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  • Corporate Responsibility Bericht 2019

Unser Umgang mit Klimarisiken

Im Rahmen unserer integrierten Klimastrategie ermitteln wir mögliche Chancen und Risiken, die für uns sowie für unsere Stakeholder img bestehen.
Unser Vorstand wird vierteljährlich mit dem „Group Risk Report“ über aktuelle Klimarisiken. Weitere Informationen zum Risikomanagement finden Sie im Kapitel „Risiko- und Chancenmanagement“ im Geschäftsbericht.

Physische Risiken
Extreme Wetterbedingungen infolge des Klimawandels können sich negativ auf unsere Geschäftsprozesse auswirken und zu Störungen im Netz oder gar Netzausfällen führen. 
Solche Ausfälle können unter anderem die Steuerung von Rettungseinsätzen massiv beeinträchtigen, wenn nicht gar unmöglich machen. 
Damit wir in solchen Fällen angemessen reagieren können, definiert unsere interne Richtlinie „Group Policy on Continuity and Situation Management“ Verantwortlichkeiten, Prozesse und Maßnahmen. Sie legt außerdem den Umgang mit Notfall- und Krisensituationen, etwa einer Flut, fest. Zusätzlich berücksichtigen wir mögliche Folgen des Klimawandels bei der Planung unserer zukünftigen Geschäftstätigkeit. So bauen wir zum Beispiel unsere Netzinfrastruktur so aus, dass sie Unwettern, Temperaturveränderungen oder höheren Windgeschwindigkeiten standhält.

Finanzielle Risiken
Der drohende Klimawandel birgt aber auch finanzielle Risiken, sei es durch Abgaben für CO2-Emissionen oder erhöhte Energiekosten. Einen Beitrag zur Vorbeugung leisten wir, indem wir unter anderem unsere eigene Energieeffizienz erfassen und Maßnahmen entwickeln, um diese zu verbessern. Zudem können Extremwetterereignisse zu Infrastrukturausfällen führen, was zusätzliche Investitionen in eine robustere Infrastruktur erforderlich machen könnte.

Prävention
Wir helfen auch unseren Kunden mit innovativen Lösungen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren (Mitigation). Beispiele dafür sind innovative Projekte im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung und Mobilität oder auch sogenannte Echtzeitlösungen für die Landwirtschaft. Diese helfen nicht nur Emissionen zu reduzieren, sondern auch den Einsatz von Düngemitteln, Saatgut oder Maschinen zu optimieren. Eine Steigerung der Erträge kann zudem zur Erreichung des Sustainable Development Goal (SDG) 2, „Kein Hunger“, beitragen. Daneben unterstützen wir unsere Kunden auch dabei, mit den negativen Folgen des Klimawandels umzugehen (Adaptation). Im Falle einer drohenden Katastrophe kann unsere Infrastruktur beispielsweise für die Verbreitung von Warnhinweisen über sogenannte Frühwarn-Apps genutzt werden.