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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Grünes Geld?

Das Klimarisiko ist auch ein Finanzrisiko – dies schrieb der Chef von BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, Mitte Januar in einem Brief an wichtige Konzernbosse. Er kündigte an, BlackRock werde sich aus Investitionen zurückziehen, die mit hohen Umweltrisiken verbunden seien – etwa aus der Kohleförderung. Auch andere Investoren wollen ihr Geld künftig lieber in Unternehmen stecken, die nachhaltig handeln.

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Nach Schätzungen der UN kostet es 11 500 Milliarden US-Dollar um alle UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu erreichen.

Was kostet Nachhaltigkeit?

Klar ist: Die Menschheit braucht Geld, wenn sie die globalen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen lösen will – und zwar viel Geld. Die Vereinten Nationen schätzen, dass es 11,5 Billionen US-Dollar kosten wird, um alle 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) weltweit zu erreichen. Zum Vergleich: Das ist fast doppelt so viel, wie alle EU-Mitgliedstaaten zusammen in einem Jahr ausgeben. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass immer mehr Privatleute, aber vor allem auch Unternehmen oder ganze Länder ihr Geld nachhaltig anlegen. Beispiel Norwegen: Der vermögende Staatsfonds, der die Altersvorsorge aller Norweger verwaltet, investiert nur noch in Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften. Diese Investitionen erhöhen den Anreiz für Unternehmen, ihr Geschäft nachhaltig auszurichten – und können so die Entwicklung von neuen, nachhaltigeren Lösungen und Technologien beschleunigen.

Nachhaltig investieren – so geht’s

Nehmen wir nun einmal an, ein Investor möchte sein Geld nachhaltig anlegen und dabei natürlich auch eine Rendite erwirtschaften. Er überlegt, einen Teil seines Geldes in Telekom-Aktien zu investieren. Wie kann er sich informieren, ob eine Investition in die T-Aktie auch unter Nachhaltigkeitsaspekten eine gute Idee ist?

Bewertungen von Experten

Wichtige Anhaltspunkte geben Nachhaltigkeitsindizes sowie spezielle Ratings und Rankings. Sie werden von Analysten erstellt, die die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen bewerten. Die T-Aktie wurde auch 2019 wieder in wichtigen Nachhaltigkeitsindizes gelistet und hat gute Platzierungen in Rankings und Ratings erreicht. Hier ein paar Beispiele:

1
oekom:

Die Ratingagentur oekom zeichnet uns nunmehr seit mehr als zehn Jahren für unsere ökologischen und sozialen Leistungen als weltweit bestes Telekommunikationsunternehmen aus.

2
Carbon Disclosure Project (CDP):

Im wichtigsten internationalen Klimaschutzranking des CDP wurden wir aus 8 000 geprüften Unternehmen 2019 erneut auf der Liste der Unternehmen geführt, die besonders transparent über ihre CO2-Emissionen berichten (A-Liste).

3
Dow Jones
Sustainability Index:

2019 war die T-Aktie im fünften Jahr in Folge in den renommierten Nachhaltigkeitsindizes „DJSI Europe“ und „DJSI World“ von Dow Jones gelistet.

4
Global Compact
Index:

Der UN Global Compact hat 2013 zusammen mit der Ratingagentur Sustainalytics den „UN Global Compact Index 100“ gestartet. Die T-Aktie ist von Anfang an dort gelistet.

5
FTSE4Good:

FTSE4Good ist eine Gruppe von Aktienindizes, die die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen analysieren. In diesem renommierten Index sind wir seit vielen Jahren gelistet.

6
Vigeo Eiris:

Die aus Frankreich stammende Ratingagentur Vigeo Eiris hat uns 2019 in ihre Euronext-Indexreihe aufgenommen. Damit kennzeichnet sie besonders gute Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen.


DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

Neben dem CR Bericht liefert auch der aktuelle Geschäftsbericht der Telekom ausführliche Informationen zu unseren Nachhaltigkeitsfortschritten und langfristigen Strategien. Hier gelangen Sie zur nichtfinanziellen Erklärung.

Eine nachhaltige Investition

Aber anhand welcher Kriterien bewerten die Analysten eigentlich, wie nachhaltig ein Unternehmen ist? Um eine gute Platzierung zu erreichen, müssen Unternehmen einer Überprüfung nach ESG-Kriterien standhalten. ESG steht für „Environmental, Social und Governance“: also ökologische, soziale und ethische Aspekte. Dabei schauen die Analysten insbesondere darauf, ob ein Unternehmen messbare Nachhaltigkeitsfortschritte erzielt – aber auch, wie langfristige Strategien aussehen. Ausführliche Informationen hierzu finden sich über den ganzen CR-Bericht, aber vor allem im „Steuerung & Fakten“-Bereich und im Geschäftsbericht der Telekom. Wir veröffentlichen darin unter anderem sogenannte ESG-Kennzahlen: Beispielsweise geben wir an, wie hoch der Anteil von Produkten mit Nachhaltigkeitsvorteil an unserem Umsatz ist, wie sich unsere CO2-Emissionen entwickeln oder wie viele Menschen wir mit unseren Medienkompetenz-Projekten erreichen. Zu finden sind auch die Ziele, die wir uns setzen, und Maßnahmen, die wir zur Zielerreichung durchführen. Analysten nutzen aber auch ausführliche Fragebögen zu speziellen Nachhaltigkeitsaspekten. Aus all diesen Informationen ergibt sich ein Bild für die Ratingagenturen, nach dem sie uns mit unseren Wettbewerbern vergleichen und bewerten.

Und wie investiert die Telekom für die Altersversorgung der Mitarbeiter?

Auch wir investieren nachhaltig: Das Vermögen für die Altersvorsorge unserer Beschäftigten legen wir entsprechend unserer Nachhaltigkeitsgrundsätze an. Dabei berücksichtigen wir ebenfalls ESG-Kriterien und orientieren uns darüber hinaus auch an der Ausschlussliste des norwegischen Pensionsfonds. Denn wir wissen: Mit nachhaltigen Geldanlagen können wir nicht nur eine Rendite für unsere Beschäftigten, sondern auch für unseren Planeten erwirtschaften.