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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Unsere Strategie für klimaschonende Mobilität in Deutschland

Unser Beitrag zu den SDG

Seit 2008 konnten wir die CO2e-Emissionen, die durch unsere Fahrzeugflotte verursacht werden, um mehr als 40 Prozent beziehungsweise um 74 kt CO2 reduzieren. Maßgeblich dafür waren vor allem zwei Faktoren: die zunehmende Nutzung CO2-optimierter Fahrzeuge sowie der gesunkene Fahrzeugbedarf. Jährlich schrumpft unsere Flotte um rund 1 000 Fahrzeuge, da wir dank moderner Technologien weniger häufig zu Wartungseinsätzen bei unseren Kunden fahren müssen und unsere Flotte insgesamt sukzessive verkleinern.

Der Übergang zu einer klimaschonenden Mobilität erfordert neben umweltfreundlichen Antriebssystemen (wie Elektro/Erdgas) eine intelligente Vernetzung aller bestehenden und neuen Mobilitätsformen: Zum Beispiel wollen wir im Pendelverkehr der Mitarbeiter zwischen Wohnung und Arbeitsort firmeneigene und öffentliche Verkehrsmittel auf einer digitalen Plattform kombinieren. Die Schlüsselbegriffe lauten hier „Sharing“ und „Mobility as a Service“ (MaaS).

Um unser Ziel zu erreichen, verfolgen wir eine Mobilitätsstrategie, die auf drei Säulen ruht:

  • Improve: Aufbau einer effizienteren und stetig nachhaltigeren Flotte sowie die Integration von Micro-Mobilitätsformen (z.B. Fahrräder)
  • Connected Fleet: Verknüpfung bestehender und neuer Mobilitätsleistungen sowie der Ausbau von digitalen Pooling- und Sharing-Lösungen 
  • Innovate: Aufbau einer „MaaS“-Plattform für die Telekom-Beschäftigten sowie die Entwicklung zusätzlicher unterstützender Produkte und Services

Im vergangenen Jahr konnten wir den Anteil alternativer Antriebe deutlich erhöhen. In verschiedenen Flottensegmenten haben wir sowohl Elektro- als auch umweltfreundliche Erdgasfahrzeuge in den Regelbetrieb übernommen oder stehen kurz davor. 

Durch die Beteiligung an einem bundesweiten Förderprojekt des BMU und BMWi werden wir in den kommenden zwei Jahren weitere Standorte für die Elektromobilität erschließen. Dabei arbeiten wir mit anderen Einheiten im Konzern zusammen: ComfortCharge als Betreiber von Ladeinfrastruktur, dem Telekom-Außendienst als Partner für Montage und Support sowie Get Charge als Ladestromanbieter und Abrechnungsdienstleister. 

Dennoch schränken vor allem die hohen Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen gegenüber Verbrennerfahrzeugen sowie der erforderliche Aufbau von Ladeinfrastruktur deren Einsatz stark ein. Trotz Fördermitteln und geringerer Kraftstoff- und Instandhaltungskosten sind die Fahrzeuge noch immer deutlich teurer als Diesel oder Benziner. Auch ist der zur Verfügung stehende Modellumfang noch erheblich reduzierter im Vergleich zu Modellen mit konservativen Antrieben.

Anzahl Fahrzeuge KPI

Die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge ist gegenüber dem Vorjahr um rund 1 Prozent gesunken. Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Kennzahlen-Tool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt. Mehr Informationen zu unserer Green Car Policy img, alternativen Antrieben und unseren klimaschonenden Mobilitätszielen finden sie hier.

Die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge mit alternativen Antrieben hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Bei der Anschaffung von Geschäfts- und Dienstfahrzeugen setzen wir weiter − soweit wirtschaftlich vertretbar − auf alternative beziehungsweise verbrauchsarme Antriebe.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Logistik und Transport werden bei der Telekom durch Dienstleister wahrgenommen. Ökologische Auswirkungen, die aus den Transporten resultieren, werden durch vertragliche Regelungen mit Dienstleistern beeinflusst. Die Kennzahl ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Kraftstoffverbrauch KPI

Insgesamt sank der Kraftstoffverbrauch um ca. 4 Prozent, bei Dienst- und Geschäftsfahrzeugen um 3 bzw. 6 Prozent. Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Kennzahlen-Tool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt.

 
Weiterführende Informationen über das klimaschonende Flottenmanagement der Telekom finden Sie hier.
Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Logistik und Transport werden bei der Telekom durch Dienstleister wahrgenommen. Ökologische Auswirkungen, die aus den Transporten resultieren, werden durch vertragliche Regelungen mit Dienstleistern beeinflusst. Die Kennzahl ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Jobticket KPI

Im Jahr 2019 nutzten ca. 14 000 Beschäftigte des Telekom-Konzerns in Deutschland den öffentlichen Nahverkehr mit einem arbeitgeberseitig bereitgestellten Jobticket. Der Rückgang ist unter anderem auf Standortverlagerungen zurückzuführen.

An vielen deutschen Telekom-Standorten insbesondere in den großen Ballungsräumen bieten wir unseren Beschäftigten regionale Jobtickets in Form von Monats- oder Jahreskarten im Abonnement zu besonders günstigen Konditionen an. Damit fördern wir einen klimaverträglichen öffentlichen Personennahverkehr und helfen unseren Mitarbeitern, ihre berufsbedingten Fahrtkosten gering zu halten.

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch unsere Angaben zur Nutzung des Jobtickets decken die EFFAS-Kennzahl V04-13 (Prozentsatz an Services zur Reduktion von Klimaauswirkungen) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 2 (Umsetzung der Nachhal-tigkeitsstrategie), 10 (Innovations- und Produktmanagement) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).