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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Voll vernetzt

Wenn morgens der Wecker klingelt, sind viele von uns sofort „on“. Blinzelnd strecken wir unsere Hand in Richtung Nachttisch aus, denn da liegt unser Smartphone. So prasseln die ersten Informationen des Tages auf uns ein, noch bevor wir einen Schritt aus dem Bett gemacht haben.

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Einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit zufolge verbringen Deutschlands Arbeitsnehmer pro Woche im Durchschnitt bis zu fünf Stunden ihrer Freizeit mit beruflichen Aktivitäten.

Immer auf dem neusten Stand sein, schnell reagieren – das ist für viele heute selbstverständlich, sorgt aber auch für Stress. Wir glauben, ständig erreichbar sein zu müssen. Und zwar nicht nur privat, sondern auch im Job. Einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit zufolge verbringen Deutschlands Arbeitsnehmer pro Woche im Durchschnitt bis zu fünf Stunden ihrer Freizeit mit beruflichen Aktivitäten: E-Mails lesen, Anrufe beantworten, etwas im Internet recherchieren … Immer mehr, immer schneller – und am Ende: krank? Damit es nicht so weit kommt, setzen wir bei der Telekom vor allem auf Prävention: zum Beispiel mit Seminaren oder Coachings zu Themen wie Achtsamkeit und Selbstfürsorge – auch im Umgang mit digitalen Medien. Dabei beziehen wir auch unsere Führungskräfte als wichtige Multiplikatoren ein. Die Maßnahmen sind Teil unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für unser zielgruppenspezifisches Angebot an Maßnahmen in der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsprävention wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Corporate Health Award“ als vorbildliches Unternehmen.

Was wir tun

Von der Grippeschutz-Impfung bis zum Stress-Coaching – unsere betriebliche Gesundheitsförderung bietet ein breites Angebot. Hier einige Beispiele aus Europa.

1
Gesundheitscheck

Alle Beschäftigten haben die Möglichkeit sich einmal pro Jahr von einem Betriebsarzt kostenlos durchchecken zu lassen. Der Check besteht aus einer körperlichen Untersuchung, großem Blutbild, Ermittlung individueller Risikofaktoren und Erklärung des Befunds. Bei Bedarf wird an Fachärzte überwiesen.

2
Grippeschutz

Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenlose Grippeschutz-Impfungen an. Der verwendete Vierfachimpfstoff bietet einen umfangreichen Schutz gegen die saisonal kursierenden Grippeviren.

3
Darmkrebsvorsorge

Unseren Beschäftigten ab 45 Jahren bieten wir einmal pro Jahr die Möglichkeit zur kostenlosen Darmkrebsvorsorge an, bei familiärer Vorbelastung auch unabhängig vom Alter. Auch Familienangehörige können das Angebot zu einem geringen Selbstkostenbeitrag nutzen.

4
Bewegung

Mobile Fitnesstrainer kommen in die Teams und zeigen einfach anwendbare Übungen. Außerdem bieten wir Trainingsräder an, die an den Schreibtisch herangeschoben werden. An großen Standorten gibt es Physiotherapie-Center, außerdem kooperieren wir mit Fitnessstudios.

5
Anti-Stress

Berufliche Belastungen oder Streit in der Familie? In solchen Fällen können unsere Beschäftigten eine Telefonberatung oder ein persönliches Coaching in Anspruch nehmen – streng vertraulich. Zusätzlich bieten wir ebenfalls Seminare zu Erholungsfähigkeit oder gesunder Führung an.

6
Erste Hilfe

Erste Hilfe kann in Notfallsituationen Leben retten. In Deutschland sind an allen Telekom-Standorten regelmäßig geschulte Ersthelfer im Einsatz. Auch in weiteren europäischen Landesgesellschaften werden dazu Maßnahmen angeboten. Zum Beispiel erhalten die Ersthelfer bei T-Systems in der Slowakei jedes Jahr ein interaktives Training für Erste Hilfe und Wiederbelebung.

7
Ergonomisches
Arbeiten

Langzeitarbeit im Sitzen kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Ergonomische Arbeitsplätze werden bei der Telekom daher überall sichergestellt – egal ob im Büro oder im Auto. In Deutschland unterstützen hierbei Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Bei Hrvatski Telekom in Kroatien stellen speziell geschulte Führungskräfte den korrekten Umgang mit der Arbeit am Computer sicher.

Gesünder leben und arbeiten dank App?

Manche sagen uns das Wetter voraus, andere sind virtuelle Kaufhäuser: Apps gibt es für jeden erdenklichen Zweck. Aber können sie uns auch dabei helfen, gesünder und bewusster zu leben und zu arbeiten? Um das herauszufinden, haben wir 2018 damit begonnen, Gesundheits-Apps zu testen. Zum Beispiel die App „NutriAssist“. Beschäftigte können damit ihren individuellen Nährstoffbedarf ermitteln. Außerdem konnten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine App zur Kopfschmerzprävention ausprobieren. Die Apps wurden im Rahmen des Projekts „Digitalisierung und Gesundheit“ getestet, das wir in Deutschland mit der BARMER Krankenversicherung durchführen. Im Zuge des Projekts erprobten wir 2019 außerdem den „Digital Health Guide“. Auf der Online-Plattform können unsere Beschäftigten einen Selbsttest durchführen und ihre individuellen Gesundheitsziele definieren. Anschließend werden ihnen passende betriebliche Gesundheitsangebote in der Nähe angezeigt.

Immer besser werden

Wie erfolgreich sind wir mit unseren Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes? Das messen wir nicht nur mit verschiedenen Kennzahlen, sondern fragen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ganz direkt. Mithilfe einer „Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen“ finden wir zum Beispiel heraus, ob Belastungen am Arbeitsplatz vorliegen und den Beschäftigten ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Befragung findet im Rahmen unserer konzernweiten Mitarbeiterbefragung statt. Sie liefert unseren Führungskräften wichtige Erkenntnisse, um Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten und ihre Teams weiterzuentwickeln. Dazu gibt es im Anschluss an jede Mitarbeiterbefragung einen Folgeprozess. Auf Basis der Ergebnisse geben wir Handlungsempfehlungen, welche Maßnahmen ein Team ergreifen sollte, um gesund und leistungsfähig zu sein. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird kontinuierlich überprüft und bei der nächsten großen Mitarbeiterbefragung erneut abgefragt.


95.5

95,5 Prozent betrug unsere Gesundheitsquote (ohne Berücksichtigung von Langzeitkranken) 2019. Sie gibt an, wie viel Prozent der geplanten Arbeitszeit unsere Beschäftigten tatsächlich gearbeitet haben.

Gesundheit in Zahlen

Wie viel Prozent der geplanten Arbeitszeit verbringen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich am Arbeitsplatz – und wie oft sind sie krank? Das verrät die sogenannte Gesundheitsquote. Je höher der Wert, desto besser. Unser Ziel: Bis 2020 soll die Gesundheitsquote – ohne Berücksichtigung von Langzeitkranken – konzernweit bei 95,9 Prozent liegen.

Wenn es uns gut geht, sind wir auch bessere Freunde, Partner und Eltern. Indem wir die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein unserer Beschäftigten fördern, leisten wir über die Unternehmensgrenzen hinaus einen Beitrag für die Gesellschaft.