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  • Corporate Responsibility Bericht 2019

Die Ergebnisse unserer Mitarbeiterstudie zur Compliance-Kultur

2019 haben wir unter dem Dach der Initiative „Transparente Unternehmenskultur“ zum zweiten Mal eine internationale Mitarbeiterumfrage zum Thema Compliance durchgeführt. Ziel war es, nach der letzten Befragung im Jahr 2017 erneut zu prüfen, wie sich unsere Compliance-Kultur seither entwickelt hat. Forschungspartner der breit angelegten Auftaktstudie waren die European School of Management and Technology (ESMT Berlin) und die Hertie School of Governance. An der aktuellen Befragung nahmen 46 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom teil, nochmals mehr als bei der Ersterhebung. Unterstützt wird die Initiative von einem eigens dafür gegründeten Expertenkreis. Dazu gehörten neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Telekom auch Vertreter aus Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Die Ergebnisse haben sich gegenüber 2017 verbessert.

  • 98 Prozent der Befragten bekannten sich zu den Regeln der Deutschen Telekom und gaben an, nicht bereit zu sein, sich unethisch zu verhalten (2017: 97 Prozent). Die überwiegende Mehrheit steht demnach zu den eigenen Wertvorstellungen und würde auch unter Druck nicht davon abweichen.
  • 88 Prozent gaben an, dass ihre Führungskraft beim ethischen Verhalten mit gutem Beispiel vorangeht.
  • Knapp 90 Prozent gaben an, dass sie vom Unternehmen gut darüber informiert wurden, wie sie sich angemessen bei der Arbeit verhalten sollen und dass sie sich gut vorbereitet fühlen, um mit ethisch fragwürdigen Situationen umzugehen.  
  • Die deutliche Mehrheit der Befragten gab an, dass die Unternehmensleitung beim ethischen Verhalten mit gutem Beispiel vorangehe. 
  • Schwächen benannten sie im Bereich der Feedbackkultur. Einige Beschäftigte gaben an, sie trauten sich nicht, ihre Meinung offen zu sagen.

Die benannten Schwächen wurden im Vorstand intensiv diskutiert und in ein Maßnahmenpaket gegossen. Ziel der Maßnahmen: die werteorientierte Compliance-Kultur im Konzern weiter zu stärken und den überwiegend positiven Trend auch in Zukunft fortzuschreiben. Unter anderem wurde das Virtual- Reality-Programm „Managing Dilemmas“ eingeführt. Mit ihm wollen wir unseren Beschäftigten erleichtern, kritische Situationen zu erkennen und sich in diesen Fällten richtig zu verhalten. Darüber hinaus wurde die „Speak Up Culture“ unter anderem durch ein neues E-Learning-Programm gefördert.