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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Auf neuen Wegen

Wer in letzter Zeit in Bonn unterwegs gewesen ist, hat vielleicht gesehen, wie Telekom-Mitarbeiter auf einem E-Scooter zum Kundentermin vorbeiflitzen. Im Rahmen eines Pilotprojekts standen unseren Beschäftigten in Bonn zwischen September 2019 und März 2020 insgesamt 50 kostenlose Elektroroller zur Verfügung. Sie wurden gerne genutzt – auch vom Vorstand.

SDG 13

SDG 13 - KLIMASCHUTZ

Mit unseren Maßnahmen zahlen wir auf das dreizehnte Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ein.

Digital mobil

Rund 10 000 Kilometer haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Telekom-Scootern bereits in den ersten drei Monaten zurückgelegt. Nach der Fahrt werden die Scooter an festen Ladestationen zurückgegeben. Deshalb stehen die Telekom-Scooter auch nicht überall in der Stadt herum. Im Rahmen des Pilotprojekts haben wir zunächst die Nutzerakzeptanz und Nutzungsintensität getestet. Die E-Scooter sind ein Beispiel, wie wir im eigenen Unternehmen auf alternative Mobilitätskonzepte setzen. Elektroautos, eigene Shuttle-Busse oder Leihräder gehören seit vielen Jahren ebenfalls dazu. Auch mit unseren Produkten und Lösungen tragen wir zur nachhaltigen Mobilitätswende bei. Die Mobilität der Zukunft soll schadstoff- und CO2-arm sein. Die Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn sie macht viele Innovationen erst möglich: von Apps zur Parkplatzsuche über Car-Sharing- oder Ride-Sharing-Angebote  img, Fahrrad- und E-Scooter-Verleih, Ladestationen für Elektroautos bis hin zu wegweisenden Zukunftskonzepten wie autonomem Fahren.

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG

„Die Zukunft der Mobilität ist intelligent und vernetzt. Wir als Telekom werden unseren Teil dazu beitragen.“


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In zehn Minuten können Elektroautos auf rund 100 Kilometer Reichweite geladen werden an einer Comfort Charge Schnellladestation.

Auf Alternativen umsteigen

Rund 100 000 Elektroautos fuhren Ende 2019 auf deutschen Straßen. Angesichts von mehr als 47 Millionen zugelassenen Autos ist Elektromobilität noch eine kleine Nische. Um der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen, muss unter anderem das Aufladen so einfach wie möglich werden. Deshalb bauen wir mit unserem Unternehmen Comfort Charge ein Netz von Ladestationen auf. Dazu nutzen wir unsere bestehende Infrastruktur: An den Schnellladestationen werden Fahrbatterien mit 100 kW und mehr Leistung versorgt: Das heißt, dass E-Autos in sieben bis zehn Minuten eine neue Reichweite von 100 Kilometern aufladen können. Mit gut einhundert Standorten hat Comfort Charge derzeit eines der größten Netze solcher Schnellladestationen in Deutschland. „Get Charge“ ist unser Service für das Aufladen. Autofahrerinnen und Autofahrer erhalten damit Zugang zu knapp 80 000 Ladepunkten in 29 Ländern (Stand Ende 2019). Die Abrechnung erfolgt nach Kilowattstunden – ohne monatliche Grundgebühr oder Mindestumsatz. Eine App zeigt, wo sich die nächste Ladestation befindet.

FREUDE AM PARKEN

In der Smart City gibt es viele einfache Möglichkeiten, gemeinsam etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Zum Beispiel die App Park and Joy zu nutzen, die Sie kostenlos zum nächsten freien Parkplatz führt und mit jeder Parkplatzsuche 240 Gramm CO2 spart. Mehr erfahren

Unnötige Wege sparen

Ob Elektroauto, Hybrid oder Benziner – eine Sache ist bei allen Autofahrern gleichermaßen verhasst: die lästige Parkplatzsuche in Städten. Zehn Minuten dauert es in Deutschland im Schnitt, einen Parkplatz zu finden! Das macht laut der „APCOA Parking“-Studie in Summe 30 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus. Die Telekom-App Park and Joy macht damit Schluss: Sie lotst Autofahrer gezielt zu freien Parkplätzen. Das schont die Nerven – und die Umwelt. Ende 2019 konnte man bereits in mehr als 90 deutschen Städten mit Park and Joy zuverlässig und schnell einen Parkplatz finden und bezahlen.

Der Verkehr könnte dank autonomer Fahrzeugen sicherer, das Autofahren entspannter werden. Leistungseingeschränkter Menschen würde es erleichtert, mobil zu sein.

Von Science-Fiction zur Realität

Selbstfahrende Autos – das gab es noch vor wenigen Jahren nur in Science-Fiction-Filmen. Mittlerweile sind schon die ersten teilautomatisierten Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs. Und auch vollständig autonomes Fahren  img ist nicht mehr weit entfernt. Was das mit nachhaltiger Mobilität zu tun hat? Der Verkehr könnte dank autonomen Fahrzeugen sicherer, das Autofahren entspannter werden. Leistungseingeschränkten Menschen würde es erleichtert, mobil zu sein. Und das effizientere Fahren schont das Klima.
Die Grundlage sind schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikationsnetze. Zur Navigation benötigt das Fahrzeug ständig Datenupdates, zum Beispiel detaillierte Straßenkarten. Hinzu kommen Aktualisierungen bei unvorhergesehenen Verkehrssituationen, etwa bei Stau, Regen oder Glatteis. Dafür ist das heutige LTE-Netz img schon gut aufgestellt. Noch mehr Möglichkeiten bietet allerdings der neue Mobilfunk-Standard 5G. Bis 2025 planen wir, alle wichtigen Verkehrswege wie Autobahnen, Bundesstraßen und Schienentrassen mit dem 5G-Netz img auszustatten. Eine erste Teststrecke für autonomes Fahren img wurde in Berlin eingerichtet. Wir sind an dem Projekt beteiligt.


Das neue Normal

Die Corona-Krise hat auch bei der Telekom die Arbeit im Homeoffice beflügelt. Genauso hat sie geziegt, dass Begegnungen im realen Leben ein wichtiger Bestandteil unseres Arbeitslebens sind. Künftig werden wir das Beste aus beiden Welten vereinen – ein Mix aus mobiler Arbeit und Präsenz. Der Anteil an mobilem Arbeiten soll jedoch deutlich höher sein als vor der Krise. Zusätzlich werden Geschäftsreisen nur noch dann stattfinden, wenn wirklich ein persönlicher Austausch nötig ist. So sparen wir Reisezeit, Kosten und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Einfach mal
stehen lassen

Autos stoßen heute aufgrund der technologischen Fortschritte weniger CO2 aus als noch vor wenigen Jahren. Doch die positiven Effekte werden durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen wieder zunichte gemacht. Der wichtigste Beitrag zu einer klimaschonenderen Mobilität ist daher: das Auto so oft wie möglich stehen lassen. Jeder Kilometer, der nicht gefahren wird, spart CO2, Feinstaub und Stickoxide. Die Digitalisierung leistet dazu einen Beitrag: Videokonferenzen können beispielsweise Reisen zum Geschäftstermin ersetzen. Per App organisierte Fahrgemeinschaften reduzieren das Verkehrsaufkommen. Und Pendler mit langen Anfahrtswegen zur Arbeit freuen sich, wenn sie an einem oder mehreren Tagen der Woche über das Internet von zuhause arbeiten können.

Was wir im Unternehmen tun

Mit rund 37 500 Autos hat die Telekom eine der größten Fahrzeugflotten Deutschlands. Tendenz fallend – denn jährlich schrumpft unsere Flotte um rund 1 000 Fahrzeuge, da wir dank moderner Technologien weniger Wartungseinsätze haben. Zudem nutzen wir effizientere Fahrzeuge und setzen zunehmend auf alternative Antriebssysteme wie Elektro oder Erdgas. So konnten wir die CO2-Emissionen unserer Flotte seit 2008 bereits um mehr als 40 Prozent reduzieren. Unsere Vision ist es, nachhaltige und garantierte Mobilität für alle Mitarbeiter im Konzern zu verwirklichen. Ein Baustein, um diese Vision zu erreichen, ist die intelligente Vernetzung bestehender und neuer Mobilitätsformen: Zum Beispiel arbeiten wir daran in Zukunft im Pendelverkehr der Mitarbeiter zwischen Wohnung und Arbeitsort firmeneigene und öffentliche Verkehrsmittel auf einer digitalen Plattform zu kombinieren („Mobility as a Service“) img. Mit unserer „Green Car Policy“ img schaffen wir zudem Anreize für Fahrer von Geschäftsfahrzeugen, verstärkt kleinere, verbrauchsoptimierte Fahrzeuge zu wählen. Und wir ermöglichen unseren Beschäftigten, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen: zum Beispiel mit Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr oder einem Gehaltsumwandlungsangebot für Fahrräder img.