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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Nettowertschöpfung KPI

Der Anstieg der Nettowertschöpfung von 33,5 Mrd. € auf 40,2 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus den höheren Auszahlungen für Investitionen in 5G-Lizenen in Deutschland und Spektrum-Erwerbe in den USA. Die Investitionen für den Netzausbau in den USA und dem Glasfaser-Ausbau in Deutschland lagen weiter auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Auszahlungen an Kapitalgeber erhöhten sich insbesondere aus den Tilgungen für Leasing-Verbindlichkeiten. Der Anstieg resultiert aus der veränderten Bilanzierung der Leasing-Verhältnisse im Zuge der Erstanwendungen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Diese Zahlungen waren vorher Bestandteil des operativen Cashflow. Die Auszahlungen an Mitarbeiter erhöhten sich u.a. aufgrund der Gehaltsentwicklung in den USA sowie aufgrund des Einbezugs der T-Mobile Niederlande und der UPC Austria. Dem entgegen wirkten geringere Mitarbeiterzahlen im Inland reduzierend.

Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung gehen in die Nettowertschöpfungsrechnung nur tatsächliche Zahlungsströme ein. Dies bedeutet, dass z.B. latente Steueraufwendungen und die Bildung von Rückstellungen die Nettowertschöpfung des Berichtsjahres nicht beeinflussen. Diese Aufwendungen mindern zwar den Konzernüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung, sind jedoch nicht, wie in der Nettowertschöpfung, mit einer Zahlung an eine Anspruchsgruppe verbunden. Die Auszahlungen hierfür erfolgen erst in der Zukunft und können somit auch erst in den Folgejahren in der Nettowertschöpfung berücksichtigt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Kennzahl decken wir den GRI-Indikator GRI 201-1 (Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert) vollständig ab.

Umsatzerlöse, EBITDA/EBITDA-Marge und Konzernüberschuss KPI

Eine detaillierte Erläuterung unserer ökonomischen Kennzahlen ist unter www.telekom.com/investorrelations verfügbar.

Umsatzentwicklung KPI

2019 lag der Konzernumsatz der Deutschen Telekom bei 80,5 Milliarden Euro. Mit einem Wachstum von knapp 4,8 Milliarden Euro stieg er rund sechs Prozent verglichen mit dem Vorjahresniveau. Der internationale Anteil am Konzernumsatz sank dabei um 0,7 Prozentpunkte auf 86,3 Prozent.