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Corporate Responsibility Bericht 2018

Recycling

ESG KPI „Rücknahme Mobilgeräte" a)

Wir berichten den ESG KPI img "Rücknahme Mobilgeräte" mit der  Bezugsgröße „Anzahl in Umlauf gebrachter mobile Endgeräte“. So lässt sich das Verhältnis zwischen in den Markt gebrachten und zurückgenommenen Mobiltelefonen genauer abbilden. Eine ökologisch wünschenswerte, längere Verwendung der Geräte durch den Kunden wirkt sich damit positiv auf den Wert des KPI aus. Im Jahr 2018 wurden konzernweit (ohne TMUS, AMC, Maktel, Crnogorski, DTSE Einheiten) über 368 Tsd. Mobilgeräte zurückgenommen, ein Anstieg von ca. 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In 2018 wurden alleine bei TMUS knapp 4 Mio. mobile Endgeräte zurückgenommen. Der KPI läge für TMUS bei 115,9 und der Konzernwert inkl. TMUS bei 96,6.

Ziel der Handy-Rücknahme ist es, alten Handys ein zweites Leben zu geben oder falls nötig, ordnungsgemäß zu recyceln und die dort enthaltenen wertvollen Rohstoffe zu sichern. Dadurch konnten seit 2003 in Deutschland schon über 3 Mio. gebrauchte Geräte ressourcenschonend wiederverwendet oder recycelt werden. Auf diese Weise konnten wir dazu beitragen, die Ökobilanz von Mobilgeräten zu verbessern.

Der ESG KPI „Rücknahme Mobilgeräte“ setzt die Zahl der zurückgenommenen mobilen Endgeräte (in Tsd.) ins Verhältnis zur Anzahl der in Umlauf gebrachten Endgeräte (in Mio.). Die Erfassung der zurückgenommenen Endgeräte erfolgt in Kilogramm oder über die Stückzahl. Bei der Erhebung in Kilogramm wird ein konzerneinheitlicher Umrechnungsfaktor von 7,25 Stück pro Kilogramm zugrunde gelegt, sofern kein landesspezifischer Umrechnungsfaktor vorliegt. Die in den Markt gebrachten mobilen Endgeräte umfassen Smart Phones, Simple Phones, Tablets und mobile Festnetzgeräte. Aus Gründen der Datenqualität werden Stückzahlen aus dem Einkauf berichtet.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Angabe des ESG img  KPI img  "Rücknahme Mobilgeräte" als Fortschrittsindikator für die ressourceneffiziente und umweltschonende Produktnutzung decken wir die EFFAS-Kennzahl E14-01 (Recyclingquote) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 7 (Regeln und Prozesse), 10 (Innovations- und Produktmanagement), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact -Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Abfallaufkommen

Die konzernweite Abfallmenge ist gegenüber 2018 um 3% leicht angestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Zunahme des technischen Abfalls zurückzuführen. Die Mengen technischen Abfalls schwanken von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit von unregelmäßig durchgeführten Projekten. Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Tool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt.

Weiterführende Informationen über unser Abfallmanagement finden Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Angabe unseres Abfallaufkommens decken wir den GRI-Indikator GRI 306-2 (Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode) sowie die EFFAS-Kennzahl E04-01 (Gesamter Müll in Tonnen) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Zurückgewonnene Kupferkabel

Im Jahr 2018 zog die Telekom allein in Deutschland rund 3.000 Tonnen Kupferkabel aus Kabelkanalanlagen. Diese werden in zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben umweltgerecht aufbereitet. Bis zu 90 Prozent des Materials werden anschließend dem Rohstoffmarkt wieder zugeführt.

Weiterführende Informationen über unser Abfallmanagement finden Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Angabe unseres Abfallaufkommens decken wir den GRI-Indikator GRI 306-2 (Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode) sowie die EFFAS-Kennzahl E04-01 (Gesamter Müll in Tonnen) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Weitere Recycling Kennzahlen

Print-on-Demand
Der Vorteil von Print-on-Demand liegt auf der Hand. Kurzanleitungen werden auftragsbezogen täglich gedruckt und müssen nicht vorproduziert, transportiert und gelagert werden. Änderungen in den Dokumentenvorlagen sind am nächsten Tag vor Kunde im Einsatz – damit verkürzt sich die Reaktionszeit deutlich und die bisher gelegentlich notwendige Vernichtung von Altmaterialien wird unnötig. Der Materialeinsatz konnte im Zuge der Neukonzeption wesentlich reduziert werden, was dem Telekom Ziel in Bezug auf nachhaltiges und ressourcenschonendes Management gerecht wird. Gestartet wurde zunächst mit Kurzanleitungen der MagentaZuhause Tarife. Hiermit reduziert sich bereits in dieser ersten Projektphase der Papierverbrauch um 37,6 Tonnen pro Jahr.
Im nächsten Schritt werden auch die weiteren Einrichtungsunterlagen mit besonderen Spezifikationen (mehrere Blätter, Broschüre enthalten, Beilage der SIM-Karte etc.) auf die Nutzung von Print-on-Demand überprüft.

Reduzierung des Papierverbrauchs in 2018: 37,6 TONNEN

RECUP Mehrwegbecher
In 2018 haben die Deutsche Telekom und die Firma Sodexo, die in Deutschland die Kantinen der Telekom betreibt, als Partner beschlossen den RECUP-Pfandbecher als nachhaltige Alternative einzuführen. Ein RECUP-Mehrwegbecher kann circa 500 Einwegbecher ersetzen und lässt sich anschließend einfach recyceln. Gegen 1 Euro Pfand bekommen unsere Mitarbeiter ihren Kaffee im RECUP Mehrwegbecher, der bei allen teilnehmenden Partnern zurückgegeben werden kann. Dort wird das Pfand ausgezahlt, der RECUP gespült und wiederverwendet.                                                                  

Im November  2018 startete die Einführung an den Telekom-Standorten Stuttgart-Bad Cannstatt und München-Dachauer Straße, wo seit dem über 4.000 RECUPS verwendet wurden.