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Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.

Barbara Costanzo, Vice President Group Social Engagement Deutsche Telekom AG

Wir unterstützen Menschen dabei, sich im Netz souverän zu bewegen und nach demokratischen Spielregeln zusammenzuleben, damit jeder #DABEI ist.

Respekt!

Bei #DABEI geht es uns um gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Alle sollen die Chancen nutzen können, die das Netz uns bietet: mehr Nähe zu Freunden und Familie, mehr Spaß am Lernen, eine bessere Gesundheitsversorgung – und eine bessere Verständigung untereinander. Denn im Netz lernen wir jeden Tag andere Perspektiven kennen. Deshalb werben wir mit unserer Markenkampagne #DABEI auch für mehr Toleranz im digitalen Umgang miteinander. Denn schließlich sollen ALLE Menschen an der Wissens- und Informationsgesellschaft teilhaben können. Das heißt für uns ganz klar auch: Andersdenkende, Andersliebende oder Anderslebende im Netz respektvoll zu behandeln.

Wie wir digitale Teilhabe fördern

Wir glauben, dass vor allem drei Faktoren entscheidend sind, damit alle Menschen gleichberechtigt an der digitalen Gesellschaft teilhaben können: technischer Zugang zu schnellen Netzen („Access“), bezahlbare Geräte und Service-Angebote („Affordability“) und die Fähigkeit zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien („Ability“). Wichtig: Um digitale Teilhabe nachhaltig und wirksam zu stärken, müssen wir an allen drei Punkten gleichermaßen ansetzen.

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Milliarden Euro haben wir 2019 in den Ausbau unserer Netze investiert.

Den Spaten in die Hand nehmen

Superschnell und immer verfügbar – so soll der Zugang zum Netz sein. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, alle Menschen mit schnellen Internet-Anschlüssen zu versorgen. Auf dem Land genauso wie in der Stadt: 98 Prozent der Bevölkerung in Deutschland können wir bereits mit schnellen LTE-Mobilfunk-Verbindungen versorgen. Und rund 30 Millionen Haushalte waren Ende 2019 schon an schnelles Breitband-Internet angeschlossen. Doch das reicht uns noch nicht. Deshalb investieren wir Milliarden in den Netzausbau. Unser Ziel: die letzten Funklöcher stopfen und beim Glasfaserausbau richtig Strecke machen.
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Wir jagen Funklöcher

Noch ist es nicht ganz ausgestorben: das Funkloch. Um die letzten weißen Flecken von der Landkarte zu tilgen, haben wir uns vorgenommen, jedes Jahr rund 2 000 neue Mobilfunk-Masten aufzustellen. Doch das ist manchmal leichter gesagt als getan – denn aufgrund von Bauvorschriften oder gesetzlichen Vorschriften können wir nicht überall dort einen Mast dort aufstellen, wo er benötigt wird. Deshalb arbeiten wir eng mit unseren Wettbewerbern zusammen und teilen uns Masten, um beim Ausbau schneller voranzukommen. 2019 haben wir außerdem die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ gestartet. Kommunen, in denen es ein LTE-Funkloch gibt, konnten sich um einen von 50 neuen Mobilfunk-Masten bewerben. Und nicht zuletzt geben wir gerade beim 5G-Ausbau richtig Gas – das ist der neue, turboschnelle Nachfolger von LTE.

Rund 550.000 Kilometer war
das Telekom-Glasfasernetz
Ende 2019 lang.


70000

Rund 70.000 Euro kostet ein Kilometer Glasfaser im Schnitt.

Alles aus Glas

Wussten Sie, dass die Telekom das größte Glasfasernetz in Europa betreibt? Rund 550 000 Kilometer war es Ende 2019 lang. Dabei verlegen wir die Kabel je nach Technik direkt bis in die Wohnung (Fiber to the Home) oder bis zu den grauen Kästen am Straßenrand (Fiber to the Curb) img. Das ist aufwendig und kostenintensiv: Ein Kilometer Glasfaserkabel kostet im Schnitt 70 000 Euro. Daher ist ein Anschluss an das Glasfasernetz nicht überall wirtschaftlich realisierbar. In diesen Fällen bieten wir eine Lösung – den Hybridanschluss. Hierbei wird die Geschwindigkeit einer DSL-Leitung mit der eines LTE-Mobilfunk-Anschlusses kombiniert und so die Breitbandgeschwindigkeit erhöht. Eine weitere Möglichkeit für einen wirtschaftlichen Ausbau sind Förderprogramme des Bundes oder der Länder. Genau wie andere Unternehmen bewirbt sich auch die Telekom um solche Förderungen. Mit einem neuen Verfahren zur Verlegung der Kabel, dem „Trenching“ img, kann der Ausbau nicht nur schneller, sondern auch günstiger vorankommen. Hier stehen wir in einem Austausch mit Städten und Gemeinden, um zu prüfen, wo dieses Verfahren zum Einsatz kommen kann.

Internet-Zugang ist kein Luxusgut

Klar ist: Nicht jeder kann sich immer das neueste Smartphone oder den Mobilfunk-Tarif mit dem größten Datenvolumen leisten. Doch ein schneller Internet-Zugang und ein modernes, funktionales Endgerät dürfen kein unerschwinglicher Luxus sein. Deshalb bieten wir viele unterschiedliche Tarife für jeden Geldbeutel an. Zum Beispiel die „MagentaMobil Young“-Tarife für alle unter 28 Jahren. Darüber hinaus haben wir als einziger Anbieter in Deutschland auch einen Sozialtarif für Kundinnen und Kunden mit besonderen Lebensumständen im Angebot: Den Sozialtarif für den Telefonanschluss können beispielsweise BAföG-Empfänger, Schwerbehinderte oder Arbeitslosengeld-Empfänger beantragen. Außerdem bereiten wir gebrauchte, technisch einwandfreie Smartphones auf und verkaufen sie zu stark reduzierten Preisen. Damit werden sie auch für kleine Geldbeutel erschwinglich. Das ist im Übrigen nicht nur günstiger, sondern auch gut fürs Klima! Denn rund 75 Prozent der CO2-Emissionen eines Smartphones fallen bei der Herstellung an. Smartphones länger zu nutzen sorgt also dafür, dass weniger klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen werden.

Alle mitnehmen

Wir wollen alle in die digitale Zukunft mitnehmen. Das heißt auch: Wer im Netz unterwegs ist, soll positive Erlebnisse haben und darf keinen Schaden nehmen. Datensicherheit und Datenschutz haben für uns höchste Priorität. Aber ebenso geht es darum, sich kompetent im Netz zu bewegen. Deshalb fördern wir Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis ins Seniorenalter. Sie alle sollen lernen, mit digitalen Medien zielgerichtet, kritisch, verantwortungsvoll und kreativ umzugehen. Einige Beispiele unseres Engagements für Medienkompetenz in Deutschland:

1
Medien, aber sicher!

Unsere Website „Medien, aber sicher!“ bündelt unsere Initiativen für mehr Medienkompetenz. Sie ist mit dem „we care“-Label in der Kategorie „Digitale Teilhabe“ gekennzeichnet.

2
#DABEI-Geschichten

Ein Angebot von „Medien, aber sicher!“ ist das Portal #DABEI-Geschichten. Hier geht es um brandaktuelle Themen des digitalen Alltags. Zum Beispiel: Wie kann man sich gegen Hetze und Mobbing im Netz wehren?

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Teachtoday

Unter dem Dach von „Medien, aber sicher!“ unterstützt „Teachtoday“ Kinder & Jugendliche, Eltern & Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien.

4
Scroller

Das Kindermedienmagazin Scroller vermittelt Kindern von neun bis zwölf Jahren Medienkompetenz auf Augenhöhe. Scroller ist in einer interaktiven Webvariante und im kostenfreien Printformat erhältlich.

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Senioren

Gemeinsam mit der BAGSO img fördern wir die Medienkompetenz älterer Menschen und unterstützen den Goldenen Internetpreis. Er wird an Engagierte vergeben, die ältere Menschen im Netz begleiten.

Mehr als Kompetenz

Medienkompetenz fördern – das heißt für uns auch: Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen souverän und konstruktiv an demokratischen Prozessen und gesellschaftlichen Debatten teilnehmen können. Genau um dieses Thema ging es 2019 an einem Ort, an dem man es vielleicht nicht erwartet hätte: auf der IFA in Berlin, der größten Unterhaltungsmesse der Welt. Dort haben wir ein Experiment gewagt: An unserem Messestand ging es nicht nur um neue Produkte und Dienstleistungen, sondern auch um digitale Teilhabe. An allen Messetagen wurden spannende Workshops unter den Mottos „Digitale Demokratie“, „Keine Macht den Trollen“ oder auch „Fake News erkennen“ angeboten. Mit Erfolg: 665 Besucherinnen und Besucher haben daran teilgenommen – obwohl keiner von ihnen deshalb zur Messe gekommen war.

Unsere Kooperations-
partner

Um digitale Teilhabe zu stärken, arbeiten wir mit zahlreichen Initiativen, Netzwerken und Vereinen eng zusammen. Einige Beispiele unserer Kooperationen in Deutschland:

1
Juuuport e.V.
(seit 2017)

Der Verein bietet Jugendlichen Online-Hilfe bei Cybermobbing, WhatsApp-Stress und Co. 2019 haben wir beispielweise gemeinsame Workshops zum Thema Cybermobbing mit teachtoday durchgeführt.

2
ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur / Hass hilft
(seit 2017)

Die Netzaktivisten setzen sich gegen Hass im Netz ein. Wir unterstützen das Projekt durch Spenden. 2019 haben wir eine gemeinsame Diskussionsrunde auf der IFA durchgeführt.

3
Reporterfabrik – CORRECTIV
(seit 2018)

Das Reporterteam schützt vor gezielten Falschmeldungen und setzt sich für die Förderung von Medienkompetenz ein. Wir unterstützen den Aufbau der Webakademie „Reporterfabrik“ führen gemeinsame Workshops zu verschiedenen digitalen Themen durch.

4
Managerfragen
(seit 2019)

Managerfragen.org setzt sich für einen offenen, fairen und direkten Dialog zwischen Managern und Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Telekom und managerfragen.org haben eine Reihe von Formaten entwickelt, die bei Veranstaltungen genutzt werden und die Menschen auf Phänomene im Netz aufmerksam macht.

5
Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.
(seit 2009)

Gesicht Zeigen! ermutigt Menschen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt aktiv zu werden. Wir unterstützen Gesicht Zeigen! seit vielen Jahren.

#DABEI

#DABEI ist keine kurzfristige Markenkampagne der Telekom. Es ist unser langfristiges Versprechen, uns für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an unserer digitalen Gesellschaft einzusetzen. Dass das immer noch dringend nötig ist, zeigt diese Zahl: Laut aktuellem D21-Digital-Index stehen rund 13 Millionen Deutsche im digitalen Abseits. Sie fühlen sich von der zunehmenden Digitalisierung überfordert oder sogar abgehängt. Wir sind erst zufrieden, wenn wirklich alle dabei sein können. Denn wir sind überzeugt: Geschäftsauftrag und gesellschaftliche Verantwortung lassen sich nicht trennen.