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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Unser Ansatz für mehr erneuerbare Energien

Unser Beitrag zu den SDG

Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Baustein, um Treibhausgase zu vermeiden: Bis 2021 wollen wir unseren Strom, und damit mehr als 80 Prozent unseres gesamten Energiebedarfs, komplett aus erneuerbaren Energien beziehen. Dazu kaufen wir vermehrt Strom aus erneuerbaren Quellen direkt ein, erwerben entsprechende Herkunftsnachweise oder schließen wie in den USA sogenannte Power Purchase Agreements (PPA) ab. Wo es möglich und sinnvoll ist, investieren wir in eigene Anlagen zur Energieerzeugung, zum Beispiel in den Bau von Blockheizkraftwerken oder die Installation von Photovoltaikanlagen.

Seit 2016 ermitteln wir den ESG KPI „Erneuerbare Energien“. Darüber hinaus haben wir konzernweit gültige Parameter entwickelt, mit denen wir Stromeinkäufe in den Landesgesellschaften in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte bewerten können, um so den Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen künftig weiter zu erhöhen.

Außerdem erproben wir seit 2019 Alternativen für eine klimaneutrale Stromversorgung von Mobilfunk-Masten mit Brennstoffzellen. Diese sind wirtschaftlich, geräuschlos, servicearm und durch den Einsatz von Bio-Methanol vor allem eins: CO2-neutral.

ESG KPI „Erneuerbare Energien“ KPI

Der ESG KPI img „Renewables“ errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch. Konzernweit streben wir danach erneuerbare Energien stärker zu nutzen. Das neue Klimaschutzziel beinhaltet einen Anteil von 100% erneuerbarer Energien. Hierfür können alle Landesgesellschaften, neben dem Direktbezug erneuerbarer Energien, auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen für Strom aus erneuerbaren Energien) berücksichtigen.

Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien der Deutschen Telekom lag in 2019 bei 64 Prozent. 

Der durchschnittliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien am Landesmix in allen Ländern, in welchen die deutsche Telekom aktiv ist, lag bei 31 Prozent. Für den durchschnittlichen Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien im Landesmix wurde – je nach Verfügbarkeit – der lieferantenspezifische Strommix, der Residualmix oder der durchschnittliche Landesmix gemäß US Energy Information Administration zugrunde gelegt. Der Residualmix verwendet landesbezogene „Residualfaktoren“ (beruhend auf dem RE-DISS Projekt der Europäischen Kommission, in dem der nationale Anteil erneuerbarer Energien nach Abzug deklarierter Strommengen bewertet wurde). Der Anteil erneuerbarer Energie am Residualmix ist meistens niedriger als am Landesmix. Für Deutschland wird die gezahlte EEG-Umlage bei der Berechnung des Anteils an erneuerbarer Energie berücksichtigt.

Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien, welcher über den Landesmix bezogen wurde, lag bei 24 Prozent ("verbleibender" Landesmix).b)
 

Anteil erneuerbarer Energie am Stromverbrauch (in %)

Erneuerbare Energien im Konzern KPI

Konzernweit streben wir danach erneuerbare Energien stärker zu nutzen. Hierfür können alle europäischen Landesgesellschaften falls nötig auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

 

Erneuerbare Energien in den Landesgesellschaften KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Konzernweit haben wir uns zum Ziel gesetzt, ab 2021 nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verwenden. Im Berichtszeitraum lag der Anteil erneuerbarer Energien bei den Landesgesellschaften im Durchschnitt bei knapp 30 Prozentpunkten über dem jeweiligen Landesmix*. Hierfür können die Landesgesellschaften auch den Erwerb von Zertifikaten (Herkunftsnachweis) sowie den Abschluss von Power Purchase Agreements (PPA) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

Die Landesgesellschaften in Griechenland, Kroatien, den Niederlanden, Österreich und Ungarn gehen mit gutem Beispiel voran und decken ihren Strombedarf bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Der Strombezug in Deutschland besteht durch die EEG-Umlage bereits zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien, der Rest wird aufgrund der aktuellen Marktsituation durch den Kauf von Herkunftsnachweisen abgedeckt. T-Mobile USA plant, ihren Strom bis 2021 vollständig aus erneuerbaren Energien – vorwiegend Windkraft – zu beziehen. Um diese Ziele zu erreichen, hat T-Mobile USA langfristige Verträge (1215 Jahre) mit Wind- und Solarparkbetreibern geschlossen. Das gibt den Betreibern der Parks Investitionssicherheit. So konnten in den USA bereits zwei neue Windparks errichtet werden – bis 2021 sollen ein weiterer Windpark und vier Solarparks folgen.

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Erneuerbare Energien“. Er errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch und wird hier für alle Landesgesellschaften dem Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Strommix (Landesmix) gegenübergestellt.

* Bei der Errechnung des Anteils erneuerbarer Energien am Strombezug werden nach Verfügbarkeit der Providermix, der Residualmix oder der Landesmix nach IEA-Faktor verwendet (in dieser Reihenfolge). Der Anteil erneuerbarer Energien am Residualmix ist meistens niedriger als am Landesmix. Für Deutschland wird die gezahlte EEG-Umlage bei der Berechnung des Anteils an erneuerbaren Energien berücksichtigt.

Andreas Kröhling

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