Telekom Logo
  • Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2018
Corporate Responsibility Bericht 2018

Finanzielle Personalkennzahlen

Umsatz je Mitarbeiter

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Jahr 2018 kontinuierlich auf 350.000 Euro gestiegen, was einem Anstieg von rund einem Prozent entspricht. In Deutschland ist der Umsatz pro Mitarbeiter um 1,6 Prozent gestiegen. Dafür verzeichnete das Auslandsgeschäft  einen leichten Umsatzrückgang pro Mitarbeiter von etwa einem Prozent. 

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Personalaufwand und Personalaufwandsquote

Unter Personalaufwand werden die Personalgrundkosten (Löhne, Gehälter) und die Personalnebenkosten (Sozialkosten). Diese Kennzahl wird um Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit personellen Umbaumaßnahmen (individuelle Abbauinstrumente) bereinigt. Die Personalaufwandsquote stellt das Verhältnis des Personalaufwands zum Umsatz dar. Die Entwicklung der Quote dient im Unternehmen als Benchmark. Im Gesamtkonzern ist die Personalaufwandsquote in 2018 gegenüber 2017 leicht gestiegen. Diese Entwicklung hat sich ergeben, weil der Personalaufwand im Verhältnis stärker gestiegen ist als der Konzernumsatz. Ein maßgeblicher Grund für diesen Effekt ist der Tarifabschluss, den die Gewerkschaft ver.di für die Beschäftigten der Telekom in Deutschland erreichen konnte.

Die Personalaufwandsquote birgt den Nachteil, dass sie externe Personalkosten außer Betracht lässt. Darum ist für die Deutsche Telekom die Kennzahl der Total Workforce Costs bzw. Quote noch ausschlaggebender für die Steuerung der Personalkosten.

HR EBITDA (Ratio)

Der sogenannte „HR EBITDA“ des Konzerns Deutsche Telekom (ohne T-Mobile US) setzt den – kalkulatorisch ermittelten – Ertrag je Mitarbeiter ins Verhältnis zu den Investitionen in die Weiterbildung je Mitarbeiter.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Die Angabe ist relevant für die GRI-Indikatoren GRI 404-1 (Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie) und GRI 404-2 (Programme zum Kompetenzmanagement, Umgang mit Berufsausstieg und der Verlängerung der Beschäftigungsfähigkeit) sowie die EFFAS-Kennzahl S02-02 (Aufwendungen für Weiterbildung pro Mitarbeiter) vollständig ab. Weiterhin entsprechen wir durch die Angabe dem Kriterium 16 (Weiterbildung und Beschäftigungsfähigkeit) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Human Capital ROI

Der sogenannte "Human Capital Return on Invest (ROI)” zeigt illustrativ den unternehmerischen Ertrag aus Investitionen in das Humankapital, in dem er ein Verhältnis zwischen Umsatz, OPEX und den "Internal Workforce Cost" (IWC) abbildet.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Die Angabe ist relevant für die GRI-Indikatoren GRI 404-1 (Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie) und GRI 404-2 (Programme zum Kompetenzmanagement, Umgang mit Berufsausstieg und der Verlängerung der Beschäftigungsfähigkeit) sowie die EFFAS-Kennzahl S02-02 (Aufwendungen für Weiterbildung pro Mitarbeiter) vollständig ab. Weiterhin entsprechen wir durch die Angabe dem Kriterium 16 (Weiterbildung und Beschäftigungsfähigkeit) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Total Workforce Costs

Total Workforce Quote

Die ganzheitliche Sicht im Personalmanagement mit einem Total Workforce Management ermöglicht eine langfristige qualitative und quantitative Personalplanung. Die Total Workforce Quote setzt den Gesamtaufwand für das Personal ins Verhältnis zum Umsatz. Das heißt: Bei einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Quote ist entweder bei gleich bleibendem Umsatz die Total Workforce Cost gesunken oder der Umsatz bei gleichbleibender Total Workforce Cost gestiegen.

Nach dem die Quote im gesamten Konzern von 2014 bis 2017 gesunken ist, gab es in 2018 einen leichten Anstieg auf 22,6 Prozent. International ist sie gesunken: von 16,6 Prozent im Jahr 2015 auf aktuell 15,9 Prozent. In Deutschland ist sie aufgrund der gestiegenen Personalkosten leicht angestiegen: Die bereinigte Quote des Gesamtkonzerns hat sich im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte verschlechtert.