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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Unser Ansatz für Vielfalt und Chancengleichheit

Unser Beitrag zu den SDG

Vielfalt macht uns stark 
Bei uns arbeiten Frauen und Männer, Jüngere und Ältere sowie Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und kulturellen Prägungen aus etwa 150 Nationen sehr erfolgreich zusammen. Diese Vielfalt hilft uns, im globalen Wettbewerb mit guten Ideen und besten Produkten wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Position als attraktiver Arbeitgeber auszubauen.

Vielfalt bedeutet für uns, dass wir unseren Beschäftigten zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich beruflich weiterzuentwickeln und individuell zu entfalten – unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, gesundheitlichen Voraussetzungen, ethnischer Herkunft, Religion und Kultur. Wichtige Grundlagen für unser Bekenntnis zu Vielfalt bilden unsere konzernweite „Diversity Policy“, die sechs Leitlinien (Guiding Principles), die Konzernrichtlinie zu Mitarbeiterbeziehungen (Employee Relations Policy) sowie unser „Menschenrechtskodex & Soziale Grundsätze“. Wir sind zudem Gründungsmitglied der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“ und wollen Vielfalt innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern und nutzen.

Bereits bei der Einstellung achten wir auf eine vielfältige Belegschaft und berücksichtigen nicht nur klassische Bildungs- und Lebenswege. Gute Beispiele sind die Einstiegsqualifizierung für sozial- und bildungsbenachteiligte Jugendliche oder die Ausbildung beziehungsweise das Studium in Teilzeit für alleinerziehende Mütter und Väter.

Damit alle Beschäftigten ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen können, unterstützen wir die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit einem umfangreichen Work-Life-Portfolio. Ende 2019 waren deutschlandweit 10,8 Prozent der tariflichen Mitarbeiter und 13,4 Prozent der Bediensteten in Teilzeit beschäftigt. Beim Anteil schwerbehinderter Beschäftigter lagen wir in Deutschland mit 7,6 Prozent (Stand 31.12.2019) deutlich über der gesetzlichen Quote vonProzent. Mehr als ein Prozent unserer Auszubildenden und dual Studierenden in Deutschland hat eine Schwerbehinderung – im Vergleich zum Gesamtanteil Schwerbehinderter in der Gesellschaft bilden wir auch hier überproportional aus.

Ein besonderes Anliegen ist für uns die Gleichberechtigung der Geschlechter, für die wir uns seit mehr als zwei Jahrzehnten starkmachen. Ein Ziel ist es, den Frauenanteil in Fach- und Führungspositionen zu erhöhen: Wir wollen weltweit 30 Prozent der Führungspositionen im mittleren und oberen Management mit Frauen besetzen. Dazu haben wir verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen. 

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Fragen Sie unsere Expertinnen:

Anke Reger
Anke Reger
Yvonne von de Finn
Yvonne von de Finn

Charta der Vielfalt

Unser Beitrag zu den SDG

Die Charta der Vielfalt ist eine unabhängige Initiative der Wirtschaft, die von rund000 Unternehmen und Institutionen in Deutschland getragen wird. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Telekom ist Gründungsmitglied der Initiative. 

Engagement für einen höheren Frauenanteil

Unser Beitrag zu den SDG

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, weltweit einen Frauenanteil von 30 Prozent im mittleren und oberen Management zu erreichen. Dafür haben wir zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht:

Mit unseren vielfältigen Maßnahmen konnten wir den Anteil von Frauen im mittleren und oberen Management kontinuierlich steigern – von 12,5 Prozent im Jahr 2010 auf 26 Prozent zum 31. Dezember 2019. Im Konzernaufsichtsrat haben wir unser Ziel ebenso wie die seit dem 1. Januar 2016 in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Geschlechterquote mit 40 Prozent bereits übererfüllt. Unsere Frauenquote, die wir bis zum Ende des Jahres 2020 erreichen wollen, bezieht sich auch auf die beiden Ebenen unterhalb des Vorstands und die Geschäftsführungen der Landesgesellschaften sowie auf die internen Aufsichtsräte in Deutschland. Damit gehen wir deutlich über die seit 2015 in Deutschland geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinaus.

Ebenso setzen wir uns für eine Erhöhung des Frauenanteils in technischen dualen Studiengängen ein. Während wir 2010 in Deutschland noch einen Frauenanteil von 11 Prozent verzeichneten, liegt er heute bei 14,3 Prozent (Stand 31.12.2019).
Unser Frauennetzwerk Women@Telekom hat 2019 bereits zum zweiten Mal einen KI Hackathon img veranstaltet, in diesem Jahr zum Thema Cyber Security. Eine divers zusammengesetzte Gruppe aus rund 55 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Programmierung, Datenwissenschaft und Grafikdesign nahm daran teil.

Anteil Frauen an der Gesamtbelegschaft KPI

In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den Anteil an Frauen an der Gesamtbelegschaft auf über einem Drittel konstant zu halten und erwarten für die Zukunft einen leicht ansteigenden Trend.

Anteil Frauen im mittleren und oberen Management KPI

Auch in 2019 wird  das Ziel, 30 % Frauen in Führungspositionen zu erlangen, weiter verfolgt. 
In Deutschland ist der Anteil der Frauen im mittleren und oberen Management in 2019 von 21,0 auf 21,9 Prozent gestiegen. Der konzernweite Wert ist ebenso gestiegen und liegt nunmehr bei 26 Prozent. In den internationalen Landesgesellschaften im Ausland (ohne TMUS) hat sich der Wert leicht verringert. Grund ist eine Reduzierung der Mandate und die Dekonsolidierung der „Albanian Mobile Communications“.


Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe des Prozentsatzes von Frauen im mittleren und oberen Management decken wir den GRI-Indikator GRI 405-1 (Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Arbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsfaktoren) und die EFFAS-Kennzahl S10-02 (Anteil von Frauen in Führungspositionen) vollständig sowie die EFFAS-Kennzahl S10-01 (prozentualer Frauenanteil an der gesamten Belegschaft) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 15 (Vielfalt und Gesundheitsschutz) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne des Global Compact-Prinzips 6 (Beseitigung von Diskriminierungen).

Anteil Frauen Vorstand KPI

Auch in 2019 wird das Ziel, 30 % Frauen in Führungspositionen zu erlangen, weiter verfolgt. Zwei unserer neun Vorstandsmitglieder sind weiblich.

Die Deutsche Telekom zählt zu den wenigen DAX-Konzernen, bei denen schon seit einigen Jahren Frauen dem Vorstand angehören. In der internationalen Führungsmannschaft unterhalb des Konzernvorstands arbeiten ebenfalls immer mehr Frauen.

   

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe des Prozentsatzes von Frauen im Vorstand decken wir den GRI-Indikator GRI 405-1 (Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Arbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsfaktoren) und die EFFAS-Kennzahl S10-02 (Anteil von Frauen in Führungspositionen) vollständig sowie die EFFAS-Kennzahl S10-01 (prozentualer Frauenanteil an der gesamten Belegschaft) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 15 (Vielfalt und Gesundheitsschutz) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne des Global Compact-Prinzips 6 (Beseitigung von Diskriminierungen).

Anteil Frauen im Aufsichtsrat in den Telekom Landesgesellschaften KPI

In unseren europäischen vollkonsolidierten Auslandsgesellschaften lag der Frauenanteil bei 25 % (39,5 % in Deutschland). 

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Förderung der Vielfalt unserer Nachwuchskräfte

Unser Beitrag zu den SDG

Wir setzen uns bei unseren Nachwuchskräften gezielt für Vielfalt ein und unterstützen Jugendliche mit Migrationshintergrund: Zum 31. Dezember 2019 hatten 10 Prozent der bei uns beschäftigten Auszubildenden und dual Studierenden eine andere Nationalität als deutsch, insgesamt sind 59 Nationen vertreten.

Bereits seit 2011 bieten wir Alleinerziehenden in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein duales Studium in Teilzeit zu absolvieren. 2019 begannen rund 13 junge Menschen eine solche Teilzeitausbildung.

Anteil Beschäftigter mit Behinderung KPI

Bereits seit Jahren übertrifft die Telekom den vorgeschriebenen Mindestanteil von 5 Prozent schwerbehinderten Beschäftigten und liegt damit an der Spitze der DAX-30-Unternehmen. In 2019 konnte der Wert von 7,6% gehalten werden.

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe ist der GRI-Indikator GRI 405-1 (Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Arbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsfaktoren) teilweise abgedeckt. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 15 (Vielfalt und Gesundheitsschutz) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne des Global Compact-Prinzips 6 (Beseitigung von Diskriminierungen).