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  • Corporate Responsibility Bericht 2019

Gesellschaftliches Engagement

Unser Ansatz für gesellschaftliche Verantwortung

Die Digitalisierung verändert nahezu alle Lebensbereiche. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen diese Veränderungen positiv, aktiv und gleichberechtigt mitgestalten können – kurz: Wir wollen, dass alle #DABEI sind. Deshalb arbeiten wir im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements daran, die digitale Teilhabe voranzutreiben.

Wir glauben, dass vor allem drei Faktoren entscheidend sind, damit alle Menschen gleichberechtigt an der digitalen Gesellschaft teilhaben können: technischer Zugang zu schnellen Netzen („Access“), Tarife und Endgeräte, die allen Menschen Teilhabe auf Basis ihrer finanziellen Situation ermöglichen („Affordability“), und die Fähigkeit zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien („Ability“).

  • Access/Technischer Zugang: Um den technischen Zugang zu ermöglichen, bauen wir unser Netz stetig aus.
  • Affordability/Bezahlbarkeit: Mit unterschiedlichen Tarifen für jedes Budget und unserem Sozialtarif versuchen wir, den digitalen Zugang so zu gestalten, dass er für alle bezahlbar ist.
  • Ability/Kompetenter Umgang mit digitalen Medien: Wir unterstützen Menschen dabei, sich im Netz souverän zu bewegen und nach demokratischen Spielregeln zusammenzuleben. Wer im Netz unterwegs ist, soll positive Erlebnisse haben und darf keinen Schaden nehmen. Datensicherheit und Datenschutz haben daher für uns höchste Priorität.

Durch den Fokus auf die Förderung digitaler Teilhabe weist unser gesellschaftliches Engagement einen engen Bezug zu unserem Kerngeschäft auf. Wir fühlen uns nicht nur für unsere Produkte und unser Netz verantwortlich, sondern auch dafür, dass Menschen gut damit umgehen können. So können wir unser Know-how als Telekommunikationsanbieter bestmöglich zum Wohl der Gesellschaft einsetzen.

Zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung als einer der großen Arbeitgeber gehörte es auch 2019 nach wie vor, Flüchtlinge bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Im Zuge unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir nicht nur eigene Projekte und Initiativen um, sondern fördern auch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus leisten wir finanzielle Unterstützung, beispielsweise engagieren wir uns als Sponsor und unterstützen Projekte und gemeinnützige Organisationen, die sich für ein besseres Zusammenleben und gegen Ausgrenzung einsetzen.

Die Landesgesellschaften führen eigenverantwortlich regionale Initiativen durch. Bei unserem Engagement arbeiten wir aber auch länderübergreifend eng zusammen und tauschen Erfahrungen und Best Practices aus. Eine wichtige Rolle spielt auch die enge Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren wie NGOs, Vereinen und Initiativen.

Erfolgsmessung
Unseren Erfolg messen wir mit einem Kennzahlenset:

  • ESG KPI imgCommunity Investment“: zeigt unser finanziell, personell und in Sachmitteln geleistetes gesellschaftliches Engagement
  • ESG KPI „Beneficiaries“: misst die Anzahl der Engagierten und die als Zielgruppe erreichten Menschen
  • ESG KPI „Medienkompetenz“: zeigt den Anteil von Projekten und Maßnahmen, die einen souveränen Umgang mit Medien fördern, und hat durch den starken Bezug zum Kerngeschäft eine hohe Steuerungsrelevanz

Mit unseren Maßnahmen orientieren wir uns an den Sustainable Development Goals img (SDGs) der Vereinten Nationen. Mit welchen Aktivitäten wir uns für die SDGs engagieren, zeigen wir in einer Übersicht.

Förderung von Medien- und Demokratiekompetenz

Medienkompetenz ist für uns der Schlüssel für einen guten und kompetenten Umgang mit digitalen Medien. Wir sind der Überzeugung, dass dies noch nicht reicht, um im Netz gut zusammenleben zu können, und bringen deshalb Medienkompetenz in Einklang mit demokratischen Grundwerten. Deshalb setzen wir uns mit vielfältigen Projekten und Initiativen für Meinungsbildung und Vertrauen und gegen Ausgrenzung und Hass im Netz ein. Auch auf unserer Konzern-Website und in unserem Nachhaltigkeitsmagazin „We Care“ informieren wir über den verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Medien.

Unser Themenschwerpunkt lautete 2019 „digitale Demokratie“: Welche Vorteile bietet die digitale Welt für die Partizipation und Meinungsbildung? Wo ist die Demokratie durch das, was im Netz passiert, gefährdet – etwa durch offenen oder verdeckten Populismus, Hate Speech, Fake News und Meinungsmache? 2019 haben wir viele Tausend Menschen mit Kurzformaten, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema „digitale Demokratie“ erreicht, beispielsweise auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Unser Ziel ist, zu sensibilisieren und Handlungsalternativen aufzuzeigen – etwa zu der Frage, wie man Fake News erkennt und wie sich dieses Wissen zum Beispiel in sozialen Medien nutzen lässt.

„Teachtoday“
Die Initiative „Teachtoday“ unterstützt Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit alltagsnahen Tipps und Materialien zur sicheren und kompetenten Mediennutzung. Dabei werden unterschiedlichste Themen aus den Bereichen Familie, Schule und Freizeit abgedeckt. Das Angebot steht auf www.teachtoday.de in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Polnisch, Rumänisch und Ungarisch) zur Verfügung.

Unter anderem führt ein Medienparcours spielerisch an das Thema Mediennutzung heran. An verschiedenen Stationen werden Themen wie Spielzeiten, Datenschutz und Cybermobbing img behandelt.

Auch auf YouTube ist „Teachtoday“ mit einem eigenen Kanal vertreten: Dort sind kurze, eingängige Videos zur sicheren und kompetenten Internet-Nutzung, zu Datenschutz und Authentizität im Netz zu sehen. Unter anderem gibt es dort Interviews zu Kinderrechten, die anlässlich des Weltkindertags 2019 geführt wurden.

Das Kindermedienmagazin Scroller vermittelt Kindern von neun bis zwölf Jahren Medienkompetenz auf Augenhöhe. Scroller ist in einer interaktiven Webvariante und im kostenfreien Printformat erhältlich.

Im März 2019 hat „Teachtoday“ auf der Bundesjugendkonferenz „Medien 2019“ in Rostock Materialien vorgestellt, die Medienscouts an ihren Schulen einsetzen können. Mehr als 300 „Medienscouts“ nahmen teil: Das sind speziell ausgebildete Jugendliche, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bei der Nutzung des Internets beraten. 

#DABEI-Geschichten
#DABEI-Geschichten ist eine Initiative der Deutschen Telekom, die sich praxisnah mit gesellschaftlich relevanten Themen der Digitalisierung auseinandersetzt und sie in ein Angebot für Multiplikatoren überführt. Die Initiative zeigt Möglichkeiten für Partizipation und verantwortliches Handeln im Netz und möchte zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Optionen anregen. Unser Ziel ist es, Impulse zum verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien zu geben und derart zu unterstützen, dass Teilhabe auch im digitalen Raum gelingen kann. Damit leistet die Initiative einen Beitrag zu unserer Kampagne #DABEI. Die Inhalte kann man sich zum einen im Selbststudium aneignen, zum anderen sind sie für Multiplikatoren geeignet, die mit Lerngruppen arbeiten. Bei der Entwicklung der Inhalte werden innovative didaktische Formate verwendet und mittels moderner Technologien in Form von Modulen umgesetzt. Zehn Module liegen auf Deutsch und Englisch und auch in einfacher Sprache vor. Unabhängig davon, wie komplex ein Thema ist, legen wir Wert darauf, dem Nutzer zu überlassen, ob es für ihn wichtig ist. Wir sorgen für die entsprechende sprachliche und didaktische Aufbereitung.

Bei #DABEI-Geschichten finden Sie unter anderem Informationen zu digitaler Freundschaft oder auch Meinungsmache im Netz. 2019 haben wir unter anderem neue Module zu den Themen „Leben in der Stadt der Zukunft“ sowie „Digitale Demokratie“ veröffentlicht.
 
Engagement der Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich mit zahlreichen Programmen und Projekten für eine bessere Bildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dies tut sie in der Überzeugung, dass ein modernes Bildungssystem junge Menschen auf die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel, Elektromobilität oder Biodiversität bestmöglich vorbereiten muss.

Handlungsfelder – Deutsche Telekom Stiftung

Annette Reuter

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Annette Reuter

ESG KPI „Community Investment“ KPI

Wir berichten ein Set von drei KPI img zur Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements.  Dabei handelt es sich um die ESG img KPIs „Community Investment“, „Beneficiaries" und „Medienkompetenz“. Wir orientieren uns dabei an der Methodik der London Benchmarking Group (LBG) mit den Aspekten „Input“ (Aufwand/Engagement), „Output“ (Resultate) sowie „Impact“ (Veränderung).

Der ESG KPI „Community Investment“ bildet das finanziell, personell und in Sachmitteln geleistete Engagement der Telekom ab.

Unser Ambitionsniveau: KPI steigern

Das Investitionsvolumen für unsere gesamte Netzinfrastruktur lag 2019 bei 13,1 Mrd. € (davon rund 5,5 Mrd. € in Deutschland) und wir versorgen bereits 98 % Prozent der Bevölkerung innerhalb unserer Landesgesellschaften mit LTE img. Zudem betreiben wir mit mehr als 500.000 Kilometern das größte Glasfasernetz Deutschlands und forcieren den Ausbau einer großflächigen NB-IoT Infrastruktur für die Städte der Zukunft. Durch den Ausbau des Internets tragen unsere Investitionen somit einen wichtigen Teil dazu bei, dass weiten Teilen der Gesellschaft der Zugriff auf schnelles Internet möglich ist. Dies wiederum ist die Grundlage für eine positive Entwicklung unserer gesellschaftlichen Kennzahlen, z.B. den ESG KPI „Medienkompetenz“. Weiterhin leisten wir durch unsere Produkte und Services einen Beitrag zum Klimaschutz und tragen zur Ressourceneffizienz bei. Unsere Produkte reichen dabei über von ICT img Lösungen wie Videokonferenzen über Industrie 4.0 img und eine nachhaltig vernetzte Landwirtschaft bis hin zu „Smart City“-Konzepten.

Zusätzlich leisten wir mit dem ESG KPI „Community Investment“ einen wichtigen Beitrag zu den Sustainable Development Goals img. In 2019 haben rund 24 Millionen Euro unserer Community Investments zur Erreichung des SDG 4 (die Förderung von hochwertiger Bildung) beigetragen.

ESG KPI-Set „Beneficiaries“ und „Medienkompetenz“ KPI

Wir berichten ein Set von drei KPI img zur Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements. Neben dem ESG KPI „Community Investment“ berichten wir hier "Beneficiaries" und "Medienkompetenz". Wir orientieren uns dabei an der Methodik der London Benchmarking Group (LBG) mit den Aspekten „Input“ (Aufwand/Engagement), „Output“ (Resultate) sowie „Impact“ (Veränderung). 

Der ESG KPI „Beneficiaries“ zeigt die Anzahl der Engagierten und als Zielgruppe die erreichten Menschen, die an gesellschaftlichen Maßnahmen der Deutschen Telekom partizipieren oder von ihnen profitieren (z.B. Medienkompetenzschulungen, DSL-Anbindung von Schulen und Telefonseelsorge). 

Unser Ambitionsniveau: KPI steigern

Der ESG KPI „Medienkompetenz“ („Media Literacy“) misst die Anzahl der mit Programmen in diesem Bereich erreichten Menschen. Dieser KPI stellt den direkten Bezug zu unserem Kerngeschäft her. Zum Jahresende 2019 erreichte dieser einen Wert von 41 Prozent. Unser Ziel ist es, den KPI bis 2020 auf 45 Prozent zu erhöhen.

engagement@telekom KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Mit unseren Corporate-Volunteering-Angeboten unterstützen wir das gesellschaftliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, erweitern ihre eigenen Perspektiven und stärken ihre Sozialkompetenz. Dies wirkt sich wiederum positiv auf den Teamzusammenhalt im Unternehmen aus. 

Unser Corporate-Citizenship-Programm „engagement@telekom“ verfolgt zwei Ziele: das bestehende Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und Impulse für neues Engagement geben. Dazu bieten wir Gelegenheiten, sich ehrenamtlich zu engagieren: Beispielsweise gibt es an zahlreichen Social Days die Möglichkeit, für einen guten Zweck aktiv zu werden.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Projekten zur Förderung der Medienkompetenz: Auf diese Weise helfen unsere Beschäftigten Menschen dabei, digitale Phänomene besser zu verstehen – und schaffen damit die Voraussetzung für Teilhabe an der digitalen Welt. 2019 haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem verstärkt für die Umwelt engagiert. Unter anderem haben sie im Rahmen der Green Pioneers eigene Aktivitäten gestartet, die auf unsere Konzernziele einzahlen – zum Beispiel auf das Einsparen von CO2-Emissionen.

Engagement ist uns in der Ausbildung wichtig. Daher haben wir dieses Jahr einen Spendenlauf durchgeführt. Dieser hatte neben der eigenen Gesundheit auch das Thema „Engagement“ im Blick. Neben der Möglichkeit sich bei der DKMS zu typisieren, unterstützten die Teilnehmer durch Ihren Lauf den Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.

engagement@telekom

Gemeinsames Engagement mit Partnern

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den gesellschaftlichen Dialog zu digitaler Verantwortung voranzutreiben. Dazu engagieren wir uns in verschiedenen Bündnissen und Partnerschaften wie etwa der „Corporate Digital Responsibility“-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Mit der Unterzeichnung der Charta der digitalen Vernetzung und unserem Engagement in ihrem Trägerverein unterstreichen wir unser Engagement.

Mit vielen Organisationen, Vereinen und Initiativen, mit denen wir im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements zusammenarbeiten, verbinden uns langjährige Partnerschaften, zum Beispiel 

Finanzielles Engagement und Sponsoring

In Deutschland engagieren wir uns in den Feldern Sport, Kultur und Soziales. Und auch die Landesgesellschaften engagieren sich in diesen Bereichen. Neben finanziellen Zuwendungen unterstützen wir Künstler, Sportler, Veranstalter und Vereine auch bei Kommunikation und Vermarktung. Die Sponsoring-Richtlinie gibt den Rahmen für Sponsoring-Aktivitäten vor. Dabei spielt auch das regionale Engagement an unseren Standorten eine wichtige Rolle. Beispiele für unser Engagement sind:

  • Musiksponsoring
  • Theaterförderung
  • Sportförderung im Leistungssport mit Partnern wie dem Deutschen Fußball-Bund, dem FC Bayern München, den Telekom Baskets Bonn sowie der Deutschen Sporthilfe, der DFB-Stiftung Sepp Herberger und dem Deutschen Behindertensportverband
  • Sportförderung im Breitensport
  • Sponsoring von sozialen Aktivitäten im Zuge von Kooperationen

Weitere Informationen zum Sponsoring-Engagement der Deutschen Telekom AG finden Sie hier.

Corporate Giving
Mit unseren Unternehmensspenden (Corporate Giving img) unterstützen wir weltweit die Arbeit von Hilfsorganisationen – vorzugsweise in langjährigen Partnerschaften – und leisten schnelle Hilfe in Katastrophensituationen. Unsere Konzern-Spendenrichtlinie gibt dafür den Rahmen vor.

Unser Ansatz für einen vertrauenswürdigen Umgang im Netz

Unser Beitrag zu den SDG

Der von der Telekom geförderte Digital-Index 2018/2019 der Initiative D21, Deutschlands größtem gemeinnützigen Netzwerk für die digitale Gesellschaft, bestätigte, dass der Digitalisierungsgrad in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen ist. So ist der Anteil derjenigen, die digital im Abseits stehen, im Vergleich zu 2017 umProzent gesunken. Im gleichen Zeitraum hat die Gruppe der digitalen Vorreiter umProzent zugelegt. Dennoch bestehen zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen nach wie vor große Unterschiede. Dabei ist der Zugang zu modernen Informationstechnologien Voraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildung an der digitalen Gesellschaft teilhaben können. Deshalb bauen wir unsere Infrastruktur zügig weiter aus und erhöhen mit neuen, sicheren Technologien die Übertragungsgeschwindigkeiten. Zugleich mindern wir mit unseren gesellschaftlichen Initiativen mögliche Hürden für die ICT-Nutzung. Wir entwickeln eigene Angebote und unterstützen Initiativen unserer Partner mit unserem Know-how. Dabei setzen wir uns stets konkrete Ziele – sei es für uns selbst oder gemeinsam mit unseren Partnern.

Mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen die Teilhabe an der digitalen Welt zu ermöglichen, setzen wir bei unserem Engagement folgende Schwerpunkte:

Vertrauenswürdiger Partner in der digitalen Welt

Bewusstsein schaffen
Umsetzung fördern
Fähigkeiten Stärken
Bewusstsein schaffen

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den gesellschaftlichen Dialog zu digitaler Verantwortung voranzutreiben. Dazu engagieren wir uns in verschiedenen Bündnissen und Partnerschaften wie etwa der „Corporate Digital Responsibility“-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Auch unsere Leitlinien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz, die wir 2018 veröffentlicht haben, wollen wir im Austausch mit unseren Stakeholdern weiterentwickeln. Als Mitglied der Charta der digitalen Vernetzung unterstreichen wir unser Engagement.

Eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Digitalisierung ist das Vertrauen der Menschen in den Schutz ihrer persönlichen Daten. Datenschutz und Datensicherheit haben für uns höchste Priorität. Eine wichtige Rolle spielt aber auch der bewusste und sichere Umgang mit persönlichen Daten. Diesen fördern wir zum Beispiel mit unserem Online-Ratgeber sicherdigital.de oder einem Themenschwerpunkt in unserem Nachhaltigkeitsmagazin „We Care“. Außerdem bündelt unsere Landingpage „Medien, aber sicher!“ verschiedene Initiativen mit dem Ziel, einen verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Medien zu fördern und so die Teilhabe von Menschen an der digitalen Welt zu verbessern. Darüber hinaus haben wir 2019 unsere Social Media Grundsätze überarbeitet, denn sowohl im Unternehmen als auch außerhalb wollen wir ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander gewährleisten und eine Kommunikationskultur, die das widerspiegelt.

Umsetzung fördern

Wir unterstützen Projekte und Initiativen, die digitale Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bieten, mit unserem Know-how:

  • Im Rahmen unserer Corporate-Volunteering-Aktivitäten beteiligen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den verschiedenen Projekten. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Mit dem Virtual-Reality-Spiel „Sea Hero Quest VR“ leisten wir einen Beitrag zur Demenzforschung.
  • Wir unterstützen externe Initiativen, zum Beispiel durch unsere Mitgliedschaft im Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), der eine zentrale Anlaufstelle für IT-Sicherheit und Datenschutz bietet.
  • Im Rahmen der Initiative „Telekom@School“ bieten wir allgemeinbildenden Schulen deutschlandweit kostenlose Breitbandanschlüsse an, um den Zugang zu modernen Informationstechnologien weiter zu verbessern. So erhalten Kinder und Jugendliche unabhängig vom Elternhaus die Chance, den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen.
  • Mit günstigen Sondertarifen ermöglichen wir einkommensschwachen Kunden und Menschen mit Behinderungen, zu günstigen Konditionen zu telefonieren und zu surfen. Über eine Million Kunden in Deutschland nehmen diese Sondertarife jährlich in Anspruch.
Fähigkeiten Stärken

Teachtoday“ ist Teil unserer Initiative „Medien, aber sicher!“ mit dem Schwerpunkt der Förderung einer sicheren und kompetenten Mediennutzung für Kinder und Jugendliche, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien. Ein Beispiel dafür ist das kostenlose Kindermagazin „Scroller“. Das Kindermedienmagazin der Telekom-Initiative „Teachtoday“ beschäftigt sich mit wichtigen Fragen rund um das Lernen mit digitalen Medien und ermutigt Kinder, die digitale Welt selbst mitzugestalten.

Unser Engagement umfasst außerdem:

  • Code+Design Camps“: Dabei lernen junge Leute – mit oder ohne Vorkenntnisse im Programmieren – unter Anleitung von professionellen Mentoren neue Technologien kennen und entwickeln ihre Fähigkeiten weiter.
  • Wir beteiligen uns am Projekt „Digitale Nachbarschaft“, das Menschen zu ehrenamtlichen IT-Botschaftern ausbildet.
  • Wir engagieren uns für den Digital-Kompass, der kostenfrei hilft, digitale Chancen für den Verein sicher und einfach zu nutzen. Angeboten werden Workshops, Handbücher, Webinare und Lernvideos.
  • Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) fördern wir die Medienkompetenz älterer Menschen und unterstützen deren „Goldenen Internetpreis“ für kompetente Internet-Nutzer ab 60.
  • Gemeinsam mit vier weiteren Stiftungen ist die Deutsche Telekom Stiftung Träger des „Forum Bildung Digitalisierung“, das mit digitalen Medien Bildung und Chancengleichheit verbessern will.
  • #DABEI-Geschichten ist ein Angebot der Deutschen Telekom, sich mit Themen der digitalen Welt zu beschäftigen, um sie zu verstehen: von digitaler Demokratie über digitale Freundschaft bis hin zu Datenschutz und -sicherheit – leicht verständlich, innovativ und voller Tipps! Wer mit Lerngruppen arbeitet, findet hier Anregungen und Hinweise Unterlagen stehen auch in einfacher Sprache zur Verfügung.

Die Deutsche Telekom Stiftung setzt viele Initiativen und Projekte entlang der institutionellen Bildungskette um, die mit zahlreichen Maßnahmen und Programmen Kompetenzen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) stärken.

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Engagement in der Flüchtlingshilfe: Integration in die Arbeit, Integration in die Gesellschaft KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Das Flüchtlingsengagement der Telekom ist 2015 als Task Force für Ersthilfe mit folgenden Maßnahmen gestartet:

  • Kostenlose WLAN-Hotspots in Erstaufnahmeeinrichtungen
  • Bereitstellung von Telekom-Immobilien für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
  • Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
  • Unterstützung von privatem ehrenamtlichem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Von der Ersthilfe entwickelte sich das Engagement 2016 weiter zum Projekt „Deutsche Telekom hilft Flüchtlingen“, das die Integration in den Arbeitsmarkt zum Ziel hat.

Langfristige Integration fördern
450 Arbeitsangebote waren 2019 bei der Deutschen Telekom und Partnerunternehmen mit Flüchtlingen besetzt – in Form von Praktikumsstellen, im Rahmen einer Ausbildung, im Programm „Praktikum PLUS Direkteinstieg“ oder als Festanstellung.

56 Flüchtlinge, die bereits eine Maßnahme innerhalb der Telekom durchlaufen haben, konnten eine Folgebeschäftigung bei der Telekom oder Partnerunternehmen der Telekom antreten. Sie sind beispielsweise nach einem Praktikum in eine Ausbildung oder ein duales Studium gewechselt oder haben nach ihrer Ausbildung ein festes Arbeitsverhältnis begonnen.

2019 konnten zudem die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Programm „Praktikum PLUS Direkteinstieg“ erfolgreich abschließen. Mehr als 70 Prozent von ihnen wechselten in eine langfristige Anschlussbeschäftigung. Bei „Praktikum PLUS Direkteinstieg“ handelt es sich um ein Programm, das die Deutsche Telekom in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Post DHL Group und Henkel erstmals 2016 startete. An eine drei- bis sechsmonatige Orientierungsphase schloss sich dabei eine Anstellung für zwei Jahre an. 2018 haben wir für die Deutsche Telekom das Programm fortgeführt und weiterentwickelt. Dabei wurden neue Stellen in Bereichen geschaffen, in denen hoher Personalbedarf bestand, beispielsweise im Kundenservice oder in der Technik. Das Programm läuft noch bis 2021. Für „Praktikum PLUS Direkteinstieg“ wurden wir 2018 mit dem „HR Excellence Award“ für innovative Leuchtturmprojekte im Personalmanagement in der Kategorie „Konzerne Corporate Social Responsibility“ ausgezeichnet.

Mit dem Ziel, den ersten Schritt in die deutsche Arbeitswelt zu schaffen, wurden auch 2019 Praktikumsstellen für Flüchtlinge geschaffen. Viele dieser Stellen haben wir über Bewerbertage vergeben, bei denen das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand und nicht das Abfragen von Vorerfahrungen oder Sichten von Zertifikaten.

Die Deutsche Telekom unterstützte auch 2019 ihre Mitarbeiter bei ihrem sozialen Engagement in der Flüchtlingshilfe, zum Beispiel in Kooperation mit Volunteer Vision im Programm „eStart“. Ende des Jahres unterstützten 150 Telekom-Mitarbeiter als Sprachpaten Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache.

In den letzten Jahren haben wir viel Erfahrung bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen gesammelt. Diese sind in unsere Standardverfahren im Personalbereich eingeflossen. Damit haben wir eine nachhaltige Verankerung der Integration von Flüchtlingen in unser Unternehmen geschaffen. Ende 2019 konnten wir die geschaffenen Sonderprozesse zur Integration von Flüchtlingen auflösen.

Informationen rund um Deutschland: Das Handbook Germany
Unter www.handbookgermany.de finden Flüchtlinge, alle, die neu in Deutschland sind, sowie Ehrenamtler und Betreuer Informationen zum Leben, Lernen und Arbeiten in Deutschland. Das Handbook Germany ist die Weiterentwicklung unseres 2015 gestarteten Flüchtlingsportals in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Adobe und den Neuen Deutschen Medienmachern. Die Informationen stehen inzwischen in sieben Sprachen zur Verfügung: Neben Deutsch, Arabisch, Englisch und Farsi auch in Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch und Türkisch. Die Deutsche Telekom unterstützt das Redaktionsteam als Technologiepartner. Handbook Germany wurde 2019 erneut ausgezeichnet: mit dem „Smart Hero Award“ der Stiftung Digitale Chancen und Facebook in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit“.

Barbara Costanzo

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Barbara Costanzo