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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Was kann ich noch glauben?

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama nennt seinen Nachfolger Donald Trump in einem Internet-Video einen „Vollidioten“. Hat er das gerade wirklich gesagt? Man kann es kaum glauben, aber das Video zeigt es klar und deutlich.

SDG 4

Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung

Mit unseren Maßnahmen zahlen wir auf das 4. Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ein.

Alles Fake

In Wirklichkeit hat Barack Obama so etwas nie über seinen Nachfolger gesagt. Das Video ist ein sogenannter Deep Fake – das sind Videos, in denen die Gesichter von Menschen ausgetauscht und ihre Stimmen eingebaut werden. So kann man Menschen alles sagen und tun lassen – auch Dinge, die sie niemals sagen oder tun würden. Das kann drastische Folgen für die betreffenden Personen haben – und sogar den Ausgang von Wahlen beeinflussen. Es gibt viele Möglichkeiten im Internet, uns zu beeinflussen, wie Deep Fakes, Fake News oder Social Bots img. Das zu erkennen, ist nicht einfach. Wir müssen lernen, nicht nur die Nachricht selbst zu lesen, sondern auch auf andere Dinge zu achten: Wer ist der Absender? Ist die Quelle seriös? Kurz: Wir brauchen Medienkompetenz. Dies umfasst jedoch noch mehr als nur die Unterscheidung von „wahr“ und „falsch“. Zum Beispiel, dass wir uns im Internet gut zurechtfinden, unsere Daten vor unbefugtem Zugriff schützen oder nichts veröffentlichen, das andere missbrauchen könnten. Kurz gesagt: Fähigkeiten zu erlernen, damit das Netz unseren Alltag bereichert und nicht unser Leben belastet.

Barbara Costanzo, Vice President Group Social Engagement

„Als Gesellschaft können wir es uns nicht leisten, Menschen auf dem Weg in die digitale Zukunft zurückzulassen. Deshalb fördern wir mit verschiedenen Projekten und Initiativen die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis ins Seniorenalter.“

Im Dschungel der #DABEI-Geschichten

Woran erkenne ich als Internet-Nutzer eigentlich Fake News oder Social Bots img? Das beantworten wir auf der Seite #DABEI-Geschichten. Unter der Überschrift „Meinungsmache im Netz“ dreht sich alles darum, wie unsere Meinung im Netz beeinflusst werden soll und wie wir uns am besten dagegen wappnen. Bei der Initiative #DABEI-Geschichten geht es aber nicht nur um Fake News, sondern auch um viele andere brandaktuelle Themen des digitalen Alltags. Zum Beispiel: Wie kann man sich gegen Hetze und Mobbing im Netz wehren? Wie können wir unseren digitalen Nachlass regeln? Welche Chancen und Risiken bietet das Internet für die Demokratie? #DABEI-Geschichten ist voller alltagsnaher Tipps, die sich gut zum Selbststudium eignen. Zudem finden sich dort Materialien, mit denen Workshops für Jung und Alt durchgeführt werden können.

Alle mitnehmen

Wir setzen uns für mehr Medienkompetenz in der Bevölkerung ein. 2019 erreichten wir konzernweit 12,8 Millionen Menschen mit unseren vielfältigen Angeboten. Einige Beispiele aus Deutschland und Europa:

1
Medien, aber sicher

Unsere Website „Medien, aber sicher!“ bündelt unsere Initiativen für mehr Medienkompetenz. Sie ist mit dem „we care“ - Label in der Kategorie „Digitale Teilhabe“ gekennzeichnet.

2
Teachtoday

Unsere mehrfach ausgezeichnete Initiative „Teachtoday“ unterstützt Kinder & Jugendliche, Eltern & Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien.

3
Scroller

Das Kindermedienmagazin Scroller vermittelt Kindern von neun bis zwölf Jahren Medienkompetenz auf Augenhöhe. SCROLLER ist in einer interaktiven Webvariante und im kostenfreien Printformat erhältlich.

4
Senioren

Gemeinsam mit der BAGSO fördern wir die Medienkompetenz älterer Menschen und unterstützen den Goldenen Internetpreis. Er wird an Engagierte vergeben, die ältere Menschen im Netz begleiten.

5
International

Auch die Landesgesellschaften engagieren sich für die Förderung von Medienkompetenz. Ein gutes Beispiel sind die Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) in Griechenland. Das Programm für die Mittelstufe vermittelt Kompetenzen in MINT-Fächern  img.


665

Besucher haben sich auf der Technikmesse IFA über Medienkompetenz, digitale Demokratie und Fake News informiert.

Vorbeischauen und mitmachen

Auf der IFA in Berlin, der größten Unterhaltungsmesse der Welt, haben wir 2019 ein Experiment gewagt: An unserem Messestand ging es nicht nur um neue Produkte und Dienstleistungen, sondern auch um digitale Teilhabe und Medienkompetenz. An allen Messetagen wurden spannende Workshops unter den Mottos „Digitale Demokratie“, „Keine Macht den Trollen“ oder auch „Fake News erkennen“ angeboten. Auf der Bühne haben wir dazu mit Experten diskutiert. Das Experiment ist gelungen – und wir haben damit offenbar einen Nerv der Zeit getroffen: 665 Besucherinnen und Besucher haben unser Angebot wahrgenommen. Und dass, obwohl keiner von ihnen wegen dieser Themen zur Messe gekommen war.

abschalten

Einfach mal abschalten

Sei ehrlich: Ging dein erster Griff heute Morgen auch zum Smartphone? Wir merken kaum noch, wie viele digitale Inhalte wir eigentlich konsumieren. Und geben Handy & Co. damit eine Menge Macht über uns. Wie man einfach mal abschaltet, zeigen wir im We Care Magazin. Mehr Infos hier

Abschalten nicht vergessen

Kinder der 80er und 90er erinnern sich vielleicht daran, dass Peter Lustig am Ende jeder „Löwenzahn“-Sendung aufforderte, den Fernseher jetzt auszuschalten und draußen spielen zu gehen. Als Erwachsene haben wir heute unser Smartphone immer in der Tasche – und das Abschalten fällt vielen von uns richtig schwer. Eine Folge: Forscher haben festgestellt, dass die „Smartphone-Generation“ immer weniger Zeit mit ihren Partnern verbringt – aus Angst, Dinge zu verpassen. Medienkompetenz bedeutet für uns deshalb nicht nur, das Internet kritisch und kompetent zu nutzen – sondern auch, zu wissen, wann das Smartphone besser Pause hat. Darüber zu reden ist aber nicht ganz einfach. Deshalb haben wir uns diesem durchaus ernsten Thema mit unserer „lovemagenta connected underwear“ auf humorvolle Art und Weise angenommen: Die Unterwäsche kann durch Verbindung mit dem Smartphone dem Partner signalisieren, wann es Zeit ist, das Handy wegzulegen und stattdessen Zeit zu zweit zu genießen. Und was uns zum Schmunzeln bringt, bringt uns vielleicht auch dazu, über unsere Smartphone-Nutzung nachzudenken.

Verantwortung plus

Unsere verschiedenen Projekte und Initiativen zu Medienkompetenz haben ein gemeinsames Ziel: Menschen dabei helfen, kompetent und sicher durch die digitalen Medien zu navigieren. Dazu gehört für uns, alles dafür zu tun, dass die uns anvertrauten Daten bei uns in sicheren Händen sind – sowie Kinder und Jugendliche vor nicht geeigneten Inhalten zu schützen. Und nicht zuletzt gilt: Die Grundvoraussetzung für Medienkompetenz ist, dass alle Menschen über einen schnellen Zugang zum Netz verfügen. Deshalb investieren wir seit vielen Jahren massiv in den Netzausbau.