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  • Corporate Responsibility Bericht 2018

Ressourcen sparen durch Cloud Computing

Mit Cloud Computing img können unsere Kunden auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Dies ist zumeist ressourcen- und energieeffizienter als der Betrieb einer eigenen Infrastruktur außerhalb der „Wolke“: Denn in unseren Rechenzentren werden aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt. Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran, die Effizienz unserer Rechenzentren noch weiter zu verbessern.

Die Cloud für den öffentlichen Dienst
Für Unternehmen, die ihre Systeme auf Cloud-Lösungen umstellen wollen, bietet T-Systems das Programm „The Cloudifier“ an. Dafür analysieren wir die bestehende IT-Landschaft des Kunden und untersuchen, welche Anwendungen in die Cloud gebracht werden können. Darauf aufbauend haben wir 2017 den Cloudifier4Public entwickelt – einen Service, mit dem T-Systems maßgeschneiderte Cloud-Strategien für die öffentliche Hand in Deutschland konzipiert und realisiert. Dabei orientiert sich die Ausgestaltung an den Zielen und Besonderheiten der deutschen Verwaltung. Wichtige Eckpunkte sind: Datenschutz und Informationssicherheit, Wahrung der hoheitlichen Aufgaben sowie Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Weniger Papierverbrauch durch Cloud Billing
Die Integration von Abrechnungsprozessen in unser Cloud-Angebot ist für uns ein nächster logischer Schritt. So lassen sich etwa IoT-Echtzeitdaten für die Rechnungserstellung direkt aus der Cloud beziehen. Damit wird es einfacher, beispielweise die Leistung intelligenter Sensoren abzurechnen. Die Idee dahinter ist, dass der Prozess vereinfacht wird und bis hin zur Rechnung online stattfindet.

„Digitaler Zwilling“ schont Ressourcen
Das „Internet of Things“ ermöglicht es Unternehmen der Fertigungsindustrie, ein digitales Modell eines physikalischen Produkts anzufertigen. Diese sogenannten digitalen Zwillinge begleiten reale Produkte als Echtzeitkopien von der Entstehung bis zu ihrer Entsorgung. Dabei werden digitale Produktinformationen mit realen Zustands- und Verhaltensinformationen verknüpft. Auf diese Weise können Unternehmen schon während der Produktplanung virtuelle Belastungstests durchführen, mögliche Probleme frühzeitig erkennen und Verbesserungen in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service anstoßen. Das ermöglicht eine genauere Planung und spart ressourcenintensive Testphasen oder gar Fehlschläge.