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  • Corporate Responsibility Bericht 2019

Schutz der Biodiversität

Unser Beitrag zu den SDG

Eine der Hauptursachen für das Artensterben ist der zunehmende Flächenverbrauch durch Industrie, Landwirtschaft und Verkehr. 

Die Geschäftstätigkeit der Telekom hat vorwiegend am Anfang der Wertschöpfungskette bei unseren Lieferanten Auswirkungen auf die Biodiversität. Der Flächenverbrauch durch unser Kerngeschäft ist auch im Verhältnis zu anderen Branchen deutlich geringer.

Wo von uns umsetzbar, treten wir für den Schutz der Biodiversität ein. Denn ICT-Lösungen können zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, wie unser Projekt „Bee and Me“, das Imker beim Schutz ihrer Bienen unterstützt, zeigt. Auch beim Netzausbau legt die Telekom Wert auf den Schutz der Biodiversität und hält die entsprechenden Naturschutzvorschriften ein. Um die berühmte Burg Eltz mit Mobilfunk zu versorgen und gleichzeitig die Lebensräume im Naturschutzgebiet nicht zu beeinträchtigen, wurden umweltschonende Maßnahmen umgesetzt.

Außerdem leisten wir durch die Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen auch finanziell einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz. Die Erlöse aus Sammelaktionen der Handyrücknahme kamen unter anderem folgenden Organisationen zugute: Landesbund für Vogelschutz Bayern e.V., Pro Wildlife e.V, Projekte zum Schutz von Gorillas der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und Artenschutzprojekte des Tierpark Hellabrunn, München.

2019 wurde in der Öffentlichkeit viel über mögliche negative Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks auf Tiere und Pflanzen diskutiert. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat zu diesem Thema 2019 einen internationalen Workshop durchgeführt und festgestellt, dass es nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand keine wissenschaftlich belastbaren Hinweise auf eine Gefährdung von Tieren und Pflanzen durch hochfrequente elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte gibt.