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  • Corporate Responsibility Bericht 2018

Smart-City-Projekte in unseren Landesgesellschaften

Hrvatski Telekom

HT stellt Netzwerk mit über 120 Ladestationen für Elektrofahrzeuge bereit
Hrvatski Telekom hat auf der Insel Krk 11 vernetzte EV-Ladestationen eingerichtet, die diverse Funktionen ermöglichen. Nutzer können zum Beispiel Ladezeiten im Voraus buchen. Die Initiative ist Teil der Langzeitstrategie von Krk, die erste „smarte“ Insel Kroatiens zu werden. Die E-Mobilitätslösung von Hrvatski Telekom bietet ein hochmodernes Ökosystem aus Dienstleistungsinfrastruktur und „schlüsselfertiger“ Ladetechnologie. Das Netz, das gegenwärtig aus 120 öffentlich zugänglichen EV-Ladestationen mit 165 Ladepunkten in 75 Städten in ganz Kroatien besteht, wird kontinuierlich weiter ausgebaut.

Hrvatski Telekom und Go2Digital beginnen mit der Modernisierung öffentlicher Telefonzellen
Hrvatski Telekom und der kroatische Lösungsanbieter für digitale Werbemedien im öffentlichen Raum („Out-of-Home“-Werbung), Go2Digital, haben einen Modernisierungsvertrag für Telefonzellen abgeschlossen. Bestehende Telefonzellen, die nur Telefoniedienste bieten, werden durch digitale Telefonzellen mit einer Reihe von IoT-gestützten intelligenten Lösungen ersetzt. Damit erhält die Öffentlichkeit Zugang zu vielen neuen Funktionen, vom drahtlosen Aufladen von Endgeräten, über Informationen zur Pollenbelastung der Luft mittels spezieller Sensoren in den Zellen, bis hin zur SOS-Taste, mit der bei einem Unfall ein Notruf abgesetzt werden kann. Jede Telefonzelle ist darüber hinaus ein WLAN-Hotspot und stellt Nutzern und Passanten unbegrenzt Internetkonnektivität zur Verfügung. Im Rahmen eines fortlaufenden Programms sollen jährlich mindestens 25 Telefonzellen in ganz Kroatien ersetzt werden.

Smart Parking für Menschen mit Behinderungen in Split
Hrvatski Telekom hat in Partnerschaft mit Mobilisis in Split eine Smart Parking-Lösung für Menschen mit Behinderungen eingeführt. Sie wird dazu beitragen, die Lebensqualität dieser Menschen zu erhöhen und das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt zu reduzieren. Insgesamt 12 Sensoren von Mobilisis wurden auf Behindertenparkplätzen an der Ecke Antun Gustav Matoš Straße und Zrinsko-frankopanska Straße in Split (Stari plac) installiert. Die Sensoren arbeiten im Narrowband-IoT-Netz von Hrvatski Telekom. Sie sind mit der Park-App img der Stadt vernetzt, mit der Fahrer freie Parkplätze finden können.

Telekom Romania

Intelligenter Nahverkehr
In Sibiu hat Telekom Romania in Zusammenarbeit mit der Banca Comercială und Global Payments bei den städtischen Verkehrsbetrieben Tursib eine attraktive Neuerung eingeführt. Dabei handelte es sich um eine kontaktlose Zahlungslösung für Mastercard- und Visa-Bankkarten, die jeder Karteninhaber unabhängig davon, ob sich die jeweilige Bank in Rumänien oder im Ausland befindet, für den Erwerb von Fahrscheinen nutzen kann. Die Karte muss nur an die entsprechenden Terminals der öffentlichen Verkehrsbetriebe Tursib gehalten werden und schon ist die Fahrt sicher bezahlt. Die von Telekom Romania eingeführte Infrastruktur besteht aus Fahrscheindruckern am Verkaufspunkt sowie aus 3G-Kommunikationseinrichtungen.

Telekom führt Smart Parking und intelligentes Abfallmanagement in Cluj Napoca ein
Telekom Romania hat in Cluj Napoca zwei intelligente Lösungen eingeführt, die für sauberere Luft in der Stadt und eine Verbesserung der urbanen Landschaft sorgen: Smart Parking und intelligentes Abfallmanagement. Mittels Smart Parking kann der Belegungsgrad öffentlicher Parkplätze überwacht und die Verfügbarkeit auf Anzeigetafeln oder in der entsprechenden App angegeben werden. Als Nächstes ist eine intelligente, sensorgestützte Lösung für das Verkehrsmanagement geplant, bei der die Verkehrsampelschaltung an das Verkehrsaufkommen anpasst und damit die Staubildung reduziert wird.

Eine weitere effektive Lösung ist das intelligente Abfallmanagement. Bei diesem System kommen Abfallbehälter zum Einsatz, die sich auf unterirdisch versenkbaren Plattformen befinden. Die Abfuhr muss jetzt nicht mehr regelmäßig erfolgen, sondern erst, wenn die Sensoren melden, dass die Behälter voll sind.

Smart-City-Lösung in Alba-Iulia: Intelligentes Beleuchtungssystem für eine Sekundarschule
Telekom Romania sorgte durch Installation eines intelligenten Beleuchtungssystems in der Sekundarschule 7 Mihai Eminescu für eine Smart-City-Lösung in Alba-Iulia. Die alten Leuchtstofflampen in allen 28 Unterrichtsräumen sowie in den Fluren, WCs und im Lehrerzimmer wurden durch ein „smartes“ LED-Beleuchtungssystem ersetzt, mit dem die Lichtintensität und -verteilung an die jeweilige Tages- und Jahreszeit angepasst werden kann. Vorteilhaft dabei sind z.B. die damit verbundene Energieverbrauchs- und Kostensenkung. Die Beleuchtung kann in jedem Raum an das einfallende Tageslicht angepasst werden und schaltet sich während Pausenzeiten automatisch ab. In den Fluren wurden LED-Leuchten mit Dimmer-Schaltern und Bewegungssensoren installiert. Der optimierte Ausgleich zwischen Tages- und Kunstlicht erhöht auch die Aufmerksamkeit der Schüler sowie deren Konzentrationsfähigkeit und Motivation.

T-Systems Iberia

Gijón-IN: Ein neues integriertes Smart-City-Konzept
T-Systems arbeitet im spanischen Gijón an der Umsetzung von „GIJÓN-IN“, einem innovativen, intelligenten, integrierten Projekt für das Stadtmanagement. Es soll die Stadtverwaltung und die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen mithilfe von Big Data- und IoT-Technologien sowie mit ICT-Lösungen effizienter machen. Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und soll im Zeitraum von 36 Monaten in Gijón bis zu 22 verschiedene Lösungsansätze anstoßen. Die 16 Initiativen, mit denen aus Gijón eine wirkliche ‚Smart City‘ gemacht werden soll, zielen auf verschiedene Themen ab, darunter die komplette Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen, die Förderung der Beteiligung von Bürgern und Unternehmen sowie Maßnahmen zur Erfassung und Handhabung von Daten, die in der Stadt generiert werden.

Telekom Albania

WLAN img an öffentlichen Plätzen
Einer der wichtigsten Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortung besteht für Telekom Albania darin, der Gesellschaft insgesamt mehr Zugang zu Technologie zu verschaffen. So unterstützt das Unternehmen ein Projekt der Stadtverwaltung von Tiranato zur WLAN-Versorgung eines bei Touristen sehr beliebten Stadtteils. Damit können Einwohner und Touristen hier jetzt kostenlos im Internet surfen. Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie allen gesellschaftlichen Gruppen Zugang zu moderner Technik ermöglicht werden kann.

Smart City-Konferenz rückt dänischen-albanischen Austausch in den Fokus
Am 7. Juni 2018 fand in Tirana eine von der königlich dänischen Botschaft in Zagreb organisierte Veranstaltung statt, auf der dänische und albanische Erfolge bei der Organisation und beim Management von Smart-City-Projekten präsentiert wurden. Die Veranstaltung sollte auch zur Förderung „smarter“ Lösungen in den Bereichen Stadtplanung, Mobilität und Wellness sowie Energieversorgung und Umweltschutz anregen. Es gab Präsentationen zu Fallstudien und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Städte. Daniel Michel, Leiter Smart Cities bei T-Systems, berichtete über die Erfahrungen der Telekom auf diesem Gebiet. Außerdem gab es auf B2B-Sitzungen Gelegenheiten zum Networking.