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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Direkt ins Wohnzimmer

„Ihre Werte sind in Ordnung. Sie müssen sich keine Sorgen machen.“ Karin Müller ist erleichtert über die guten Nachrichten von ihrem Hausarzt. Sie verabschiedet sich und macht den Tablet-PC aus. Denn sie sitzt in ihrem Wohnzimmer und hat per Videochat mit dem Arzt gesprochen.

SDG 3

SDG 3 - GESUNDHEIT

Mit unseren E-Health-Lösungen leisten wir einen Beitrag zur Erreichung des 3. Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen.

Die Zukunft ist jetzt

Karin ist dankbar für diese Möglichkeit, denn sie ist chronisch herzkrank und muss wichtige Daten, wie z.B. den Herzrhythmus, regelmäßig überprüfen lassen. Doch auf dem Land ist der nächste Hausarzt weit weg. Dank Telemedizin werden die Werte ihres Herzschrittmachers direkt an ihren Arzt übermitteln. So muss sie viel seltener die weite Fahrt in die Praxis auf sich nehmen. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, ist heute mancherorts schon Realität. Denn der digitale Wandel hat längst auch das Gesundheitswesen erreicht. In vielen Krankenhäusern und Arztpraxen oder bei Krankenkassen wurden in den letzten Jahren E-Health-Projekte gestartet. Diese helfen beispielsweise dabei, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren – das spart Kosten und Zeit, die dann für die Patientenbetreuung zur Verfügung steht. Doch bei E-Health geht es nicht nur um Effizienz, sondern vor allem um eine bessere Gesundheitsversorgung. Wenn Ärzte schnellen Zugriff auf digitale Patientenakten haben, kann das in Notsituationen Leben retten. Die Fontane-Studie der Berliner Charité, an der Telekom Healthcare und T-Systems maßgeblich beteiligt waren, hat gezeigt: Telemedizin kann das Leben von Herzpatienten verlängern und Krankenhausaufenthalte reduzieren.

Zum Wohl der Patienten

„Online-Hausbesuche“ ersparen den Patienten weite Wege zum Arzt. Digitale Plattformen erleichtern zudem Ärzten und Pflegekräften die Arbeit.

1
Ostsachsen

Die Telehealth-Plattform TH360 verbindet Kliniken, Ärzte, Pflegepersonal und Patienten in der Region Ostsachsen miteinander. Patienten können so von ihren Ärzten beispielsweise nach einem Schlaganfall medizinisch fernüberwacht und Krankenhausaufenthalte verkürzt werden. So kann die Versorgung in häuslicher Umgebung stattfinden.

2
Nordwestsachsen

Am Klinikum St. Georg in Leipzig entsteht im Verbund mit klinisch und praktisch tätigen Medizinern das „Antibiotikanetzwerk Sachsen“ (ABNW). Die digitale Befundungs- und Beratungsstelle unterstützt Ärztinnen und Ärzte beim verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika sowie bei Infektionstherapien.

3
Südafrika

In Südafrika hat die Digitalisierung der ersten Klinikkette begonnen. Das Personal arbeitet durchweg mit mobilen Endgeräten. Zudem baute T-Systems gemeinsam mit einem Partner die bislang weltweit größte medizinische Datenbank für Daten aus medizinischen Geräten auf. Dank effizienterer Prozesse bleibt dem Personal mehr Zeit für die Patienten.


230

Das intelligente Krankenhaussystem iMedOne der Telekom war 2019 bereits in 230 Kliniken installiert.

Alles vernetzt

Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Erst recht nicht, wenn Ärzte und Pfleger überlastet und die Wartezeiten lang sind. Intelligente Krankenhaussysteme wie iMedOne von der Telekom können das Personal unterstützen und so dazu beitragen, die Versorgung der Patienten zu verbessern. iMedOne war Ende 2019 bereits in rund 230 Kliniken installiert und ermöglicht es, alle wichtigen Prozesse zu digitalisieren. Behandlungs- und Patientendaten werden über sichere Datennetze geteilt, stehen allen behandelnden Ärzten und Pflegekräften über die „iMedOne® Mobile“-App auf Knopfdruck zur Verfügung und gehen nicht verloren. Auch Patienten können über eine mobile Anwendung selbst Termine vereinbaren und sich über Untersuchungen und Stationsabläufe informieren. Dies reduziert den Papierverbrauch und spart Wegezeiten vor und nach einem Krankenhausaufenthalt. Auch das „Internet der Dinge“ img hält inzwischen Einzug in Krankenhäuser: Medizinische Apparate wie Beatmungsgeräte oder EKGs werden dabei mit Sendern ausgerüstet. So wissen alle immer ganz genau, wo die Geräte gerade im Einsatz sind. Das vereinfacht die Abläufe, beispielsweise in der Notaufnahme.

52

52 Prozent aller Deutschen sind laut einer Umfrage bereit, persönliche Informationen über die elektronische Gesundheitskarte zu teilen.

Alles auf eine(r) Karte

Die meisten von uns haben sie bereits in der Tasche: die elektronische Gesundheitskarte. Sie speichert aktuell unsere Versichertenstammdaten. In Kürze werden auch Notfalldaten und ein Medikationsplan darauf gespeichert werden. Auch elektronische Rezepte und weitere Gesundheitsdaten können zukünftig enthalten sein. In Zukunft könnte die Gesundheitskarte zusätzlich elektronische Rezepte und weitere Gesundheitsdaten enthalten. Die Telekom bietet medizinischem Personal seit 2019 ein Starterpaket für die ambulante und stationäre Versorgung an. Es ermöglicht ihnen, sich mit der bundesweiten IT-Infrastruktur für die Gesundheitskarte zu verbinden. Das Gesamtpaket enthält alles, was eine Praxis oder ein Krankenhaus zum sicheren Anschluss an diese Infrastruktur benötigt. 2019 wurden außerdem erstmals telemedizinische Anwendungen für die Nachsorge von Schlaganfallpatienten an die Telematikinfrastruktur angebunden. Alle Produkte durchlaufen die strenge Prüfung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder die Zulassung der Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen (gematik).

Das Immunsystem für Daten

Damit die Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgreich ist, braucht es mehr als die technischen Voraussetzungen. Es geht vor allem auch darum, Vertrauen in die digitalen Gesundheitsservices zu schaffen – insbesondere in den Schutz und die Sicherheit sensibler Daten. Denn Gesundheit ist Privatsache. Niemand von uns möchte, dass potenzielle Arbeitgeber oder Kreditinstitute erfahren, welche gesundheitlichen Risikofaktoren wir geerbt oder welche schweren Krankheiten wir überstanden haben. Datenschutz und Datensicherheit haben daher bei E-Health-Anwendungen höchste Priorität. Damit Arztpraxen, Krankenhäuser oder Krankenkassen nicht zum Ziel von Cyberkriminalität werden, setzen wir genau wie beim Gesundheitsschutz auf zwei Bausteine: Vorbeugung und Bekämpfung. Beispielsweise simulieren wir Cyberangriffe. Dabei nutzen unsere „guten Hacker“ die gleichen Methoden, die professionelle Angreifer auch verwenden. So spüren wir Sicherheitslücken auf und schließen sie. Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen, steht unser Notfallteam vom „Incident Response Service“ bereit: Es ist rund um die Uhr in Bereitschaft und kann im Ernstfall weltweit sofort zielgerichtet ermitteln und helfen – per Telefon, E-Mail oder auch vor Ort. Falls notwendig, sichern wir digitale Spuren, damit sie später bei Gericht verwendet werden können.


Vertrauen schaffen

Die Corona-Warn-App punktet mit Bestnoten bei Sicherheitstests. Die Fachzeitschrift connect hatte Experten der Firma umlaut beauftragt, die App einem intensiven Sicherheitstest zu unterziehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Beiden Betriebssystemversionen, sowohl Android als auch iOS, attestieren die Tester ein sehr hohes Sicherheitsniveau. Die Android-Version kam auf ein souveränes „sehr gut“. Für die iOS-Fassung gab es die sehr seltene Note „überragend“.
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