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  • Corporate Responsibility Bericht 2018

Die vernetzte Stadt der Zukunft basiert auf Schmalband-IoT

Seit einigen Jahren findet das Smart-City-Konzept in immer mehr Städten weltweit Anwendung. So stattet die Deutsche Telekom beispielsweise in Hamburg etwa 11 000 Parkplätze im Stadtzentrum mit Sensoren aus, die Fahrer über die Belegungssituation informieren. Mit der App img „Park and Joy“ können sie ihr Fahrzeug dann problemlos zum jeweils freien Parkplatz steuern. Dies bewirkt nicht nur eine erhebliche Senkung des Schadstoffausstoßes, sondern spart auch wertvolle Zeit bei der Parkplatzsuche.

Alle Smart-City-Lösungen basieren auf einem Netz aus intelligenten Sensoren, die extrem energieeffizient und robust sind. Der Mobilfunkstandard Narrow-Band-IoT (NB-IoT) ist dabei die Schlüsseltechnologie, die selbst in großflächigen Sensornetzen einen raschen und zuverlässigen Datentransfer sicherstellt.

Städte können nicht nur ihre Parksysteme, sondern auch viele weitere Aspekte des urbanen Lebens vernetzen. So vernetzt die Telekom in Bonn Straßenlaternen und Abfallcontainer, um Betriebskosten einzusparen und Luftqualitätsmessungen zu ermöglichen. Die Straßenlaternen sind dimmbar, per Bewegungsmelder dunkeln und hellen sie automatisch ab und auf. Außerdem melden sie frühzeitig, wenn eine Leuchte ausgetauscht werden muss. So werden insgesamt bis zu 60 Prozent Betriebskosten eingespart. Die intelligenten Straßenlaternen sind darüber hinaus mit einem Sensor ausgestattet, der eine ganze Palette an Umweltdaten misst, die dann in regelmäßigen Abständen zur Analyse an eine Software in der Cloud übertragen werden. Die Wertstoffbehälter verfügen über Sensoren, die den jeweiligen Füllstand überwachen und die Abfallentsorgungsunternehmen informieren, wenn die Behälter voll sind.

Gegenwärtig sind die meisten Smart-City-Systeme noch ein Flickenteppich aus verschiedenen Einzellösungen. Um noch einheitlicher und effizienter zu werden, könnten sie in naher Zukunft in einigen Städten zu einem umfassenden System zusammengefasst werden. Für diesen Zweck arbeitet die Deutsche Telekom mit einer Multi-IoT-Serviceplattform. Dabei werden individuelle Smart-City-Lösungen auf einer Cloud-Plattform zusammengeführt, wo sie dann von den Kommunalbehörden zentral verwaltet werden können.