, in denen 276 Teams aus 21 Ländern ihre Projekte präsentierten. 126 Expert*innen beurteilten die eingereichten Projekte, um die Finalist*innen zu ermitteln. Über 15 000 Mitarbeiter*innen stimmten für ihre Favorit*innen und entschieden damit über das endgültige Ranking.

Gijón-In: Plattform AERO-PULSE für das City-Management

T-Systems Iberia hat die Plattform AERO-PULSE für das intelligente City-Management entwickelt. Über diese Plattform können verschiedene Dienstleistungen in der City verwaltet werden, darunter auch die Stadtbeleuchtung. Die Stadt Gijón hat T-Systems Iberia für die nächsten 15 Jahre mit der Wartung, dem Hosting und dem Betrieb dieser Plattform in der Cloud beauftragt. Dies stellt unserer Fähigkeit unter Beweis, unseren Kund*innen in den kommenden Jahren intelligente, nachhaltige Services bereitzustellen und dank unseres Engagements und unserer Erfahrung ihr Vertrauen in uns zu stärken.

Umweltmanagement-Programm

Im Mittelpunkt des Unternehmensplans für Umweltschutz 20192020 standen die strategischen Themenkreise CO2-Emissionen, Energieeffizienz, effizienter Einsatz erneuerbarer Energien, effiziente Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Produkte und verantwortungsbewusste Lieferkette. Mit unserem Umweltmanagementprogramm widmen wir uns den folgenden Zielen:

  • 20 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber 2008
  • Steigerung/Aufrechterhaltung des Anteils an zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gewonnener Energie: Beauftragung von Versorgern, die die erforderlichen Prozentsätze gewährleisten
  • Senkung des Papierverbrauch bei Reisekostenabrechnungen (000 Blatt Papier): Umsetzung eines Systems für das Ticket-Scanning
  • Vermehrte Wiederverwendung amortisierter IT-Geräte (80 Prozent). Programm läuft gegenwärtig
  • Förderung von Initiativen zur Abfallminimierung und Verringerung von Abfallgefahren: Definition und Umsetzung von Richtlinien für das Abfallmanagement
  • Visibilität und Quantifizierung der Umweltvorteile des Portfolios: Ermittlung von Portfolio-Lösungen, die sich positiv auf die Umwelt auswirken
  • Einführung und Verbesserung von Verfahren für die Beauftragung verantwortungsbewusster Lieferanten: Lieferantenbeurteilung und neues Unternehmens-Tool zur Informationserfassung und Definition eines Indikators

Meilensteine:

  • Für das Jahr 2019 schloss das Unternehmen einen Herkunftsnachweisvertrag mit seinem Energieversorger ab, d. h. der bereitgestellte Strom wurde ausschließlich aus 100-prozentig erneuerbaren Energiequellen und unter Vermeidung von CO2-Emissionen erzeugt.
  • Die gesamte für die Kühlwasserproduktion eingesetzte Energie stammt seit 2019 aus erneuerbaren Quellen mit Herkunftsnachweis, sodass keine CO2-Emissionen verursacht wurden.
  • Klimafreundliche Gesellschaft: Programm zur Förderung des Umweltbewusstseins, eines vernünftigen Energieverbrauchs, der Nutzung von Energie aus 100-prozentig erneuerbaren Quellen und der Einrichtung eines Ausschusses für Umweltschutz
  • Einführung des Ausschusses für Umweltschutz im Rahmen von T-OGETHER, der folgende Maßnahmen initiiert hat:
    • Maßnahmen zur Minimierung von Kunststoffaufkommen und Abfall im Verpflegungsservice bei zwei unserer Geschäftsstellen
    • Nutzung kompostierbarer Behälter/Gefäße
    • Nutzung biologisch abbaubarer Bestecke, Beutel und Servietten
    • Initiative gegen Nahrungsmittelverschwendung: Too good to go (https://toogoodtogo.es/es)
    • Analyse und R&D in Bezug auf den Einsatz kompostierbarer Behälter zur Gewährleistung der Qualität des jeweiligen zum Verzehr vorgesehenen Produkts und dessen Aufbewahrung beim Transport
    • Ersatz von Kunststoffprodukten durch Produkte aus Papier

COVID-19 stellte uns im vergangenen Jahr vor große Herausforderungen und wirkte sich auch auf unser Umweltschutzprogramm aus. Wir unternahmen gewaltige Anstrengungen, um unsere Beschäftigten zu schützen, aber generierten in diesem Zusammenhang auch viel Abfall durch Masken, Handschuhe und persönliche Schutzausrüstung gemäß behördlicher Vorgaben. Daher haben wir unser Abfallmanagement adaptiert, neue Behälter eingeführt und betriebliche Abläufe geändert (Sammeldienst, Mengen, juristische Unterlagen, Lieferantenverträge usw.).

We care for our planet

T-Systems Iberia hält sich bereits seit 2012 an das Grundprinzip der Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“, die jetzt Teil des Programms „we care for our planet“ ist.

2012 begannen wir außerdem, nicht mehr benötigte elektrische und elektronische Geräte an Kapema abzugeben, ein Unternehmen, das diese Geräte neu aufbereitet und weiterverkauft. Mitarbeiter*innen von T-Systems werden dabei vorrangig behandelt. Durch diese Initiative konnte die Menge an Elektroschrott drastisch reduziert werden. Bis zum vierten Quartal des letzten Jahres waren 210 Laptops und 28 Desktops verkauft worden, was das Abfallvolumen um275 kg reduzierte und damit eine äußerst positive Auswirkung auf unsere Ökobilanz hatte (die Wiederverwertungsrate lag am Ende von Q4 2020 bei 80 Prozent).

Diese Initiativen sind Teil des Unternehmensplans für Umweltschutz bei T-Systems Iberia.

T-Mercabarna Solidaria

In den ersten Wochen des Corona-Lockdowns im März des vergangenen Jahres verzeichnete das Rote Kreuz in Katalonien einen drastischen Anstieg des Nahrungsmittelbedarfs in finanziell benachteiligten Familien und bedürftigen Teilen der Bevölkerung (Obdachlose, Arbeitslose usw.) und sah sich mit großen Schwierigkeiten bei der grundlegenden Nahrungsmittelversorgung konfrontiert. Gleichzeitig kam es bei Mercabarna und dessen Großhändlern zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Sie verzeichneten ein Überangebot an verderblichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Angesichts der Nahrungsmittelknappheit und Prognosen, denen zufolge sich diese Situation in den nachfolgenden Wochen noch verschlimmern würde, bat das Rote Kreuz um Hilfe.

Die Lösung
T-Systems Iberia organisierte einen 24-stündigen SOLIDARITÄTS-HACKATHON. Dabei suchten 20 Softwareentwickler*innen von T-Systems 24 Stunden lang ununterbrochen nach einer technologischen Lösung, um die Lieferung frischer Nahrungsmittel zu beschleunigen. Das Team setzte eine agile Methodik mit kurz getakteten Arbeitsphasen ein und konnten durch Nutzung von Collaboration-Tools wie Webex und Teams eine enge Zusammenarbeit erzielen, obwohl alle Beteiligten jeweils vom Homeoffice aus agierten. Das Ergebnis war die App img T-Mercabarna Solidaria, mit der die Sammlung und Verteilung frischer Nahrungsmittel im Zusammenwirken mit Mercabarna erleichtert werden sollte.

Die App ist als digitaler Marktplatz ausgelegt, der Großhandelsunternehmen, bei denen Nahrungsmittel übrig bleiben, mit Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und dem für den Nahrungsmitteltransport zuständigen Logistikunternehmen verbindet. Mercabarna-Großhändler gaben Informationen über die zur Spende bereitstehenden Produkte in die App ein, und das Rote Kreuz konnte vorUhr morgens eine entsprechende Auswahl treffen und seine Planung vornehmen. Die über die Benutzeroberfläche zugeschalteten Transportfirmen brachten die Produkte dann noch am selben Tag vor 17 Uhr in die Solidaritätslager. So ließen sich Angebot und Nachfrage in kürzester Zeit (weniger als 12 Stunden) abgleichen.

Die Erfolge
Bisher wurden mehr als 122 Tonnen Nahrungsmittel gespendet und an das Rote Kreuz weitergeleitet. Die App bleibt auch jetzt noch im Einsatz. Diese Aktion wurde von der Nahrungsmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, als ein Beispiel dafür hervorgehoben, wie Technologie und Digitalisierung (Logistikprozesse und Vorratsmanagement) heutzutage weltweit Menschen in Not helfen können. An dem Projekt waren 30 Beschäftigte von T-Systems Iberia beteiligt. Acht Personen aus dem Kunden- und Transportbereich sowie aus wohltätigen Organisationen halfen ebenfalls mit.

Dank glücklicher Umstände gab es in diesem Fall für zwei Problemstellungen ein- und dieselbe Lösung. Dies ist auch ein Beispiel dafür, wie sich die Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage durch das neue COVID-19-Paradigma neu gestaltet. Der virtuelle Solidaritätsmarkt ermöglicht jeder Wohltätigkeitsorganisation, wie in diesem Fall dem Roten Kreuz, den Zugang zu einem auf dem Mercabarna verfügbaren Nahrungsmittelvorrat und die Beantragung einer Lieferung anhand einer von den Großhändlern angelegten Liste. Die schlanke App kann schnell und kostengünstig auf die jeweiligen Bedürfnisse reagieren. Sie stellt sowohl Echtzeitinformationen zur Verfügung, die eine Entscheidungsfindung erleichtern, als auch konkrete Daten zu Produktmengen, Anzahl der Paletten usw. Darüber hinaus ist die App sehr benutzerfreundlich und lässt sich sofort problemlos anpassen und anwenden. Damit werden alle Abläufe erheblich gestrafft und Ressourcen eingespart, indem eine Verschwendung von Nahrungsmitteln verhindert wird.

Durch Förderung und Unterstützung von Initiativen wie dieser setzt T-Systems Iberia den Grundsatz des verantwortungsbewusst handelnden Unternehmens aktiv um. Indirekt trägt das Projekt auch zur Förderung der Menschenrechte bei, wie in Artikel 25 der UN-Menschenrechtserklärung dargelegt: Jede*r hat das Recht auf einen Lebensstandard, der Gesundheit und Wohl für sich selbst und die Familie  gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen.

T-OGETHER

Im Januar 2020 rief T-Systems Iberia die interne Community T-OGETHER ins Leben. Diese Initiative wird von ehrenamtlichen Helfer*innen getragen, die sich für die Umsetzung von Zielen für Umweltschutz und Gesellschaft engagieren. Dabei wurden zwei separate Ausschüsse gebildet: der Ausschuss für Umweltschutz (acht Mitglieder) und der Ausschuss für gesellschaftliche Anliegen (vier Mitglieder).

Über die jeweiligen Fortschritte berichten wir in unserem internen Mitarbeiter*innen-Netzwerk. Welche Maßnahmen ergriffen wurden, wird in unserer Community für alle Beschäftigten transparent dargelegt. Unsere Mitarbeiter*innen können auch weitere Ideen unterbreiten und sich mit den an der Initiative beteiligten Personen austauschen.

Die Initiative T-OGETHER erfüllt vier Hauptaufgaben:

  1. Vorlegen von Initiativen zur Verbesserung der Leistung von T-Systems Iberia in den Bereichen Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Initiativen müssen mit den CR-strategischen Aktionsfeldern des Unternehmens verknüpft sein:
    • Förderung eines nachhaltigen Lebensstils in einer digitalen Welt
    • Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft
    • Klimafreundliche Gesellschaft
  2. Einschätzung und Bewertung aller vorgeschlagenen Initiativen in monatlichen Besprechungen mit Kolleg*innen in der Gruppe.
  3. Ausarbeitung eines Dokuments, in dem die ausgewählten Initiativen im Hinblick auf ihre Machbarkeit vertieft und standardisiert werden.
  4. Unterbreitung der Vorschläge an den Exekutivausschuss der T-OGETHER-Gruppe zur Analyse und Feststellung ihrer Machbarkeit und nachfolgenden Einreichung beim Exekutivausschuss von T-Systems Iberia.

Nachhaltigkeitsüberwachung mit der Dashboard-Lösung von T-Systems

Die Generalitat de Catalunya ist für die Selbstverwaltung einer der führenden Wirtschaftsregionen Spaniens zuständig. Die Territorial- und Nachhaltigkeitsbehörde der Generalitat benötigte ein System zur Fortschrittsverfolgung sowie zum einfachen Datenvergleich und Sammeln der für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele erforderlichen Informationen.

An dieser Stelle setzt das Smart City Dashboard von T-Systems an. Über eine intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht es den staatlichen Behörden den Abruf relevanter Schlüsselzahlen. Eines der wichtigen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) ist die Luftqualität. Sie wird von der katalanischen Regierung an verschiedenen, über die Region verteilten Messstellen ermittelt und dann auf dem Dashboard nachverfolgt. Die Generalitat setzt die Lösung auch zur Überwachung von Veränderungen des Anteils von Grünflächen in städtischen Räumen, regionalen Mietpreisen, Verkehrs- und Transportflüssen, Daten zur Abfalltrennung sowie von vielen weiteren der UN-Nachhaltigkeitsmessgrößen ein. Dies vereinfacht Vergleiche sowie die Ermittlung von Bereichen mit Handlungsbedarf. Die Lösung stellt nicht nur die Benutzeroberfläche bereit, sondern auch die Plattform, auf der sie aufbaut. Sie bietet sichere, rückverfolgbare Möglichkeiten für Datenaustausch und -analyse.

Das Projekt startete im Juni vergangenen Jahres mit dem Ziel, die erste Dashboard-Version bis zum Jahresende einsatzbereit zu haben. Das Projekt stützt sich auf sieben Mitarbeiter*innen und eine Investition von 91 000 Euro. Wir sind noch in der Entwicklungsphase, erfüllen aber Erwartungen, indem wir Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen in einer einzigen Scorecard zusammenfassen (Look & Feel de la Generalitat) und zur Wertschöpfung und Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele beitragen. So können wir den Grad der Konformität mit den SDG beurteilen sowie den Grad des Erfolgs der von den Kund*innen eingegangenen verschiedenen Verpflichtungen und durchgeführten Maßnahmen. Das Projekt ermöglicht darüber hinaus die Fortschrittsverfolgung im Zeitverlauf, einen mühelosen Datenvergleich sowie die Erfassung der für das gezielte Management von Nachhaltigkeitsmaßnahmen erforderlichen Informationen. Damit wird außerdem eine solide Grundlage für Analyse und Entscheidungsfindung gelegt.

Erfolgsstory Hafen von Barcelona – Senkung der CO2-Emissionen im Routinebetrieb

Der Hafen von Barcelona macht Fortschritte bei der Digitalisierung zur Optimierung seiner Logistikprozesse. Die Herausforderung besteht darin, eine rasche Umsetzung des Innovationsplans und des Proof of Concept (PoC) zu erreichen. Dies beinhaltet folgende Aspekte:

  • Einrichtung einer Zentralstelle für die Umsetzung und Überwachung des Innovationsplans auf der Grundlage mehrerer Cloud-gestützter PoCs
  • Prognose der Wartezeiten für die im Hafen ankommenden Lkws: Ermittlung der tatsächlichen Wartezeit an den Zugangspunkten zu den BEST- und APMT-Plattformen sowie eine Prognose für der nachfolgenden beiden Stunden.
  • Eingabe und Verarbeitung der aus verschiedenen Quellen stammenden Daten in Echtzeit

Die Lösung:  Use Case „Maschinelles Lernen“

  • Einrichtung einer Rechenplattform für schnelles PoC-Deployment sowie Service-Wiederverwendung durch Container-Technologien.
  • PoC für Plattform-Wartezeit: Dateneingabe und -verarbeitung von den Systemen IKUSI und Virtual Door.
  • PoC der Plattform-Wartezeit: Im nächsten Schritt werden neue Datenquellen wie Video oder DSS integriert, um die Modellgenauigkeit zu verbessern.

Vorteile: Kundennutzen

  • Durchführung agiler PoCs
  • Management des Hafenzugangs für Lkws ermöglicht Vermeidung von Staus und langen Wartezeiten. Rückgang der CO2-Emissionen durch Verkehrsreduzierung
  • Kontrolle der Zugangs- und Aufenthaltszeiten von Lkws im Hafenbereich