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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Wer weiß was
über mich?

Jeder kennt es: Man installiert eine neue App auf dem Handy und es erscheint ein Pop-up. Die App benötigt Berechtigungen. Ein Klick und die unscheinbare App erhält Zugang zu Kontakten, Bildern oder dem Mikrofon, obwohl sie diesen eigentlich gar nicht braucht. Ist das überhaupt legal?

Daten über Daten

Kurz gesagt: Ja – allerdings nur, wenn wir zustimmen. Wer seine Privatsphäre schützen möchte, der sollte mit der Zustimmung jedoch nicht leichtfertig umgehen. Gelangen Nutzerdaten in die falschen Hände, können Kriminelle diese für illegale Zwecke missbrauchen. Daher gilt: Applikationen sollten nur Berechtigungen erhalten, die sie wirklich zur Ausführung benötigen.

Mehr noch: Wer glaubt, dass er kostenlose Angebote im Netz nicht bezahlt, der irrt. Wir bezahlen mit unseren Daten. Es ist natürlich schwer nachprüfbar, ob Preis und Leistung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Und im Gegensatz zu Geld bleiben unsere Daten immer mit uns verbunden. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Alles für den Datenschutz

Datenschutz hat für den gesamten Telekom-Konzern oberste Priorität. Dabei erfüllen wir nicht nur gesetzliche Vorgaben wie die europäischen Datenschutzanforderungen, sondern gestalten Datenschutz aktiv. Wir arbeiten eng mit Datenschutzexperten zusammen, entwickeln technische Standards permanent weiter und engagieren uns für größtmögliche Transparenz. Damit Sie immer sicher sein können, dass eines sicher ist: Ihre Daten.
Ausführliche Infos zu den Daten, die wir von Ihnen speichern, und wie wir diese bei der Telekom schützen, finden Sie hier.

„Datenschutz ist die Grundlage für das Vertrauen, das die Menschen in unsere Lösungen haben.
Und das Vertrauen der Menschen in unsere Lösungen ist die Grundlage für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens.“

Dr. Clas Dieter Ulmer Dr. Claus-Dieter Ulmer, Konzernbeauftragter für den Datenschutz der Deutschen Telekom

Ein Blick von außen

Regelmäßig treffen sich führende Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und unabhängigen Organisationen mit den Führungskräften der Telekom und tauschen sich über Datenschutz und Datensicherheit aus. Das gewährleistet einen unabhängigen Blick auf die Datenschutzthemen der Telekom. Auch Aspekte wie Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen und ethische Fragestellungen werden bei diesen Treffen behandelt. Seit 2020 sind auch unser Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges und Birgit Bohle, Vorstandsmitglied Personal & Recht, bei den Treffen vertreten.

Der Datenschutzbeirat besteht aus 13 unabhängigen Experten und fünf führenden Managern der Telekom. Eine ausführliche Auflistung der Mitglieder sowie das Jahresprogramm finden Sie hier.

Datenschutz von
Anfang an

Um sicherzustellen, dass technische Sicherheit und Datenschutz bereits frühzeitig in den relevanten Entwicklungsprozessen der Deutschen Telekom berücksichtigt werden, wurde das PSA-Verfahren entwickelt. Das „Privacy & Security Assessment“ sorgt dafür, dass die Prinzipien „Privacy by Design“ img und „Privacy by Default“ img in alle Produkte, Services, Plattformen und IT-Anwendungen integriert werden – beispielsweise beim Telekom Smart Speaker. Das bedeutet, dass die Telekom technisch-organisatorische Maßnahmen entwickelt und dass datenschutzfreundliche Voreinstellungen angewendet werden, um ein Maximum an Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten.

Mehr Informationen zum PSA-Verfahren erhalten Sie in unserer PSA-Broschüre.

Datenschutz live:
Corona-Warn-App

Im Auftrag der Bundesregierung haben wir gemeinsam mit SAP die Corona-Warn-App entwickelt. Bei der Entwicklung waren der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beteiligt. Zusätzlich konnte sich jeder Interessierte auf der öffentlichen Plattform GitHub den Programmcode herunterladen, kommentieren und Verbesserungen vorschlagen. Hier schauten auch kritische Begleiter wie der Chaos Computer Club auf die Software. Das Ergebnis zeigt, wie hilfreich Digitalisierung im Gesundheitswesen sein kann – und wie dabei gleichzeitig der Datenschutz gewahrt wird.

Die Nutzung der kostenfreien App ist freiwillig. Sie merkt sich für uns alle Kontakte – auch zufällige Begegnungen wie in der Straßenbahn. Die Voraussetzung: Der andere muss die App ebenfalls auf seinem Handy installiert haben. Mithilfe einer besonderen Bluetooth-Technologie erkennt die App andere Geräte, wenn diese sich für eine gewisse Zeit auf zwei Meter oder weniger nähern. Die Geräte tauschen dann einen verschlüsselten Code aus und speichern ihn 14 Tage. Wer positiv auf COVID-19 getestet wird, kann dies in der App angeben. Personen, die sich in der Nähe des Infizierten aufgehalten haben, erhalten dann eine Warnung auf ihrem Smartphone.

So wird der Schutz der
persönlichen Daten
sichergestellt:

1
Speicherung

Die verschlüsselten Codes werden ausschließlich auf den Handys gespeichert – es erfolgt keine zentrale Datenspeicherung.

2
Löschung

Nach 14 Tagen werden die Daten gelöscht.

3
Entscheidung

Wer positiv getestet wurde, entscheidet selbst, ob er sein Testergebnis in der App angibt.

4
Auskunft

Wer von der App gewarnt wird, dass er einem Infizierten begegnet ist, erfährt nicht, wer der Infizierte ist, oder wo und wann er die Person getroffen hat.

5
Datenschutz

Personenbezogene Daten werden zu keinem Zeitpunkt erhoben oder verarbeitet.


2018

2018 wurde die Deutsche Telekom
durch TÜViT ausgezeichnet.

Extern anerkannt

Strenge Vorgaben sind zwar wichtig, sie bleiben aber wirkungslos, wenn man nicht auch ihre Einhaltung kontrolliert. Jährlich führen wir mehrere hundert interne Audits – also Kontrollen – zu Datenschutz und Datensicherheit im Unternehmen durch.

Darüber hinaus lassen wir Prozesse, Managementsysteme oder Produkte und Dienste durch unabhängige Stellen wie den TÜV oder DEKRA zertifizieren und unterstützen das AUDITOR-Forschungsprojekt, das einen neuen Standard für die Datenschutzzertifizierung von Cloud-Diensten entwickelt.

Außerdem müssen Telekommunikationsunternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Beginn ihres Arbeitsverhältnisses datenschutzrechtlich schulen. Wir gehen bei der Telekom darüber hinaus und schulen unsere Beschäftigten alle zwei Jahre. Zudem bieten wir Schulungen zu speziellen Themen an, etwa zum Beschäftigtendatenschutz.

Mehr Informationen zu den Themen Audits, Zertifizierungen und Schulungen finden Sie hier.

Ein Blick
in die Zukunft

Die Schlüssel zu vernetzten Autos und vollautomatisierten Häusern, Fabriken oder gar ganzen Städten sind das Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI). Dazu müssen jede Menge Daten erfasst und ausgewertet werden. Wenn dabei auch personenbezogene Daten ins Spiel kommen, ist der Datenschutz oberstes Gebot. Ein Beispiel: Intelligente Verkehrsleitsysteme können dafür sorgen, dass der Verkehr staufrei fließt und so Emissionen reduziert werden. Dazu braucht das System Daten. Diese Daten können beispielsweise von Kameras oder von Detektoren, die Signale von Bluetooth-Geräten empfangen, erfasst werden. Hier muss sichergestellt werden, dass diese Daten nicht missbraucht werden können. Um solche Systeme datenschutzkonform und zum Vorteil unserer Kunden einzusetzen, haben wir Datenschutz-Leitlinien definiert. Sie beschreiben, wie wir als Deutsche Telekom mit KI, loT und Big Data img umgehen wollen, und wie wir unsere Produkte und Services, die auf diesen Technologien beruhen, künftig entwickeln.

Sicher digital

Auf der Website www.sicherdigital.de geben wir konkrete Antworten auf typische Sicherheitsfragen aus dem Alltag unserer Kunden - leicht verständlich und ohne Umschweife. Dabei geht’s unter anderem darum, was Sie gegen Identitätsdiebstahl tun können oder wie Sie Ihre Privatsphäre in sozialen Medien schützen.
Mehr erfahren

Was jeder selbst tun kann

Wer viel in der digitalen Welt unterwegs ist, fragt sich früher oder später: Was kann ich persönlich tun, um meine Daten im Netz zu schützen? Wir sehen uns als Telekom nicht nur in der Verantwortung, die Daten unserer Kunden zu schützen – sondern wir wollen ihnen auch dabei helfen, sich selbst zu schützen. Denn Prävention ist immer besser als Reaktion! Deshalb klären wir auf: Auf der Website www.sicherdigital.de geben wir konkrete Antworten auf typische Sicherheitsfragen aus dem Alltag unserer Kunden – leicht verständlich und ohne Umschweife. Dabei geht’s unter anderem darum, was Sie gegen Identitätsdiebstahl tun können oder wie Sie Ihre Privatsphäre in sozialen Medien schützen. Übrigens: Auch in unserem Nachhaltigkeitsmagazin „We Care“ gibt es im Schwerpunkt „Privatsphäre“ viele gute Sicherheitstipps. Unsere Website „Medien, aber sicher!“ bündelt unsere Initiativen für mehr Medienkompetenz und bietet Unterstützung für einen kompetenten und sicheren Umgang mit digitalen Medien.

1.606

Anfragen und Auskunftsersuche zum Datenschutz von Kunden und Externen haben wir 2019 erhalten und bearbeitet.

Mehr Transparenz

Auf unseren Websites zum Datenschutz halten wir Sie auf dem Laufenden und veröffentlichen unterschiedliche Berichte:

Telekommunikationsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Sicherheitsbehörden zu unterstützen und beispielsweise Auskünfte zu Anschlussinhabern herauszugeben. Wie häufig und in welcher Form das vorkommt, legen wir einmal pro Jahr in einem Transparenzbericht offen.

Außerdem legen wir in unserem Status-Report Datenschutz fortlaufend alle größeren Datenschutzvorfälle offen. Über weitere datenschutzrelevante Themen, die die Telekom momentan behandelt, berichten wir in unserem Tätigkeitsbericht. Diese und viele weitere Artikel, Dokumente und Informationen finden Sie hier.