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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Wir brauchen in allem, was wir tun, eine nachhaltigere Denkweise.

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom

Was wir tun,
um Ressourcen zu
schonen.

Wir wollen den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen in all unseren Wertschöpfungsstufen steigern, bei uns im Unternehmen ebenso wie bei unseren Lieferanten und Kunden. Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir mit unseren Lieferanten an Wegen und Möglichkeiten, um ICT-Produkte möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Indem wir Verpackung reduzieren, verringern wir Abfall bei unseren Kunden. Außerdem sind wir Vorreiter in der Rücknahme von gebrauchten Geräten und bei der Zertifizierung unserer Festnetz-Produkte mit dem staatlichen Umweltzeichen „Blauer Engel“. Darüber hinaus fördern wir die Ressourcenschonung insbesondere durch die Virtualisierung von Produkten. Und dank unseres Netzes können „Sharing Economy“-Angebote, die durch den Verzicht auf gekaufte Waren zur Ressourcenschonung beitragen, einfacher genutzt werden. Mit unserer Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ haben wir dem Thema Ressourcenschonung 2018 in unserem Unternehmen noch mehr Nachdruck verliehen.

sdg 12

Ressourcen schonen

Mit der Strategie der Abfallvermeidung zahlen wir auf das zwölfte Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen ein, Ressourcen zu schonen.

Wir leisten unseren Beitrag, um
Müllberge zu verkleinern.


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freiwillige „Green Pioneers“ engagieren sich für das Einsparen von Ressourcen im Unternehmen.

„Stop Wasting
– Start Caring!“

Ziel unserer Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ ist es, grundsätzlich Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft möglichst effizient einzusetzen und wiederzuverwerten, zum Beispiel indem wir den Einsatz von Plastik, Papier und Verpackungen noch stärker reduzieren und wo immer möglich vermeiden. Tim Höttges rief im September 2018 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, sich in ihrem Arbeitsumfeld an der Initiative zu beteiligen. Bestehende sowie neue innovative Maßnahmen und Programme sollen im internen sozialen Netzwerk You and Me (YAM) präsentiert werden, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren. Im Rahmen der Initiative wurden bereits viele Ideen entwickelt und erste Maßnahmen umgesetzt: So werden in einem Bereich Kurzanleitungen für Kunden per „Print on Demand“ nur noch auftragsbezogen gedruckt – Vorproduktion sowie Lagerung entfallen. Rund 20 engagierte Kolleginnen und Kollegen haben sich im Kernteam „Stop Wasting – Start Caring!“ zusammengefunden. Das Team schaut sich – getreu seinem Namen – Kernprozesse im Unternehmen an: Vom Produktdesign bis zum Endgerätemanagement ist es immer auf der Suche nach Hebeln für mehr Ressourcenschonung.

Im Januar 2019 haben wir die Bewegung der „Green Pioneers“ gestartet. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Städten hatten sich im März 2019 gemeldet und die Rolle eines Nachhaltigkeitsbotschafters übernommen. Eigeninitiativ entwickeln sie grüne Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei der Telekom, von Bewegungsmeldern in Toiletten, um den Stromverbrauch für Beleuchtung zu reduzieren, über „Blühwiesen statt Golf-Rasen“, um an Telekom-Standorten Lebensräume für Insekten und Vögel zu schaffen, bis zur Magenta-Mitfahrzentrale für Beschäftigte. Weitere „Green Pioneers“ sollen im Laufe des Jahres die Bewegung verstärken.

Eine Wolke, die Ressourcen schont

Mit Cloud Computing können unsere Kunden auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Dies ist ressourcen- und energieeffizienter als der Betrieb einer eigenen Infrastruktur außerhalb der „Wolke“: Denn in unseren Rechenzentren werden aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt.

Bis zu 95% Prozent Füllmaterial sparen wir
durch passgenaue Produkkartons.

Weniger ist mehr

Ein Beispiel für Ressourcenschonung ist der neue Router Speedport Pro. Sein Innenleben besteht aus recyceltem Kunststoff. Um ihn beim Transport zu schützen, nutzen wir „PaperFoam“ – ein Material, das aus industrieller Stärke, Cellulose-Fasern und Wasser hergestellt wird und im Papiercontainer oder auf dem Kompost entsorgt werden kann. Auch indem wir Verpackung reduzieren, verringern wir Abfall bei unseren Kunden. Seit 2017 haben wir zwei neue Verpackungsmaschinen im Einsatz. Sie produzieren passgenaue Kartons für unsere Produkte. Das spart bis zu 95 Prozent Füllmaterial.

22.9

Millionen elektronische Geräte konnte T-Mobile USA seit 2008 weiterverkaufen.

Einsatz für
ein langes
Geräteleben

Recycling und Wiederverwertung von Endgeräten Recycling und Wiederverwertung von Endgeräten spielen bei uns eine wichtige Rolle – und das gilt auch für unsere Landesgesellschaften. Ein Beispiel ist die OTE-Gruppe: Als eines der ersten Unternehmen in Griechenland bereitet sie Modems und TV-Decoder wieder auf. Zurückgegebene Geräte werden umfassend überprüft, repariert und wieder in Umlauf gebracht. Ist eine Reparatur nicht möglich, gehen die Altgeräte an lizenzierte Entsorgungsunternehmen. Dort werden sie umwelt- und fachgerecht recycelt. Im Jahr 2018 hat die Gruppe mehr als 190 000 Endgeräte gesammelt, über 170 000 davon konnten wiederaufbereitet werden.

In den USA kann jeder Mobilfunk-Kunde seine elektronischen Geräte bei T-Mobile USA abgeben, um sie recyceln zu lassen: Egal ob Mobiltelefon, Akku, Zubehör, Tablet oder Laptop, und unabhängig von Marke und Modell. Auch hier werden die Geräte zur weiteren Nutzung aufgearbeitet oder – wenn das nicht geht – recycelt. Seit 2008 konnten mehr als 22,9 Millionen Geräte weiterverkauft werden. Allein 2018 sammelte T-Mobile USA fast 4 Millionen gebrauchte Mobiltelefone.

Schätze aus Elektroschrott

Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Abbau analoger Infrastruktur werden wir in den nächsten Jahren tonnenweise alte Elektronik demontieren. Unser Ziel ist es, wertvolle Metalle wie Gold oder Tantal aus dem anfallenden Elektroschrott zurückzugewinnen. Jedoch gibt es bislang nicht für alle Metalle geeignete Recyclingmethoden, zum Beispiel für das Metall Tantal, das aus Coltan-Erz gewonnen wird. Coltan-Erz wird zu den sogenannten Konfliktmineralien gezählt, weil es zum Großteil aus den Bürgerkriegsregionen der DR Kongo stammt, in denen häufig Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut arbeiten wir an der geeignetsten Methode, um Tantal aus Elektroschrott zurückzugewinnen.

Wir schließen den Kreis

Eingesetzte Rohstoffe müssen über den Lebenszyklus einer Ware oder eines Produkts hinaus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen: Wir müssen weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Was wir tun, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern, lesen Sie hier.