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Corporate Responsibility Bericht 2018

CO2-Emissionen

ESG KPI „Carbon Intensity“ Deutsche Telekom Konzern

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Carbon Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „CO2-Emissionen“ setzt dieser die CO2-Emissionen ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt.

ESG KPI „Carbon Intensity“ Deutsche Telekom Konzern

  Daten durch PwC geprüft. Detaillierte Prüfkommentare siehe „Konzern DT in Deutschland“.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte CO2-Ausstoß aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

   

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Der ESG KPI img „Carbon Intensity“ ist relevant für den GRI-Indikator GRI 305-4 (Intensität der THG-Emissionen). Die Angabe ist relevant für die EFFAS-Kennzahl E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3). Sie ist weiterhin relevant für das Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen und Ziele) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

ESG KPI „Carbon Intensity“ Konzern DT in Deutschland

Seit 2016 berichten wir den ESG KPI img „Carbon Intensity“. Anders als der in den Vorjahren genutzte ESG KPI „CO2-Emissionen“ setzt dieser die CO2-Emissionen  ins Verhältnis zum bewältigten Datenvolumen. Mit dem Datenvolumen als Bezugsgröße wird eine direkte Verknüpfung zur Leistungsfähigkeit unserer Netze hergestellt.

ESG KPI „Carbon Intensity“ Konzern DT in Deutschland

  Daten durch PwC geprüft. Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen. 2017 wurde die Berechnungsmethode angepasst. Werte sind mit den Vorjahreswerten nicht direkt vergleichbar.

Im Zähler des ESG KPI wird der gesamte CO2-Ausstoß aller Energieträger – Treibstoff, Gas, Fernwärme und Strom – berücksichtigt. Das Datenvolumen setzt sich zusammen aus dem transportierten IP-Datenvolumen (u. a. IP-Telefonie, Internet, IP-TV). 

   

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Der ESG KPI img "Carbon Intensity" ist relevant für den GRI-Indikator GRI 305-4 (Intensität der THG-Emissionen). Die Angabe ist relevant für die EFFAS-Kennzahl E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3). Sie ist weiterhin relevant für das Kriterium 13 (Klimarelevante Emissionen und Ziele) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 1 - 3)

Seit dem CR-Bericht 2016 stellt die Deutsche Telekom die gesamten CO2-Emissionen (Scope 1-3) gesammelt dar. Um eine Vergleichbarkeit mit den in CO2-Äquivalenten (CO2e) dargestellten Scope 3 Emissionen zu gewährleisten, wurden die Scope 1 und Scope 2 Emissionen in Kilotonnen CO2e umgerechnet. Die Emissionen werden entlang der Wertschöpfungskette der Telekom dargestellt. Dies ermöglicht einen Überblick, wo der Großteil der Emissionen anfällt.

CO2e-Emissionen (Scope 1-3)

Interaktive Grafik

  • 52 %
  • 2 %
  • 12 %
  • 34 %
  • Emissionen aus vorgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    8 776 kt CO2e
     

    Transportdienst­leistungen, erworbene Produkte und Dienstleistungen, Kapitalgüter, Produktionsabfälle, Energie- und Kraftstoffvorketten, Geschäftsreisen und Weg zur Arbeit.

    Emissionen aus den eigenen Aktivitäten der Telekom

    Scope 1

    277 kt CO2e
     
    Betrieb der Anlagen, Gebäude und Fahrzeuge der Deutschen Telekom.
    Emissionen aus eingekaufter Energie

    Scope 2

    2 077 kt CO2e
     
    Erzeugung der von der Deutschen Telekom eingekauften Mengen Strom- und Fernwärme.
    Emissionen aus nachgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    5 659 kt CO2e
     
    Transport verkaufter Produkte zum Kunden, Nutzung verkaufter und vermieteter Produkte sowie Entsorgung und Verwertung verkaufter Produkte.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Prozent-Werte.

  Daten durch PwC geprüft. Detaillierte Prüfkommentare siehe „DT Group in Germany“ und „T-Mobile USA“. 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Darstellung der Scope 1-3 CO2-Emissionen in CO2-Äquivalenten entlang der Wertschöpfungskette legen wir unsere gesamten CO2-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas Protocol offen und entsprechen so dem Kriterium 13 des deutschen Nachhaltigkeitskodex (Treibhausgasemissionen). Durch die Angabe decken wir die GRI-Indikatoren GRI 305-1 (direkte THG-Emissionen), GRI 305-2 (indirekte THG-Emissionen) und GRI 305-3 (weitere indirekte THG-Emissionen) vollständig sowie die EFFAS-Kennzahl E02-01 (Treibhausgasemissionen Scope 1-3) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 7 (Regeln und Prozesse), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) sowie 13 (Treibhausgasemissionen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 1 & 2 Emissionen)

Unsere CO2-Emissionen sind maßgeblich durch den Stromverbrauch getrieben. Daher berichten wir in der untenstehenden Tabelle besonders detailliert die Konzernwerte der Scope-2-Emissionen img, die aus unserem Stromverbrauch resultieren. Wir differenzieren dabei nach den Methoden „market-based" und „location-based“ und folgen damit der „GHG Protocol img Scope 2 Guidance“. Erstmalig werden die markt- und ortsbasierten Emissionen für 2017 und 2018 in CO2-Äquivalenten ausgewiesen. Diese Umstellung erfolgte, um einen transparenten Vergleich zwischen den Scope-1 bis 3 Emissionen zu ermöglichen, und um sich konsistent an den Anforderungen der Science-Based Targets Initiative auszurichten, an denen sich auch die neue Zielsetzung orientiert.
 
Führende Methode in der Berichterstattung ist der „market-based“-Ansatz. Bei dieser Methode werden die Emissionen mit einem spezifischen Emissionsfaktor („Versorgerfaktor“) pro DT-Gesellschaft berechnet. Dieser Faktor ist vom tatsächlichen Energieeinkauf (Strommix) eines Unternehmens abhängig; der Einkauf erneuerbarer Energien (Direktbezug, Zertifikate) wirkt sich dabei emissionsmindernd aus. a)

Bei der „location-based" Methode werden - im Gegensatz zur „market-based“ Methode - pauschal die Emissionsfaktoren für das jeweilige Land verwendet („Landesmixfaktor“ der International Energy Agency (IEA). Dabei wird der tatsächliche Energieeinkauf (Strommix) eines Unternehmens also nicht berücksichtigt, d.h. auch nicht der über den Landesmix hinausgehende Bezug erneuerbarer Energien. 

Entwicklung ggü. Vorjahr: Die nach „market-based“ Methode berechneten Scope-2-Emissionen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 20% gesunken. Der Rückgang folgt vor allem aus dem Direktbezug erneuerbarer Energien bei T-Mobile US sowie der Ausweitung des Einkaufs von Zertifikaten für Strom aus erneuerbaren Energien (RECS img, GOO, PPA) bei unseren Landesgesellschaften in Deutschland und Griechenland.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Angabe unserer direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 & 2) entsprechend dem Greenhouse Gas Protocol decken wir die GRI-Indikatoren GRI 305-1 (direkte THG-Emissionen) und GRI 305-2 (indirekte THG-Emissionen) vollständig sowie die EFFAS-Kennzahl E02-01 (Gesamte Treibhausgasemissionen Scope 1-3) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) sowie 13 (Treibhausgasemissionen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact  -Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

CO2e-Emissionen Gesamt (Scope 3) Deutsche Telekom EU*

Der Großteil unserer Gesamtemissionen zählt zu der Kategorie der sogenannten Scope-3-Emissionen img. Scope-3-Emissionen sind alle Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, die in der Lieferkette, durch Geschäftsreisen, Berufsverkehr („vorgelagert“) oder beim Kunden durch die Nutzung von Produkten und Diensten („nachgelagert“) entstehen. In der Grafik werden die Scope-3-Emissionen von 2016-2018 dargestellt, aufgeschlüsselt nach den Emissionsquellen. Vorgelagerte Emissionen machten 2018 rund 61% der Scope 3 Emissionen aus, nachgelagerte Emissionen etwa 39%. Die Basisdaten, die zur Berechnung der Scope-3-Emissionen verwendet wurden, werden im Kennzahlen-Tool berichtet. Weitere Informationen zur Erfassung von Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette finden Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe decken wir den GRI 305-3 (weitere indirekte THG-Emissionen) sowie die EFFAS-Kennzahl E02-01 (Gesamte Treibhausgasemissionen Scope 1-3) vollständig ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) sowie 13 (Treibhausgasemissionen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).