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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Die ganze Welt …

Die Nachrichten, der Wetterbericht und das größte Lexikon der Welt. Alle Lieblingsserien, unsere gesamte Musiksammlung und der Inhalt unseres Bücherregals. Familienfotos und Posts von unseren Liebsten. Straßenkarten von überall auf der Welt. Was all diese Dinge gemeinsam haben? Dank des weltweiten Netzes haben wir sie heutzutage immer dabei – egal wo wir gerade sind.

… in einem Netz

Vor wenigen Jahren war all das noch unvorstellbar. Und heute? Inzwischen kann sich kaum jemand mehr ausmalen, wie der Alltag einmal ohne ständig verfügbares Internet funktioniert hat. Wir leben, lernen, arbeiten heute (fast) alle im Netz. Wer noch offline ist, läuft Gefahr, in unserer digitalen Gesellschaft abgehängt zu werden. Bei der Telekom wollen wir erreichen, dass alle #DABEI sein können. Die Basis dafür ist ein schneller und leistungsfähiger Internet-Zugang. Deshalb investieren wir jedes Jahr Milliarden in den Netzausbau – 2019 waren es konzernweit etwa 13 Milliarden Euro. In Deutschland sind wir seit Jahren der größte Investor in diesem Bereich.

Und gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt: Unsere Investitionen haben sich ausgezahlt. Trotz des stark erhöhten Datenverkehrs blieb unser Netz stabil – ein starkes Signal, denn gerade in Krisenzeiten erleben wir, wie wichtig für uns alle das Internet ist.

zitat

„Wir nehmen den Spaten für den Netzausbau in die Hand. Im Festnetz und im Mobilfunk. Und wir stehen zu unserer Verantwortung für die digitale Zukunft Deutschlands.“

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG

550000

Mit rund 550 000 Kilometer (Ende 2019) betreiben wir das größte Glasfasernetz in Europa.

Superschnelle Kabel

Unser Ziel ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internet-Anschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. Im Festnetz setzen wir dabei auf Glasfaser: Mit rund 550 000 Kilometern (Ende 2019) betreiben wir das größte Glasfasernetz in Europa. Dabei verlegen wir die Kabel je nach Technik direkt bis in die Wohnung (Fiber to the Home) oder bis zu den grauen Kästen, den sogenannten Kabelverzweigern, am Straßenrand (Fiber to the Curb) img .

Das ist aufwendig und kostenintensiv: Ein Kilometer Glasfaserkabel kostet im Schnitt 70 000 Euro. Daher ist ein Anschluss an das Glasfasernetz nicht überall wirtschaftlich realisierbar. In diesen Fällen bieten wir eine Lösung – den Hybridanschluss. Hierbei wird die Geschwindigkeit einer DSL-Leitung mit der eines LTE-Mobilfunk-Anschlusses kombiniert und so die Breitbandgeschwindigkeit erhöht. Eine weitere Möglichkeit für einen wirtschaftlichen Ausbau sind Förderprogramme des Bundes oder der Länder. Genau wie andere Unternehmen bewirbt sich auch die Telekom um solche Förderungen. Mit einem neuen Verfahren zur Verlegung der Kabel, dem „Trenching“ img, kann der Ausbau nicht nur schneller, sondern auch günstiger vorankommen. Hier stehen wir in einem Austausch mit Städten und Gemeinden, um zu prüfen, wo dieses Verfahren zum Einsatz kommen kann.

Durch die Luft

Wir wünschten, es wäre längst ausgestorben: das Funkloch. Ganze 98 Prozent der Bevölkerung in Deutschland konnten wir Ende 2019 aber bereits mit schnellem LTE-Mobilfunk versorgen –mehr als alle anderen Netzanbieter. Die restlichen 2 Prozent sollen so schnell wie möglich folgen. Dazu wollen wir jedes Jahr mehr als 2 000 neue Mobilfunk-Standorte bauen. Doch das ist manchmal leichter gesagt als getan – denn aufgrund von Bauvorschriften oder gesetzlichen Vorschriften können wir nicht überall dort einen Mast aufstellen, wo er benötigt wird. Um die letzten Funklöcher zu schließen, setzen wir an unterschiedlichen Hebeln an:

1
Masten teilen

Um die Netzinfrastruktur schneller und kostengünstiger ausbauen zu können, teilen wir uns Mobilfunk-Masten mit unseren Wettbewerbern. 2019 haben wir gemeinsam mit Telefónica Deutschland und Vodafone angekündigt, bis zu 6 000 neue Mobilfunk-Standorte koordiniert aufzubauen und zu nutzen.

2
Funklöcher jagen

2019 haben wir die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ gestartet. Kommunen, in denen es ein LTE-Funkloch gibt, konnten sich um einen von 50 neuen Mobilfunk-Masten bewerben. Nötig waren unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats und ein geeigneter Standort. Die Masten sollen bis Ende 2020 aufgebaut werden.

3
Klimaneutral funken

2019 haben wir im bayerischen Dettelbach erstmals einen Mobilfunk-Mast aufgebaut, bei dem Strom CO2-neutral aus einer Brennstoffzelle kommt. Bei entlegenen Standorten ist die Stromversorgung oft ein Problem. Hier kann die Lösung künftig helfen, Funklöcher auf klimafreundliche Art und Weise zu schließen.


50

50 Prozent der deutschen Bevölkerung steht seit Mitte Juli 2020 über 1 000 Städten und Gemeinden das 5G-Netz der Telekom zur Verfügung. Unter www.telekom.de/netzausbau kann man nachschauen, wo 5G bereits verfügbar ist.

Jetzt kommt 5G

Bis zu 100-mal schneller als LTE? Das ist 5G, der neue Mobilfunk-Standard. 5G ist die Basis für viele Zukunftskonzepte wie autonomes Fahren, Smart Cities, Industrie 4.0 oder virtuelle Realität. Denn für all das braucht man hochleistungsfähige, ausfallsichere Internet-Verbindungen, die Datenübertragungen in Echtzeit ermöglichen. Um Deutschland möglichst schnell zum 5G-Land zu machen, haben wir uns ein klares Ziel gesetzt: Bis 2025 sollen 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt werden.

Was wir für 5G brauchen

Der Ausbau einer neuen Technologie ist immer ein Stück Pionierarbeit. Damit wir als Gesellschaft möglichst schnell von den Vorteilen der neuen Technologie profitieren können, sind vor allem drei Dinge gefragt:

1
Infrastruktur

Für 5G nutzen wir zunächst 4G-Standorte. 5G setzt sich quasi „huckepack“ auf LTE. Dafür muss die bestehende Infrastruktur allerdings ein Update erhalten: vom Auswechseln alter Komponenten bis zur Umstellung auf die neue Systemtechnik.

2
Sicherheit

Damit eine Technologie in Deutschland aufgebaut werden kann, müssen die gültigen Sicherheitsstandards eingehalten werden. Unsere Standorte halten die gesetzlich festgelegten Grenzwerte ein.

3
Zusammenarbeit

Eine Mammutaufgabe wie die 5G-Einführung lässt sich nicht alleine lösen: Deshalb arbeiten wir eng mit anderen Netzanbietern zusammen. Und gemeinsam mit Forschungsinstituten, der Industrie und Kommunen erproben wir innovative Anwendungsszenarien.

Wien: die Gigabit-Stadt

Auch die österreichische Landesgesellschaft Magenta Telekom treibt den Netzausbau mit Höchstgeschwindigkeit voran: Von 2018 bis Ende 2021 investiert sie rund eine Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau ihrer Mobilfunk- und Festnetze. Zwischen Mai und Dezember 2019 hat Magenta Telekom in Wien mehr als einer Million Haushalte die Möglichkeit geboten, ihre Internet-Verbindung auf Gigabit-Geschwindigkeit zu bringen. In Bezug auf Breitband-Internet ist Wien eine der am besten vernetzten Städte in der EU.


EINE FÜR ALLE, ALLE FÜR EINE

In der Ausgabe "Eine für alle, alle für eine" befassen wir uns mit den Nachhaltigkeitszielen und dem Engagement der Deutschen Telekom zur Erreichung der Ziele. Mehr Infos hier

Netz = Zukunft

Über das Internet halten wir Kontakt zu Freunden und Familie, kaufen ein und informieren uns. Per App steuern wir unser Zuhause, kommunizieren mit Behörden und Ärzten, buchen Zugtickets und suchen Parkplätze. Ein stabiler Internet-Zugang ist für jeden Einzelnen wichtig – aber er ist auch ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit von ganzen Regionen. Mit dem Ausbau unseres Netzes leisten wir daher auch einen Beitrag dazu, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. Flächendeckender Internet-Zugang ist ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Infrastruktur (SDG 9). Er kann dazu beitragen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, zum Beispiel durch vermehrte Unternehmensgründungen (SDG 8). Außerdem schafft der Netzausbau die Grundlage für viele weitere positive Effekte: zum Beispiel einen besseren Zugang zu digitalen Bildungsangeboten (SDG 4), eine nachhaltigere Landwirtschaft (SDG 15) und eine verbesserte Gesundheitsversorgung (SDG 3). Das Netz ist zudem die Basis für Lösungen, die Energie sparen und CO2 reduzieren (SDG 13) oder das Leben in Städten (SDG 11) verbessern.

Live dabei

Rund 230 neue Haushalte haben wir in Deutschland an unser Breitband-Glasfasernetz angeschlossen, seit Sie vor ungefähr zehn Minuten angefangen haben, diesen Text zu lesen. Woher wir das so genau wissen? Wir dokumentieren fast in Echtzeit, wie schnell unser Breitbandausbau vorangeht. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können, sowie die aktuellen Ausbauzahlen pro Stunde, Tag und Woche zeigt der Telekom-Ausbauticker. Beim schnellen Netzausbau zählt natürlich vor allem die Quantität. Uns ist aber auch die Qualität des Telekom-Netzes sehr wichtig. Seit vielen Jahren erhalten wir regelmäßig Auszeichnungen für unsere Netzqualität. 2019 gingen wir in den Tests der Zeitschriften Computer Bild, CHIP und Connect erneut als Gesamtsieger hervor.