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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2020
 

T-Mobile
Netherlands B.V.

Walter Goldenits
Director of Technology
Deutsche Telekom GmbH

Unsere nationale CR-Strategie steht in völligem Einklang mit der CR-Strategie des Konzerns. Bei der Ausarbeitung unserer neuen CR-Strategie für die Niederlande im Jahr 2019 hielten wir uns eng an die wichtigsten Vorgaben der Konzernstrategie, ihre langfristigen Zielsetzungen und die Pläne zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG).

Klimafreundliche Gesellschaft
Die Strategie „we care for our planet“ lieferte uns ebenfalls nützliche Leitlinien für die Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsplans. Durch Übertragung der (einschlägigen) Aspekte der konzernweiten CR-Strategie und Klimaschutzziele auf unsere nationale Strategie tragen wir unmittelbar zur Umsetzung der Konzernvorgaben bei. Im Einzelnen führen wir folgende Workstreams der Strategie „we care for our planet“ durch:

  • Grünes Angebot (in NL: Nachhaltige Shops und grünes Angebot)
  • Nachhaltige Produktverpackung: Papierloses und -vermeidendes Arbeiten (in NL: Management von Büroabfällen)
  • Kreislauffähiges Netz und IT-Infrastruktur DT (in NL: Kreislauffähige Lieferkette, Netzeffizienz)
  • Grüne DT-Gebäude (in NL: Grünes Facility Management)
  • Grüne DT-Mobilität (in NL: Nachhaltiges Transportmanagement)

Förderung einer nachhaltigen Lebensweise in einer digitalen Welt
Wir bieten mehrere grüne Produkte an, um unseren Kund*innen die Möglichkeit zu geben, bewusst nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Das Rückgabeprogramm für Handys und der Recycle-Deal sind besonders interessante Beispiele. Da wir unser Netz ausschließlich mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgen, können auch unsere Privat- und Geschäftskund*innen unsere Verbindungsdienste emissionsfrei nutzen.

Chancengleiche Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft
Ein weiteres Projekt hoher Priorität im Rahmen unserer CR-Strategie ist unser Programm für digitale Inklusion. Wir sind der Meinung, dass alle Menschen Zugang zu den Vorteilen verdienen, die unsere digitalisierte Welt zu bieten hat. Die Kluft zwischen den Menschen mit und denen ohne Zugang führt zur sozialen Ausgrenzung. Wir geben uns erst zufrieden, wenn alle dabei sind. Auf diese Weise tragen wir zur Schaffung einer gesunden, inklusiven digitalen Gesellschaft bei. Wir wollen mithilfe der Digitalisierung Einsamkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung bekämpfen. Dabei widmen wir uns vor allem älteren und jungen Menschen. Neben Projekten wie Social SIM und Workshops für Senioren, haben wir vor kurzem eine Partnerschaft mit Join Us geschlossen. Diese niederländische gemeinnützige Organisation bietet Online-Workshops, Schulungskurse und Treffen für unter Einsamkeit leidende junge Menschen (zwischen 15 und 25 Jahren) an.

Myung van Leeuwen

 

Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten

Märkte, Geschäftsfelder und Marktanteile   T-Mobile Netherlands ist eines der größten Telekommunikationsunternehmen in den Niederlanden und bietet seinen Privat- und Geschäftskunden Festnetz- und Mobilfunkdienste in den Bereichen Internet, Telefonie und TV an. In den Niederlanden geschieht dies über die Marken Ben, Tele2 und T-Mobile.
Anzahl Kund*innen  

B2B-Kunden 4 410 251
B2C-Kunden: 1 333 848

Anzahl Mitarbeiter*innen   2 213
Beteiligung der Deutschen Telekom AG seit   2002, 100 Prozent
Zertifiziert nach   ISO 14001 img, ISO 45001 und ISO 27001
Weitere Informationen im Internet   www.t-mobile.nl
 
Eigene CR-Berichte   Zum Online-Bericht

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

T-Mobile Netherlands arbeitet mit vielen verschiedenen Partnern und Organisationen zusammen:

  • Meerjarenafspraken energie-efficiëntie (MJA3/MEE): Die Netherlands Enterprise Agency unterstützt Unternehmer, gemeinnützige Organisationen sowie Bildungseinrichtungen und -organisationen.
  • Stibat: Gemeinnützige Organisation zur Förderung der Kreislaufwirtschaft durch das Recyling von Batterien und Akkus.
  • ICT Milieu: In Zusammenarbeit mit Wecycle organisiert die Stiftung ICT img Milieu die Sammlung und Aufbereitung von ICT-Altgeräten.
  • Monet: Verband, der die Aufstellung von Antennen im Auftrag von Netzbetreibern mit den Behörden koordiniert.

Energieeffizienz, Umweltmanagement und CO2-Emissionen

Abschaltung des gesamten Netzes von T-Mobile Netherlands

Die Abschaltung des Tele2-Netzes reduzierte den Verbrauch von mehr als 60 GWh grauer Energie (gemäß Zahlen für 2019), +/- 36 Tonnen CO2. Natürlich stieg der Energieverbrauch von T-Mobile Netherlands leicht an, jedoch handelt es sich dabei um Energie aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen.

Energiebeschaffung: 100 Prozent grün
Die gesamte Energie, die zur Versorgung unseres Netzes und unserer Vermittlungsstellen, Büros und Shops eingekauft wird, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Das heißt, dass die gesamte von T-Mobile genutzte Energie nachhaltig von europäischen Windanlagen erzeugt wird. Damit ist T-Mobile einer der umweltfreundlichsten Telekommunikationsanbieter in den Niederlanden.

Der Gesamtenergieverbrauch von T-Mobile beläuft sich jährlich im Durchschnitt auf etwas mehr als 183 270 MWh und rund 237 431 m3 Erdgas. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch von rund 66 000 Haushalten. Der größte Teil der Energie (85 Prozent) wird vom Mobilfunknetz „SRAN“ genutzt. Damit bietet T-Mobile das fortschrittlichste High-Tech-4G-Netz mit über 20  Basisstationen und Tausenden von Antennen. 

Energieverbrauch in Gebäuden und Shops
Der Energieverbrauch in unseren Bürogebäuden und Shops wurde von700 kWh im Jahr 2019 auf 5 740 kWh im letzten Jahr gesenkt, was Einsparungen von über 25 Prozent entsprach. Leider ist dieser rückläufige Energieverbrauch auf COVID-19 zurückzuführen. Daher haben die Zahlen für 2020 keine repräsentative Aussagekraft für zukünftige Jahre.

Solarpanele
T-Mobile Netherlands installierte 2012 über 300 Solarpanele auf dem Dach des Bürogebäudes und auf einem der Rechenzentren. Die Solarpanele erzeugen jährlich rund 60 000 kWh Energie.

Energieeffizienz 20182020
Im Rahmen einer langfristigen Vereinbarung zur Förderung der Energieeffizienz (MYA3/MEE) und eines weiteren Energieabkommens haben sich000 Unternehmen aus 37 Sektoren zur Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes bis 2020 verpflichtet.

Unsere diesbezüglichen Ziele sind in Energieeffizienzplänen festgelegt. T-Mobile unterzeichnete einen entsprechenden Mehrjahresvertrag (MYA3) für den Zeitraum von 20172020. Dabei handelt es sich um einen Vertrag zwischen dem niederländischen Wirtschaftsministerium (vertreten durch die Unternehmensagentur RVO) und T-Mobile Netherlands zur Förderung der Energieeffizienz von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bei gleichzeitiger Senkung des fossilen Energieverbrauchs. Das Ergebnis ist eine Reduktion der für die Erzeugung von Produkten oder Dienstleistungen erforderlichen Energiemenge.

Staatlichen Angaben zufolge können Großunternehmen wie T-Mobile ihre Energieeffizienz jährlich um durchschnittlichProzent verbessern. T-Mobile hat in den vergangenen Jahren durch die Einführung und Umsetzung von Einsparmaßnahmen bereits eine Senkung von über 25 Prozent erzielt.

We care for our planet

Recycle-Bewegung
Elektroschrott ist nach der „Plastiksuppe“, wie die großen Mengen von Kunststoff oft genannt werden, die in unseren Ozeanen treiben, der am schnellsten zunehmende Abfallstrom der Welt. Dies könnte schon bald zu einer ernsten Krise führen. T-Mobile Netherlands bemüht sich nach Kräften, diesem Problem mithilfe seiner Recycle-Bewegung zu begegnen. Dabei handelt es sich um ein innovatives Recycling-Programm für Elektroschrott, das zur Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien im Telekommunikationssektor anregen soll. Mit dem „Recycle-Deal“ als Teil der Recycle-Bewegung bietet T-Mobile Kund*innen das neueste Handy an sowie die Möglichkeit, aktiv zur Reduktion des Elektroschrotts beizutragen. Die Kund*innen können ihr Handy nach Ablauf des Vertrags an T-Mobile zurückverkaufen, und das Gerät wird dann recycelt oder zur Wiederverwendung angeboten.

Im letzten Jahrzehnt sind weltweit über sieben Milliarden Smartphones hergestellt worden. Wenn Kund*innen ein neues Handy kaufen, landen Altgeräte nur allzu oft in den Tiefen einer Schublade oder werden im Restmüll entsorgt. Als Telekommunikationsunternehmen müssen wir uns jetzt unserer Verantwortung stellen und aktiv zu einer nachhaltigeren Nutzung wertvoller Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer beitragen, die in alten Handys enthalten sind. Diese Verantwortung erstreckt sich über die gesamte Nutzungsdauer eines Geräts und darüber hinaus bis zur Wiederverwendung der Rohstoffe.

Dank der Recycle-Bewegung können wir den Telekommunikationssektor im Zusammenwirken mit unseren Beschäftigten, Kund*innen und Partnern zunehmend kreislaufwirtschaftlich gestalten und unser Ziel vorantreiben, Handys komplett recycelbar zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass sich andere Akteure in der Branche ebenfalls an dieser Initiative beteiligen. Im vergangenen Jahr wurden 2 200 Handys zurückgegeben und recycelt.

Closing the Loop
Die Partnerschaft zwischen T-Mobile und der Organisation „Closing the Loop“ besteht jetzt seit über drei Jahren. Zwei Drittel aller Endgeräte, die wiederverwendet werden, landen in Ländern, in denen es keine umweltfreundliche Recycling-Infrastruktur gibt. Auch viele Smartphones enden häufig nach zwei oder drei Nutzungszyklen in diesen Ländern und werden dann am Ende ihrer Gebrauchsdauer auf Müllkippen entsorgt. Um sicherzustellen, dass Endgeräte in diesen Ländern ebenfalls sicher recycelt werden, arbeitet T-Mobile eng mit „Closing the Loop“ zusammen. Diese Organisation hat ein spezielles Eins-zu-eins-Konzept entwickelt, bei dem für jedes Handy, das recycelt wird, ein ‚Abfallhandy‘ vor dem Elektroschrotthaufen in einem afrikanischen Land bewahrt wird. Gemeinsam mit Partnern in Afrika und Asien sorgt sie dafür, dass die Metallgewinnung für die Herstellung neuer Handys durch Sammlung und Recycling von „Abfallhandys“ ausgeglichen wird. T-Mobile tut alles, um sicherzustellen, dass für jedes an T-Mobile zurückverkaufte Gerät ein „Abfallgerät“ recycelt wird. Im letzten Jahr wurden 212 „Abfallhandys“ recycelt.

Tech for Humanity

Die Technologie spielt eine sehr wichtige Rolle in unserem täglichen Leben und in der Gesellschaft allgemein, sie ist zu unserem ständigen Begleiter geworden. Sie bietet allen Menschen enormes Potenzial für mehr Sicherheit, Fairness und Lebensqualität. Möglich wird dies, indem bei der Weiterentwicklung technologischer Innovationen stets der Mensch im Mittelpunkt steht. Technologische Weiterentwicklung kann als Katalysator für sozialen Wandel zum Wohl der Gesellschaft beitragen. Man denke nur an all die Dinge, die uns 5G bietet.

Ziel: Mit dem Programm „Tech for Humanity“ setzen wir unser technologisches Know-how sowie unsere Konnektivität und das führende Fest- und Mobilfunknetz der Niederlande als Innovationstreiber ein, um gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen zu begegnen. So legen wir das Fundament für die digitale Transformation der Gesellschaft.

Unser Hauptaugenmerk gilt den Bereichen E-Health img, Bildung und Smart City. Dafür gingen wir im letzten Jahr mit drei Projekten an den Start:

VRiendje: Ein Joint-Venture mit B2B-Kunden (Krankenhäuser und Pflegeheime) zur Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung mithilfe von VR-Lösungen und 5G.

Personlost: Einsatz von 5G und der App img Personlost zum Auffinden von Kindern, die sich am Strand verlaufen haben. Dies entlastet Rettungsdienste, Polizei und Strandclubs.

Project March: Durch Konnektivität verbessertes Exoskelett ermöglicht es gelähmten Menschen, wieder zu gehen. 

Nachhaltige Lieferkette

Im vergangenen Jahr haben wir unseren Vertrieb zentralisiert. T-Mobile NL hatte früher drei Vertriebszentren in verschiedenen Regionen der Niederlande. Wir hatten bereits mit der Konsolidierung dieser Zentren begonnen, als die Fusion mit Tele2 erfolgte und wir daraufhin unserem Netz zwei weitere Vertriebszentren hinzufügten. Dies war zwar mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden, insbesondere im Hinblick auf die technische Umsetzung, aber wir konnten unsere Kunden trotzdem optimal versorgen und das Projekt pünktlich abschließen. Am 1. September 2020 konsolidierten wir alle fünf Standorte in einem zentralen Vertriebszentrum, was die Effizienz erheblich verbessert hat, da wir unsere Logistik jetzt zentral kontrollieren können. Früher hatte jeder Standort seinen eigenen Bestand einschließlich Vorräte. Da wir den Bestand nun zentral verwalten, benötigen wir weniger Vorräte, was wiederum eine Senkung von Überproduktion und Wertminderung bewirkt. Da das Projekt gerade erst abgeschlossen wurde, liegen uns noch keine Zahlen zum entsprechenden Effekt vor. Aber man kann davon ausgehen, dass der Wechsel von fünf Vertriebszentren zu nur einem Zentrum eine Verbesserung der CO2-Bilanz ermöglicht hat. So muss beispielsweise ein Lkw nicht mehr zweimal wöchentlich zwischen Vianen und Schiphol pendeln, was jährlich 100 Fahrten einspart.

Nachhaltige Verpackung

Um die Verpackung unserer SIM-Karten nachhaltiger zu machen, haben wir seit 2020 Folgendes kombiniert:

  • eco-SIM: Biokunststoff (Pilotprojekt 2021)
  • Halbe Sim: zwei SIMs auf einer Karte (50 Prozent Plastik eingespart)
  • eSIM: mit dem Ziel der vollständigen Eliminierung von Verpackung und Transport
  • Papier: 100 % FSC-zertifiziert

Das ultimative Ziel ist der Wechsel zu 100 Prozent eSIM.

Firmenkleidung aus Bio-Baumwolle

Im Sommer 2020 lieferte T-Mobile100 Polohemden aus 100 Prozent Bio-Baumwolle. Damit allein sparten wir 440 kg CO2 und 1,5 Millionen Liter Wasser ein. Ab jetzt wird die gesamte Firmenkleidung von T-Mobile Netherlands aus nachhaltigen Materialien gefertigt.

Sozialrendite

Sozialrenditeprogramm: Im Rahmen der CR-Politik von T-Mobile Netherlands nehmen Themen wie Vielfalt und Gleichstellung am Arbeitsmarkt eine zentrale Stelle ein. T-Mobile und seine Kund*innen wollen eine „inklusive Gesellschaft“ fördern und arbeitsmarktferne Menschen ungeachtet der Gründe für ihre schwierige Lage wieder in die Arbeitswelt integrieren. Vielleicht sind es berufsunfähige Menschen oder ältere Mitbürger*innen, die schon seit Jahren kein Arbeit finden können. Hier setzt unser Sozialrenditekonzept an. Mit Sozialrenditevereinbarungen wird es zu einer Pflichtvorgabe von Ausschreibungen, arbeitsmarktferne Menschen in das Arbeitsleben zurückzuführen. So müssen beispielsweise durch die angeforderten Dienstleistungen und/oder die jeweilige Infrastruktur Arbeitsplätze geschaffen werden, die für arbeitsmarktferne Menschen offen sind. Im vergangenen Jahr konnten wir mit diesem Programm drei Personen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ermöglichen.

Diversität, Gleichstellung und Inklusion

Durch konsequente Förderung von Diversität, Gleichstellung und Inklusion (Diversity, Equality, Inclusion, DEI) entfalten wir das volle Potenzial unseres Unternehmens. Unterschiedliche Hintergründe und Sichtweisen stärken uns als Unternehmen und als Einzelne. Auf diese Weise verankern wir uns in der Gesellschaft und erschließen unsere eigene kreative und innovative Energie. Wir sind ein Unternehmen, in dem es für alle möglich ist, sich selbst treu zu bleiben und gleiche Chancen wahrzunehmen. Wir betrachten dies nicht nur als unsere Pflicht gegenüber der Gesellschaft, sondern als eine Notwendigkeit, um als Unternehmen und als Lieferant, der eine vielfältigen Kund*innenkreis bedient, relevant zu bleiben. Zu den Aktivitäten im Rahmen dieses Programms gehörten die Folgenden:

  • Wir organisierten vier Treffen am „Lagerfeuer“ mit Vertretern des Managements, um uns über verschiedene Aspekte sowie Erfolge und Herausforderungen von DEI bei T-Mobile Netherlands zu informieren.
  • Der Betriebsrat ist gut informiert, unterstützt das DEI-Programm und strebt auch im eigenen Gremium mehr Diversität an.
  • Wir stellten ein Team aus Botschafter*innen zusammen sowie eine Taskforce für Diversität, Gleichstellung und Inklusion, um unsere Ziele zu überwachen und umzusetzen, unsere Führungskräfte zu schulen und als Sparringspartner bei der Rekrutierung zu fungieren.
  • Wir haben begonnen, sowohl unsere eigenen Personalverantwortlichen als auch Personalvermittlungsagenturen in Bezug auf Inklusivität und Diversität im Einstellungsprozess zu sensibilisieren.
  • Unsere Profilbildwelt repräsentiert eine vielfältige und multikulturelle Gesellschaft. Alle Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Partner finden sich in unserer Kommunikation wieder.

Digitale Inklusion

Unsere Gesellschaft digitalisiert sich mit zunehmender Geschwindigkeit und die damit verbundenen Auswirkungen gehen weit über die Technologie selbst hinaus. Wir werden in Zukunft anders zusammen leben und arbeiten.

Unterschiedliche Faktoren (Alter, sozialer Status, Zugang, Netzwerk) bewirken die soziale, wirtschaftliche und finanzielle Ausgrenzung von benachteiligten Gruppen, darunter Senior*innen, junge Menschen und Kinder. 2,5 Millionen Menschen in den Niederlanden haben keinen Zugang zu oder Schwierigkeiten bei der Nutzung von digitalen Geräten.

Alle Menschen verdienen Zugang zu den Vorteilen, die unsere digitalisierte Welt zu bieten hat. Die Kluft zwischen den Menschen mit und denen ohne Zugang, führt zur sozialen Ausgrenzung. Wir geben uns erst zufrieden, wenn alle dabei sind. Auf diese Weise tragen wir zur Schaffung einer gesunden und inklusiven digitalen Gesellschaft bei.

Wir wollen mithilfe der Digitalisierung Einsamkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung bekämpfen. Dabei widmen wir uns vor allem älteren und jungen Menschen. Vor diesem Hintergrund laufen bei uns gegenwärtig mehrere Projekte:

Social SIM: Gerätespenden für Jugendliche aus marginalisierten Gruppen. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit staatlichen Organisationen.

Join Us: Partnerschaft mit einer niederländischen gemeinnützigen Organisation, die einsamen Jugendlichen durch Beratung und Einbindung in Online-Gruppen Hilfestellung leistet (acht Prozent der jungen Holländer*innen leiden unter chronischer Einsamkeit). Eines der Ziele der Partnerschaft ist es, das Tabu der Einsamkeit unter Kindern und Jugendlichen in den Niederlanden zu brechen.

Smartphone-Workshops für Senior*innen
WhatsApp, Internet-Banking, Video-Calling und Instagram – für viele von uns gehört dies zum Alltag, aber Forschungserkenntnissen zufolge sind es insbesondere unsere älteren Mitbürger*innen, die mit der digitalen Technologie zunehmend „auf Kriegsfuß stehen“. Dabei entsteht eine digitale Kluft, die ältere Menschen schnell ins gesellschaftliche Abseits drängen kann. Um sicherzustellen, dass Senior*innen besser in die vernetzte Gesellschaft integriert sind und all das nutzen können, was der Mobilfunk an Möglichkeiten schafft, trägt T-Mobile hier sein Know-how und seine Erfahrung bei. So informieren, unterstützen, schulen und motivieren wir ältere Nutzer*innen, um ihnen das gesamte Potenzial ihrer Smartphones zu erschließen und ihnen den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern. Ein Beispiel dafür sind die Facetime-Workshops, die im Sommer 2019 an den Start gingen und auch in Zukunft weiter angeboten werden.

T-Mobile Netherlands Hilfsteam für Kund*innen in Zahlungsverzug
Im Laufe der Jahre hat sich die Anzahl der Kund*innen, die bei der Begleichung ihrer monatlichen Telefonrechnungen in Verzug geraten, erheblich erhöht. Um Lösungsansätze für diese beunruhigende Entwicklung zu finden, haben wir ein entsprechendes Fachkräfteteam zusammengestellt. Das Team verfolgt nur ein Ziel, nämlich Menschen bei der Begleichung ihrer Rechnungen zu helfen, damit ihre Verbindung zur Online-Welt nicht abreißt. Wir haben dem Team volle Handlungsfreiheit für diese Aufgabe gegeben. Die Maßnahmen reichen von der Ausklammerung ungenutzter Bündelprodukte mit entsprechender Vertragsanpassung bis hin zum Abschluss maßgeschneiderter Zahlungsvereinbarungen. Ziel dieses unkonventionellen Ansatzes ist es, eine persönliche Verbindung zu den betroffenen Kund*innen herzustellen und zu versuchen, ihre prekäre Lage zu verstehen. Die Initiative hat bei vielen Kund*innen Dankbarkeit und Erleichterung ausgelöst. Ein erfreulicher Nebeneffekt war der fortgesetzte Zugang zur Online-Welt für eine besonders benachteiligte Gruppe von Nutzer*innen.