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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Ganz nah

„Guck mal, was wir können!“ Max und Jonas präsentieren ihrer Oma stolz die neuesten Kunststücke. Die drei sehen sich fast täglich – obwohl sie 400 Kilometer voneinander entfernt wohnen. Per Videoanruf kein Problem! Denn im weltweiten Netz überwinden wir täglich Entfernungen, die uns vor wenigen Jahrzehnten noch getrennt haben. Doch wie nachhaltig ist es eigentlich, im Netz unterwegs zu sein?

SDG 12

SDG 12 - NACHHALTIGER KONSUM

Mit unseren nachhaltigen Dienstleistungen und Produkten leisten wir unseren Beitrag zum 12. Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Auf dem Weg zum grünen Netz

Jeder Klick ins Netz verbraucht Energie. Das gilt für unsere Smartphones und Computer ebenso wie für die Infrastruktur im Hintergrund: Netze, Funkmasten und Rechenzentren. Zusammen machen sie das Internet zu einem echten Stromfresser: Wäre es ein Land, hätte es laut Berechnungen von Greenpeace den sechstgrößten Stromverbrauch der Erde. Wir haben uns deshalb vorgenommen, das Telekom-Netz bis 2021 zum „grünen Netz“ zu machen – mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Sind die Daten unserer Kunden dann im Telekom-Netz unterwegs, belasten sie unser Klima nicht mehr.

Das Internet kann uns aber auch helfen, Energie einzusparen. Zum Beispiel mit Cloud Computing: Wer seine Daten nicht auf eigenen Servern speichert, sondern sie in unsere effizienten Rechenzentren „auslagert“, spart bis zu 80 Prozent Energie. In Deutschland konnten unsere Kundinnen und Kunden dank Lösungen wie diesen im Jahr 2019 sogar 144 Prozent mehr CO2 einsparen, als wir bei der Telekom selbst verursacht haben.
zitat

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns natürlich nicht nur Klimaschutz. Deshalb bieten wir eine breite Palette an Produkten, die auch in anderen Nachhaltigkeitsbereichen punkten: indem sie beispielsweise Ressourcen schonen oder die medizinische Versorgung verbessern.“ Birgit Klesper, Senior Vice President, Group Corporate Responsibility & Sustainability

Immer nachhaltiger

Unser Angebot an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen wird immer größer. 2019 haben wir 42,5 Prozent unseres Umsatzes mit solchen Produkten erzielt. Einige Beispiele:

1
Weniger Ressourcen

Wir arbeiten daran, möglichst ressourcenschonende Produkte auf den Markt zu bringen. Zum Beispiel sparen wir durch die Verkleinerung des Kartenträgers von SIM-Karten 50 Prozent Material – das waren 2019 20,79 Tonnen Plastik.

2
Weniger Energie

Die Heizung schaltet sich automatisch aus, wenn ein Fenster geöffnet wird? Das Licht ist nur an, wenn jemand im Raum ist? Unsere Smart-Home-Lösungen tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu Hause zu senken.

3
Weniger CO2

Rund 30% des städtischen Verkehrs werden durch Parkplatzsuche verursacht. Die „Park & Joy“-App der Telekom führt Autofahrer auf direktem Weg zum nächstgelegenen freien Parkplatz – das schont die Nerven und reduziert den CO2-Ausstoß.

4
Mehr recyceln

T-Mobile in den USA hat seit 2013 mehr als 26 Millionen gebrauchte Geräte zurückgenommen. 85 Prozent davon wurden wiederverwendet oder weiterverkauft, der Rest recycelt. Das spart wertvolle Ressourcen.

5
Mehr E-Mobilität

2019 hat die kroatische Landesgesellschaft Hrvatski Telekom auf der Insel Krk elf intelligente Ladestationen für Elektroautos eingerichtet. Insgesamt hat sie in Kroatien bereits über 200 Ladepunkte in 80 Städten aufgebaut.

6
Mehr Gesundheit

Unsere Telemedizin-Plattform ermöglicht eine bessere medizinische Versorgung. Patienten, Ärzte, Kliniken, Pflegekräfte, Apotheken und Krankenkassen können zum Beispiel Befunde oder Laborergebnisse verschlüsselt austauschen.


DER SCHATZ IM SCHROTT

In jedem Haushalt liegt ein Schatz verborgen. Auch bei dir zu Hause sind Gold, Silber und Kupfer versteckt. Gehe auf Schatzsuche und sage dem Elektroschrott dem Kampf an! Mehr erfahren

Zurück in den Kreislauf

Einmal im Jahr ein neues Smartphone: Für viele von uns ist das ganz normal. Das alte Gerät landet meist in der Schublade und manchmal sogar im Müll. Nachhaltig ist das nicht. Denn jedes Smartphone enthält rund 30 Metalle, darunter so wertvolle wie Gold, Kupfer, Coltan und Kobalt. Manche Metalle werden aus Erzen gewonnen, deren Abbau oft unter menschenunwürdigen, bürgerkriegsartigen Bedingungen erfolgt und zudem große Umweltbelastungen verursacht. Außerdem fallen rund 75 Prozent der CO2-Emissionen eines Smartphones bei der Herstellung an. Um die Nutzungsdauer von Smartphones zu verlängern, haben wir 2019 unseren nachhaltigen Smartphone-Kreislauf gestartet. Der geht so:

Sie verkaufen Ihr gebrauchtes Smartphone an die Telekom – wir bereiten das Handy auf, legen es in eine 100 Prozent biologisch abbaubare Verpackung – und bieten es in unseren Shops zu einem fairen Preis mit 12 Monaten Garantie an. Mit jedem erneuerten Handy werden pro Gerät 70 % Ressourcen eingespart. Mit jedem weiteren Nutzungsjahr reduziert sich die CO2-Bilanz um 31 %.“

Natürlich nehmen wir auch Geräte zurück, die sich nicht zum Wiederverkauf eignen – ob in unseren Shops oder unserem Handysammelcenter. Durch das umweltgerechte Recycling werden wertvolle Rohstoffe zurück in den Kreislauf geführt. Das Rücknahmesystem ist mit dem Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert.

Auf einen Blick erkennbar

Wie können unsere Kundinnen und Kunden erkennen, welche Telekom-Produkte besonders nachhaltig sind? Um ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir 2019 die Kennzeichnung „we care“ für Produkte, Services und Initiativen der Telekom eingeführt. „we care“ gibt es in zwei Kategorien: „Digitale Teilhabe“ und „Umwelt“.

1
Digitale Teilhabe

Die Kategorie hebt positive Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in der digitalen Welt hervor. Zum Start wurde unsere Initiative „Medien, aber sicher!“ mit dem Symbol für „Digitale Teilhabe“ gekennzeichnet.

2
Umwelt

Die Kategorie kennzeichnet Lösungen, die zum Klimaschutz oder verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen beitragen. Im November 2019 wurde unser nachhaltigerer Smartphone-Kreislauf mit dem Symbol für „Umwelt“ gekennzeichnet.

In Zukunft sollen nach genauer Prüfung weitere Produkte und Initiativen folgen. Sie werden jedoch nur dann mit „we care“ gekennzeichnet, wenn die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen. So kann ein Produkt, das mehr Energie als vergleichbare Alternativen verbraucht, nicht gekennzeichnet werden, nur weil es besonders umweltfreundlich verpackt ist.


INTERNET IM KORNFELD

Die UN will bis 2030 den Hunger auf der Welt beenden. Eine gigantische Herausforderung. Warum die Telekom jetzt das Kornfeld vernetzt und Drohnen mit Bauern sprechen. Mehr infos hier

Bauer an Traktor

Hätten Sie gedacht, dass das Internet auch Landwirten dabei helfen kann, nachhaltiger zu wirtschaften? Ein Beispiel sind vernetzte Landmaschinen. Über das Mobilfunknetz werden präzise Positionsdaten in Echtzeit direkt an das Lenksystem übertragen. So können die Maschinen ihre Fahrspur genau ausrichten. Das spart Sprit und vermeidet unnötige Mehrfachüberfahrten beim Säen, Düngen und Ernten.

Einer Studie von GeSI  img zufolge können mit einer solchen Präzisionslandwirtschaft zum Jahr 2030 unglaubliche 2,2 Milliarden Tonnen CO₂ eingespart werden. Das entspricht dem 2,2-fachen CO₂-Fußabdruck Deutschlands. Außerdem ermöglicht eine effizientere Bewässerung es, weniger wertvolles Trinkwasser zu verbrauchen: Bis zu 250 Billionen Liter Wasser lassen sich so bis 2030 sparen – genug, um 180 Millionen Menschen ein ganzes Jahr lang mit Wasser zu versorgen. Die Telekom hilft bei der Vernetzung der Landwirtschaft und ermöglicht so eine nachhaltigere und effektivere Bewirtschaftung der Ackerflächen.

Ein Netz fürs Teilen

Durchschnittlich nur 13 Minuten nutzen wir eine Bohrmaschine in ihrem Leben, ehe wir sie wegschmeißen. Anderen Alltagsgegenständen wie Koffern oder Rasenmähern ergeht es ähnlich – wir kaufen sie, nutzen sie sehr selten und entsorgen sie irgendwann. So wird Konsum zur Einbahnstraße. Ein Lösungsansatz heißt: Teilen! Das ist im Zeitalter des Internets sehr viel leichter geworden. Ob Kleidung, Autos oder Gartengeräte – inzwischen gibt es viele Sharing-Apps, bei denen man in der Nachbarschaft ausleihen kann, was man selbst nicht besitzt. Das spart Ressourcen und Anschaffungskosten und reduziert Müllberge. Die Grundlage für diese „Sharing Economy“ ist ein sicheres und stabiles Netz. Indem wir die nötige Infrastruktur bereitstellen, machen wir nachhaltige Innovationen wie diese erst möglich.